Ganz schön schwierig: In der Corona-Zeit über die Runden kommen

Viele Menschen in Aachen und der StädteRegion wollen in der Corona-Krise jemand unterstützen und anderen Menschen helfen. Oft fehlen jedoch die finanziellen Möglichkeiten. 

Die Landesregierung NRW will die ehrenamtlichen Aktivitäten fördern. Insbesondere möchte man die Hilfsangebote der Freiwilligenagenturen und anderen Einrichtungen nicht im Regen stehen lassen. Auch Nachbarschaftsinitiativen und Vereine, die sich vor Ort für hilfsbedürftige Menschen in der Corona-Krise einsetzen, will man unterstützen.

Mit den bereitgestellten Mitteln gilt es, bestehenden oder neu entstehenden ehrenamtlichen Aktivitäten unter die Arme zu greifen. Die Mittel sollen Aktionen möglich machen: für Seniorinnen und Senioren, für erkrankte und in Quarantäne befindliche Menschen. Gefördert werden zum Beispiel Einkaufsdienste oder auch psychosoziale Angebote. Ausgeschlossen sind jedoch Doppelförderungen.

Sollten jemand mehr wissen wollen und das Angebot in Anspruch nehmen wollen, wende er/sie sich bitte mal telefonisch an das Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement, Petra Mahr (Tel.Nr. 0241-432-7239) oder per Mail an petra.mahr@mail.aachen.de.

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Die Corona-Einschränkungen betreffen viele Menschen, die in diesem Jahr nicht im gewohnten familiären Kontext zum Feiern zusammenkommen können. Aber:

Sie betreffen auch die Menschen, die unter normalen Umständen ihre sozialen Kontakte über den Besuch von Stadtteileinrichtungen, über ein freundliches Gespräch im Geschäft oder durch den Besuch von Angehörigen in Pflegeeinrichtungen erfahren und erleben. Besonders schwer erträglich ist die Situation für viele gesundheitlich beeinträchtigte Personen, für alleinstehende Personen und Senior*innen.

Hier können Sorgen wegen Einsamkeit und Isolationsgefühlen oder einem nicht mehr zu bewältigendem Alltag schnell Überhand nehmen. Gleichzeitig gibt es bereits eine beeindruckende Vielzahl von Aachenerinnen und Aachenern, die ihre Unterstützung angeboten haben

Die Corona-Nachbarschaftshilfe vermeldet, dass viele Aachener*innen sich auch jetzt ehrenamtlich einbringen und andere Menschen unterstützen wollen. Diese Nachbarschaftshilfe ist im Auftrag von Stadt und StädteRegion für Aachen und die neun Altkreiskommunen zuständig.

Unter Federführung der Caritas Aachen und des Vereins zur Förderung des Ehrenamtes e.V. können sich hilfesuchende Menschen also jederzeit an die Hotline der Corona Nachbarschaftshilfe unter Tel.: 0241-94 927 180 wenden. Das Team der Nachbarschaftshilfe steht zur Verfügung, um passgenau nach Unterstützung zu suchen – egal, ob ein offenes Ohr oder eine helfende Hand für einen Einkauf gesucht wird.

Die Hotline ist montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 15 Uhr sowie freitags von 10 bis 12 Uhr erreichbar und bleibt auch über die Feiertage an allen Werktagen offen. Bei Bedarf kann zudem auch per Mail unter nachbarschaftshilfe@caritas-aachen.de Kontakt zur Hotline aufgenommen werden.

Auch die Stadtteilbüros der Stadt Aachen sind trotz Corona-bedingter Schließung weiterhin erreichbar. Infos unter www.aachen.de/quartiersmanagement 

Für die Menschen da: das Stadtteilbüro Ost in der Nadelfabrik am Reichsweg in Aachen. Foto: Archiv

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Etwas Musik: Monotonie

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