Endlich wieder Farbe

Kann sich sehen lassen: 115.000 Blumen sind in diesen Tagen in die städtischen Beete in der Innenstadt, den Bezirken sowie auf den städtischen Friedhöfen eingesetzt worden. Schon im Herbst hatten die Grünkolonnen der Stadt rund 280.000 Blumenzwiebeln gepflanzt.

Die Farbkombination sieht in Natura viel schöner aus als auf dem Foto.

Die Mitarbeiter*innen der Grünkolonnen und der Stadtgärtnerei des Aachener Stadtbetriebs sind schon einige Tage dabei und unterwegs, die städtischen Beetflächen mit einer bunten Farbpracht an Frühjahrsblühern zu bepflanzen. Dabei findet sich wimpernblättrige Gänsekresse ebenso wie Schleifenblumen und Vergissmeinnicht. Sehenswert sind unter anderem auch die Blumen vor dem ehemaligen Casino in der Monheimsallee.

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Etwas Musik: Ich war in Wien Wenn die Fassade bröckelt, wird sie repariert.

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Für arme Wöchnerinnen in Aachen gab es einst die Entbindungsanstalt „Zuflucht“

Das Aachener Stadtarchiv zeigt als Archivale des Monats die Hausordnung der städtischen Entbindungsanstalt „Zuflucht“ aus dem Jahr 1901 (Foto: s. unten). Man teilte damals offenbar Frauen in „tugendhafte“ und „nicht tugendhafte“ Frauen ein. Das Stadtarchiv stellte freundlicherweise folgenden Text zur Verfügung:

Frauen, die im 19. Jahrhundert in Aachen schwanger waren und in Armut lebten, hatten nicht viele Möglichkeiten auf Unterstützung bei der Geburt. Tugendhafte und verheiratete arme Wöchnerinnen konnten das 1830 gegründete Marianneninstitut in der Bendelstraße für neun Tage in Anspruch nehmen. Benannt war das Institut nach Prinzessin Marianne von Preußen.

Armenverwaltung bezahlte

Frauen wurden in dieser Zeit mit allem, was sie benötigten, kostenlos versorgt und von den Hebammen des Instituts im Umgang mit ihren Säuglingen geschult. Die städtische Armenverwaltung kam für die Aufenthaltskosten auf. Das Marianneninstitut, das 1897 in größere Räumlichkeiten in der Jakobstraße 18 umzog, existierte bis zum Jahr 1959.

Das Haus Jakobstraße 18. Dahinter befand sich einst die Entbindungsanstalt „Zuflucht“. In der Jakobstraße haben bis 1959 etwa 40.000 Aachenerinnen und Aachener das Licht der Welt erblickt.

Unverheiratete und als nicht tugendhaft angesehene Frauen konnten die städtische Entbindungsanstalt „Zuflucht“ aufsuchen, die auf der Rückseite des Marianneninstituts lag und ihren Eingang am Annuntiatenbach hatte. Das Grundstück für die „Zuflucht“ hatte die städtische Armenverwaltung 1899 vom Mariannenverein, dem Betreiber des Marianneninstituts, erworben und dort die Entbindungsanstalt errichtet. Die Gelder hierfür stammten vor allem aus einer Stiftung von Philipp Heinrich Cockerill. Mit dem Mariannenverein schloss die Stadt Aachen einen Vertrag zur Betreuung der Frauen in der „Zuflucht“ ab, der ab dem 1. April 1901 in Kraft trat. 

„Strikte“ Hausordnung

Es gab eine strikte Hausordnung für die armen Patientinnen der städtischen Entbindungsanstalt „Zuflucht“. Die schwangeren Frauen wurden dort als „Pfleglinge“ bezeichnet und waren in verschiedene Klassen eingeteilt. Für die Pfleglinge der III. Klasse zahlte die Stadt die niedrigsten Verpflegungskosten, weshalb sie sich an den Arbeiten in der Entbindungsanstalt beteiligen mussten und nur Anstaltskleidung tragen durften.

Die Frauen hatten sich „anständig und ruhig“ zu verhalten. „Alles Lärmen, Schreien und Zanken ist verboten.“ Sie durften ihr Schlafzimmer während des Tages nicht betreten, nur sonntags von 14 bis 15 Uhr Besuch empfangen, Wöchnerinnen war der Empfang von Besuch ganz verboten.

Die Post lief durch die Hände der Hebamme und bei Verdacht auf anstößige Inhalte konnte den Frauen der Empfang und Versand der Post verweigert werden. Auch durften sie die Anstalt ohne Erlaubnis des Arztes nicht verlassen. Doch die Verhaltensmaßregeln gingen noch weiter. Es war ihnen verboten, „sich in’s Fenster zu legen oder mit außerhalb der Anstalt befindlichen Personen durch Worte oder Zeichen in Verbindung zu treten. Zuwiderhandlungen führten zur sofortigen Entlassung aus der Anstalt.

Quellen: Stadtarchiv Aachen, PRZ 30-1139 bzw. -1319, fol. 117; BAU 5-738

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März war bisher sehr trocken. Waldbrandgefahr.

Der März hatte schon viele schöne Frühlingstage. Der Wald ist jetzt schon knochentrocken und es steigt die Gefahr von Waldbränden. Die Feuerwehr und das Forstamt der Stadt weisen darauf hin, dass Rauchen und offene Feuer im Wald ausdrücklich verboten sind.

In Wald und Waldnähe (hier Gemmenicher Weg) gilt ein grundsätzliches Rauchverbot. Bei Verstoß ist ein hohes Bußgeld (bis zu 25.000 Euro) fällig. Foto: AachenNews Archiv

Das Rauchverbot gilt ab sofort bis 31. Oktober, offenes Feuer ist ganzjährig untersagt. Wer dem Wetterexperten Jörg Kachelmann auf Bluesky oder X folgt, weiß: Über 90 Prozent der Waldbrände haben keine natürliche Ursache. Umso wichtiger ist es daher, dass Waldbesucher*innen achtsam im Öcher Bösch unterwegs sind. 

Im NRW-Landesforstgesetz heißt es wörtlich, dass „im Wald oder in einem Abstand von weniger als einhundert Meter vom Waldrand […] außerhalb einer von der Forstbehörde errichteten oder genehmigten und entsprechend gekennzeichneten Anlage das Anzünden oder Unterhalten eines Feuers oder die Benutzung eines Grillgerätes sowie das Lagern von leichtentzündlichen Stoffen nicht zulässig“ ist.

Wer Rauch sieht oder im Wald ein Feuer entdeckt, sollte sofort über den Notruf 112 die Feuerwehr alarmieren. Dabei kann man sich im Wald an den ausgeschilderten Rettungspunkten orientieren. Infos unter www.aachen.de/wald. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe informiert in einem Flyer.

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Bald fertig: ein Platz im Frankenberger Viertel

Manchmal wird in Aachen ja doch noch was fertig: Die Arbeiten auf dem Platz an der Lothringerstraße sollen bis Ende April komplett zu Ende gebracht werden. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Und weiter: „In der Woche vom 24. bis 28. März werden neue Bäume gepflanzt. Später wird noch eine Hecke in die neuen Pflanzbeete zwischen Alfons- und Wilhelmstraße eingesetzt.“ 

Wo sind wird denn hier? In der Lothringerstraße zwischen Oppenhoffallee und Wilhelmstraße. Die Straße verbindet die Radvorrangrouten von der Innenstadt nach Brand und Eilendorf. Außerdem verläuft dort ein Stück eines sogenannten Premiumfußwegs.

Fahrradzone statt Fahrradstraße

Die Lothringerstraße wird als Fahrradzone in beiden Fahrtrichtungen ausgewiesen. Eine Fahrradzone gibt es noch nicht in Aachen. Bislang hat die Stadt vor allem auf Fahrradstraßen gesetzt. Allerdings hat sich gezeigt, dass die Beschilderung als Fahrradstraße immer sehr aufwändig ist, vor allem dann, wenn viele Straßen auf relativ kurzer Strecke einmünden. 

Fußgänger*innen können die Zufahrten zur Lothringerstraße an Alfons-, Friedrich- und Herzogstraße nun ebenerdig überqueren. Die Autos müssen dort über Rampen langsam hinwegfahren und noch besser als bisher auf die Fußgänger*innen achtgeben. Überdies sind sie wartepflichtig gegenüber dem Verkehr auf der Lothringerstraße.

Mit dem Rad kann man auf der gesamten Strecke zwischen Oppenhoffallee und Wilhelmstraße in zwei Richtungen fahren. Für Autos wird das Teilstück zwischen Alfonsstraße und Wilhelmstraße wie bisher als Einbahnstraße in Richtung Wilhelmstraße ausgewiesen.

Insgesamt werden 16 neue Ahornbäume im Umfeld des Platzes gepflanzt. Neun davon haben große, sechs kleinere Kronen. Hinzu kommt ein großkroniger Baum an der Einmündung der Alfonsstraße.

In einer Pressemitteilung heißt es: Entlang der Straße werden Bäume mit einem Stammumfang von bis zu 20 Zentimeter gepflanzt, auf dem Platz selbst Bäume mit einem Umfang zwischen 25 und bis 70 Zentimeter. Diese Bäume haben einen Kronendurchmesser zwischen drei bis vier Meter. Sie sind sieben bis neun Meter hoch. Auf dem Abschnitt von Alfons- bis Wilhelmstraße wird zukünftig eine Hecke den Gehweg und die Straße voneinander trennen. 

Die Pflanzbeete der Bäume haben sehr große Wurzelräume erhalten. Die Bäume bekommen damit einen Lebensraum, der zu dem veränderten Stadtklima mit regenarmen und sehr heißen Witterungsperioden passt. Unter die Bäume werden Staudenmischungen und bodendeckende Rosen gepflanzt. Mehr Infos: www.aachen.de/lothringer_2ba

Im Vorfeld der Umbauarbeiten mussten mehrere Bäume gefällt werden. Das fand im Januar vorigen Jahres niemand schön. Der Aachener Baumschutzbund veranstaltete eine Protestaktion, konnte aber auf den Gang der Dinge keinen Einfluss nehmen.

Foto: AachenNews Archiv

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Das bleibt kompliziert: ein Platz für alle

Die Kreuzung Schildstraße/Harscampstraße war einst ein gemütliches Plätzchen. Doch der Platz wurde wenig gepflegt, verkam irgendwie zu einer schmuddeligen Ecke. Zum Schluss musste auch noch die Regionetz in der Tiefe arbeiten. Im Juli will der Energieversorger fertig sein. Dann wird der kleine Platz neu gestaltet.

Die Kreuzung Schildstraße/Harscampstraße mit Blick in die Schildstraße hinein.

Die Situation ist furchtbar eng: Quasi vier Straßen treffen sich auf einem Teilstück der Harscampstraße, die Planer sind nicht zu beneiden. Im zuständigen Politiker-Gremium wurden die Gestaltungsvorschläge bereits behandelt, der Mobilitätsausschuss wird sich im April mit der schwierigen Angelegenheit befassen. Die Freizeit-Politiker sind ebenfalls nicht zu beneiden.

Radfahrer*innen, Fußgänger*innen (mit Kinderwagen) und Autos müssen an dieser Stelle aneinander vorbeikommen bzw. unfallfrei miteinander auskommen. Die Verwaltung nennt die Ecke „Drehkreuz im Quartier“. In der Mitte sollen mal ein großer Baum (mit großer Krone) und eine Bank stehen, so ist es geplant. Die kleine und extrem schmale Schildstraße soll acht neue Bäume bekommen. Einige Parkplätze müssen wohl wegfallen.

Ob die Stadt bei dem Projekt mit den (vor mehreren Jahren) geplanten 1,7 Millionen Euro auskommen wird, ist doch sehr die Frage. Mal sehen. Übrigens: Seit 5 Jahren wird auf AachenNews.org über das Projekt berichtet.

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Seit 8 Jahren leer, das soll nicht so bleiben

Wer an der Entwicklung unseres geliebten Vaterstädtchens (Aachen) interessiert ist, sollte sich unbedingt Donnerstag, den 3. April, vormerken. Da gibt es eine Info-Veranstaltung, bei der es um das „Haus der Neugier“ geht. Zu diesem Haus soll nämlich ein ehemaliges Kaufhaus in Aachens Innenstadt umgebaut werden.

Der riesige Kasten war mal als Kaufhaus Horten weit über Aachen hinaus bekannt, hieß dann „Lust for Life“ und steht seit 8 Jahren leer.

Fest steht, dass Aachen ein „Haus der Neugier“ bekommen wird. Alle Fraktionen des Stadtrates haben das beschlossen und die Verwaltung damit beauftragt, das ehemalige Haus Horten zu kaufen. Nach acht Jahren endet also der Stillstand an diesem zentralen Ort, stattdessen ist Großes in Planung. Hinzu kommt, dass die vielbesuchte und beliebte Aachener Volkshochschule (VHS) in den Bushof-Räumen beim besten Willen nicht mehr bleiben kann. VHS und Stadtbibliothek sollen in die Komphausbadstraße umziehen.

Komphausbadstraße: Ins Ex-Lust for Life, Ex-Horten-Kaufhaus sollen – nach einem Umbau -VHS und Stadtbibliothek einziehen. Foto: AachenNews Archiv

Folgendes teilt die Verwaltung mit: „Das Haus der Neugier soll ein Ort der Begegnung für alle Menschen dieser Stadt werden. Dort kann zukünftig gespielt, gelesen, gelernt und diskutiert werden. Dort wird man Filme schauen, Kultur genießen, Seminare belegen, Neues entdecken oder sich auch einfach treffen und Kaffee trinken können. Öffentlich zugänglich und ohne Eintritt.“

Die Umnutzung von alten Kaufhäusern – das haben in der Vergangenheit auch andere Städte geplant und mit Erfolg realisiert. Es geht darum, mehr und neues Leben in eine an sich attraktive Stadtmitte zu bringen. Eng beteiligt sind in Aachen Volkshochschule und Stadtbibliothek, die – wie erwähnt – aus ihren bisherigen Räumlichkeiten in das Haus der Neugier umziehen sollen.

Das neue Konzept wird vorgestellt und diskutieren am 3. April, ab 19 Uhr im Alten Kurhaus (Komphausbadstraße) von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Kulturdezernent Heinrich Brötz, den Leiterinnen von VHS und Stadtbibliothek Dr. Beate Blüggel und Doris Reinwald sowie von Dirk Lange vom Aachener Büro kadawittfeldarchitektur.

Moderatorin Gisela Steinhauer führt durch den Abend. Der Eintritt ist frei. Wer an diesem 3. April keine Zeit hat: Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und im Nachgang auf dem städtischen youtube-Kanal veröffentlicht.

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Polizei lockt einen Dieb, der geht prompt in die Falle

Die Ermittlungsgruppe Bike & City der Polizei hat kürzlich einen Dieb erst angelockt und dann festgenommen. Und das kam so: Auffallend viele Diebstählen hatte es im Umkreis des Tivoli an der Krefelder Straße gegeben. Gefasst werden konnte aber niemand. Deshalb hatten die Ermittler der EG Bike & City ein sogenanntes „Lockfahrrad“ abgestellt.

Das Rad war mit einer speziellen Ortungstechnik ausgestattet. Und die Polizei hoffte, dass der Dieb – ohne es zu merken – eine Spur legen würde. So geschah es. Das Rad verschwand, die Ortungstechnik führte die Beamten geradewegs in eine Wohnung eines Hauses an der Kohlberger Straße in Herzogenrath.

Bei Durchsuchung der Wohnung wurden die Polizisten fündig. Aber sie fanden nicht nur das gestohlene Lockfahrrad, sondern auch noch ein Pedelec und einen E-Scooter. Beide waren als gestohlen gemeldet. Außerdem stellten die Beamten jede Menge Einbruchs- und Aufbruchwerkzeug sicher.

Foto: AachenNews Archiv

4000 bis 5000 Euro kostet heute gerne mal ein flottes Bike. Da schlagen Diebe gerne zu.

Ein 43-Jähriger ist nun „tatverdächtig“, er ist zudem wegen ähnlicher Delikte bereits einschlägig bekannt. Wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr wurde er vorläufig festgenommen. (sk)

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Straßenumbau beginnt am Montag, 17. März

Die Umbauarbeiten an der Kurfürstenstraße, die im April 2023 (s. Foto) ein einziger Flickenteppich war, gehen am Montag, 17. März, weiter. Die rund 220 Meter lange Straße zwischen Oppenhoffallee und Oranienstraße wird insgesamt „grundlegend erneuert“, wie die Verwaltung mitteilt. Die Bauarbeiten dauern jetzt nochmal bis zu acht Monate.

Die bisherige Aufteilung der Straße bleibt erhalten. Die Fahrbahn wird zum Ende aller Arbeiten neu asphaltiert. Zusätzlich werden neun Baumfelder angelegt. An drei dieser Baumfelder werden in Zukunft Sitzbänke stehen. Mit dem Umbau werden Ladesäulen für E-Fahrzeuge aufgebaut, 14 zusätzliche Fahrradbügel errichtet und Liefer- und Ladezonen beschildert.

Der Ausbau erfolgt in rund 50 Meter langen Bauabschnitten. Die Hauseingänge und Garagen sind jederzeit zugänglich. Es wird aber einzelne Tage geben, an denen Zufahrten phasenweise und kurzzeitig gesperrt werden müssen. Die Baufirma wird das früh genug ankündigen.

Die Kosten für den Umbau belaufen sich, laut Verwaltung, auf rund eine Million Euro.

Baumfelder mit Sitzbänken, wer würde sich die in seiner Straße nicht wünschen?

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Jetzt bröckelt der Bushof auch noch

Der Aachener Bushof-Komplex gehört zu den problematischsten Immobilien Aachens. Neuerdings brechen sogar vereinzelt kleine Stücke aus der Fassade. Deshalb muss ein circa 1750 Quadratmeter großes Sicherungsnetz über die Fassade gespannt werden.

Der Bushof (rechts im Bild) befindet sich im gemeinsamen Eigentum von Stadt Aachen und Aachener Immobilien GmbH (Gerd Sauren). Da Sicherungsmaßnahmen an den Fassaden des sogenannten Wohnturms notwendig sind, haben sich die Eigentümerinnen über das weitere Vorgehen geeinigt. Eine beauftragte Fachfirma wird Ende März das Sicherungsnetz aufspannen. 

„Durch die Arbeiten wird es zu keinen Einschränkungen vor Ort kommen“, gibt sich die Verwaltung zuversichtlich.

Bei der Methode, Gebäude mit einem Netz zu umgeben, handelt es sich um ein bewährtes Vorgehen, das z. B. schon am Hauptgebäude der RWTH, Templergraben, zur Anwendung kommt. Auch am Audimax in der Turmstraße/Ecke Wülnerstraße (Bild links) schützt ein Netz die Passanten vor herunterfallenden Stücken aus der Fassade. Desgleichen das gegenüberliegende Gebäude, das Institut für Eisenhüttenkunde (Bild unten).

Die künftige Nutzung des gesamten Bushof-Areals ist Bestandteil politischer und öffentlicher Diskussionen. Dazu gehören auch Aspekte, wie möglicherweise mit umfänglicheren Sanierungen umgegangen wird. Bis dahin wird der Wohnturm durch ein befestigtes Kunststoffnetz gesichert.

Kein Geld, die Fassade zu sanieren? Dann muss ein Netz helfen und herabfallende Teile auffangen.

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Statistik belegt: Aachen ist eine Stadt der Schulen und Hochschulen

Das Statistische Jahrbuch 2023 steht jetzt online zur Verfügung. Die Zahlen verdeutlichen die charakteristischen Merkmale Aachens als Universitätsstadt mit einem Schwerpunkt auf technischen Studiengängen, als Grenzstadt zu Belgien und den Niederlanden und als traditionellem Anziehungspunkt für nationale und internationale Besucher*innen

Im Jahr 2023 erreichte die Aachener Bevölkerung erneut ein Allzeithoch. Die Einwohnerzahl stieg auf 262.482. Es wurden in diesem Jahr 178 neue Wohnungen gebaut, was die Gesamtzahl der Wohnungen in der Stadt auf 142.750 erhöht.

Aachen hat 220 Studierende pro 1.000 Einwohner*innen und gehört damit zu den Top 10 der deutschen Großstädte mit dem höchsten Studierendenanteil gemessen an der Bevölkerung. Neben den sieben Hochschulen sind die 72 Schulen, die Volkshochschule und die Stadtbibliothek weitere wichtige Bildungseinrichtungen in Aachen.

Das Gesundheits- und Sozialwesen war mit 25.027 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der beschäftigungsstärkste Wirtschaftszweig. Die Ärztedichte liegt mit 31,2 Ärzt*innen in freien Praxen pro 10.000 Einwohner*innen deutlich über dem Durchschnitt einer deutschen Großstadt.

Weitere Informationen gibt es unter www.aachen.de/statistik

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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