Das möchte nicht jeder wissen

Das Coming-out von Ex-Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger ist Top-Thema in der deutschen und englischen Presse. Soweit ich sehe, wird es in Spanien ignoriert. Und in Italien soll es die größtmögliche Beleidigung sein: schwul.

Ich bin mir nicht sicher, ob es mit Arroganz zu tun hat. Aber: Ich will nicht wissen, wen und wie der Thomas Hitzlsperger fickt. Es interessiert mich nicht. Aber er zwingt mich, das zu wissen. Mit welchem Recht?

Ich erzähle ja auch nicht überall, wie ich gern ficke.
Wann werden wir soweit sein, dass alle die sexuelle Orientierung eines Prominenten nicht interessiert? Mich interessiert die sexuelle Orientierung von Thomas Hitzlsperger nicht. Warum wird es mir trotzdem erzählt?

Alle Welt fordert, dass sich jetzt noch mehr Starfußballer outen. Dass sie sagen, ob sie heterosexuell, bisexuell, homosexuell oder was weiß ich sind. Wo soll das hinführen? Kein Grund zur Freude, wenn sie das täten, finde ich.

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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