Fahrradparkhaus am Bahnhof – wird das noch mal was?

Man fragt sich, wann der Blue-Gate-Komplex in der Zollamtsstraße (Nähe Bahnhof) einmal fertig sein wird? Wann darin Menschen wohnen, ein Hotelzimmer buchen, in Büros arbeiten können und wann endlich das Fahrradparkhaus mit den in Aussicht gestellten 400 Stellplätzen Wirklichkeit wird.

An der Zollamtsstraße nichts Neues, möchte man meinen. Sieht aus wie immer, nicht fertig. Fahrräder werden am Bahnhof unterdessen weiter konventionell geparkt (s. unten).

s. dazu auch den Leser*innenbrief

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Für Kinder: Ferienspiele im Gillesbachtal in Aachen

Beim Spielen und Turnen auspowern: Die Ferienspiele im Gillesbachtal bieten Kindern (im Alter von 6 bis 11 Jahren) in den Sommerferien von Montag, 29. Juli, bis einschließlich Freitag, 16. August, wieder ein abwechslungsreiches Programm. Sie können sich täglich von 9 bis 13 Uhr in der Sporthalle und auf dem Sportplatz Gillesbachtal, Branderhofer Weg 15, austoben.

Zusätzliche Angebote

Zusätzlich wird sich jeden Mittwoch ein anderer Verein mit einer Sportart vorstellen. Dort können sich die Kinder frei ausprobieren. Die Termine: 

·          31.07. 2024  Aachen Greyhounds e.V. (Baseball)

·          07.08.2024  American Football Club Aachen Vampires e.V. (Cheerleading & American Football) 

·          14.08.2024  Burtscheider Turner Bund Aachen 1908 e.V. (Handball) 

Außerdem haben die Kinder die Chance, Teile des deutschen Sportabzeichens – ohne Schwimmen – zu absolvieren.

Sportbekleidung und Proviant 

Wichtig: Die Kinder sollen in wetterfester und sportlicher Kleidung kommen und genug Essen und Trinken mitbringen. Eltern müssen ebenfalls an Sonnenschutz, zum Beispiel Kappe und Sonnencreme, denken.

Wichtige Informationen 

Die Teilnahme am gesamten Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Jedoch müssen die Erziehungsberechtigten eine Einverständniserklärung ausfüllen und den Kindern mitgeben. Diese ist zu finden unter www.aachen.de/ferienspiele oder in der gedruckten Ferienspielzeitung. 

Da die Veranstaltung jeweils um 13 Uhr endet, ist es wichtig, dass die Kinder auch zu dieser Zeit von den Erziehungsberechtigten abgeholt werden. Sollte ein Kind alleine nach Hause gehen dürfen, ist das in der Einverständniserklärung anzugeben.

Weitere Infos im Fachbereich Sport der Stadt Aachen unter Telefon 0241 432-5223.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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In Aachen: Wasser für kleine Bäume

Bäumchen für Bäumchen fährt der Trecker mit seinem gigantischen Wasserkanister (l.) an. In der Beverstraße gesehen.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wird am 30. Juli darüber informieren, wo in Deutschland die Menschen am meisten unter der Hitze leiden, wo unter zu viel Beton und Asphalt. Wir sind gespannt.

In den Städten wird das Leben durch die sommerliche Hitze zunehmend schwierig. „Extrem hohe Temperaturen sind das größte durch die Klimakrise bedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland“, will die DUH herausgefunden haben. Da helfen Bäume und generell Pflanzen, kühlende Wasser und Frischluftschneisen, die nicht zugebaut werden sollten. Denn: Durch eine anhaltende Flächenversieglung wird die ungute Entwicklung maßgeblich befeuert.

Wertvolle Grünflächen für Klimaausgleich und Erholung gehen übrigens auch auf dem Land verloren. Das sieht, wer gelegentlich in der Eifel unterwegs ist.

Die DUH will über folgende Fragen informieren: Welche Stadt bietet besonders wenig Grün als Schutz vor der Hitze? Wie haben sich Flächenversiegelung und Grünbestand in deutschen Städten und Gemeinden in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Wie wirkt sich der Trend zu mehr Flächenversiegelung auf die Gesundheit der Menschen in Deutschland aus? Und welche Forderungen für die Politik ergeben sich hieraus?

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Etwas Musik: (natürlich Cruel Summer von Taylor Swift. Die hat jetzt 5 ihrer 7 Konzerte in Deutschland hinter sich.)

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Ein Radweg ist jetzt breiter und ein Neubau sechs Etagen hoch

Vom Krautmühlenweg in Forst aus kann man einen Neubau in die Höhe wachsen sehen. Dort baut der Verein TIBA ein Wohnheim für muslimische Studierende. Infos hier.

Der Krautmühlenweg wurde u. a. um etwa einen Meter verbreitert und ist jetzt eine kleine Straße. Er wird von Radfahrer*innen richtig gut frequentiert.

Die Kleingärtner dort haben sich zwar nicht gefreut, dass wegen der Verbreiterung eine Hecke fallen musste, doch wer zwischen Adalbertsteinweg und Frankenberger Viertel mit dem Rad unterwegs ist, der freut sich sicher über mehr Platz für Räder -und dass Fußgänger*innen und Räder jetzt viel besser aneinander vorbeikommen.

Foto: Krautmühlenweg zwischen der Oberen Drimbornstraße und der Robert-Koch-Straße)

Das Wohnheimprojekt betrachtet man am besten von der Robert-Koch-Straße aus. Es wird direkt neben einer kleinen Moschee – quasi in der Kurve – hochgezogen. In der Moschee wird freitags immer gebetet. Das Gebäude wurde zu klein, es ist picobello gepflegt und gefällt, sieht aus wie eine alte Fabrik. Was dort einmal produziert wurde, ist AachenNews nicht bekannt.

In Forst zu Hause: der Verein TIBA (Türkischer Integrations- und Bildungsverein Aachen). Rechts neben den Gebetsräumen wird ein Studentenwohnheim mit Tagungsräumen und Bibliothek errichtet.
Sechs Etagen hoch: die neue Wohn-, Gebets-, Bildungs- und Tagungsstätte des Vereins TIBA, der Mitglied ist im Verband der Islamischen Kulturzentren.

Das neue Gebäude des als gemeinnützig anerkannten Vereins TIBA e. V. sollte eigentlich schon fertig sein. Aber wie immer bei neuen Gebäuden und Brücken dauert es etwas länger. 52 Studierende sollen dort einmal wohnen, eine Gesamtnutzfläche von 3640 Quadratmetern wird es geben. Das ist der Internet-Seite des Vereins zu entnehmen.

Mehr Infos hier

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Nicht einfach: Teich vom Schlamm befreit

Aus dem Teich „An der Rast“ in Laurensberg viel Schlamm und Unrat rausgefischt. Foto: Stadt Aachen

Mit einem Arbeitsboot wurde jetzt der Teich „An der Rast“ in Laurensberg erfolgreich entschlammt. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Biomasse und Unrat seien aus dem Teich gefischt worden. Was einfach erscheint, habe angesichts der besonderen Situation und den Bedingungen vor Ort einige Herausforderungen geboten, und zwar für Menschen und Arbeitsgeräte.

Eine Beprobung der Teichsohle habe ergeben, so wird weiter mitgeteilt, dass es sich um eine mindestens ein Meter dicke, graue Lehmschicht handelt, die den so genannten Hergenrather Schichten zuzuordnen ist.

Anfang August werden noch die Zu- und Abläufe geortet und gereinigt. Danach folgen weitere Maßnahmen zur Nutzung und Pflege der Teichanlage.

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Mehr Versiegelung, weniger Grün, mehr Hitze. – Muss das sein?

Das Gebiet zwischen Weberstraße und Mariabrunnstraße, die Begrünung reduziert Hitze. Rechts oben lugt das Luisenhospital hervor. In der Nähe befindet sich das „Luisenhöfe“-Projekt, dort steht ebenfalls mehr Versiegelung auf der Tagesordnung.

Zwischen Weberstraße, Hohenstaufenallee und Mariabrunnstraße gab es einmal schöne und auch ökologisch wertvolle Schrebergärten. Dieses ganze Stadtgrün wurde entfernt, jetzt gibt es dort eine große Grünfläche mit Wildwuchs, auch wertvoll. Ein Aachener Investor (Landmarken) möchte dort Wohnungen bauen.

Das Gelände gehörte mal der Bahn (also dem Bund), die Stadt Aachen kann dort über die Bauplanung Einfluss nehmen. Was das Gelände besonders wertvoll macht: Es soll sich um eine sogenannte Kaltluftbahn handeln. Über solche Bahnen wird das angrenzende Viertel und wird auch die Innenstadt mit frischer Luft versorgt. Es wäre eventuell töricht, Kaltluftbahnen mit Bauwerken zuzustellen.

Wer kennt das nicht: im Sommer „steht“ die Luft in der Stadt, tags und nachts bewegt sich im Talkessel kein Lüftchen, das kann dauern. Einige Aachener Stadtteile sind nämlich stadtklimatisch durch einen flächenhaft ungünstigen Luftaustausch gekennzeichnet. „Den zahlreichen Kaltluftschneisen, die stadtplanerisch möglichst frei von Bebauung bleiben sollen, kommt daher eine wichtige Bedeutung für das Stadtklima zu“, so bei Wikipedia nachzulesen.

Und weiter: Die Talkessellage der Aachener Innenstadt, der dortige starke Verkehr und die fortschreitende Bebauung von Freiflächen „wirken sich negativ auf die Lufthygiene aus“. Es drohen eine Zunahme von Allergien, Atemwegsinfekten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie ein Anstieg der Sterblichkeit. Besonders betroffen sind vorgeschädigte Personen z. B. mit Asthma sowie Kinder und Jugendliche.

Dieses private Bauprojekt würde, sollte es realisiert werden, Einfluss auf die Aufheizung der Stadt haben. Ist eigentlich eine Bürgerbeteiligung geplant, bzw. ist diese bei dem Projekt überhaupt erforderlich? Es wurde schon ein Gutachten erstellt, das die Versorgung mit Frischluft zum Thema hat. Was steht da drin, wird das noch veröffentlicht?

Insgesamt hatte man in Aachen die Ansicht vertreten, dass Schrebergärten von ökologischem Wert für die Stadt sind und gefördert werden müssen. Diese Gärten (Mariabrunnstraße) gibt es nun nicht mehr (wie auch die Gärten der Anlage „Eifelbahn“ am Eisenbahnweg. Die Kleingartenanlage „Eifelbahn“ soll einem Gewerbegebiet weichen).

Sehr viel Fläche ist in Aachen versiegelt, bzw. bebaut. Bebauung schafft „Wärmeinseln“. Kann da wirklich Dachbegrünung helfen? Man müsste wohl tausende Dächer begrünen, um all die Versiegelungen auszugleichen.

Wer Natur und insbesondere Bäume schützen will, kann sich in Aachen an den Baumschutzbund wenden. Man trifft sich dort einmal im Monat. Hier klicken.

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Traurig: Café Hase im Frankenberger Viertel schließt

Das Café Hase in der Triebelstraße 21 in Aachen.

Wie schade! Das Café Hase im Frankenberger Viertel schließt. Heute, Sonntag, 21. Juli, war es zum letzten Mal geöffnet, nachzulesen auf der Schaufensterscheibe. Da wendet sich Inhaberin Cora Stuhlweißenburg mit persönlichen Worten an die Gäste.

Das Café Hase – nur 70 Quadratmeter groß und mit kleiner Küche – gab es seit Ende 2014. Was einem dort serviert wurde, war einfach alles lecker und von besonderer Qualität: Suppen und Kuchen, Salate und Quiche, Roggenbrote und Bowles. Dieses enge Café war von Anfang an ein Erfolg, dort fühlte man sich wohl, quasi wie im eigenen Wohnzimmer.

Café Fuchs Ecke Oppenhoffallee/Schlossstraße.

Zusammen mit dem Café Fuchs, 2019 eröffnet, war die Arbeit für die Gastronomin mehr als ein Full-Time-Job. Sie möchte offenbar mal wieder Zeit haben, etwas Neues auszuprobieren, vielleicht sogar in den Hase-Räumen. Hinzu kommt, dass das Personal knapp ist.

Der zweite Standort, das Café Fuchs, wird in gleicher Weise liebevoll geführt. Dieses Café im umgebauten Matratzenladen an der Ecke Oppenhoffallee/Schlossstraße ist viel größer, die Qualität der Speisen aber ebenfalls hoch. Dort wird man demnächst die hausgemachten Kuchen bekommen, die die Gäste im Hase so gern mochten.

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Keine Gnade: Aus für 2 Bäume am Westbahnhof

Zwei Roßkastanien müssen fallen, wann genau ist nicht bekannt. Aber: Sie stehen angeblich Baufahrzeugen (UPDATE: Feuerwehrfahrzeugen) im Weg. Tja, Pech gehabt.

In Aachen am Westbahnhof wird ein neues RWTH-Gelände entstehen: der sogenannte Campus West. Und – wie leider nicht selten in Aachen – werden/wurden bevor man zu bauen beginnt erstmal Bäume gefällt. Unter anderem sollen zwei Roßkastanien (s. Foto) niedergelegt werden. Wild gewachsene Begleitbäume wurden schon vor einiger Zeit gefällt, und der ganze Baum- und Strauchbestand um die alten Güterhallen herum vor noch längerer Zeit.

Ist erst mal gut abgeholzt, dann werden neue Bäume gepflanzt, und dann brüstet man sich, wie toll umweltfreundlich man doch sei, dass jetzt sooooo viele neue Bäume gepflanzt wurden.

Der Campus West ist ein Hochschulgelände, das am Westbahnhof – quasi entlang der Schienen – aus dem Boden gestampft wird. Wo jetzt noch nichts ist, werden mal große Gebäude stehen, in denen künftig bedeutende, komplexe Aufgaben der Gesellschaft, ja der Menschheit (Klimakatastrophe?) in Angriff genommen werden (wir wollen es hoffen). Aachen darf sich tatsächlich freuen: Das Ansehen der Stadt als namhafte Wissenschaftsstadt Europas wird steigen.

Aber kann man bei all dem Bauen nicht um die Bäume herumbauen, oder die Bäume integrieren? So viele Bäume hat Aachen nämlich gar nicht mehr. Und es werden immer weniger, immer weniger, nicht mehr.

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s. dazu den Text „So plant die Stadt . . . “. Leider wurden die Bäume da nicht erwähnt.

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Noch drei Wochen: buddeln und chillen

Drei Wochen lang haben Ferienspielkinder unter Anleitung der Bleiberger Fabrik eine künstlerisch-technische Installation auf dem Aachener Katschhof errichtet (oben leider nicht im Bild). In diesem Jahr stand die Aktion unter dem Motto „Sonnenspiel – wir bauen ein Tiny House!“

Die Werkstatt am Archimedischen Sandkasten geht zwar zu Ende, aber der Sandkasten bleibt und steht noch drei Wochen zum Chillen und Buddeln für alle bereit.

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Neulich am Tierpark

Mal 300.000, mal 350.000 Besucherinnen und Besucher im Jahr verzeichnet – je nach Wetter – der Tierpark an der Oberen Drimbornstraße.

Der Aachener Tierpark ist eine Einrichtung, die Stadtkinder in Kontakt mit Haustieren (Hühnern, Mäusen, Schweinen, Schafen, Ziegen usw. usw.) kommen lässt. Generationen von Kindern hatten im Kinderbauernhof schon ihren Spaß, staunten und überwanden die Angst vor dem Kontakt mit den Vierbeinern. Die Spielplätze in dem Areal sind gepflegt und attraktiv, ein Besuch im Tierpark (aka Euregio Zoo) ist immer ein Erlebnis.

Aber werden dort wirklich alle Tiere artgerecht gehalten? z. B. Affen, Raubkatzen, Zebras und Kamele? Das ist kaum möglich. Die Öffentlichkeit wirft zunehmend kritische Blicke auf die Tierparks und Zoos, die kleine Kinder so gern besuchen. Was, wenn das Angebot des Tierparks aus Tierschutzgründen eingeschränkt werden muss? Wenn zusätzlicher Auslauf für Tiere geschaffen werden muss? Dafür gibt es am Beverbach gar keinen Platz. – Mit der Zukunft des Aachener Tierparks wird sich die Politik befassen müssen.

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Etwas Musik.

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