Wohin in den Weihnachtsferien? Museumsdienst macht Familien ein Angebot. Kostenfrei.

Der Museumsdienst des städtischen Kulturbetriebs bietet in den Ferien ein kostenfreies Programm für Familien an. Das Suermondt-Ludwig-Museum, das Couven Museum, das Ludwig Forum, das Zollmuseum und das Centre Charlemagne sind in diesem Jahr wieder mit dabei.

Zwischen den Jahren könne man die Museen als Orte erleben, in denen Familien willkommen sind. „Es gibt Führungen und die Kombination aus Ausstellungsrundgängen mit kreativen Workshops in den Kunstwerkstätten der Häuser“, freut sich Irit Tirtey, Geschäftsführerin des Kulturbetriebs Aachen.

Aus insgesamt neun Angeboten können Eltern und Kinder, Großeltern und Enkel, Tanten, Onkel, Nichten und Neffen ihr Wunschthema wählen. „Wir freuen uns darauf, den Familien Kunstwerke aus verschiedenen Epochen in den Museen zu zeigen und sind gespannt auf ihre Eindrücke und Fragen“, sagt Pia vom Dorp, Leiterin des städtischen Museumsdienstes.

Information und Anmeldung:
Museumsdienst Aachen
E-Mail: museumsdienst@mail.aachen.de
Tel: 0241 432-4998.

Alle Angebote gibt es mit Unterstützung der STAWAG. Zu finden sind die auf www.museumsdienst-aachen.de

Die Termine:

Abenteuer Archäologie
Workshop für Familien mit Kindern ab Grundschulalter,
Centre Charlemagne, Katschhof 1, 52062 Aachen,
Sa 27.12.2025, 11 – 13 Uhr. 

Aachen ist eine alte Stadt und immer wieder findet die Stadtarchäologie bei ihren Grabungen neue Puzzlestücke der Vergangenheit. Welche Werkzeuge werden dazu benutzt? Wie wird festgestellt, ob der Fund wirklich alt ist? Und wem gehören die Fundstücke eigentlich? In der Museumswerkstatt kann dazu vieles selbst ausprobiert werden.

Mode-Design früher und heute
Workshop für Familien mit Kindern ab Grundschulalter,
Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstraße 18, 52070 Aachen,
So 28.12.2025, 11 – 13 Uhr.

Kleidung und Mode waren auch früher schon wichtige Themen. Im Museum erkunden wir die Mode der Renaissance – die Damen trugen Hauben, bodenlange prächtige Kleider aus kostbaren Stoffen mit kunstvoll gestalteten Ärmeln und Verzierungen aus Spitze, Perlen und Edelsteinen. Männerkleider waren kürzer, oft aus Samt oder Brokat gefertigt und mit aufwendigen Stickereien oder Zierknöpfen geschmückt. In der Kunstwerkstatt werden eigene Kleider-Entwürfe aus Stoffen, Spitzen, Bändern, Garnen auf DIN-A4-Pappen gestaltet. Wer möchte, kann auch eine „Anziehpuppe“ aus Pappe anfertigen. 

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LGBT … Lila, Gelb, Blau, Türkis…

Workshop für Familien mit Kindern ab Grundschulalter im
Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Straße 97-109, 52070 Aachen,
Di 30.12., 11 – 13 Uhr.

Foto: Ludwig Forum, Eingang.

Regenbögen spielen eine faszinierende und vielseitige Rolle in unserer Welt. So bunt wie seine Farben, so vielfältig sind auch seine Bedeutungen. Wenn du einen Regenbogen siehst, kannst du selbst entscheiden, was er für dich bedeutet. Du wirst staunen, wie unterschiedlich und bunt der Regenbogen ist, genau wie wir Menschen. Auch die Künstlerin Rochelle Feinstein arbeitet seit einigen Zeiten besonders in den Farben des Regenbogens. Sie verwendet hierfür ganz viele unterschiedliche Techniken, sodass die Farben immer wieder neu und anders erscheinen. 

Familienführung „Geschichten von Grenze und Zoll“
für Familien mit Kindern ab Grundschulalter,
Horbacher Straße 497 52072 Aachen-Horbach,
Di 30. Dezember 2025, 11.00 – 12.30 Uhr.  

Das Zollmuseum Aachen erinnert an die europäische Grenzgeschichte und ihre Zölle. Spannende Geschichten aus den 1950er Jahren erzählen von abenteuerlichen Verfolgungsjagden von Zöllnern und Schmugglern. Zu sehen sind auch geschmuggelte und beschlagnahmte Souvenirs wie z.B. ein ausgestopfter Bär, Elfenbeine, Krokotaschen, Schlangenhaut sowie Zeugnisse der Markenpiraterie, aber auch Uniformen, ein Zimmer mit Originalmöbeln und ein Miniaturmodell des Zollübergangs Aachen-Lichtenbusch.

Familienführung in der Ausstellung „Auf die Spitze getrieben. Kostüme aus dem Theater Aachen“
Führung für Familien mit Kindern ab Grundschulalter,
Couven Museum, Hühnermarkt 17, 52062 Aachen,
Di, 30.12.2025, 15 – 16 Uhr.  

Die Ausstellung öffnet den Vorhang für die den Theaterbesucher*innen üblicherweise verborgene Welt der Kostüme und gewährt einen faszinierenden Einblick in die Kostümkunst des Theaters Aachen. 

Freestyler
Workshop für Familien mit Kindern ab Grundschulalter,
Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Straße 97-109, 52070 Aachen,
Fr, 02.01.2026, 14 – 16 Uhr.

Foto: Ludwig Forum, Dach.

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Bohren, sägen, stecken und verbinden. In einem Materialfundus aus verschiedenen Holzteilen und anderen Naturmaterialen findest du allerlei Ideen für einen einfachen Figurenbau. Mit verschiedenen Konstruktionen und intuitiven Kombinationen entstehen Körper, die sich bewegen lassen. Frei und mit viel Fantasie findet jede Figur ihren eigenen Style. 

Familienführung „Zeitreise im Couven Museum“
für Familien mit Kindern ab Grundschulalter,
Couven Museum, Hühnermarkt 17, 52062 Aachen,
Sa 03.01.2026 / 15 – 16 Uhr / Couven Museum.

Wie lebten reiche Aachener Familien im 18. und 19. Jahrhundert? Im Couven Museum lässt sich dazu vieles entdecken: einen Festsaal, ein Musikzimmer, eine geheimnisvolle astronomische Uhr, kostbare Gläser, Fußwärmer, Taschenuhrhalter und Flohfalle. Statt WhatsApp-Nachrichten wurden Briefe geschrieben, Puppen gab es nur für Mädchen und Steckenpferde für Jungen. Und warum ist eine Apotheke im Haus, in der Schokolade als Medizin verkauft wurde?

Der Wind und der Teufel
Workshop für Familien mit Kindern ab Grundschulalter,
Centre Charlemagne, Katschhof 1, 52062 Aachen,
So 04.01.2026, 11 – 13 Uhr.  

Habt Ihr Euch auch schon mal gefragt, warum es am Dom oft so windig ist? Eine Aachener Sage erzählt was der Teufel sich ausgedacht hat, um mit dem Wind gemeinsam die Aachener zu ärgern. Zu dieser Geschichte könnt Ihr in der Museumswerkstatt ein eigenes Kunstwerk gestalten.

Abenteuer Wunderkammer
Workshop für Familien mit Kindern ab Grundschulalter,
Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstraße 18, 52070 Aachen,
Di, 06.01.2026, 11-13 Uhr.

Foto: Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstraße

Schon immer sammelten Menschen Dinge, die wertvoll waren, die ihnen gefielen, die sie neugierig machten, die besonders und selten waren. Im Suermondt-Ludwig-Museum gibt es eine solche Schatz- und Wunderkammer! Wir betrachten vor allem die Dinge, die für die Orientierung zu Wasser und Land gebraucht wurden wie z.B. reich verzierte Kompasse, Globus, Sonnenuhr und verschiedene Messinstrumente. Wie wurden die genutzt? Und wie orientieren wir uns heute? In der Kunstwerkstatt werden Schatzkarten gestaltet, die wir mit Kaffeesatz altern lassen. Welcher Schatz soll versteckt werden?

Kirsten Haacke, Unternehmenskommunikation STAWAG, Pia vom Dorp, Leitung Museumsdienst (Mitte), Carmen Roebers, Kuratorin Couven Museum präsentieren die kostenfreien Familienangebote. Foto: Stadt Aachen/Andreas Schmitter
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Schon damals üblich: Zu Werbezwecken die Realität krass schöngefärbt

Das Stadtarchiv schickte dieser Tage wieder die „Archivale des Monats“ mit einem Text, der hier sehr gern veröffentlicht wird. Diesmal geht es um die Eröffnung eines Kaufhauses in der Aachener Großkölnstraße. Im Text heißt es dazu: „In der Geschichte des Kaufhauses spiegelt sich die Bedeutung jüdischer Unternehmer in der Aachener Wirtschaftsgeschichte, aber auch die Gewalt des NS-Regimes und seiner antisemitischen Maßnahmen.“

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Im Februar 1908 veröffentlichte das Aachener Warenhaus „Gebrüder Kaufmann“ eine aufwändige Werbegrafik im Zeitungsformat. Sie zeigt die Großkölnstraße – allerdings in idealisierter Form als breite Einkaufsmeile mit zahlreichen kleinen Läden. Am rechten Blattrand ist das Warenhaus „Gebrüder Kaufmann“ zu sehen: Ein reich verzierter Jugendstilbau mit Schaufenstern auf allen Stockwerken. Quer über der Fahrbahn steht der Schriftzug: „Das Jahr 1908 eröffnet der Firma Gebr. Kaufmann Aachen ihren neuen Wirkungskreis“. 

Alles für mehr Aufmerksamkeit

Auch das übrige Stadtbild ist idealisiert: Die Großkölnstraße läuft – ganz anders als in der Realität – geradlinig auf die Rathausfassade mit ihren beiden wuchtigen Türmen zu. Die Türme des Doms, der Kirche Sankt Foillan und des Verwaltungsgebäudes am Katschhof hingegen sind aus Gründen der Bildkomposition weggelassen. Aus demselben Grund wurde ein in Wirklichkeit nicht vorhandener Turm hinter die turmlose Nikolauskirche an der Großkölnstraße gesetzt.

So entsteht das Bild einer winterlichen Altstadt mit drei romantischen Türmen vor einer schneebedeckten Landschaft. Am Nachthimmel prangen mehrere Kometen, der größte mit dem Namen „Gebr. Kaufmann“. Die Ikonografie erinnert an das christliche Motiv des Sterns von Betlehem, der die Geburt von Jesus anzeigte.

Quelle: Stadtarchiv Aachen, SLG 116-5010

Das weihnachtliche Motiv wurde jedoch nicht zum Weihnachtsgeschäft veröffentlicht. Vielmehr wurde das Blatt im Februar 1908 mehreren Tageszeitungen beigelegt und kündigte die Neueröffnung des Kaufhauses an der Großkölnstraße 59-63 an. Die irritierende Verwendung der weihnachtlichen Symbolik außerhalb der Adventszeit wurde offensichtlich bewusst genutzt, um Aufmerksamkeit zu generieren. Die Verwendung großformatiger und detailreicher Werbegrafiken gehörte zu den Markenzeichen der Firma.

Ein „modernes Spezialhaus“

Das Aachener Unternehmen war am 14. Mai 1907 von Hermann Kaufmann (Berlin) und Alfred Kaufmann (Mönchengladbach) gegründet worden. Das Gebäude in der Großkölnstraße hatte bis 1906 als Warenhaus des Warenhausunternehmens Leonhard Tietz mit Sitz in Köln gedient, das 1906 einen spektakulären Neubau am Markt bezog und damit über das größte Warenhaus der Stadt verfügte.

Nach einem Umbau eröffneten am alten Tietz-Standort am 18. März 1908 die Gebrüder Kaufmann. 

Das Kaufhaus war als „modernes Spezialhaus“ mit zahlreichen Abteilungen für Damen-, Herren- und Kinderkleidung und andere Textilwaren konzipiert. Ein auf der Rückseite der abgebildeten Grafik gedruckter Werbetext hebt die hohe Qualität, Vielfalt und Modernität des Sortiments hervor und beschreibt eine kundenorientierte Unternehmensphilosophie. Das Gebäude selbst verfügte über einen Lichthof mit gewölbtem Glasdach, seitlichen Galerien und Freitreppen.

Nach mehreren Eigentümerwechseln ging das Kaufhaus 1913 im Konzern des Hamburger Unternehmers Max Emden auf, der mit dem „Hammonia“ bereits das zweitgrößte Warenhaus Aachens besaß. Im Januar 1927 übernahm die Leonhard Tietz AG die Aachener Niederlassungen des Emden-Konzerns und verlegte das „Geka“, wie „Gebr. Kaufmann“ inzwischen allgemein genannt wurde, in das wesentlich größere „Hammonia“-Gebäude an der Adalbertstraße 20-28, wo es bis zum Zweiten Weltkrieg bestand. 

Die Gewalt des NS-Regimes

In der Geschichte des „Geka“ spiegelt sich die Bedeutung jüdischer Unternehmer in der Aachener Wirtschaftsgeschichte, aber auch die Gewalt des NS-Regimes und seiner antisemitischen Maßnahmen. Als Teil der Leonhard Tietz AG wurde auch die Gebr. Kaufmann GmbH „arisiert“.

Im Gegensatz zum Mutterkonzern, der seit 1933 „Kaufhof“ hieß, behielt sie zunächst noch ihren Namen. 1941 erfolgte dann eine Umbenennung, die das etablierte Kürzel „Geka“ beibehielt, jedoch die Namen der beiden Gründer entfernte. Das Unternehmen firmierte nun als „Geka Das Kaufhaus für Mode und Heim GmbH“ und bestand formal bis 1967/68.

Nach Kriegsende nutzte der Kaufhof-Konzern das Kürzel Geka zeitweise für einen Teil seines Angebots, doch wurde das Haus selbst nicht mehr wiedereröffnet. An die Stelle des Gebäudes in der Adalbertstraße trat 1955 der heutige Kaufhof-Neubau. 

Quelle: Stadtarchiv Aachen, SLG 116-5010

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Kein Film, aber ein kleines Adventskonzert in einer großartigen Kirche

Wenig bekannt ist in Aachen die Kirche St. Bonifatius in Unterforst (Mataréstraße 12). Dort wird es am Montag, 15. Dezember, ab 19 Uhr ein kleines Adventskonzert geben, und wer vielleicht auf weihnachtliche Musik nicht so steht, der hat dann immerhin die Gelegenheit, die Kirche (die fast immer verschlossen ist) zu besichtigen. 

Im Inneren der Kirche St. Bonifatius in Aachen. Foto: AachenNews Archiv

St. Bonifatius kommt als ein sogenannter „Vierter Ort“ infrage. Dabei muss man wissen, dass das Zuhause als Erster Ort gewertet wird. Wo man arbeitet, das ist der Zweite Ort. Und Dritte Orte, das sind soziale Treffpunkte wie Cafés und ähnliche Räume. Neuerdings gelten insbesondere stillgelegte Kirchengebäude als Vierte Orte (als Gemeinschaftszentren), die man einer kreativem Umnutzung unterzogen hat, natürlich mit Rücksichtnahme auf den Denkmalschutz. 

So ein Vierter Ort könnte die Kirche St. Bonifatius einmal werden, aber das ist bisher nur eine Idee. St. Bonifatius ist das Werk des berühmten Architekten Rudolf Schwarz. Typische Merkmale seiner „Handschrift“ sind z.B. die rechteckigen Aufteilungen der Flächen. Eine Dokumentation der einzigartigen Kirchenfenster von St. Bonifatius findet man auf den Internetseiten der Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts.

Immerhin kommt es jetzt zu einem kleinen Konzert. Am 15. 12. treten auf: Choriander Waldorfschule Aachen, ein Gospelchor und der Ukrainische Frauenchor § 24. (Die Zahl bezieht sich vermutlich auf zwei Themen: die Aufenthaltserlaubnis nach § 24 für ukrainische Geflüchtete in Deutschland und den Unabhängigkeitstag der Ukraine am 24. August 1991). 

Foto: Der Eingang der Kirche

Jüngst ergab sich für den Lenkungsausschuss Forst die Möglichkeit, 10.000 Euro auszugeben für einen Film/Dokumentation über die Arbeit der Menschen in Unterforst und insbesondere über die denkmalgeschützte Kirche St. Bonifatius. Der ISEK-Lenkungsausschuss hatte sein Budget für 2025 noch nicht ausgeschöpft, hatte allerdings aktuell keine unmittelbare Verwendung für das Geld. Man entschied sich, die letzten 10.000 Euro für die Dokumentation – mit der man sich auch in Düsseldorf für Zuschüsse für Forst hätte bewerben können – nicht auszugeben. Das Geld verfällt und wandert zurück in die Stadtkasse. 

Nicht so ganz schlau findet das AachenNews und hofft, dass doch noch ein Film zustande kommt. Im 1,2 Milliarden Euro schweren Haushalt der Stadt Aachen wird die Summe von 10.000 Euro verschwinden – auf Nimmerwiedersehen wie ein Tropfen in einem Ozean. Noch dazu könnte die Überlegung aufkommen, dass man einer Lenkungsgruppe, die ihr Budget gar nicht aufbraucht, 2026 weniger Geld aus der Stadtkasse zur Verfügung stellt.

Foto: Die Fenster der Glasmalerin Maria Katzgrau im düsteren Winterlicht. Sie sehen bei Sonnenschein noch viel eindrucksvoller aus.

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Beim Karlspreis-Direktorium: Auf Jürgen Linden folgt jetzt Armin Laschet

Dr. Jürgen Linden, der beim Karlspreis den Vorsitz des Direktoriums seit 2010 innehatte und seit 1989 Mitglied des Gremiums ist, gibt seine Funktion auf eigenen Wunsch ab. Als Nachfolger übernimmt Armin Laschet, MdB und Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen a.D., die Leitung des Direktoriums.

Laschet war Mitglied des Direktoriums von 1999 bis 2020 und ist es seit 2022 wieder. Die Wahl erfolgte am Nachmittag des 5. Dezembers bei der Sitzung des Direktoriums in Aachen.

Jürgen Linden sorgte damals bezüglich Karlspreis – als die Verleihung bürgerfern, abgehoben und zur Sache einer Gruppe konservativer, alter Männer geworden war – für viele Neuerungen und frischen Wind.

Zur Erinnerung: Der Karlspreis, der 1950 erstmals vergeben wurde, ist der älteste und bekannteste Preis, mit dem Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben. 

Foto: Karlsmedaille

Linden habe den Internationalen Karlspreis „maßgeblich geprägt und sich unermüdlich für die europäischen Werte und die Förderung des Völkerverständigungsgedankens eingesetzt“, heißt es in der Pressemitteilung ganz richtig.

Als Oberbürgermeister der Stadt Aachen (1989 bis 2009) und seit 2010 als Vorsitzender des Direktoriums habe er die Arbeit der Karlspreisgesellschaft entscheidend vorangetrieben. Er habe den Preis mit großen Verleihungen an Václav Havel (1991), Bill Clinton (2000), Papst Johannes Paul II. (2004) bis hin zu Wolodymyr Selenskyj (2023) sowie dem großen 75-jährigen Jubiläum im Jahr 2025 mit der Verleihung an Ursula von der Leyen international noch sichtbarer gemacht. Nach über drei Jahrzehnten bleibt er nun der Karlspreisgesellschaft in beratender Funktion verbunden.

„Überzeugter Europäer“

Mit der Wahl von Armin Laschet übernehme „eine prominente Persönlichkeit und ein überzeugter Europäer“ den Vorsitz, so wurde mitgeteilt. Laschet, der als ehemaliger Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und aktuell als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages stets für europäische Einheit und Kooperation eingetreten sei, werde die Arbeit der Karlspreisgesellschaft im Sinne der bisherigen Tradition weiterführen.

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Etwas Musik: Ondara, What a beautiful voice

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Der neue OB bietet Sprechstunden an: Im Rathaus, in Kneipen und Gaststätten

Oberbürgermeister (OB) Dr. Michael Ziemons (CDU) hat viel vor, er möchte mit Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt treten. „Er erweitert ab sofort die Angebote für den direkten Austausch mit den Bürger*innen“, das teilte der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung gestern mit.

Ziel sei es, den Dialog noch niedrigschwelliger, offener und bürgernäher zu gestalten. „Darüber hinaus wird es deutlich mehr Bürgersprechstunden geben – im Rathaus, aber auch ganz bewusst dort, wo die Menschen sind: in Kneipen, Gaststätten, Stadtteilzentren und weiteren Einrichtungen vor Ort“, erklärte Ziemons.

Er werde außerdem mit einer Dialogtour durch die Außenbezirke und Institutionen gehen. Mit diesen neuen Formaten möchte Ziemons den direkten Kontakt stärken und die Anliegen der Menschen noch besser kennenlernen. Durch die Präsenz in unterschiedlichen Stadtteilen und Begegnungsorten sollen Hemmschwellen abgebaut und mehr Gelegenheiten geschaffen werden, unkompliziert ins Gespräch zu kommen.

Das Rathaus in Aachen. Foto: AachenNews Archiv

Die Sprechstunden finden grundsätzlich im Rathaus statt, die erste beginnt am Freitag, 16. Januar, um 11 Uhr. Hierfür wird um Anmeldung gebeten unter: assistenz.ob@mail.aachen.de   

Die erste Kneipensprechstunde findet am Montag, 19. Januar, von 18 bis 21 Uhr im KiezKini, Promenadenstraße 46, statt. Anmeldung hierzu ist nicht erforderlich. Alle aktuellen Termine für Sprechstunden, für die Dialogtour sowie Hinweise zu weiteren Beteiligungsformaten würden fortlaufend auf aachen.de veröffentlicht, so wird zugesagt.

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Bewegung in Aachens Gastro-Szene

Die Burgerkette „Five Guys“ hat fertig, zumindest in Aachen. Die Burger waren immer sehr lecker, wenn auch teuer. Die Attraktion in dem Restaurant war allerdings etwas anderes: Der Blick in Aachens Untergrund.

An uns hat es nicht gelegen. Wir haben die US-Burgerkette „Five Guys“ am Markt nicht gemieden. Jetzt steht fest: Das Restaurant schließt im Sommer, „Five Guys“ macht offenbar Verluste. Im November 2021 ging es los am Markt. Es gab 52 Sitzplätze plus Terrasse plus im Toilettenbereich ein Blick in Aachens römischen Untergrund (s. unten).
Hier spaziert man über Steine, die Archäologen für wertvoll halten.

Tschööö Bella Italia

Das rosa Haus in der unteren Jakobstraße, das gefiel anfangs nicht allen, aber bald hatte man sich an die Farbe gewöhnt. Dort hat in einer winzigen Küche die Familie Brusamento Essen zubereitet. Über vier Jahrzehnte lang war das „Ristorante Bella Italia“ ein gastfreundliches Haus. Auch hier ist bald Schluss.

Maria Brusamento (74), ihr Mann Roberto und Sohn Mauro kamen einst aus Italien und eröffneten zunächst eine Eisdiele in Eilendorf. Dann ergab sich in Aachen die Möglichkeit, ein kleines Restaurant zu übernehmen. Jetzt verabschieden sie sich von den Gästen, zu denen sie manchmal sogar ein familiäres Verhältnis entwickelten.

Nichts bleibt wie es ist, besonders nicht in der Aachener Gastronomie-Szene. Jetzt macht sogar das „Bella Italia“ zu.

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Wie jedes Jahr: Stadt spricht wieder ein Böllerverbot aus. Wo wird bestimmt trotzdem geböllert? In Aachen.

Alle Jahre wieder . . . spricht die Stadtverwaltung ein Feuerwerksverbot aus. Das soll an Silvester gelten, nur: Es hält sich nie jemand dran. Mal sehen, ob es dieses Jahr klappt. Prognose: Klappt nicht.

Da hatte man gedacht, die „Verbotspartei“ hat im Rathaus die Mehrheit verloren und es sitzt keine Grüne mehr im Chefsessel vom Rathaus, da macht die CDU einfach weiter mit Verbotspolitik. Foto: AachenNews Archiv

Der alte Brauch, das neue Jahr mit Donnerschlägen und Leuchtgeschossen zu begrüßen ist nicht totzukriegen. Über 50 Organisationen haben sich bundesweit zusammengetan, um der Silvesterknallerei ein Ende zu bereiten. Man wendet sich an die Innenminister-Konferenz. Motto: „Böller Ciao“.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert von den Innenminister*innen der Länder sowie vom Bundesinnenminister ein bundesweites Verbot privater Silvesterböller und -raketen. Die Niederlande hätten bereits erkannt, dass die verheerenden Folgen von privatem Silvesterfeuerwerk „nur durch ein flächendeckendes Verbot gestoppt werden könnten,“ so wurde mitgeteilt. Innenminister Alexander Dobrindt weigere sich jedoch, Konsequenzen zu ziehen.

Silvester, das bedeutet leider auch: Einsatzkräfte werden mit Raketen attackiert, Millionen Haus-, Nutz- und Wildtiere geraten in panische Angst, und an keinem Tag des Jahres ist die Luft so stark mit Feinstaub belastet wie in der Silvesternacht. Hinzu kommt, dass sich an Böllern viele schwer verletzen.

Das Verbot zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern gilt in Aachen ab dem 31. Dezember 2025 um 0 Uhr bis zum 1. Januar 2026 um 24 Uhr. Nicht mitführen darf man Feuerwerkskörper in dem angezeigten Bereich (s. unten) ab dem 31. Dezember 2025  um 18 Uhr bis zum 1. Januar 2026 um 24 Uhr. Die Allgemeinverfügung ist hier:  aachen.de/ohnefeuerwerk

Zusätzlich weist die Stadt Aachen darauf hin, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen grundsätzlich verboten ist. Dies gilt auch für alle Bereiche außerhalb des Grabenrings. Somit dürfen zum Beispiel in Kornelimünster oder Burtscheid auch nur eingeschränkt Feuerwerkskörper gezündet werden. 

Das Verbot betrifft alle öffentlichen Straßen, Gehwege, Wege, Plätze und Anlagen sowie private Straßen, Zuwegungen, Grundstücke und Gebäude des innerstädtischen Grabenrings und den von diesem umfassten Innenbereich sowie den Theaterplatz. Foto: Stadt Aachen

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Regionale Wirtschaft und Politik planen den Wiederaufbau der Ukraine

Seit rund 46 Monaten tobt der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Dennoch bereiten viele Menschen bereits den Wiederaufbau des Landes vor und planen künftige Projekte zur Infrastruktur, Energieversorgung oder für neue Technologielösungen. Welche Chancen ergeben sich dabei für Unternehmen aus der Region Aachen? Wie lassen sich Risiken absichern? Und welche Rolle spielen bestehende Partnerschaften zwischen der Region Aachen und der Ukraine?

Antworten auf diese Fragen gibt eine gemeinsame Informations- und Networking-Veranstaltung der Stadt Aachen, StädteRegion Aachen und Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen am Dienstag, 9. Dezember, von 16 bis 19 Uhr im Centre Charlemagne.

Unter dem Titel „Zukunftsperspektive Ukraine – Erste Schritte zur Marktsondierung“ werden Unternehmer*innen Möglichkeiten aufgezeigt, in der Ukraine aktiv zu werden. Reiner Perau, Geschäftsführer der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer in Kiew, gibt aktuelle Einblicke in die Lage vor Ort und zeigt wirtschaftliche Perspektiven auf. Mit seiner fundierten Kenntnis des ukrainischen Marktes und als direkter Ansprechpartner für deutsche Firmen vor Ort wird er aus erster Hand berichten, welche Branchen in der Ukraine besonders gefragt sind, welche Rahmenbedingungen aktuell vorherrschen und wo konkrete Einstiegsmöglichkeiten bestehen. Im Anschluss stellt Matthias Koster, Manager der Unternehmensberatung PwC, die derzeitigen Investitionsgarantien des Bundes vor und erläutert deren praktische Anwendung anhand erster Projekte in der Ukraine.

„Der Wiederaufbau der Ukraine bietet erhebliche Potenziale für Unternehmen aus unserer Region“, ist Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, überzeugt. „Wir unterstützen deshalb unsere Mitglieder mit fundierter Beratung und dem starken Netzwerk der Auslandshandelskammern. Diese Veranstaltung ist der ideale Ausgangspunkt für eine erste Marktsondierung.“

Die Veranstaltung baut auf den bestehenden Partnerschaften der Region mit der Ukraine auf: Die Stadt Aachen ist seit Jahren mit der Stadt Chernihiv verbunden, die Städteregion pflegt eine Partnerschaft mit dem Kreis Lwiw. „Die Partnerschaft zwischen Aachen und Chernihiv ist mehr als ein Beispiel für Solidarität: Wir wollen den Menschen und Unternehmen aktiv dabei helfen, die Herausforderungen des Wiederaufbaus zu bewältigen“, sagt Aachens Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons. „Mit dieser Veranstaltung möchten wir Unternehmen aus unserer Region ermutigen, wirtschaftliche Brücken in die Ukraine zu schlagen und damit einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung und zu nachhaltigen Perspektiven für die Menschen vor Ort zu leisten.“

Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier unterstreicht die Bedeutung wirtschaftlicher Zusammenarbeit: „Die Partnerschaft mit dem Landkreis Lwiw in der Ukraine umfasst nicht nur karitative Unterstützung. Das Ziel besteht darin, einen Beitrag zum Wiederaufbau, zur Stabilisierung und zu den wirtschaftlichen Zukunftspotenzialen eines souveränen Landes zu leisten und Perspektiven für die Menschen vor Ort zu schaffen.“

Die Informations- und Networking-Veranstaltung richtet sich an Unternehmen aller Branchen, die sich über Marktchancen in der Ukraine informieren und erste Kontakte knüpfen möchten. Nach den Fachvorträgen besteht die Gelegenheit zum Austausch mit den Referenten und Vertretern der ukrainischen Partnerregionen. Eine kostenfreie Anmeldung ist ab sofort über die Website der Stadt Aachen unter Zukunftsperspektive Ukraine | Beteiligung NRW Stadt Aachen möglich.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Neu am Büchel: Feine Bettwäsche und mehr

Aachens Geschäftswelt ist um eine Attraktion reicher: In der Innenstadt hat das Unternehmen „N&K Bielefelder Wäsche“ neue Räume bezogen. Wo zuvor „Harris & Schirp“ luxuriöse Mode für Damen verkauften, geht jetzt hochwertige Bettwäsche über die Theke. Es gibt außerdem Handtücher (u. a. aus Biobaumwolle) und Schlafanzüge, die man am liebsten gar nicht mehr ausziehen möchte (selbst erlebt). 

Am Büchel gibt es neuerdings Bettwäsche in besonderer Qualität und in ganz wunderbaren Designs und Farben.

Das Unternehmen war am Kapuzinergraben ansässig, es ist erst kürzlich zum Büchel umgezogen. Nordmeyer & Kortmann in Bielefeld, das war 1862 eine typische Aussteuerfirma. In Aachen kann man die Textilen für Bett, Tisch und Bad seit mehr als 60 Jahren kaufen, übrigens auch online https://nk-bielefelderwaesche.de/

Superweich, aufwendig gewebt und auch nach jahrzehntelangem Gebrauch noch wie neu: Wer läge nicht gerne gelegentlich in Mako-Satin und 100 Prozent Baumwolle? Warnung: So viel Luxus hat seinen Preis. Wenn man allerdings die Langlebigkeit der Teile bedenkt, kommt man ins Grübeln. – Während nun am Büchel kein Leerstand zu beklagen ist, sieht es in der Adalbertstraße anders aus.

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Gut 50 Jahre war es in Aachen in der Adalbertstraße zu finden: das Schuhhaus Kämpgen. Dort arbeitet jetzt alles auf die Schließung hin. Grellrot beklebte Schaufensterscheiben machen klar: Dort ist vielleicht noch ein Schnäppchen drin und dann gar nichts mehr. Ein großer Laden auf 2 Etagen steht bald leer.

Schon wieder ein Aachener Schuhgeschäft: Räumungsverkauf.

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Nächste Info aus Aachens Geschäftswelt: Intersport Plum – bekannt aus Roetgen – übernimmt zum 1. Dezember alle sechs Standorte des Aachener Sporthaus Drucks. Das teilte das Unternehmen mit. Drucks und Plum gehören beide zum Sportfachhandelsverbund der Intersport Deutschland eG.

Ändern wird sich für die Kundschaft so gut wie nichts: Das gewohnte Sortiment bleibt erhalten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behalten ihre Arbeitsplätze.

Drucks in Aachen: Dort gibt es von Outdoor über Running und Fitness bis zu Teamsport, Bademode, Ski alles was Sportler*innen brauchen.

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Schön präsentiert: der Karlspreis und seine Geschichte

Genau das hat in Aachen gefehlt: Eine Ausstellung, ganzjährig geöffnet und kostenlos einsehbar, die einem – durchaus unterhaltsam – den Karlspreis erklärt. Wer waren die Karlspreisträger und die sehr wenigen Karlspreisträgerinnen? Wofür wurden sie ausgezeichnet und was soll das alles überhaupt?

Im Grashaus gibt es jetzt eine multimediale Dauerausstellung, die sich mit Geschichte, Bedeutung und den Preisträger*innen des Karlspreises befasst.

In einem der ältesten Gebäude Aachens, im sogenannten Grashaus und dort in einem wunderbaren Raum, findet man jetzt jede Menge Infos zum Internationalen Karlspreis. Der feiert seit 75 Jahren immer im Mai die Einheit Europas. Aber mit dem Karlspreis feiert sich auch Aachen selbst – einmal im Jahr kommt die Stadt Karls des Großen in der politischen Sphäre ganz groß raus.

Mit seinen 65 Quadratmetern ist der Ausstellungsraum nicht gerade groß und entsprechend vollgepackt. Mit dem alten Parkettboden und dem in freundlichen Farben ausgemalten Gewölbe hat der Raum etwas Feierliches. Früher befand sich dort das Stadtarchiv.

Man sieht in der Ausstellung die große, golden glänzende Medaille am schwarzgelben Band und die rote Urkunde – mal aus der Nähe. Dazu Bilder von fröhlichen Menschen und Preisträgern im Rathaus und auf dem Katschhof. Und: Man darf auch selbst einen Preisträger/Preisträgerin vorschlagen, wie wäre es mal mit einem Künstler oder einem Sportler? Der britische Musiker, Sänger und Songwriter Mick Jagger zum Beispiel hat auf seine Art mit seiner Kunst die Menschen Europas ja ebenfalls vereint.

Das Dokumentationszentrum im Grashaus, Fischmarkt 3, ist geöffnet: donnerstags und freitags von 12 bis 17 Uhr, samstags und sonntag von 11 bis 16 Uhr, Infos: www.karlspreis.de/de/der-karlspreis/ausstellung.

Noch mehr Infos über das neue Dokumentationszentrum: hier zu finden

Ein beliebter Podcast informiert auf unterhaltsame Weise über Karl den Großen

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