Um an das Geld anderer Leute zu kommen, lassen sich Spitzbuben mächtig was einfallen

Folgende Geschichte berichtet die Aachener Polizei (Pressestelle) und stellt sie zur Veröffentlichung zur Verfügung. Es geht um Betrüger, und wie raffiniert die sind. – Gerade ältere Menschen wissen im Wirrwarr der Zeitläufte manchmal nicht, was gerade Phase ist und sind leichte Beute. Bitte versucht mal, euch ein bisschen um Ältere zu kümmern, wenn sie bei euch im Haus wohnen. – Die Polizei schreibt:

„Am gestrigen Nachmittag klingelt das Telefon bei einer 64-jährigen Aachenerin. Ein Kommissar der Kripo ist am Apparat, als solcher meldet sich jedenfalls der unbekannte Anrufer. Die Frau wird hellhörig. 

Das was danach passiert, das ist der Aachener Polizei leider aus vielen vergangenen Fällen bekannt: 

Wie immer wird der Frau eine Geschichte vorgetragen, diesmal über verdächtige Bankmitarbeiter und vertrauliche Bankdokumente, die in die falschen Hände geraten sind. 

Wie immer besteht höchste Gefahr für das Vermögen. 

Wie immer gerät die Frau in Angst. Verständlich. 

Wie immer empfiehlt der Kommissar das Geld in polizeiliche Obhut zu geben. 

Wie immer klingelt es wenig später an der Haustüre der Frau. 

Wie immer steht dort der freundliche Kollege des Kriminalbeamten, der das Geld persönlich in Empfang nimmt. 

Doch, wie immer war all das frei erfunden – und von den Tätern und dem Geld, mehrere tausend Euro, fehlt nun jede Spur.“

Die Polizei rät allen, die solche Anrufe bekommen (und da muss man sich dran halten): Lassen Sie keine unbekannten Personen ins Haus oder in die Wohnung. Die Spitzbuben schauen sich in alten Telefonbüchern die Vornamen an, und wenn die altmodisch sind, dann weiß man ja Bescheid. Wie z. B. Margret oder Margarethe heißt ja heute (leider) kein junger Mensch mehr.

Grundsätzlich nimmt die Polizei kein Bargeld oder Wertgegenstände entgegen oder in Verwahrung. Die Pressestelle teilt mit: „Halten Sie nach einem verdächtigen Anruf mit Familienangehörigen (oder mit Nachbarn) Rücksprache. Sensibilisieren Sie Ihren Verwandten- und Bekanntenkreis, insbesondere ältere Menschen. Rufen Sie im Zweifel die Nummer 110 an.“ Besser ist das.

Weitere Informationen, auch speziell zur Seniorenprävention, gibt es auf dieser Webseite: https://www.polizei-beratung.de/. (am)

Gold und Geld möchte jede/r haben. Kriminelle lassen sich da einiges einfallen, die Polizei erteilt Hinweise, an die man sich halten sollte.

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