Jetzt also Klärschlamm. In dem Bemühen, die viel zu groß konzipierte Müllverbrennungsanlage in Weisweiler einigermaßen auszulasten, soll jetzt Klärschlamm den fehlenden Müll ersetzen.
Warum nur musste die Anlage von Anfang an so überdimensioniert sein? Es war doch klar, dass die Müllvermeidung fortschreiten würde. Und dass eine Anlage mit drei Öfen viel zu groß sein würde und nur mit hohen Müllgebühren zu finanzieren war.
Damals wurde gesagt: Wenn wir nicht genug Müll haben, schalten wir von den drei Öfen einfach einen ab. Heute ist vom Abschalten keine Rede. Die Anlage muss schließlich rentabel arbeiten. Vielmehr sucht die MVA-Geschäftsführung Müll, wo immer er sich verstecken könnte.
Für den Klärschlamm müsste die Anlage noch mal umgebaut werden. Aber warum nicht? Die Kosten werden doch über die Gebühren wieder reingeholt.
„Wo andere Abfall sehen, das seh ich Gold“, hieß es jüngst in einem „Tatort“. Ich fand das ein gutes, ein passendes Bild. Eine Müllverbrennungsanlage kann eine Goldgrube sein. Also nicht für die, die sie über ihre Gebühren finanzieren müssen, sondern für andere.
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Das Theater Aachen hat das Programm für die neue Spielzeit vorgestellt. Ein Highlight: Wir werden im September die „West Side Story“, das Musical von Leonard Bernstein, erleben können. Das wird bestimmt schön. Unterdessen stehen jetzt zwei Hunde auf dem Dach vom Ludwig Forum. Tja, das werden wir uns diese Woche mal ansehen.
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Heiligtumsfahrt, Karlsjahr und Fußball-Weltmeisterschaft: Das passt alles drei gleichzeitig nicht in die kleine Innenstadt rein. So muss natürlich die Fußballfan-Gemeinde (und nicht etwa die Heiligtumsfahrer-Szene) auf das beliebte Public Viewing verzichten. Und auch auf dem Tivoli wird es kein Rudelgucken geben. Das Stadion ist dafür nicht geeignet. Mehr wie doof.
Beim Karlspreis (an den EU-Ratspräsidenten) werden wir uns damit abfinden müssen, dass die Premierminister von Moldawien, Georgien und der Ukraine zugegen sein werden. Und zumindest der umstrittene Regierungschef (der Übergangsregierung) aus der Ukraine wird eine Rede halten, was ein klares Signal gegen Russland ist. Ist ja derzeit auch angebracht, dass wir hier von Aachen aus den Russen mal ordentlich in die Eier treten. Das sorgt bestimmt für mehr Frieden auf der Welt, nicht wahr?
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Via Twitter bin ich jetzt auf http://www.unserAC.de aufmerksam geworden. Das ist ein Portal zum Vernetzen und Einmischen, Engagieren und Informieren. Unbedingt mal anschauen. Bürgerinnen und Bürger sollen zusammen Probleme lösen. Das könnte klappen. Es wird auch dargestellt, was Politik und Verwaltung so alles planen.
Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Der Prozess gegen den Aachener Hooligan Kevin„Chemo“P. wird neu aufgerollt. Dass der Mann, der einst eine Größe in der Aachener Hooligan-Szene war, die Straftaten in der Antoniusstraße begangen hat, wurde nicht bezweifelt. Es geht jetzt darum, ob die verhängte Strafe nicht doch zu milde ausgefallen ist. Die Staatsanwaltschaft war gegen das Urteil aus erster Instanz in Revision gegangen und erreichte die Neuauflage. Los geht es vor Gericht am 15. Januar (6 Prozesstage). Wir empfehlen die spannenden und umfangreichen Berichte der lokalen Presse.
Zukunft Forst
Der Aachener Stadtteil Forst ist in Teilen arg heruntergekommen. Um dort Veränderungen zu bewirken, soll - trotz Ebbe in der Stadtkasse - eine Menge Geld zum Einsatz kommen. Die Bewohner sollten sich schon oft äußern, damit nicht Dinge realisiert werden, die kein Mensch braucht. Um sich darüber zu informieren, was an Maßnahmen schon in Anträge aufgenommen wurde, trifft man sich in der Kirche St. Bonifatius (Vorsicht: ist im Nov. eiskalt) in der Mataréstraße 12 zum QuartiersdialogUnterforst und Altforst am Freitag, 13. November, von 17 bis 19 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zum Weiterlesen: hier
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Ex-Pirat Richard Klees hält den Vortrag.
Bismarckstraße
Die Bauarbeiten an der Bismarckstraße sind in den nächsten Abschnitt gewechselt. Das Teilstück Triebelstraße/Neumarkt/Viktoriaallee ist für den Verkehr wieder komplett freigegeben worden. Dort ist seit Juni 2026 gebaut worden. Ab sofort werden die Bauarbeiten auf dem Teilstück zwischen Viktoriaallee (ungerade Hausnummern) bis fast zur Ecke Drimborn-/Schenkendorfstraße fortgesetzt. Sie dauern voraussichtlich bis Ende Februar 2027. Im Anschluss folgt noch der Umbau der Kreuzung Bismarck-, Schenkendorf-, und Drimborn- und Beverstraße. - Aus gegebenem Anlass kommentiert AachenNews-Gastautor Janosch: „Oh, wie schön ist Aachen“.
Gespräch mit OB
Der Wochenmarkt ist ein wichtiger Treffpunkt im Stadtteil und bietet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Diesen Rahmen nutzt Oberbürgermeister (OB) Dr. Michael Ziemons am Samstag, 7. November, für den direkten Austausch mit den Menschen in Brand. Fällt aus. - Am Dienstag, 10. November, lädt er von 17 bis 19 Uhr zum Bürger*innendialog ins Bezirksamt Eilendorf ein. Fällt nicht aus.
Fußball wirkt
Nach dem Durchsehen von allerlei Studien gesehen: Die Studie „Sozialrendite des Amateurfußballs“ beziffert den gesamtgesellschaftlichen Nutzen des Amateurfußballs auf 13,9 Milliarden Euro jährlich, wobei neben wirtschaftlichen Effekten auch Gesundheits- und Sozialwirkungen berücksichtigt werden (Ehlert-Hoshmand et al., 2024).
In a world full of trends, choose something timeless: EU values.
Miniermotte
Das konsequente Sammeln und Entsorgen des Herbstlaubs ist die wirksamste Methode im Kampf gegen die invasive Rosskastanien-Miniermotte, um die heimischen Rosskastanien vor dem frühzeitigen Braun-werden zu schützen. Naturschutzverbände wie der BUND rufen im Herbst regelmäßig zu gemeinschaftlichen Harksicherungen auf, da der Schädlingsdruck so im Folgejahr um bis zu zwei Drittel gesenkt werden kann. Mehr hier.
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org(Mailbox ist 24/7 geöffnet).
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Aachen liebt die Wissenschaft, weil sie neues Wissen schafft
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Öcher Cat
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Landtagswahl, 25. April 2027
Für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 25. April 2027 haben die Parteien in den vier Wahlkreisen der Städteregion Aachen bereits einen Großteil ihrer Direktkandidatinnen und -kandidaten nominiert. Die offizielle Einreichungsfrist für Kreiswahlvorschläge läuft noch bis zum 15. Februar 2027. Einige Parteien haben AachenNews.org freundlicherweise mitgeteilt, wer ihre Direktkandidatinnen und -kandidaten in der Städteregion Aachen zur Landtagswahl 2027 sind. Soweit hier bekannt sind es:
Im Wahlkreis 1, Aachen 1: Für die CDU Constantin Halim. Für die Grünen Astrid Vogelheim. Für die AfD Marion Bergk und für Die Linke Katharina Grudin.
Im Wahlkreis 2, Aachen II sind es: Für die CDU Annika Fohn. Für die Grünen Oliver Krischer. Für die AfD Simon Brunkartz. Für Die Linke Jörg Walter.
Im Wahlkreis 3: Aachen III sind es: Für die CDU Hendrik Schmitz. Für die SPD Sandra Niedermaier. Für die Grünen Laura Postma. Für die FDP Dr. Werner Pfeil. Für die AfD Serge Menga. Für Die Linke Anke Mahr.
Im Wahlkreis 4, Aachen IV sind es: Für die CDU Daniel Scheen-Pauls. Für die SPD Stefan Kämmerling. Für die Grünen Melanie Seufert. Für die FDP Marcel Bach. Für die AfD Andreas Klöcker. Für Die Linke John Breyer.
Hinweis: Die Listen und finale Zulassung der Wahlvorschläge werden erst im Frühjahr 2027 durch den Kreiswahlausschuss endgültig bestätigt. Einige Parteien (wie die SPD oder FDP in den reinen Aachener Stadt-Wahlkreisen) reichen ihre Nominierungen teilweise noch nach.