Spannend: Fahndung nach Augustus

Um die Städte Maastricht, Aachen, Heerlen und Jülich geht es in der neuen Ausstellung im Centre Charlemagne am Katschhof in Aachen. Von einem der Kuratoren geführt, macht ein Gang durch die Ausstellung Spaß.

Um die Städte Maastricht, Aachen, Heerlen und Jülich geht es in der neuen Ausstellung im Centre Charlemagne am Katschhof in Aachen. Von einem der Kuratoren geführt, macht ein Gang durch die Ausstellung Spaß.

Das Centre Charlemagne am Katschhof in Aachen lohnt mal wieder einen Besuch. Und zwar am Donnerstag dieser Woche (27. November) um 18 Uhr, denn da gibt es eine sogenannte KURATOREN-FÜHRUNG durch die neue Ausstellung. Eine gute Stunde dauert diese Führung.
Die Schau (zu sehen bis 11. Januar) befasst sich mit den Städten Maastricht, Aachen, Heerlen und Jülich und der Via Belgica zur Römerzeit. Sie besteht aus einem großer Saal voller Objekte, fast alle Objekte stecken in Vitrinen. Und wer sich bisher noch nicht intensiv mit der Römerzeit beschäftigt hatte, dem werden die Objekte wenig sagen.

Ganz anders ist das bei einer Führung. Da  bekommen die Scherben und Münzen, die Darstellungen von Kaiser Augustus und die Karten und Gewandspangen einen Sinn. Da wird schnell klar, wie spannend es sein kann, sich gerade mit diesen vier Städten und gerade mit dieser Zeit (um Christi Geburt) zu befassen. Die vier Städte wurden als Siedlungen nahezu gleichzeitig gegründet. Und das hat einen Grund . . .

Anlässlich des 2000. Todestages des römischen Kaisers im Jahr 2014 haben Wissenschaftler im deutsch-niederländischen Grenzraum die gemeinsame Ausstellung erarbeitet. „Lass uns doch mal was zusammen machen“, so hätten sich die Fachleute (Archäologen, Historiker, Museumsleute) gesagt, erzählte bei der ersten Kuratoren-Führung Professor Dr. Klaus Scherberich, der auch an der RWTH Aachen Alte Geschichte lehrt. Und so sei es schließlich zu der Ausstellung gekommen.

Die Führung am kommenden Donnerstag macht nun Dr. Karen Jeneson, die Leiterin des Thermenmuseums in Heerlen ist. Sie will erzählen, wie es in der Zeit um Christi Geburt in der Euregio aussah und wie Archäologen arbeiten. Die Wissenschaftler haben sich grenzüberschreitend als „Euregionale Vicusgruppe“ zusammengetan. Dr. Karen Jeneson ist die Initiatorin dieser Gruppe.

Treffpunkt am Donnerstag ist an der Museumskasse. Kosten: 5 Euro.

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