Gestern im Finanzausschuss der Stadt Aachen haben Vertreter der Stadtverwaltung ein Projekt vorgestellt: Der Westbahnhof soll einen barrierefreien Zugang zu den Bahngleisen erhalten.
Der Zugang zum Westbahnhof soll über eine neue Fußgängerbrücke ermöglicht werden, die – einem ersten Entwurf zufolge – von der Professor-Pirlet-Straße bis zum Republikplatz führen könnte. Die Politiker, die im Rat der Stadt für die Finanzen zuständig sind, haben gestern die Vorschläge der Stadtverwaltung angehört und für gut befunden. Das wurde bei einer Abstimmung klar. Entscheiden muss letztlich der Rat, aber die positive Beurteilung durch den Finanzausschuss bedeutet, dass die Brücke höchstwahrscheinlich (!) gebaut wird. Warum auch nicht?
Ersten Schätzungen zufolge, so wurde mitgeteilt, liegen die Kosten in einer Größenordnung von rund 6,5 Millionen Euro.
Hoffentlich ergibt sich keine Verdopplung der geschätzten Kosten – wie bei dem Hubschrauber-Landeplatz vor dem Klinikum. Der Landeplatz sollte eigentlich 6,2 Millionen kosten, derzeit ist man bei 10, 4 Millionen Euro. Ein mit mir befreundeter Bauingenieur ließ mich wissen, die Bausumme werde geschätzt. Die Richtwerte seien da sehr geduldig. Ein „baubefasster“ Auftraggeber „sollte in der Lage sein, die Schätzung auf Realitätsbezogenheit zu prüfen“. Warten wir es ab.
Das Presseamt der Stadt Aachen teilte noch mit: „Derzeit wird der Westbahnhof von rund 5000 Ein- und Aussteigern täglich genutzt. Es ist davon auszugehen, dass diese Zahlen im Zuge der weiteren Entwicklung der RWTH Aachen im Bereich der Hochschulerweiterungsgebiete (Campus Melaten und Campus West) deutlich ansteigen werden.“
Und weiter heißt es: „In der zweiten Jahreshälfte ist ein Städtebau- und Architekturwettbewerb geplant, in dem sowohl ingenieurtechnische Fragen der Brückenkonstruktion als auch Fragen der Einbindung in das Umfeld bearbeitet werden sollen.“
Wie umfassend die Software des US-Konzerns Palantir schon in der Infrastruktur europäischer Staaten verwoben ist, das ist gefährlich und sehr teuer. Allein Großbritannien hat über eine Milliarde Euro an den Konzern gezahlt, in Deutschland arbeiten die Polizeien in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen mit seinen Programmen. https://netzpolitik.org/2026/laenderuebergreifende-recherche-palantirs-geschaefte-in-europa/ - Ein sehr interessanter, spannender Podcast über Palantier ist hier
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Ex-Pirat Richard Klees hält den Vortrag.
Bismarckstraße
Die Bauarbeiten an der Bismarckstraße wechseln in den nächsten Abschnitt. Das Teilstück Triebelstraße/Neumarkt/Viktoriaallee wird bis dahin für den Verkehr wieder komplett freigegeben. Dort ist seit Juni 2026 gebaut worden. Ab sofort werden die Bauarbeiten auf dem Teilstück zwischen Viktoriaallee (ungerade Hausnummern) bis fast zur Ecke Drimborn-/Schenkendorfstraße fortgesetzt. Sie dauern voraussichtlich bis Ende Februar 2027. Im Anschluss folgt noch der Umbau der Kreuzung Bismarck-, Schenkendorf-, und Drimborn- und Beverstraße.
Gespräch mit OB
Der Wochenmarkt ist ein wichtiger Treffpunkt im Stadtteil und bietet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Diesen Rahmen nutzt Oberbürgermeister (OB) Dr. Michael Ziemons am Samstag, 7. November, für den direkten Austausch mit den Menschen in Brand. Von 11 bis 13.30 Uhr ist er auf dem Wochenmarkt am Marktplatz anzutreffen. Am Dienstag, 10. November, lädt er von 17 bis 19 Uhr zum Bürger*innendialog ins Bezirksamt Eilendorf ein.
Fußball wirkt
Nach dem Durchsehen von allerlei Studien gesehen: Die Studie „Sozialrendite des Amateurfußballs“ beziffert den gesamtgesellschaftlichen Nutzen des Amateurfußballs auf 13,9 Milliarden Euro jährlich, wobei neben wirtschaftlichen Effekten auch Gesundheits- und Sozialwirkungen berücksichtigt werden (Ehlert-Hoshmand et al., 2024).
In a world full of trends, choose something timeless: EU values.
Miniermotte
Das konsequente Sammeln und Entsorgen des Herbstlaubs ist die wirksamste Methode im Kampf gegen die invasive Rosskastanien-Miniermotte, um die heimischen Rosskastanien vor dem frühzeitigen Braun-werden zu schützen. Naturschutzverbände wie der BUND rufen im Herbst regelmäßig zu gemeinschaftlichen Harksicherungen auf, da der Schädlingsdruck so im Folgejahr um bis zu zwei Drittel gesenkt werden kann. Mehr hier.
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org(Mailbox ist 24/7 geöffnet).
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Aachen liebt die Wissenschaft, weil sie neues Wissen schafft
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Öcher Cat
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Landtagswahl, 25. April 2027
Für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 25. April 2027 haben die Parteien in den vier Wahlkreisen der Städteregion Aachen bereits einen Großteil ihrer Direktkandidatinnen und -kandidaten nominiert. Die offizielle Einreichungsfrist für Kreiswahlvorschläge läuft noch bis zum 15. Februar 2027. Einige Parteien haben AachenNews.org freundlicherweise mitgeteilt, wer ihre Direktkandidatinnen und -kandidaten in der Städteregion Aachen zur Landtagswahl 2027 sind. Soweit hier bekannt sind es:
Im Wahlkreis 1, Aachen 1: Für die CDU Constantin Halim. Für die Grünen Astrid Vogelheim. Für die AfD Marion Bergk und für Die Linke Katharina Grudin.
Im Wahlkreis 2, Aachen II sind es: Für die CDU Annika Fohn. Für die Grünen Oliver Krischer. Für die AfD Simon Brunkartz. Für Die Linke Jörg Walter.
Im Wahlkreis 3: Aachen III sind es: Für die CDU Hendrik Schmitz. Für die SPD Sandra Niedermaier. Für die Grünen Laura Postma. Für die FDP Dr. Werner Pfeil. Für die AfD Serge Menga. Für Die Linke Anke Mahr.
Im Wahlkreis 4, Aachen IV sind es: Für die CDU Daniel Scheen-Pauls. Für die SPD Stefan Kämmerling. Für die Grünen Melanie Seufert. Für die FDP Marcel Bach. Für die AfD Andreas Klöcker. Für Die Linke John Breyer.
Hinweis: Die Listen und finale Zulassung der Wahlvorschläge werden erst im Frühjahr 2027 durch den Kreiswahlausschuss endgültig bestätigt. Einige Parteien (wie die SPD oder FDP in den reinen Aachener Stadt-Wahlkreisen) reichen ihre Nominierungen teilweise noch nach.