Was kaum eine/r weiß: Brunnenwasser ist zum Trinken geeignet

Ein innerstädtischer Brunnen, der Trinkwasser führt. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Eine „Trinkflaschen-Aktion“ hatte sich die Interessengemeinschaft (IG) im Hotmannspief-Viertel ausgedacht: 1000 Glasflaschen mit Bambusdeckel wurden angeschafft und passend zum Trinkwasserbrunnen verteilt.

Bereits im Juli 2022 wurde der Hotmannspief-Brunnen offiziell mit dem Prädikat „Trinkwasser“ ausgezeichnet. Um diese Tatsache zu würdigen, hat die IG (mit Unterstützung des städtischen Fachbereichs) unter dem Motto „Mehr (er)Leben an der Hotmannspief 2.0“ die Glasflaschen angeschafft.

Vernetzung vor Ort

An einem sonnigen Vormittag waren kürzlich zahlreiche Vertreter*innen aus den städtischen Bereichen Wirtschaftsförderung, Brunnenmeisterei, Koordinationsstelle Bushof und Volkshochschule zur Eröffnung gekommen. Neben verschiedenen Stadtentwicklungsmaßnahmen ist die Vernetzung vor Ort und die Motivation, die aus der gegenseitigen Unterstützung erwächst, ein Erfolgsfaktor für die schrittweise Verbesserung der Aachener Innenstadt. 

„Kaum jemand weiß, dass der Brunnen ein zertifizierter Trinkbrunnen ist. Mit dieser Aktion wollen wir die Bürger*innen auf das frische Trinkwasser aufmerksam machen.“

Yvonne Lauscher, Sprecherin der IG Hotmannspief-Viertel

Die Flaschen mit Hotmannspief-Logo waren kostenfrei in den Geschäften rund um den Trinkbrunnen erhältlich.

Kostenfreie Qigong-Kurse

Unternehmer*innen hatten Anfang vergangenen Jahres die Interessengemeinschaft (IG) Hotmannspief-Viertel gegründet. Inzwischen sind rund 35 Unternehmer*innen in der IG aktiv, um der Hotmannspief und den anliegenden Straßen mehr Attraktivität und Aufenthaltsqualität zu verleihen. So erweitern Qigong-Kurse freitags um 16 Uhr das Angebot rund um den Brunnen.

Mit Infos von: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Großes Interesse am eigenen Quartier

Das Interesse an einem besseren Leben im eigenen Quartier ist groß. Die allermeisten Personen kamen aus Forst und Schönforst zur Veranstaltung in die Kirche am Kupferofen. Menschen aus Driescher Hof waren kaum vertreten.

Entlang der Trierer Straße – rechts und links davon – gibt es Wohngebiete, die etwas Verschönerung unbedingt vertragen könnten. Die Menschen dort haben Vorstellungen und Ideen, was in ihrem Quartier fehlt und wie es attraktiver werden könnte. Sie alle waren Samstag eingeladen, in der Auferstehungskirche (Kupferofen 19-21) ihr Interesse an einem Projekt zu bekunden, das zum Ziel hat, mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität ins Viertel zu bringen.

Stadtverwaltung und Politik richten schon seit mehr als zwei Jahren die Scheinwerfer auf Forst/Schönforst und Driescher Hof. Bei einem mehrjährigen Projekt will man dort mit einem „Integrierten Stadtentwicklungskonzept“ viel Gutes tun – und zwar unbedingt mit den Einwohnerinnen und Einwohnern zusammen. Die Lebensqualität in dem großen Stadtgebiet soll spürbar verbessert und der soziale Zusammenhalt soll gestärkt werden.

Am Samstag waren die Bürger*innen zahlreich erschienen. Aber obwohl in dem Viertel viele Menschen mit Migrationshintergrund leben, fehlten diese fast gänzlich (soweit man das überhaupt erkennen kann). Diesbezüglich müssen die Veranstalter noch einige Ideen entwickeln. Vielleicht kommen mehr Menschen mit Migrationshintergrund, wenn nicht gerade das Zuckerfest (sehr hoher muslimischer Feiertag) die Familien bindet.

Die Stadtverwaltung war personell stark vertreten sowie das von der Stadt beauftragte Planungsbüro plan-lokal. Zweieinhalb Stunden lang wurde erklärt und gefragt: Was gefällt Ihnen in dem Viertel, was fehlt, was nervt, was ist gefährlich, was muss verändert werden? Mehrere Bereiche wurden abgefragt: z. B. Wohnen, Mobilität, Gesundheit, Geschäftswelt und – woher kommen die Millionen zur Umsetzung des Projekts?

Es war eine gelungene, abwechslungsreich gestaltete Auftakt-Veranstaltung, bei der man sich ernstgenommen fühlte. Alles machte Lust auf mehr und darauf, sich zu beteiligen.

Infos unter www.aachen.de/zukunft-forst. Außerdem kann man auf zukunft-forst eigene Wünsche und Anregungen loswerden.

Bei einem „Themenmarkt“ konnte jede/r mit farbigen Punkten markieren, was er/sie so denkt über das Quartier. Einstellungen und Meinungen wurden vielfach abgefragt.
Anmerkungen und Ideen werden jetzt ausgewertet. Man darf auf die nächsten Treffen gespannt sein.
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Bäume (gemalte, gefällte und lebende) in Aachen, Teil 4

In der Richardstraße in der Nähe vom Gemeinschaftsgarten Hirschgrün.
In Kornelimünster, am rückwärtigen Eingang des Bezirksamtes.
Im März gesehen: Pflegemaßnahmen am Rande des Vennbahnwegs.

Bäume, Teil 1;

Bäume, Teil 2;

Bäume, Teil 3;

Bäume, Teil 5;

Bäume, Teil 6.

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Schwierige Lage mit Ministerin diskutiert

Die Personalnot in den Aachener Kitas ist oft beschrieben worden. Es müssen unbedingt mehr Menschen für die Arbeit in den Kindergärten gewonnen werden. In Aachen hatte es deshalb eine große Fachleute-Konferenz gegeben, die das „Aachener Modell“ aus der Taufe gehoben hatte.

Die schwierige Lage wurde jetzt via Zoom-Konferenz mit NRW-Familienministerin Josefine Paul (Grüne) diskutiert.

Die Situation in den Kitas ist derzeit angespannt: Verkürzte Betreuungszeiten, temporäre Zusammenlegung von Gruppen, manchmal tageweise komplett geschlossene Gruppen oder Einrichtungen sind keine Seltenheit.  Der Grund: Personalmangel.

Das „Aachener Modell“ bedeutet: Einsatz von kurzfristig angelernten Kräften zur Unterstützung des pädagogischen Personals – in Verbindung mit entsprechender Weiterbildung und Qualifizierung. Es könnte die Betreuungssicherheit für Kinder und Eltern mit dem mittelfristigen Aufbau neuer Fachkräfte verknüpft werden.

Das Ministerium „begrüßt die Initiative aus Aachen als einen Versuch, hier auf Basis eines breiten Spektrums von Akteur*innen auch selbst Verantwortung zu übernehmen“. Das teilte die Stadtverwaltung in einer Pressemeldung mit.

Es bleibt abzuwarten, wie viele von den Aachener Ideen umgesetzt werden können. Insbesondere wie viel (oder wenig) Qualifizierung für die zusätzlichen Kräfte vorgeschrieben sein wird. Voraussetzung für die Umsetzung des „Aachener Modells“ ist unter anderem die Anerkennung und Refinanzierung der zusätzlichen Stellen durch das Land.

Dass in den Kitas hinsichtlich Personal etwas geschehen muss, steht außer Zweifel. Und: Eine kurzfristige Entspannung ist ohne zusätzliche, innovative Ideen nicht zu erwarten.

Mit Infos von Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Freibad Hangeweiher öffnet am 1. Mai

Pünktlich am Montag, 1. Mai, öffnet Aachens einziges Freibad wieder seine Tore und startet in die neue Saison.

Es gilt derzeit noch die in Aachen seit ewigen Zeiten für Bäder übliche Kleiderordnung, von der die Autorin dieser Zeilen hofft, dass sie uns erhalten bleibt. Motto: Man muss nicht ALLES ändern, manches kann so bleiben, wie es immer war.

Jetzt noch etwas trostlos, aber bald wieder sehr anziehend hergerichtet: Aachens einziges Freibad, der Hangeweiher. Foto: AachenNews Archiv

In den vergangenen Jahren wurde investiert: Es gibt ein 50-Meter-Schwimmerbecken, ausgekleidet mit Edelstahl und mit Sprunganlage. Im Nichtschwimmerbecken – ebenfalls im Edelstahllook – gibt es Wasserkanonen, eine große Edelstahlrutsche und Massagedüsen.

Für die ganz Kleinen steht ein Kinder- und Planschbereich im Schatten schöner alter Bäume zur Verfügung. Außerdem gibt es Spiel- und Sportmöglichkeiten. Ganz gleich ob für Frühschwimmer*innen, Sonnenhungrige oder für den Familienbadetag – das innenstadtnahe Freibad mit großer Liegewiese und schönem Baumbestand ist wirklich attraktiv.

Montags ist vormittags immer Reinigungstag, da ist das Freibad geschlossen. Aber: Zu Beginn, am Montag, 1. Mai, entfällt der Reinigungstag, sodass der Hangeweiher ausnahmsweise von 6.30 bis 21.15 Uhr geöffnet ist.

Wenn es richtig heiß wird, ist der Andrang riesengroß. Dann wollen hunderte Menschen ins Wasser und auf die Wiesen. Derzeit ist zwar von Hitze keine Spur. Aber sollte diese einsetzen, dann lohnt es sich (um Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden) vorab eine Eintrittskarte im Webshop unter ticket-baeder.aachen.de zu kaufen.

Einzeltickets sind nicht termingebunden und ab Kaufdatum in allen städtischen Bädern drei Jahre gültig.

Der Hangeweiher ist vom 1. Mai bis zum 31. August wie folgt geöffnet:

Mo.  12.00 – 21.15 Uhr

Di.  06.30 – 21.15 Uhr

Mi.  06.30 – 21.15 Uhr

Do.  06.30 – 21.15 Uhr

Fr.  06.30 – 21.15 Uhr

Sa.  06.30 – 21.15 Uhr

So.  06.30 – 21.15 Uhr

Kassenschluss ist täglich um 20.15 Uhr, das Ende der Wasser- und Duschzeit ist täglich um 20.45 Uhr, das Gelände des Freibades muss bis 21.15 Uhr verlassen sein. Bei schlechter Witterung kann das Freibad früher geschlossen werden.

Mit Infos von Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Hier blüht uns jetzt nichts mehr

Relativ unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit sind am Aachener Klinikum Bäume gefällt worden. Hans Falk vom Aachener Baumschutzbund teilte jetzt mit, er habe am Samstag, 15. April, die unten stehenden Fotos gemacht. Vielen Dank für die Erlaubnis, diese hier veröffentlichen zu dürfen.  

Er schreibt dazu: „Ein Großteil des Baum- und Grünbestandes am Klinikum wurde kürzlich vernichtet. Dass dort wieder mal großflächig zugebaut werden soll, ist schon seit Jahren geplant, und jedes Jahr werden neue Bereiche kahl geschlagen.“

Wann dieser jüngste Kahlschlag hier geschah, das wissen wir nicht, es sieht aber alles noch frisch aus.

Wie in der örtlichen Presse vielfach mitgeteilt wurde, wird das Aachener Klinikum erweitert. Insbesondere rechts und links von dem Bauwerk gibt es bereits große Baugruben.
Anscheinend üblich: Direkt nach dem Fällen werden die Bäume nicht etwa zu Brettern, sondern zu Sägespänen verarbeitet.
Alle Bäume weg. Und nicht nur die.
Da die Fotos an einem Samstag gemacht wurden, ist der Parkplatz leer.
Blick auf die Baumstümpfe und die gerodeten Hügel. Hier singt kein Vogel mehr und summt keine Biene.
Müssen Wohngebäude, Parkhäuser (s. Abiomed) oder sonstigen Bauten errichtet und Plätze neu gestaltet werden, geschieht das leider oft auf Kosten des Baumbestandes.

Bäume treiben uns den Winter aus. Das Aufspringen der Knospen ist sowohl wichtig für die Fortpflanzung der Bäume selbst als auch als unverzichtbare Nahrungsgrundlage für zahllose Insekten.

„Es gibt allein sechs Bienenarten, die von Eichen abhängig sind“, berichtet dieser Tage der Tagesspiegel aus Berlin und feiert die Bäume und wirbt für den schonenden Umgang mit ihnen. Die Blütezeit kann eine ganze Stadt ins Frühlingserwachen treiben. „Die Baumblüte zeigt den Menschen seit Urzeiten, dass der harte Winter nun vorbei ist. Außerdem hebt der Duft der Blüten in unserem Kleinhirn die Stimmung.“

Das ist alles nicht möglich, wenn Bäume einfach abgeholzt werden.

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Bäume (gemalte, gefällte und lebende) in Aachen, Teil 3

Gesehen in einem Schaufenster in Aachen. Erstaunlich. Die Warenwelt bezieht sich auf ein längst in den Städten nicht mehr existierendes Idyll und verspricht sich davon Verkaufserfolge. Das funktioniert.
Unterwegs auf dem Vennbahnweg von Aachen-Forst nach Brand.
Wohl (geschätzt) 100 Bäume mussten fallen, weil das Aachener Klinikum erweitert wird. Heute (18. April) waren noch die Baumstümpfe und die Sägespäne zu sehen. Passant*innen standen zusammen und äußerten ihr Missfallen.
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Roncalli in Aachen: Schöne Bilder, tolle Kostüme

Roncalli gastiert in Aachen, diesmal auf dem CHIO-Gelände und ist dort wirklich besser platziert als am Blücherplatz. Es gibt ein wunderbares Programm, typisch Roncalli, mit vielen Bildern, Seifenblasen und Akrobaten. Ein Besuch lohnt sich, ist aber ziemlich teuer, besonders wenn man mit mehreren Kindern hingehen will. Nicht vergessen: Nach Ermäßigung fragen. Hier klicken.

Märchenhafte Zirkuswelt, noch bis 1. Mai in Aachen an der Krefelder Straße auf dem CHIO-Parkplatz. Mit Magie, Live-Musik und Varieté.
Fotografieren ohne Blitz ist erlaubt, Videos drehen darf man nicht. Kein einziges Tier tritt dort auf, dafür gibt es viel Akrobatik und lustige Clown-Szenen.
Ganz ungewöhnlich ist die Eröffnung. Man sieht Menschen und Tiere auf einer besonderen Leinwand. Dabei natürlich: Roncalli-Gründer Bernhard Paul
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Bäume: gemalt, gefällt und lebend, Teil 2

In der Harscampstraße gesehen.
Eifelstraße. Neuapostolische Kirche. Diese Kirche wird angeblich bald abgerissen, eine neue wird gebaut. Hoffentlich kommt dabei dieser Baum nicht unter die Räder.
An der Trierer Straße. Letztes Jahr im November. Völlig unklar, warum dort Bäume gefällt werden mussten. Nachfragen kann man sich sparen, insofern die Bäume auf Privatgelände standen und da heißt es: Wegen Datenschutz keine Auskunft.
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Polizei kassiert Verwarngeld und Bußgeld

Der Verkehrsdienst der Polizei hat an den Ostertagen Verkehrskontrollen in der Eifel durchgeführt. Denn eigentlich ist an den Ostertagen immer besonders viel idiotisches Verhalten im öffentlichen Raum (s. Carfriday) zu beobachten. Es gab Geschwindigkeitsmessungen und technische Kontrollen bei Fahrzeugen.  

Mehrere Raser meinten, den Carfriday-Brauch auch in diesem Jahr in der Eifel pflegen zu müssen – legten sich damit aber vor allem selbst ein Ei. Die Polizei überwachte unterdessen auch das Streckenverbot für Motorräder.

276 Fahrzeuge wurden auf der L 166 bei Kesternich gemessen. 39 Fahrerinnen und Fahrer hielten sich nicht an die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. 25 kamen mit einem Verwarngeld davon, 14 weitere müssen mit einem Bußgeld rechnen. Einem Fahrer droht zudem ein Fahrverbot.

Der schnellste Pkw wurde mit 99 km/h, das schnellste Motorrad mit 89 km/h gemessen. 18 Motorradfahrer hielten sich nicht an das Streckenverbot bei Steckenborn und mussten ebenfalls ein Verwarngeld zahlen. Gegen den Fahrer eines Kleinkraftrades wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Er war ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss unterwegs. „Darüber hinaus wurden auch Verstöße u.a. gegen die Gurtpflicht und das Handyverbot geahndet“, teilt die Pressestelle der Polizei mit..

Die Polizei führt weiter aus: „Die technischen Überprüfungen und Lärmpegelmessungen, insbesondere mit Bezug zum „Carfriday“ verliefen weitgehend ohne Beanstandungen. Lediglich bei zwei Pkw wurden gravierende Mängel festgestellt, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und einem Verbot der Weiterfahrt führten.“

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