Loveparade

Das war im Samstag-Dienst, als ich so vor mich hin werkelte und gegen 16.30 oder 17 Uhr am Ende der Radio-Nachrichten hörte, es sei noch eine Meldung gerade reingekommen: Zehn Tote bei der Loveparade.
 
Ich bin fast vom Stuhl gefallen und wusste sofort, das ist  eine Katastrophe. Da haben Leute mächtig geschlampt, und: 10 Tote sind nur der Anfang, wo zehn Tote sind, sind auch 100 Verletzte, und da sterben noch mehr.
 
Ich war wie elektrisiert, hab auch gleich getwittert und gesehen, Herusche hatte es auch schon mitbekommen und getwittert: „Was ist denn da los? 10 Tote bei der Loveparade in Duisburg.“
 
Ab dann gab es bis heute, Dienstagabend, nur noch ein Thema. Die Katastrophe von Duisburg. Jetzt sind es schon 20 Tote und etwa 500 Verletzte. Und wie ich es dachte, so ist es auch: Eine Riege unfähiger Beamter, vom Polizeipräsidenten, wo ich mal gern wüsste, wie der an den Job gekommen ist (Postenschacher), bis zum CDU-Oberbürgermeister Adolf Sauerland, geboren und  auf den Namen Adolf getauft 1955 (sic), der eigentlich Berufsschullehrer ist und jetzt mit der Lehrerausbildung eine Behörde mit 6000 Mitarbeitern leitet. Dann der eigentliche Veranstalter, der die Loveparade mit nur 7,5 Millionen Euro versichert haben soll. Eine Summe, die nicht mal ausreicht, die Rechnungen für die im Krankenhaus Behandelten zu zahlen. Geschweige denn die Versorgung der Kinder der Totgequetschten. Mein alleiniges Auto ist ja schon mit 1,2 Millionen Euro versichert.
Der Schaller ist der Inhaber der Kette McFit, die jetzt wohl pleite gehen wird. Schaller meinte, aus Respekt vor den Toten wird es nie mehr eine Loveparade geben. Dabei könnte er, so pleite wie er bald ist, sowieso nie mehr eine machen. Dieser Heuchler.
Versagt haben Polizisten, die das Unglück haben kommen sehen und sich haben mundtot machen lassen. Versagt hat auch die Feuerwehr. Ich hab erlebt, wie die Feuerwehr Feten verboten hat, ein Burg-Restaurant geschlossen wurde, ein Theater ebenfalls geschlossen. Immer mit der Begründung: kein Fluchtweg da.
Auf dem Gelände gab es ebenfalls keinen Fluchtweg, warum haben die sich nicht gerührt? Sehenden Auges hat man die jungen Menschen in die Katastrophe laufen lassen.

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Museum mit moderner Kunst

Die Stadt Düren, zwischen Köln und Aachen gelegen, hat sich ein Museum geleistet, das wird noch von sich reden machen. Genauer: Sie hat das alte Gebäude saniert und einen Anbau geschaffen. Jetzt ist das ganze ein Schmuckstück, wie man es wirklich selten findet. Und innen randvoll mit moderner Kunst, unter anderem von einem Künstler namens Schneider (aus Mönchengladbach), der schon auf der Bienale in Venedig im Deutschen Pavillon ausgestellt hat. Da haben wir damals vor- und dringestanden, in dem Kunstwerk, staunend und anfangs dem Verstehen fern. Das Museum in Düren wird nun feierlich wiedereröffnet. Es soll noch einen Vorplatz bekommen. Für 800.000 Euro. Das halte ich in der heutigen Zeit für ganz daneben. So schön es  zwar wäre, aber das geht einfach nicht, wo gerade die Schulden in Stadt und Land und Bund öbszöne Höhen erreichen.
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Geld angeln

Gestern sah ich etwas, das hab ich kommen sehen. Eine alte, etwas ärmlich gekleidete Frau stand vor dem „archäologischen Fenster“, auf das ich von meinem Arbeitszimmerfenster aus blicke und versuchte, mit einer Kordel und einem daran befestigten kleinen Magnet Münzen aus dem Objekt zu angeln. Es handelt sich um ein „Fenster“ mit ein paar Ritzen, das einen Blick auf ein in der Erde befindliches Stück uralte Mauer ermöglicht. Es kamen gleich Leute vorbei, die meinten, das sei aber nicht der Sinn des Erfinders (dieses archäologischen Fensters), dass da jemand die Münzen rausangelt. Die alte Frau redete dann mit den beiden, ich konnte nicht verstehen, was gesagt wurde. Aber der junge Mann meinte wohl, die Frau könnte dann eben weitermachen. Ich wollte schon runterlaufen und ihr Geld geben, damit sie aufhört. Aber ich hatte kein Kleingeld zur Hand. Beziehungsweise nur so wenig Kleingeld, dass sie deswegen bestimmt nicht aufgehört hätte. Das Geld ist in dem „archäologischen Fenster“, weil Spaziergänger, die das Teil bestaunen, es da reingeworfen haben. So wie man das in Italien am Trevi-Brunnen in Rom macht.  Der Boden von dem Teil ist ziemlich mit Münzen, meistens welche von geringem Wert, bedeckt. Tja, so war das.
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Reitturnier

In 26 Tagen ist wieder Reitturnier in Aachen. Hunderte Pferde, zig Reiter, tausende Zuschauer  werden nach Aachen kommen. Ich seh mir das Turnier auch an, es dauert sechs oder sieben Tage, je nachdem, und an einem Tag bin ich dabei. Leider geht bestimmt wieder kein Schwein mit mir mit, weil alle Welt das Turnier für eine abartige Tierquälerei hält. So ganz abwegig ist das nicht. M. aus I. findet das Turnier dazu noch langweilig. Es passiert ihm zu wenig.

(Dieser Text wurde nur geschrieben, weil die Handhabung des Blogs ausprobiert werden muss.)

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Islam und Gewalt

Eine neue Studie von Professor Pfeiffer, der umstritten ist, befasst sich mit dem Thema Islam und Gewalt. Angeblich sind muslimische männliche Jugendliche um so mehr gewaltätig, je mehr religiös sie sind. Auch neigen sie, je religiöser sie sind, offenbar um so mehr zum Machotum. Es wurden auch christliche, männliche Jugendliche untersucht. Bei denen ist es laut Professor Pfeiffer so: Je religiöser sie sind, desto friedliebender sind sie. Ich finde, das ergänzt sich prima. Die gewalttätigen Moslems werden bei den religiösen Andersgläubigen nicht auf Widerstand stoßen. Die Christen werden sich nicht zur Wehr setzen. Sie setzen keine Gewalt ein. Wenn es denn stimmt, was Pfeiffer herausbekommen haben will. Ich schreibe das, weil gerade im Radio ein Islamwissenschaftler aus Münster erklärte, die befragten türkischen Jugendlichen würden oft den Mund sehr voll nehmen, und obwohl sie SAGEN, dass sie Gewalt ausüben, würden sie das in der Realität doch nie tun. So wird es sein.
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Schuh

In einer Höhle in Armenien ist ein 5500 Jahre alter Schuh entdeckt worden. Sogar die Bänder waren noch dran. Es ist der erste geschlossene Schuh, den man überhaupt hat. Der Schuh hat die Größe 37, das ist meine Größe. So.
Hier wird nun all das gepostet, was irgendwie mit mir zu tun hat.

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Hello world!

Das ist der erste Post, und jetzt geht es los mit diesem Blog. Die anderen Blogs von mir werden nicht gelöscht. Dieser Blog hier steht mit den anderen im Wettbewerb. Der Beste wird sich durchsetzen.  Viel Spaß beim Lesen.

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