Stimmen für die Europawahl werden zuerst ausgezählt

Der Ratssaal im Aachener Rathaus. Wer hier nach dem 25. Mai Platz nehmen kann, das ist noch völlig unklar. Die Ratsvertrezer sitzen hier sehr eng, viel zu eng.

Der Ratssaal im Aachener Rathaus. Wer hier nach dem 25. Mai Platz nehmen wird, das ist noch offen. Die Ratsdamen und -herren sitzen hier sehr eng, viel zu eng. Extrem wenig Platz ist für Zuschauer vorhanden.

Hier noch einige Angaben zu den kommenden Wahlen – Kommunalwahl und Europawahl am 25. Mai. Was nicht alle wissen: Bei der Kommunalwahl dürfen die 16- und 17-Jährigen wählen. In dieser Altersgruppe ist die Wahlbeteiligung zwar immer gering. Es ist jedoch trotzdem richtig, das Wahlalter so niedrig anzusetzen. So fühlen sich die Jugendlichen, die  bereits politisch interessiert sind, ernst genommen. 

195.000 Aachenerinnen und Aachener sind wahlberechtigt bei der Kommunalwahl. Bei der Europawahl sind es nur 180.000 Personen. Rund 1800 Wahlhelfer werden gebraucht, und die werden am Wahlabend zuerst die Stimmzettel für die Europawahl auszählen, so war im Wahlamt zu erfahren. Als zweites werden die Stimmzettel für die Oberbürgermeisterwahl ausgezählt, danach alle anderen. Der Wahlabend wird auf jeden Fall lang, sehr lang. Und zumindest in Aachen spannend. Es wird in Wort und Bild berichtet.

Die Oberbürgermeister-Kandidaten sind:

Marcel Philipp (CDU). Er war 2009 mit einem Ergebnis von 43,31 Prozent Sieger der Wahl.

Björn Jansen (SPD). Er wollte erst, dann lieber nicht, dann wollte er doch antreten, oder war es umgekehrt? 2009 trat Karl Schultheiß für die SPD in Aachen an und schlug sich ziemlich gut.

Gisela Nacken (Grüne). Sie hat schon viele Jahre einen leitenden Posten in der Stadtverwaltung inne. Als Baudezernentin werden ihr viele Pannen angelastet, einiges wahrscheinlich auch zu Unrecht. Kübel von Spott und Ärger ergossen sich via Leserbriefen über sie, als die Grünen ihre Kandidatur bekanntgaben.

Weitere Kandidaten: Wilhelm Helg (FDP). Leo Deumens (Die Linke). Marc Salgert (Piraten). Horst Schnitzler (Unabhängige Wählergemeinschaft). Hans-Dieter Schaffrath (Freie Wählergemeinschaft).

Die Kandidaten der kleinen Parteien machen sich nicht wirklich Hoffnung auf den Oberbürgermeister-Posten. Sie treten nur an, um in Diskussionsveranstaltungen und in der Presse für die politischen Ziele ihrer Partei werben zu können. Ohne OB-Kandidat hat man hierzulande schlechte Chancen, seine Partei einem größeren Publikum vorzustellen.

Über uebergangshymne

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