Über diese neue Brücke können bisher nur die Arbeiter hin und her gehen. Die Fertigstellung verzögert sich, es ist einfach zu oft zu nass.
Bis Ostern muss von der Turmstraße aus noch die Umleitung genutzt werden. Das bereitet kaum jemand Probleme. Doof ist es trotzdem, dass die Brücke, die über die Bahngleise führt, immer noch nicht fertig ist.
Im Dezember 2023 sollte sie eigentlich wieder funktionsfähig sein, sollte dann die Stadt 30 Millionen Euro gekostet haben. Beides trifft nicht zu. Sie wird später fertig und kostet mehr. Nur, bei welchem Bauwerk ist das eigentlich nicht der Fall?
Die Brücke ist ein wichtiges Verbindungsstück im Alleenring. Als die Meldung publik wurde, dass sie wegen Baufälligkeit erneuert werden muss, brach in Aachen fast eine Panik aus. Mancher meinte, der Verkehr in Aachen werde komplett zusammenbrechen, ein heilloses Chaos werde entstehen und so fort. Die Schwarzseher hatten keine Ahnung von der Kompetenz der Aachener Verwaltung. Das Chaos blieb aus, die Umleitung funktionierte von Anfang an gut.
Auf der Brücke wird es künftig – weil die neue breiter ist als die alte – mehr Platz für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen geben. Und wenn nicht zu Ostern, dann wird man sich bestimmt zu Silvester dort einfinden und das Feuerwerk besichtigen können (oder was als Ersatz uns dann zum Jahreswechsel geboten wird).
Es ist nicht ratsam, den Weg über die Wiese (rechts) anzutreten. Dort versinkt man mit den Schuhen im Regenwasser. Die Wiese gleicht plötzlich einem Schwamm, der sich mit Wasser vollgesogen hat..
Wenn es mal gerade nicht regnet, trauen sich wieder etliche Leute aufs Fahrrad. Auf dem Vennbahnweg (auf dem Stück von Brand nach Aachen) muss man allerdings wegen Verbreiterung desselben auf 4 Meter einen Umweg fahren.
Der Vennbahnweg wird auf einer Strecke von 10,3 Kilometer in neun Abschnitten verbreitert. Das wird sich alles hinziehen, denn es werden jedes Jahr nur etwa 300 bis 500 Meter fertiggestellt. Die neun Abschnitte sind insgesamt 3,5 Kilometer lang. Ein erster Abschnitt zwischen Philipsstraße und kurz vor dem Madrider Ring mit einer Länge von rund 400 Meter ist bis Ende 2022 bereits verbreitert worden. Derzeit folgt der Abschnitt zwischen Trierer Straße und Rombachstraße (320 Meter). Mehr Infos hier.
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Am Vennbahnweg entsteht zur Zeit seitlich (hinter einem kleinen Wall) Aachens neue Skaterbahn. Dort bauen die Skater in Eigenregie und mit starker Förderung durch die Stadt Aachen, die unter anderem das Grundstück zur Verfügung stellte, ihre Bahnen mit Kanten (Curbs), Geländern (Rails) und Skaterampen. Zu sehen ist allerdings noch nicht sehr viel.
Auf einem städtischen Grundstück zwischen Vennbahnweg und Eisenbahnweg entsteht Aachens neuer Skaterpark. Über den 1. Aachener Skateboardclub e.V. wurde bei AachenNews schon mehrfach berichtet. Die Skater sind oft vor Ort und geben gern Auskunft. Sie haben einen kleinen Teil ihrer Historie in Bildern festgehalten. Bitte auf das Foto klicken und lesen.
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Spielplatz Trierer Straße mit Bauwagen.
An der Trierer Straße ist nicht nur dieser Spielplatz in einem schlechten Zustand. Aber in 2024 wird sich an dem Spielplatz samt Bauwagen nicht viel ändern. Das ist schade, denn gerade in diesem Quartier wohnen viele Kinder. Dort macht der Kinder- und Jugendverband „die Falken“ (zur Zeit im Viertel auf der Suche nach Räumen) Kindern ein Spielangebot.
Es soll an der Trierer Straße aber der kleine Trierer Platz eine Aufwertung erfahren. Über den Platz (und über Schönforst und Driescher Hof) wird beim nächsten Treffen der Zukunftswerkstatt am kommenden Samstag, 24. Februar, ab 11 Uhr in der Offenen Tür Driescher Hof, Königsberger Straße 7a, geredet. Termin bitte vormerken. Es wird bis 16 Uhr an Projekten gearbeitet. Jede/r ist willkommen.
Jetzt ist es passiert: Genau da, wo man ohnehin jederzeit mit einem Unfall rechnet, ist am vorvergangenen Donnerstag, 8. Februar, ein Mann auf einem kleinen Roller angefahren worden. Er ist jetzt im Krankenhaus gestorben.
„Bei einem Unfall auf dem Adalbertsteinweg“, so teilte die Polizei vor ein paar Tagen mit, sei gegen 23.40 Uhr ein E-Scooter-Fahrer (39) lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei weiter: Nach bisherigen Erkenntnissen sei der Mann von einem anderen Mann im Pkw erfasst worden, als er den Adalbertsteinweg – kurz hinter der Bahnbrücke – vom Bahnhof aus in Richtung Reichsweg überqueren wollte.
Der Autofahrer (27) sei in Richtung Aachen Innenstadt unterwegs gewesen. Polizeibeamte hätten den Verletzten noch reanimiert. Anschließend hätte man ihn mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Doch er erholte sich offenbar nicht. Heute teilt die Polizei mit, der Fahrer des E-Scooters sei gestorben.
„Der 39-Jährige erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus.“
Polizeibericht vom 19. Februar
An jenem Donnerstag musste der gefährliche Bereich auf dem Adalbertsteinweg für mehrere Stunden gesperrt werden. Ein Sachverständiger sei in die Unfallaufnahme mit eingebunden gewesen. Beide Fahrzeuge seien zur weiteren Untersuchung sichergestellt worden. Das Verkehrskommissariat habe dann die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Man kann nur hoffen, dass nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Stelle an der Bahnbrücke, wo seit Jahren immer mehr Menschen, Fahrräder, Roller und Rollstuhlfahrer*innen die Straße überqueren, endlich mal einer genauen verkehrstechnischen Untersuchung unterzogen wird.
Im September 2020 schockte die Firma Continental die Region: Der Reifenhersteller, seit 89 Jahren in Aachen ansässig, verkündete das Aus für das Werk in Rothe Erde. Seitdem ist viel Zeit vergangen.
Das Gelände wurde geräumt, ein Aachener Investor hat es gekauft und möchte jetzt Produktions-, Gewerbe- und Lagerflächen vermieten. Das sieht nach einer Zwischenlösung aus, die ziemlich langlebig werden könnte. Einzelheiten erfahren die Mieter – ab 1000 Quadratmeter ist offenbar alles drin. Da könnte es z. B. für das Stadttheater oder die Museen interessant sein, die diversen Depots in Aachen zu kündigen und alles insgesamt preiswerter nach Rothe Erde zu verfrachten.
Wir warten ab und werden berichten über das, was an urbaner Produktion Büro, Kultur und Gastronomie (s. Riesentransparent) sich in Rothe Erde entwickeln wird. Bleibt dran.
Das war in Aachen noch nie einfach: Die Suche nach einer neuen Wohnung. Besonders schwierig ist es für Alleinerziehende, für Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien mit Kindern. Und: Es kann das Leben eines jungen Menschen negativ beeinflussen, wenn er/sie bei den Eltern nicht ausziehen kann, weil einfach keine bezahlbare Wohnung zu finden ist.
Die Politiker*innen in Aachen haben viel Einfluß darauf, ob auf städtischen Grundstücken Wohnungen gebaut werden und was diese an Miete dann kosten. Etwas außerhalb von Aachens Innenstadt in Richtung Brand gibt es ein großes Grundstück (am Grauenhofer Weg), das ein Investor eventuell mit Wohnungen zubauen könnte. Im Rahmen des ISEK-Projekts erfuhr AachenNews.org zum ersten Mal davon.
Zur Info: Der Bund hat eine Milliarde Euro für Wohnungsbau eingestellt, das klingt nach viel, ist es aber nicht.
Es ist außerdem von einer Bürokratiereform die Rede, damit ohne umfangreiche Regulierungen, ohne Rücksicht auf diverse Vorschriften zügiger als bisher gebaut werden kann. Umweltschützer befürchten das Schlimmste. Unter dem (wenig schönen) Namen „Bau-Turbo-Pakt für Deutschland“ wird seit Monaten unter Experten etwas diskutiert, was der Natur/dem Klima gefährlich werden könnte – angeregt von einer vollkommen fachfremden Bauministerin, Klara Geywitz (SPD).
Wie genau darf also am Grauenhofer Weg einmal gebaut werden?
Zur Erinnerung: Insgesamt ist nicht nur in Aachen, sondern bundesweit der Mangel an Wohnungen so groß, dass Aufstockung und Nachverdichtung (was bundesweit die Grünen vorschlagen) nicht reichen werden. Hilft uns also die Reduzierung der Vorschriften aus der Wohnungsnot heraus?
Die Lage ist schwierig, hauptsächlich wegen der Rahmenbedingung. Hohe Zinsen treiben die Kosten hoch, hohe Materialkosten und hohe Handwerkerkosten (es gibt zu wenig Handwerker) desgleichen. Außerdem gibt es einen Mangel an Personal in den Bauämtern. Private Investoren haben bundesweit Grundstücke gekauft, auf denen – wie man beobachten kann – nicht gebaut wird, obwohl (wie in Aachen) Wohnbebauung samt Kita einmal fest zugesagt worden waren. Aber: Es rechnet sich für den Investor nicht.
Ein Bauvorhaben in der Warteschleife (70 Wohnungen, eine Kita). An der Ecke Junkerstraße/Lochnerstraße sollte eigentlich 2024 ein Wohnkomplex fertig sein. Daraus wird nichts. Bis etwa April 2020 gab es dort eine Tankstelle. Hier mehr dazu.
Soll man also einfach billig bauen, im Wohnungsbau auf Qualität verzichten? Würden billige Wohnsilos die Situation entschärfen? In den 60er und 70er Jahren hat man Trabantenstädte auf Wiesen gebaut und quasi automatisch eine Menge soziale Probleme geschaffen. Probleme, die am Ende der Stadtgesellschaft auch nur Kosten verursachen. Schlechtes Wohnen befeuert Konflikte, die Leute wählen aus Wut die AfD, und dagegen helfen die großen Demonstrationen dann kein bisschen.
Als Laie ist man ziemlich ratlos und staunt über Städte wie Frankfurt und Köln. In Frankfurt wird gerade eine Oper gebaut, die mindestens eine Milliarde Euro kosten wird. Die Kölner Oper wird 674 Millionen Euro kosten. Warum gibt man das Geld nicht für sozialen Wohnungsbau aus? Warum bietet man den Menschen nicht vernünftige Wohnungen an, die sie auch bezahlen können? Wohnungsnot ist im Grunde nichts anderes als Mangel an Sozialwohnungen.
Schätzungsweise 100 Millionen würde in Aachen ein „Haus der Neugier“ (mit Stadtbibliothek und Volkshochschule drin) kosten. Entschieden ist – soweit hier bekannt – noch nichts. Aber in Aachen 100 Millionen, wenn man sie denn hat, für guten, sozialen Wohnungsbau auszugeben, das scheint doch eigentlich keine schlechte Idee zu sein.
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Zum Thema Wohnungssuche: Checkpoint-Podcast zum Thema. Ein Berliner Makler (Achim Amann) gibt einige Tipps, wie man ein neues Zuhause finden könnte – und warum man es schwerer als andere hat, wenn man sich als Lehrer-Paar mit Doppelnamen bewirbt.
Ein Baum in der Lothringerstraße wird gefällt.Ton einschalten. Video von Marc Teuku
Das Video ist nicht leicht zu verkraften. Die Bäume in der Lothringerstraße sind weg. Doch es werden neue gepflanzt, das soll hier nicht verschwiegen werden. Das teilt die Verwaltung mit. Wörtlich heißt es in der Mitteilung:
„Nach Abschluss der Bauarbeiten zur Umgestaltung der Lothringerstraße werden insgesamt 16 neue Bäume im Umfeld des Platzes gepflanzt: neun davon haben große, sechs kleine Kronen. Hinzu kommt ein großkroniger Baum an der Einmündung der Alfonsstraße.
Später sollen im gesamten Straßenverlauf der Lothringerstraße sieben weitere Bäume dazu kommen, vier zwischen Oppenhoffallee und Friedrichstraße und drei zwischen Alfonsstraße und Wilhelmstraße. Die Baumbilanz fällt unter dem Strich gegenüber heute also deutlich positiver aus.
Die zukünftigen Baumbeete werden dabei bestmöglich angelegt und gestaltet. Dadurch erhalten die neuen Bäume große Wurzelräume. Ihre Lebensbedingung werden deutlich besser und sie sind vorbereitet auf das erwartete veränderte Stadtklima mit regenarmen und sehr heißen Witterungsperioden.“
Zum Heulen:Lothringerstraße hat ab sofort ein paar Bäume weniger. Foto: Marc Teuku
Das ging schnell: Binnen Minuten waren die Bäume auf dem kleinen Platz in der Lothringerstraße Vergangenheit. 40 bis 50 Jahre gewachsen, immer schön Schatten gespendet und das Stadtklima erfrischt, und kürzlich als „nicht mehr gesund“ diagnostiziert.
Jetzt wird – falls nicht unterwegs das Geld ausgeht – ein neuer Platz angelegt. Mit Premiumfußweg! Das ist doch auch was, oder? ODER?
Im April 2021 hieß es noch, die Ahornbäume seien gesund und hätten „eine langfristige Perspektive“. Nachzulesen hier unten. Im Januar 2024 waren die Bäume plötzlich „schon jetzt nicht mehr als gesund“ zu erachten. Was soll man davon halten? Es reichte einfach in Politik und Verwaltung die Fantasie nicht aus, den Platz samt Premiumfußweg so zu gestalten, dass die Bäume hätten stehen bleiben können.
Und alles das genehmigt die Umweltverwaltung.
Wo sind eigentlich die Baumbesetzer*innen (wie Henning Nießen von den Grünen) wenn man sie mal braucht? Die Fraktion Zukunft hat übrigens im Planungsausschuss der Fällung nicht zugestimmt. Aber was will man machen, wenn man im Rat nicht die größte Fraktion ist, sondern die Grünen die größte Fraktion sind?
„Es bleiben Schmerz und Zorn.“
(Christoph Allemand, im Stadtrat für die Fraktion Zukunft)
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Ja, ja, wir wissen auch, dass man, wenn man etwas Neues schaffen will, immer etwas Altes zerstören muss. Aber weh tut es gleichwohl. So werdet ihr den Platz in Aachen nie mehr sehen.
Sehen wir hier eine Person, die sich nicht von dem Baum trennen konnte? Nur eine einzige? Video: Marc Teuku
Die Politik hat es beschlossen und jetzt wird es gemacht: Die Stadt gestaltet die Lothringerstraße zwischen Oppenhoffallee und Wilhelmstraße um. Bevor die Bauarbeiten im März 2024 beginnen können, „müssen leider elf Ahornbäume gefällt und gegen neue Bäume ersetzt werden“. Das teilt die Pressestelle der Verwaltung mit.
In der Lothringerstraße gibt es – quasi vor der Gaststätte Cocon – einen kleinen Platz (ohne Namen). Die Bäume dort werden voraussichtlich am Freitag, 16. Februar, gefällt. Die anschließenden Bauarbeiten an der Lothringerstraße dauern dann rund sechseinhalb Monate. Zunächst hatte es geheißen, die Bäume würden nicht gefällt. Dann hatte eine Untersuchung ergeben, dass die Baumwurzeln über und unter einer im Untergrund vorhandenen 10 bis 40 Zentimeter dicken Betonschicht liegen. Was für eine Pleite.
Die Betonschicht könne, so wurde am Rande einer Ausschuss-Sitzung schon beinah zufällig bekannt, nur mit schwerem Gerät entfernt werden – was wiederum die Bäume verletzen würde. Zusätzlich hieß es dann, die Bäume seien sowieso „nachhaltig geschädigt“. Wegen der schwierigen Standortbedingungen und wegen der Hitzesommer. Das übliche.
Anwohner können sich auch in der Lothringerstraße – wie überall in Aachen – nur schwer mit dem Gedanken abfinden, dass wieder Bäume gefällt werden (müssen). Auch wenn zugesichert wird, später viele neue, auch großkronige Bäume zu planzen, „so dass am Ende die Baumbilanz gegenüber heute deutlich positiver ausfällt“.
Zukünftige Baumbeete, das wurde zugesagt, werden später bestmöglich angelegt und gestaltet. Dadurch würden die neuen Bäume große Wurzelräume erhalten. Ihre Lebensbedingung würden deutlich besser und sie seien vorbereitet auf das erwartete veränderte Stadtklima mit regenarmen und sehr heißen Witterungsperioden. Infos: www.aachen.de/lothringer_2ba
Gemacht wie bestellt?
Die Platzsanierung und vor allem das Schicksal der Bäume hat den Aachener Baumschutzbund schon länger in höchste Aktivität versetzt. Zuletzt wurden die Fraktionen im Rat und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen angeschrieben und befragt. Hans Falk weist für den Baumschutzbund auf die unterschiedliche Beurteilung hin: Mal seien die Bäume als gesund bewertet worden, mal als überhaupt nicht gesund. Falk fragt: „Was soll der Laie von solchen „Expertisen“ halten? Das nährt den Verdacht, die werden gemacht wie bestellt.“
Falk weiter: Es sei plötzlich eine unter dem gesamten Platz befindliche Betonplatte behauptet worden, weswegen die Bäume nicht in die Tiefe, sondern nur breitflächig mit einigen Betondurchwurzelungen hätten wachsen können. Das, so Falk, „stimmt aber so nicht, wie eine andere Quelle verlautbarte“.
Falk ist überzeugt, es habe an den Baumstandorten für Baumscheiben entsprechende Aussparungen gegeben. Allerdings würde man die heutzutage größer dimensionieren. „Mit Nachkriegspfuschereien, die man heute nicht mehr nachvollziehen könne, hatte das nichts zu tun“, schreibt er. Erstens seien die Bäume nicht so alt und genau genommen seien in gewisser Weise alle Neupflanzungen „Nachkriegspflanzungen“.
Stehen fest und sehen eigentlich gar nicht krank aus: die Bäume auf dem Lothringerstraßen-Platz. Verschiedene Anwohner*innen und wohl auch Kinder haben versucht klarzumachen, wie wichtig ihnen die Bäume sind.
Quellen:
Wer die Protokolle diverser Sitzungen einsehen kann (und die muss man erst mal finden, gar nicht so leicht), weiß mehr. Die Antwort bzgl. der Vitalität der Bäume auf dem Lothringerplatz aus dem Bürger:innendialog vom 12. 4. 2021 lautete:
„Im Rahmen der Vorentwurfsplanung wurde der Baumbestand durch FachkollegInnen untersucht. Die Bäume haben eine langfristige Perspektive insbesondere nach der vorgesehenen Entsiegelung …“.
Jetzt lautet das Fachurteil auf einmal ganz gegenteilig: „… dass die Vitalität der Bäume schon jetzt nicht mehr als gesund zu erachten sei.“ In der Niederschrift des Mobilitäts-Ausschusses vom 25. 1. 2024 tatsächlich ganz am Ende gefunden (Ö 20, von 20).
Mehr als 130 Mitarbeiter*innen der Stadtreinigung des Aachener Stadtbetriebs haben nach den Karnevalszügen in Aachen wieder für saubere und sichere Straßen, Plätze und Gehwege gesorgt. Das teilte die Pressestelle der Stadtverwaltung mit. Dieter Bohn, Bereichsleiter Stadtreinigung, betont: „Wir hatten in diesem Jahr sehr viel Arbeit.“
Mit insgesamt 16 Klein- und Großkehrmaschinen, zwölf Pritschenfahrzeugen, drei Presswagen, einem Werkstattwagen und natürlich zu Fuß seien die Männer und Frauen unterwegs gewesen. Rund 22,3 Tonnen Abfall seien nach den Umzügen am Sonntag und Montag gesammelt worden. Zum Vergleich: im vergangenen Jahr seien es rund 13 Tonnen gewesen.
Auffällig waren für die Leute vom Stdtbetrieb „die vielen Glasflaschen und -scherben am Straßenrand, die sich auch im Gesamtgewicht widerspiegeln“.
Ohne sie und ihre Kolleginnen und Kollegen vom Stadtbetrieb sähe es auf Aachens Straßen und Plätzen ganz furchtbar aus. Foto: Stadt Aachen/E. Bresser
Die Kettelerstraße und die Don-Bosco-Straße in Forst sollen nach Abschluss der bald beginnenden Bauarbeiten der Regionetz neugestaltet werden. Die Stadt wird den Bürgerinnen und Bürgern die bisherigen Umgestaltungspläne für die beiden Straßen vorstellen.
Die Planunterlagen sind an zwei Stellen ab sofort bis 15. März einsehbar. Zum einen stehen sie auf der Internetseite der Stadt Aachen zur Verfügung: www.aachen.de/kettelerstrasse. Zum anderen liegen sie im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor, Lagerhausstraße 20, aus. Das Verwaltungsgebäude ist geöffnet von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, an Freitagen von 8 bis 14 Uhr.
Eine Informationsveranstaltung findet in der Gemeinschaftsgrundschule Schönforst am Schwalbenweg 4, am Mittwoch, 28. Februar, von 18 bis 20 Uhr statt.
Anregungen und Hinweise sind erwünscht und können bis zum 15. März bei der Stadt eingereicht werden: per Mail kettelerstrasse@mail.aachen.de oder über den Briefkasten im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor.
Oberbürgermeister Ziemons setzt den Austausch mit den Aachener*innen in den Stadtteilen fort und lädt am Freitag, 17. April, zu einem Bürger*innendialog ein. Von 16 bis 18 Uhr besteht im Bezirksamt, Paul-Küpper-Platz 1, die Gelegenheit, persönlich mit dem Oberbürgermeister (OB) ins Gespräch zu kommen.
„ja“ zuOlympia?
Noch bis 19. April kann man seine Stimme per Briefwahl abgeben, ob man für oder gegen die Teilnahme Aachens an einer Olympiade ist. Bis dahin läuft der Ratsbürgerentscheid. Die Stadt hat allen wahlberechtigten Personen die Wahlunterlagen zugesandt. Sollte jemand bislang keine Abstimmungsunterlagen erhalten haben, kann sich ans Wahlamt (0241/432-1600) oder an wahlen@mail.aachen.de wenden.
4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Zur Ruhe kommen
Am Dienstag, 14. April, zeigt Dr. Lisa Pütz (RWTH Aachen) im OecherLab, Kapuzinergraben, warum wir nach der Arbeit oft nicht zur Ruhe kommen – und welche evidenzbasierten Strategien wirklich helfen, besser abzuschalten. Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an alle, die ihre Balance zwischen Arbeit und Erholung nachhaltig verbessern möchten. Infos hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.