Nina Hagen, die Geschäftswelt und der Zaster in der Kassette

Nina Hagen, eine Frau, die immer sagt, was sie denkt, ist heute 60 geworden. Von ihrer Exzentrik hätte ich manchmal gern etwas abgehabt. Autorin, Schauspielerin, Sängerin, Umweltaktivistin, 2-fache Mutter, eine Frau, die ausrasten kann und auch immer Zeit hat für Humor. Sexy, kämpferisch, verrückt und komisch. Happy Birthday.

*

Der Eigentümer des Gebäudes, in dem sich das Geschäftshaus SinnLefferts befindet, will bauen, und zwar auf dem Grundstück, wo sich jetzt noch der Parkplatz (Zugang Mostardstraße) befindet. Die Verkaufsfläche des Modehauses soll von 6800 Quadratmeter auf 8200 Quadratmeter vergrößert werden. 1400 Quadratmeter zusätzlich, ganz schön viel für ein Unternehmen, das im April 2009 eine Insolvenz erfolgreich abgeschlossen hat. Der Neustart mit weniger Filialen und weniger Mitarbeitern scheint gelungen.

Gebaut wird bis Ende 2016 eine Tiefgarage für 200 Autos und – wie erwähnt – darüber zwei Etagen mit Verkaufsfläche. Besonders kompliziert werde der Bau im Innenbereich nicht, so war bei der Vorstellung der Pläne im Piratenbüro zu erfahren. Er könnte höchstens den Bewohnern der Neupforte nach hinten raus etwas Licht nehmen. Aber das – angeblich – nur in geringem Umfang.

 

Die Zufahrt von der Neupforte aus zum neuen  Anbau von SinnLefferts.

Die Zufahrt von der Neupforte aus zum geplanten Anbau von SinnLefferts.

Der Zugang zu den Parkplätzen in dem Anbau soll über die Neupforte erfolgen. Dort existiert eine Toreinfahrt (s. Foto oben). Ob die breit genug ist, wird mit Sicherheit die Baubehörde prüfen. Aber wie man hört, ist der Oberbürgermeister nachgerade hocherfreut über die Investition. Marcel Philipp begrüßt alles, was den Kundenstrom vom neuen Aquis Plaza (130 Läden, Ende des Jahres fertig) in Richtung Dom und Rathaus zieht.

*

Eine Sauerei ist, dass Peek & Cloppenburg die Geschäftslokale in der Großkölnstraße (früher Modehaus Pfeiffer) seit Jahren ohne Konsequenzen so derart verkommen lassen darf. Ungeheuerlich, dass derartiges nicht sanktioniert wird mit Strafzahlungen, die automatisch jedes Jahr höher werden. Neuerdings, so gerüchtet es, soll der Moderiese die Adalbertstraße ins Auge gefasst haben. Drei Häuser wollen die Peek & Cloppenburger angeblich niederlegen, um dann dort einen ganz neuen, ganz großen Modetempel zu errichten. Hoffentlich verweigert die Stadt den Düsseldorfern die Erlaubnis.

*

Ein Hinweis hat jetzt in letzter Minute verhindert, dass ich kriminell wurde. Gerade hatte ich mir Zugang zu Räumen mit einer Geldkassette verschafft und träumte schon von einem ausgedehnten Urlaub auf Hawaii, da las ich den Hinweis und konnte mich in letzter Sekunde zurückreißen.

IMG_8669

 

*

Die Urban Art Cloud von IBM verwandelt Gebäude und Denkmäler in übergroße Leinwände. Seht selbst:

https://www.wired.de/collection/latest/feinste-visual-art-von-allen-fur-alle

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.