StädteRegion: Schon 50 Todesfälle infolge Corona

Bitte derzeit lieber NICHT den Ampelknopf berühren. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass das Virus auf derartigen Oberflächen überlebt, wie Wissenschaftler in Heinsberg herausgefunden haben wollen. Aber gesichertes Wissen über das Virus ist rar.

Die Chefs von Stadtverwaltung und StädteRegion teilen auch am heutigen Samstag den Stand der (traurigen) Entwicklung mit.

„Insgesamt gibt es in der StädteRegion nunmehr 1508 positive Fälle, davon 770 in der Stadt Aachen. 854 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund.“ 

Von Zuständen wie in Italien oder New York sind wir weit entfernt, und die wird es wohl bei uns nicht geben. Betten und Geräte für Intensiv-Patienten stehen in großer Zahl bereit, wenn man den Mitteilungen aus den Krankenhäusern glauben darf. Und die Menschen verhalten sich vorsichtig, meiden in der ganzen StädteRegion die Nähe zu Fremden.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 50. Hinzugekommen sind eine 84-jährige Frau aus Würselen und eine 61-jährige Frau aus Simmerath (mit multiplen Vorerkrankungen).

Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen.

***

In ganz Deutschland gibt es etwas über 110.000 Infizierte, und es bleiben 80 Millionen Menschen zu Hause – quasi eingesperrt. Viele bleiben zu Hause, obwohl sie tatsächlich gar nicht die Möglichkeit haben, sich anzustecken.

Das Virus hat sozusagen einen Trick drauf, der besonders gemein ist: Man kann andere schon anstecken, bevor man selbst Symptome hat. Wenn du also merkst, dass du dich wahrscheinlich angesteckt hast, dann hat der/die mit dem du kürzlich (nach der Ansteckung) geredet hast wahrscheinlich gerade schon seinerseits eine dritte Person gerade angesteckt.

Jetzt gilt es, etwas Freizügigkeit zurückzugewinnen statt die Aktivitäten im ganzen Land runterzufahren. Dabei könnte eine App helfen. Apple und Google arbeiten zusammen und bauen einen systemübergreifenden Support für Bluetooth-basiertes COVID-19 Tracing in ihre Betriebssysteme ein. Das wird hoffentlich einen App-Wirrwarr verhinden.

Über AachenNews.org

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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