Kinder als Ansprechpartner nicht mehr gefragt

Im Verwaltungsgebäude in der Mozartstraße gesehen.

Babys und Kleinkinder, mit denen tatsächlich noch gesprochen wird, können sich wirklich freuen. Immer öfter sieht man Mütter und Väter, die kommunizieren nur noch mit dem Smartphone, nicht mehr mit dem Kleinkind. Das kann natürlich noch nicht antworten, versteht nur Bahnhof, aber es braucht die Ansprache dringend – um gesund aufzuwachsen.

Unterdessen finden die Erwachsenen alles auf dem Smartphone interessanter als ihr eigens Kleinkind. Hier findet man einiges zu dem Thema und zu der Aktion „Sprich mit mir“ der Jugendämter und des Gesundheitsamtes in der StädteRegion Aachen. Die Plakate sollte man in den ASEAG-Bussen aufhängen.

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2 Antworten zu Kinder als Ansprechpartner nicht mehr gefragt

  1. Anonymous schreibt:

    Bei diesem Artikel und dieser Aktion weiß ich nicht ob ich den Daumen runter oder rauf anklicken soll…

    Babys und Kleinkinder, mit denen tatsächlich noch gesprochen wird, können sich wirklich freuen.
    –> Stimmt. Das gilt aber auch für alle älteren Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Auch mit und unter denen wird auf sehr verschiedenen Arten kommuniziert oder eben nicht.

    Immer öfter sieht man Mütter und Väter, die kommunizieren nur noch mit dem Smartphone, nicht mehr mit dem Kleinkind.
    –> Echt?! Bestimmt teilweise, ich jedenfalls sehe auch immer noch viele Eltern, die mit ihren Kindern reden, sie anmotzen, zulabern oder von ihren Kindern zugetextet werden. Oder einfach mal nur die Stille genießen, wenn die Brut pennt.

    Das kann natürlich noch nicht antworten,
    –> stimmt manchmal, nicht immer

    versteht nur Bahnhof,
    –> weiß mans? Meine Tochter versteht mit drei Jahren mehr als ich ihr manchmal zutraue

    aber es braucht die Ansprache dringend – um gesund aufzuwachsen.
    –> auch, ja.

    Unterdessen finden die Erwachsenen alles auf dem Smartphone interessanter als ihr eigens Kleinkind. Hier findet man einiges zu dem Thema und zu der Aktion „Sprich mit mir“ der Jugendämter und des Gesundheitsamtes in der StädteRegion Aachen. Die Plakate sollte man in den ASEAG-Bussen aufhängen.
    –> in meiner fast einjährigen Elternzeit bin ich viel Aseag gefahren. Auch wenn meine Tochter nicht geschlafen hat, habe ich die Busfahrt sehr gerne dazu genutzt, Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Einkaufsliste auf dem Handy zu ergänzen, Öffnungszeiten von Geschäften zu checken etc. Kommt ja auch nicht immer gut, in einem schweigenden Bus die ganze Zeit „Butzi butzi, Kurve liiiinks, Kurve reeeechts, schau mal was die Omma für nen schönen Rollator hat“ usw. von sich zu geben. Das tut mittlerweile allerdings meine Tochter 😉 Hat also trotz der Daddelei in der Aseag geklappt mit dem Sprechen.

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    • AachenNews.org schreibt:

      Du hast bestimmt Recht, aber: Wo ich (kann Zufall sein) geh und steh und ein Foto machen möchte, läuft mir auffallend oft ein Mensch mit Kind ins Bild, der gerade via Smartphone kommuniziert und das Kind gibt sich Mühe, die Aufmerksamkeit zu erregen, schafft es aber nicht. Ein Foto als Beweis (liegt vor, gestern erst gemacht) bringe ich mal nicht, weil ich die Persönlichkeitsrechte achte und niemand persönlich anprangern möchte.

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