„Fahrrad wieder flott, mit Teilen vom Schrott“

Räder, Räder, Räder. In Aachen werden sie aufgemotzt.

Die Fahrradsaison ist da, und es könnte nicht schaden, das Rad einem Check zu unterziehen. „Häufig stellt man dabei fest, dass an dem

Prima Fahrrad, schon fast 15 Jahre alt, 7 Gänge, leicht.

Zweirad ein Teil fehlt oder es aufgerüstet werden sollte“, teilt das Presseamt mit und ruft zur Aktion „Fahrrad wieder flott, mit Teilen vom Schrott“ auf. In diesem Jahr findet die Aktion am Samstag, 26. Mai, von 10 bis 14 Uhr auf dem WABe-Gelände an der Jülicher Straße 216 statt.

„Alte oder ausgediente Fahrräder, die regelmäßig über die Sperrgutsammlung vom Aachener Stadtbetrieb abgeholt werden, sowie Fahrradteile finden neue Besitzerinnen und Besitzer“, sagt Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin der städtischen Kampagne „FahrRad in Aachen“. Am Aktionstag könne jede/r mit ein wenig Geschick die benötigten Ersatzteile abmontieren. Hinweis: Wer teilnehmen möchte, muss sein eigenes Werkzeug mitbringen.

Auch ganze Fahrräder finden da manchmal neue Besitzer. Noch brauchbare und gute Teile werden nicht verschrottet, sondern noch einmal verwendet. „Das ist Abfallvermeidung und schont die Geldbeutel mancher Radler“, so wird mitgeteilt.

„Damit das Fahrrad auch wirklich wieder flott und verkehrssicher wird, können sich die Radlerinnen und Radler noch Rat bei Mitarbeitern des WABe-Rad-

Ein Hochrad. Foto: Archiv

Recycling-Projektes holen“, erläutert Jürgen Aelmanns, Fachanleiter der Fahrradwerkstatt des Vereins WABe. Diese Leute helfen sogar beim Reparieren.

Weiter wird mitgeteilt: In seinem Rad-Recycling-Projekt beschäftigt der WABe e.V. Langzeitarbeitslose, schwerbehinderte Jugendliche ohne Berufsausbildung und psychisch kranke Menschen. Sie werden qualifiziert und sozialpädagogisch betreut. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Menschen wieder arbeitsfähig zu machen, ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten und sie auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren.

Ich habe auch selbst schon Räder bei der WABe inspiziert (für einen Asylbewerber) und kann sagen: Das Projekt ist prima, die Räder sind gut in Schuss. Übrigens: Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr liegt in Aachen höchstwahrscheinlich bei nur 11 oder 12 Prozent, das ist im Vergleich der Städte wenig. Er sollte 2020 bei 20 Prozent liegen. Es werden aber leider nicht gerade viele Maßnahmen ergriffen, um dieses Ziel zu erreichen. Geplant wird immer, doch mit der Umsetzung hängt man sehr hinterher.

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