Eine Gemeinheit der Extraklasse

Mataréstraße: Den Bäumen kann man derzeit beim Vertrocknen zusehen. Die Blätter werden braun und fallen ab. Da müssten Stadtbetrieb oder Feuerwehr mit einer Fuhre Wasser helfen.

Jetzt lässt sich anwenden, was im Urlaub im Süden  gelernt wurde: Wird es draußen unerträglich heiß, verzieht man sich nach innen. Wird es gegen Abend wieder etwas kühler, kann man raus auf die Straße, auf den Balkon.

Gearbeitet wird mit halber Kraft. Da versteht wohl auch der/die Letzte, warum die Produktivität der Menschen in den Mittelmeerländern bisweilen etwas geringer ist. Diese kleine Elektro-Postille versucht unterdessen, den News-Flow aufrecht zu erhalten.

Viel tut sich aber nicht in der Stadt: Die Wohnungsnot ist groß und bleibt groß. Ein besetztes Haus wurde von der Polizei geräumt. So hat Aachen jetzt wieder ein leerstehendes Haus mehr. Toll, wa?

In Sachen Verkehrsminderung und saubere Luft ist die Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Marcel Philipp weiterhin untätig. Untätig? Nicht ganz. Man hat gegen das Urteil (Dieselfahrverbot) Berufung eingelegt, und bis da was entschieden wird, dauert es schätzungsweise zwei Jahre, dann fällt der Politik sicher noch etwas Neues ein, damit die Luft bloß so dreckig bleibt, wie sie nun mal ist. Warum man uns in der Innenstadt die saubere Luft nicht gönnt, ist mir ein Rätsel und sicher eine Gemeinheit der Extraklasse.

Ein ehemaliger Personalratsvorsitzender der Stadtverwaltung wurde innerhalb kürzester Zeit rasant befördert, mehrmals. Bis zu 160.000 Euro Schaden sind der Stadt vermutlich entstanden. Die Piraten im Rat der Stadt vermuten, dass bei all den Beförderungen und zugeteilten Boni nicht alles nach Recht und Gesetz ablief und haben als einzige Partei im Rat Anzeige erstattet (Rechtswidrige Eingruppierung auf Kosten der Steuerzahler). Jetzt prüft ein Staatsanwalt den Vorgang . . . hätte er aber auch von sich aus getan, ließ der Mann mitteilen. Na, um so besser! Die Piraten haben außerdem die Aufsichts-Behörde (Regierungspräsident) um Prüfung gebeten. Die CDU erklärte unterdessen ausdrücklich und öffentlich: Sie will gar nichts tun, noch nicht mal Akteneinsicht nehmen.

Die CDU so: Was man nicht sehen kann, das gibt es auch nicht. Komische Methode, wie ich meine. Wie groß muss ein Skandal eigentlich sein, dass die CDU gedenkt, sich mit der Angelegenheit zu befassen? Erstaunlich. Solche Leute haben in Aachen das Sagen.

Auffallend: Immer mehr Läden in Aachen stehen leer. Das sieht ziemlich häßlich aus, verwundert aber nicht. Auch in meinem Bekanntenkreis wird hauptsächlich via Internet eingekauft.

Viktoriaallee: Die Bäume sind noch grün, das Gras ist aber schon gelb und braun. Das Foto habe ich auch auf Instagram gepostet.

Mein Held ist übrigens der großartige Raul Krauthausen. Er lebt seinen Traum: https://twitter.com/raulde/status/1022906153989234690

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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