Die Straße hat’s nötig: Der Radweg war schon 2015 nahezu unbefahrbar, eine Holperstrecke. Das soll sich nun ändern. Foto: AachenNews Archiv
Die Straßenbauarbeiten an der Breslauer Straße zwischen Stolberger und Dresdener Straße sind abgeschlossen. Nun könne, so teilt die Verwaltung mit, die nächste und letzte Bauphase starten. Ab Montag, 18. März, wird die Fahrbahn der Breslauer Straße markiert.
Die Fahrbahn wird dabei neu aufgeteilt. Auf beiden Straßenseiten werden geschützte Radwege (Protected Bike Lane) angelegt. Die Fahrbahn wird in mehreren Abschnitten in Form einer wandernden Baustelle markiert. Der Kraftfahrzeugverkehr wird mit Leitkegeln an der jeweiligen Tagesbaustelle vorbeigeführt. Die Markierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Mai 2024, sind aber sehr witterungsabhängig.
Im Rahmen der bisherigen Straßenbauarbeiten zwischen der Stolberger Straße und einem Autowasch-Center wurden die Entwässerungsleitungen und die Asphaltfläche der Breslauer Straße erneuert. Zudem ließ die Stadt die Busbucht der Haltestelle Dresdener Straße in Fahrtrichtung Berliner Ring zu einer Haltestelle am Fahrbahnrand umbauen. Kurz vor der Zufahrt zum Einkaufscenter (Hirsch-Center) wurde eine neue Rampe für den Radverkehr gebaut. Sie wird nach Abschluss der Markierungsarbeiten für den Radverkehr freigegeben.
Wenn man bedenkt, wie manche Menschen ihre Zeit verbringen, da möchte man sich doch gleich anschließen. Zwei Beispiele: Die einen zählen die Feldhamster, die anderen zählen die Wackelsteine in der Stadt. Beide sind viel an der frischen Luft und dabei auch noch sportlich aktiv. Das erfüllt einen Menschen am Schreibtisch doch glatt mit Neid.
***
Um eine Übersicht über die Feldhamsterpopulation zu bekommen, wird es am Mittwoch, 20. März, ein Monitoring durch fachlich qualifizierte Personen geben, das die Flächen (zwischen Gewerbegebiet Avantis und Horbacher Straße sowie südlich des Silberpatwegs) komplett begeht. Dies übernimmt die NABU-Naturschutzstation Aachen in Absprache mit dem LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW) und der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Aachen.
Die Verwaltung teilt mit: „Die Ergebnisse des Monitorings haben keine Auswirkung auf die Bewirtschaftung der Flächen durch die jeweiligen Landwirte, die bereits per Mail vom NABU informiert wurden. Landwirte haben aber die Möglichkeit, an einem Netzwerk mit einjährigen „Ernteverzichtsstreifen“ mitzuwirken.“ Infos bekommt ihr hier: info@naturschutzstation-aachen.de.
*
Damit die Fußwege in Aachen nicht zum gefährlichen Pflaster werden, ist Paul Schneider auf der Suche nach lockeren Pflastersteinen. Als einer von sechs Streckenkontrolleuren beim Stadtbetrieb sei er schon um 7 Uhr unterwegs und dokumentiere mit seinem Tablet Gefahrenstellen für seine Kolleg*innen aus der Arbeitsvorbereitung für Straßenunterhaltung und Brückenbau. Das schreibt die Pressestelle der Stadt.
Sieht ein Streckenkontrolleure einen losen Stein im Kopfsteinpflaster, „holt er seinen gelben Kreidemarker raus und kennzeichnet ihn“. Anschließend gibt er über das Tablet die Position des Schadens bekannt, hält die Echtzeit und Priorität der Reparatur fest. Bei Priorität drei muss sofort repariert werden. Bei zwei reicht es, den Belag innerhalb von ein paar Tagen instand zu setzen. Reparaturen der Priorität eins haben noch etwas Zeit oder müssen an Externe beauftragt werden.
Bei einer Tour durch die Aachener Innenstadt „muss Paul Schneider acht Kilometer täglich zu Fuß absuchen“, so wird mitgeteilt. In den Außenbezirken könnten die Touren auch schonmal zwischen zehn und 15 Kilometern lang sein. Insgesamt kontrollieren die Streckenkontrolleure zu Fuß eine Strecke von 978 Kilometern Fahrbahn, Geh- und Radwegen. Weil die Strecken in beide Richtungen inspiziert werden, kommen dabei insgesamt rund 1950 Kilometer zusammen.
Zur Sicherheit:StreckenkontrolleurPaul Schneider markiert einen losen Pflasterstein. Foto: Stadt Aachen/Lena Hoof
Je nach Verkehrsbedeutung begutachten die Kontrolleure die Bereiche unterschiedlich häufig. Fußgängerzonen wie in der Innenstadt sind einmal in der Woche dran, die übrigen Straßen im Durchschnitt etwa alle drei Wochen. Hinzu kommen rund 100 Kilometer Wirtschafts- und Feldwege, die durchschnittlich einmal im Quartal kontrolliert werden.
Eine einigermaßen passende Wohnung zu finden, das ist in Aachen eine Aufgabe, die einen das ganze Leben lang begleitet. Viele müssen zuerst mal als Studierende eine billige Bude finden oder eine Wohngemeinschaft. Dann eine Wohnung mieten als junge Berufstätige, dann kommt ein Kind (oder zwei), und man ist wieder unterwegs und auf der Suche.
Immer verfolgt einen der Konflikt mit dem Vermieter: Was ist er verpflichtet zu reparieren? Warum dürfen wir kein Haustier halten? Wird der Vermieter Eigenbedarf anmelden oder sonstwie kündigen? Wie leben wir mit den unfreundlichen Nachbarn unter einem Dach? Können wir uns finanziell extrem einschränken und eine Immobilie erwerben?
Es hört nicht auf. Dabei ist eins klar:
In einer Baugenossenschaft wohnt man sicher, ohne sich zu ruinieren. Eine selbstorganisierte Nachbarschaft mit gegenseitiger Unterstützung im Alltag ist eine zukunftsweisende Wohnform für alle Lebensphasen. Leider sind diese Modelle immer noch die absolute Ausnahme. (Auch Dienstwohnungen sind eine gute Lösung, werden auch sicher wieder vermehrt angeboten, wenn sich der Fachkräftemangel verschärft.)
Die städtische Koordinierungsstelle „Bauen und Wohnen in Gemeinschaft“ bietet am Donnerstag, 21. März, um 19 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung über Zoom zum Thema „Bauen und Wohnen in Gemeinschaft“ an. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die sich für Wohnprojekte interessieren, aber noch nicht wissen, was es braucht, um ein Projekt selber zu starten und eine Gruppe oder ein Grundstück zu finden. Das teilte jetzt die Stadtverwaltung mit.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Allerdings wird um eine Anmeldung unter der Email-Adresse gemeinsambauen@mail.aachen.de gebeten. Kurz vor der Veranstaltung werden die Zugangsdaten per Mail zugesandt.
Wohnungen wurden gebaut (hier Tuchmacherviertel in Brand), aber es sind bei weitem nicht genug. 3000 Wohnungen fehlen in Aachen. Foto: AachenNews Archiv
Wiesental und Branderhof
Im Rahmen des Tags des offenen Wohnprojekts stellt sich das Aachener Projekt „Miteinander im Wiesental“, ein gemeinschaftliches Wohnhaus in Holzbauweise, am Samstag, 16. März, von 15 bis 18 Uhr mit einer Führung und einem Infocafé im Gemeinschaftsraum in der Burggrafenstraße 21 vor.
Am Sonntag, 17. März, von 14 bis 17 Uhr präsentiert sich am gleichen Ort die Aachener Genossenschaft „Gut!Zusammen Aachen eG“ mit ihrem Projekt am Branderhof. Hier werden fünf Baugruppen ungefähr 65 Wohnungen in Holzbauweise errichten – unter anderem geförderte Wohnungen für Menschen mit Wohnberechtigungsschein. Anmeldung unter gemeinsambauen@mail.aachen.de ist erforderlich.
Der Buchautor und Journalist Nils Minkmar schreibt: „Die Suche nach der guten Wohnung, nach einer sicheren Adresse auf Erden ist einer der ganz großen Stressfaktoren in dieser Gesellschaft.“
Wieder ein interessantes Stück aus dem Aachener Stadtarchiv.
Das Archivale des Monats zeigt eine Mehrbild-Postkarte des Postkartenverlags Krapohl. Zu sehen ist in der Mitte das Neue Kurhaus, rund herum sind das Foyer sowie die Roulette-, Poker und Black-Jack-Tische des Spielcasinos im Jahr 1977 abgebildet.
Auf eine kleine Karte möglichst viele Bilder draufpacken, so dass man am Ende eigentlich nichts richtig erkennen konnte: so dachte man in den 1970er Jahren. Hauptsache effektiv und sparsam, niemals großzügig.
Vor 50 Jahren, am 8. März 1974, genehmigte der Landtag für Aachen eine von damals insgesamt vier Spielbanken für Nordrhein-Westfalen. Sie sollte im neuen Kurhaus angesiedelt werden. Das Internationale Spielcasino Bad Aachen wurde am 2. Juli 1976 mit rund 1.000 Gästen eröffnet. Gerechnet wurde mit ungefähr 250.000 Besucher*innen pro Jahr. Es war nicht die erste Spielbank in Aachen, es hatte seit dem 18. Jahrhundert bis Mitte des 19. Jahrhunderts verschiedene Vorläufer gegeben.
Für das Spielcasino waren die Räume des neuen Kurhauses an der Monheimsallee vollkommen neugestaltet worden, die Westdeutsche Spielbanken-Gesellschaft hatte 12 Millionen DM investiert. Es entstanden 220 Arbeitsplätze, davon 150 allein für die Croupiers.
Der Abend erlebte auch Proteste: Vor dem Neuen Kurhaus pfiffen und buhten Jugendliche die ankommenden Feiergäste aus. „‘Bonzen‘ und ‚Jugendheime statt Casino‘ lauteten die Parolen. Die Protestierer harrten aus bis in die späten Abendstunden“, das wussten die Aachener Nachrichten damals zu berichten.
Stadt informiert über die Aktivitäten des vergangenen Jahres
Fahrradunterstand im Frankenberger Viertel. Ein ähnliches Teil steht jetzt in der unteren Jakobstraße, es ist aber noch nicht in Betrieb. Foto: AachenNews Archiv
Die Stadtverwaltung informiert am Dienstag, 19. März, über die Entwicklungen zur Förderung des Radverkehrs und der Radverkehrskultur in Aachen. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Depot, Talstraße 2, und endet gegen 19.30 Uhr. Parallel wird sie auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen live ausgestrahlt: www.aachen.de/jahresdialog2023
Unterdessen meinen nicht wenige Aachener*innen, fahrradtechnisch habe sich 2023 ziemlich wenig getan. Der Ausbau sicherer Radwege scheint zu stagnieren, desgleichen der Ausbau der Unterstände, es läuft mit diesen schwarzen Kisten nicht wie erwartet. In der unteren Jakobstraße wurde jetzt wieder eine aufgestellt. Zuständig ist die APAG. Man bekommt einen Chip (Transponder) und kann dann sein Rad in allen diesen Boxen parken. Hier klicken.
Referat, Kurzfilm, Anmeldung
Am kommenden Dienstag im Depot wird Professor Helge Hillnhütter von der Universität Trondheim ein Einführungsreferat halten. Die Verwaltung wird einen speziell für den Jahresdialog produzierten Kurzfilm uraufführen. Zudem werden die Gäste dann erfahren, welche vom Radentscheid in Aachen geforderten Maßnahmen eigentlich inzwischen umgesetzt werden konnten.
Wer an der Veranstaltung im Depot vor Ort oder auch digital teilnehmen möchte, kann sich per Mail anmelden: veranstaltungen-mobilitaet@mail.aachen.deWer sich aber nicht anmeldet, wird vermutlich auch nicht weggeschickt. Das Programm des Jahresdialogs, den Radverkehrsbericht 2023 in digitaler Fassung sowie weitere Informationen unter: www.aachen.de/radverkehr.
Wenn man bedenkt, wie leicht man Menschen dazu bringen kann, ihr Hab und Gut Unbekannten auszuhändigen, dann wundert man sich gar nicht mehr, dass enorm viele Menschen sich von Putins Drohungen so sehr beeindrucken lassen. Sie hören die absurden Behauptungen dieses Russen und seiner Kumpane und Presseleuten, glauben alles und bekommen Angst.
Hunderte sitzen in Russland in Büros an Computern und verfassen Meldungen in den sozialen Medien um Menschen in Deutschland zu ängstigen, sie um die Orientierung zu bringen, Falschinformationen in die Welt zu setzen und vieles mehr. Wer sich oft im Internet tummelt merkt: Es wird immer mehr und immer schlimmer. Alles hat nur ein Ziel: Die Menschen in Deutschland zu verwirren.
Hier wieder mal ein Text über einen Enkeltrick, wobei AachenNews.org längst aufgehört hat, jede diesbezügliche Polizeimeldung zu übernehmen. Die Polizei teilt mit:
Eine Frau ist am Dienstag, 5. März, mittags Opfer des Enkeltricks geworden. Kurz nach 13 Uhr hatte ein Mann bei der Frau angerufen und sich als ihr Enkel ausgegeben. Schluchzend schilderte er, dass er einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine Kaution hinterlegen müsse.
Die 89-jährige Würselenerin glaubte diese Geschichte und übergab keine zwei Stunden später eine Tasche mit Geld, Schmuck und anderen Wertgegenständen an eine Frau, die sich als Anwältin des vermeintlichen Enkels ausgab.
Erst später bemerkte die Rentnerin, dass sie einem Betrug zum Opfer gefallen war. Der Schaden: fast 140.000 Euro.
Und wieder der Hinweis der Polizei: „Bitte sprechen Sie gerade mit Ihren älteren Bekannten, Verwandten und Freunden über die Betrugsmasche und warnen Sie sie. Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, versuchen Sie, ruhig zu bleiben, die Nerven zu bewahren und gehen Sie auf gar keinen Fall auf die Forderungen ein.“
Beenden Sie das Telefonat und informieren Sie umgehend die Leitstelle der Polizei Aachen unter der 110. (sk)
In der Mataréstraße gibt es ab sofort ein Lastenrad, das wartet drauf, sich nützlich zu machen. Unter Aachen.de/lastenrad muss man sich anmelden, die Anmeldung hat es in sich. Man muss diverse Daten angeben und seinen Personalausweis bereithalten sowie die Personalausweis-Nummer eingeben und dann noch mehr.
Nach einem umfangreichen Anmeldeverfahren kann man losfahren.Wenn es nicht gerade regnet wie verrückt, macht das bestimmt Spaß.
Ein erster Versuch, sich anzumelden, provoziert folgende Reaktion: „Die Seite dazu ist leider grottenschlecht programmiert. Eine online-Verifizierung meines Ausweises hat nur zur Sperrung meines Accounts geführt, weil die Seite zur Verifikation es nicht geschafft hat, ein Bild aufzunehmen… Veraltete Infos gibt’s noch obendrauf. Sehr schade!“
Eine 65-jährige Frau hat gestern am Abend viele Stunden lang die Polizei samt LKH aus Köln, die Feuerwehr und die Spitze der Aachener Stadtverwaltung in Atem gehalten. Die Frau hatte sich mit einer Schusswaffen-Attrappe im Luisenhospital am Aachener Boxgraben in einem Raum verschanzt. Sie soll versucht haben, in einem Bettenraum ein Feuer zu legen. Kurz nach 22.30 Uhr konnte sie überwältigt werden.
Einzelheiten wurden gestern Abend nicht bekannt, und auch heute ist das allermeiste unklar. Die Frau wurde mit Schüssen schließlich außer Gefecht gesetzt, sie soll danach schwer verletzt in einem Krankenwagen behandelt worden sein. Sie soll auch in Eschweiler in ihrer Wohnung versucht haben, ein Feuer zu legen.
Infos, die im Internet kursierten, dass es eine Geiselnahme gegeben habe, haben sich als falsch erwiesen.
Vor Ort waren selbstverständlich Journalist*innen der örtlichen Zeitung und des WDR präsent. Seriöse Infos bitte vorerst dort einsehen: Hier klicken.
Kleingärtner*innen sind ganz besondere Zeitgenossen. Sie sind unendlich fleißig und können viel verkraften, nur eins darf man ihnen nie antun: Ihnen ihre Parzellen wegnehmen und alle Gärten planieren. Es ist wie eine Vertreibung aus dem Paradies. Aus dem Paradies der Herzen.
Genau das wird bald mit einer Kleingartenanlage in Forst geschehen. Ihr Ende ist besiegelt, das Gelände wird in ein Gewerbegebiet umgewandelt. Es geht hier um die Anlage Eifelbahn, das sind etwa 45 gepachtete Idyllen. Offenbar 1923 am Stadtrand errichtet, überstanden sie den Wahnsinn der Hitlerzeit, den 2. Weltkrieg, Nachkriegsnot, Wirtschaftswunder und Krisen ohne Ende. Das muss reichen, denn jetzt ist Schluss.
Ein Refugium für Menschen, die aus der Erde Lebensmittel ziehen können. Eine bewundernswerte Kunst, die dem Autor dieser Zeilen vollkommen abgeht.
Es gibt schon ein Ersatzgebiet in der Nähe einer anderen Schrebergarten-Anlage (Standort Sonnenscheinstraße, von den Eifelbahn-Gärtnern seinerzeit aus drei Möglichkeiten ausgesucht.) Schon seit 2018 hängt die Möglichkeit eines Umzugs über den Kleingärtnern. Manche haben daraufhin aufgegeben, pflegen ihre Parzelle jetzt nicht mehr, andere bleiben dran. Die konnte man am Samstag noch bei der Gartenarbeit antreffen.
In der Sonnenscheinstraße sollen (gerüchteweise) die Anwohner wenig erbaut sein von dem schon fest verabredeten Zuzug neuer Nachbarn. Vielleicht finden sich diese Personen ja am kommenden Dienstag im Bürgerforum in der 4. Gesamtschule zur Gesprächsrunde ein. Los geht es um 18 Uhr.
Etwa 35 Parzellen soll es in der Sonnenscheinstraße geben und einen Parkplatz, sofern diese Angaben noch aktuell sind. Die Stadt will kein neues Vereinsheim finanzieren, wohl aber eine Toilettenanlage. Ob das gutgeht? Eine Schrebergartenanlage ohne Vereinsheim? Schwer vorstellbar.
Foto: Das alte Vereinsheim der Anlage Eifelbahn, Brandenburgweg 11. Wird es nach dem Umzug kein neues Vereinsheim geben?
Die Lebenskünstler auf schmalem Grund wissen, dass Idyllen kein Geschenk, sondern ein Produkt menschlicher Arbeit sind. Sie seien stark verunsichert, sie würden einen Vertrauensverlust in alle bisherigen städtischen Ansprechpartner*innen beklagen (weil die Sache sich seit 2018 hinzieht) und „haben verständlicherweise große Sorgen um die zurückgehenden Mitgliedschaften, denn wer tritt einem Verein bei, dessen Anlage dem Erdboden gleich gemacht wird“.
Das steht so im Protokoll eine Versammlung der Kleingärtner mit Mathias Dopatka (SPD), die Anfang Dezember 2023 stattfand.
Vielleicht kommen schon Ende diesen Jahres die Bagger, vielleicht zieht sich der Abriss der Anlage Eifelbahn noch weiter hin. Wer weiß? Und was soll eigentlich auf diesem Flecken Erde einmal errichtet werden? Wird womöglich eine Kaltluftschneise zerstört?
***
Beete, Sträucher, Hecken und Häuschen, ein Gehweg, ein Stück Heimat werden die Kleingärtner vermissen. Es gibt einen Abschied und einen Aufbruch in eine neue Ecke von Aachen: vom Brandenburgweg zur Sonnenscheinstraße.
Die Tagesordnung zur öffentlichen Sitzung des Bürgerforums (Dienstag, 5. März, 18 Uhr, in der 4. Gesamtschule, Zugang Rochusstraße) gibt es hier. Bitte TOP 5 sowie dort, unten, die beiden Anlagen anschauen.
UPDATE (08. 03.): Wie es beim Bürgerforum war, lest ihr hier.
Zu viele Menschen denken heute immer noch so: Hauptsache, wir haben schöne Brücken und breite Autobahnen. Und für ökonomisch und ökologisch nicht sinnvolle Einfamilienhäuser ( in späteren Zeiten dann jeweils zu groß) muss stets zuvor nicht versiegelte Fläche zur Verfügung stehen.
Aber in diesen Zeiten leben wir nun mal. Spektakulär war die Sprengung der Haarbachtalbrücke, viele hatten ihre Freude an den Bildern und Videos, die entstanden. Für Naturschützer stellen sich die Dinge etwas anders dar.
„Die Verwüstungen an der A544 sind viel größer als anfänglich gedacht“, teilte Hans Falk vom Aachener Baumschutzbund mit. Allerdings: Falk ist davon überzeugt, dass die Vernichtung sogar „viel größer als notwendig“ für eine neue Brücke ist. Die alte Brücke wurde am 30. Januar gesprengt. Dort wurden nun, weil die Autbahnbrücke erneuert werden muss, schätzungsweise 50 bis 60 Jahre Biotopentwicklung dem Erdboden gleichgemacht.
***
Von dem traurigen Ende der Baumhasel an der Lütticher Straße/Ecke Hohenstaufenallee wurde hier schon oft berichtet (s. Abschied von einem Prachtexemplar). Direkt am Tag der Fällung hat es eine Neupflanzung gegeben. Der neue Baum ist so klein, man sieht ihn kaum. Ehe er den alten Baum ersetzen kann, werden Jahrzehnte vergehen.
Der alte Baum hatte den Neubau des nebenstehenden Wohnblocks (ab April 2020) nicht überlebt. Jetzt darf ein neues Bäumchen wachsen. Alle Fotos: Hans Falk
***
Bei Spaziergängen steht man plötzlich vor kahlen Bahndämmen. Die Bahn hat in Aachen bis Ende Februar (ab März ist es verboten), noch gerodet. Nicht immer ist ersichtlich, wie die Bäume die Verkehrssicherheit hätten gefährden können.
Auf der Hüls gesehen.Diesen Kahlschlag verantwortet die Deutschen Bahn.
Oberbürgermeister Ziemons setzt den Austausch mit den Aachener*innen in den Stadtteilen fort und lädt am Freitag, 17. April, zu einem Bürger*innendialog ein. Von 16 bis 18 Uhr besteht im Bezirksamt, Paul-Küpper-Platz 1, die Gelegenheit, persönlich mit dem Oberbürgermeister (OB) ins Gespräch zu kommen.
„ja“ zuOlympia?
Noch bis 19. April kann man seine Stimme per Briefwahl abgeben, ob man für oder gegen die Teilnahme Aachens an einer Olympiade ist. Bis dahin läuft der Ratsbürgerentscheid. Die Stadt hat allen wahlberechtigten Personen die Wahlunterlagen zugesandt. Sollte jemand bislang keine Abstimmungsunterlagen erhalten haben, kann sich ans Wahlamt (0241/432-1600) oder an wahlen@mail.aachen.de wenden.
2008 übernahm Botschafter Prof. Wolfgang Ischinger den Vorsitz der Münchner Sicherheitskonferenz, die unter seiner Führung zu einer weltweit beachteten Plattform der Außen- und Sicherheitspolitik wurde. Am 22. April ab 19 Uhr spricht er im Aachener Dom über eine Welt im Umbruch, das zunehmend schwierigere transatlantische Verhältnis und die Notwendigkeit eines starken Europas. Anmeldung erforderlich.
*
Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
***
In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Baden für 1 Euro
Bis Freitag, 24. April, erhalten alle Studierenden gegen Vorlage ihres Studierendenausweises für nur 1 Euro während der regulären Öffnungszeiten Eintritt in die Elisabethhalle. Dort können sie sich vom einmaligen Flair dieses Kleinods der Badkultur im Jugendstil verzaubern lassen. Die aktuellen Öffnungszeiten sind unter www.aachen.de/schwimmen abrufbar.
Critical Mass
Die Critical Mass fährt am Freitag, 24. April, eine lockere Runde durch Aachen: friedlich und verkehrskonform aus Freude am Radfahren. Treffpunkt 18 Uhr, los geht es um 18.15 Uhr ab Elisenbrunnen. EIN Radfahrer fällt kaum auf, einhundert RadfahrerInnen dagegen schon. Egal, ob du das Fahrrad als Fahrzeug, Sportgerät, Lebensweise, Transportgerät oder ähnliches siehst, bist du eingeladen, mitzufahren.
Bücherschrank
Mit gemeinsamer Anstrengungen und Förderungen der Caritas Aachen, des Café4you, der Stadtteilkonferenz Kullen/Steppenberg/Vaalserquartier und der Bezirksvertretung Laurensberg ist es gelungen: In Laurensberg wurde nun der bereits dritte Bücherschrank errichtet. Zur Eröffnung kommt es am Mittwoch, 22. April, um 17 Uhr, Philipp-Neri-Weg, gegenüber der Hausnummer 9 in der dortigen Grünanlage.
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
***
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Zum Semesterbeginn laden die „Omas gegen Rechts“ in Aachen ein zu einem Infostand (Thema: AfD-Verbot) am Freitag, 17. April, von 15 bis 18 Uhr am Geldbrunnen. Wer noch nicht unterzeichnet hat, kann dies dort oder unter https://weact.campact.de/p/nrwappell tun. Tipp: Einen hochinteressantes Text von Justus Bender (FAZ) findet man hier.