Hangeweiher: Statt Wasser nur noch schwarzer Schlamm

So sieht man den Hangeweiher selten: ohne Wasser. Zwei Enten (am Rand links) schauen frustriert auf den Schlamm und staunen. So können sie mit ihrem Weiher mal gar nichts anfangen.

Umfangreiche Sanierungsarbeiten sind im und rund um den Hangeweiher erforderlich. Wußtest ihr, dass es direkt beim Hangeweiher auch einen Rosenteich gibt und einen Tritonenbrunnen? Ich nicht. Vieles wird erneuert und hier von der Stadtverwaltung erklärt.

Als man den Weiher Anfang November 2019 trockenlegte, fand man Panzerschränke, Fahrräder und allerlei anderes Zeug. Hunderte größere Fische mussten umgesiedelt werden. Darunter auch ein kapitaler Riesenwels von 150 Zentimeter Länge. Hier (nach einem Werbebeitrag) zu sehen.

Die Fische konnten in den Westpark-Weiher und in den Kupferbachstauweiher umziehen und sollen eines Tages von dort wieder zurück in den Hangeweiher gebracht werden.

Dieser Weiher wird von zwei Bächen gespeist: von der Pau (in manchen Texten Paubach oder Paunelle genannt, in die zuvor noch der Klotzweider Bach strömt) und vom Kannegießerbach. Als man im November den Weiher gerade trockengelegt hatte, erkannte man, dass bestimmte Arbeiten umfangreicher sein müssen als geplant und erst im Frühjahr erledigt werden können. So ließ man den Weiher wieder volllaufen und hat das Wasser jetzt zum zweiten Mal abgelassen.

Wann auf dem Weiher wieder die Tretboote ihre Runden drehen können, ist nicht bekannt.

Mensch sieht das öde aus. Der Hangeweiher ist ein (1908 -1910) künstlich angelegter, angestauter Kahnweihner im Kaiser-Friedrich-Park. Kein schöner Name für so einen Park. Die Kaiser waren ja doch eher unangenehme Typen.
Hier fließt, von rechts kommend, der Klotzweider Bach munter in die Pau hinein (auf das Bild klicken). Die Pau ist Aachens wichtigster Stadtbach, sie fließt quasi durch den Hangeweiher durch. „Mit Pauwasser getauft“ sagt man, wenn eine/r in Aachen geboren ist. Manche meinen, es gebe in Aachen etwa ein Dutzend Bäche. In Wirklichkeit sind es etwa 30. Fast alle wurden in Rohre unter die Erde verlegt.
Der Beverbach im Februar 2020 in der Nähe vom Aachener Tierpark, der jetzt Euregiozoo heißt.

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Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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