Kauft die Stadt das Grundstück? Lösung für den Chorusberg ist in Sicht.

Am Chorusberg zeichnet sich eine Lösung ab. Die Bäume werden vielleicht doch nicht gefällt, jemand könnte das Grundstück kaufen und wäre dann für die Pflege der Bäume zuständig.

Die Oberbürgermeisterin (OB) schreckt vor nichts zurück. Sie hat sich gestern wegen der Bäume am Chorusberg mit Grundstückseigentümer Gerd Sauren getroffen. Es soll „ein konstruktives Gespräch“ gewesen sein. Kaum zu glauben, Sauren redet nämlich auch mit Damen – vorsichtig gesagt – etwas laut, wenn ihm was nicht passt. Aber vielleicht stimmt es ja sogar.

Über die öffentlichen Proteste und Aktionen zum Erhalt der Bäume am Chorusberg wurde hier berichtet. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hatte die Baumschützer dieser Tage persönlich aufgesucht und ihnen ihre Solidarität ausgedrückt. Sie soll in dem Gespräch mit Sauren deutlich gemacht haben – so teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit – dass ihr der Erhalt und der Wiederaufbau eines wichtigen Stücks Grün an dieser Stelle der Stadt am Herzen liegt.

Sauren habe in dem Gespräch seine Bereitschaft erklärt, das betroffene Waldgrundstück an interessierte Nachbarn oder die Stadt zu veräußern. Einigkeit habe darüber bestanden, dass dann der Käufer die anstehenden Verkehrssicherungsmaßnahmen, die angeblich ursächlich für die Fällaktionen sind und waren, übernimmt.

Die Bäume stehen zumindest teilweise nah an den Nachbargrundstücken oder sind so hoch, dass sie bei Sturm auf diese Grundstücke fallen könnten. Hab ich jetzt nicht gesehen, als ich vor Ort war, aber egal. Wie den Besetzer*innen (unter ihnen der Sprecher der Grünen im Stadtrat) und den Nachbarn durch Herrn Sauren bekannt gewesen sei, soll dieser mit dem Forstamt die Wiederaufforstung mit Stieleichen abgestimmt haben.

Die Wiederaufforstung sei auf jeden Fall gewährleistet, schreibt jetzt die Pressestelle. Das ist keine schlechte Nachricht.

Für die in der Vergangenheit von Nachbarn bzw. Anwohnern mit anwaltlicher Unterstützung geforderte Einhaltung von Ruhe und Ordnung in dem Wäldchen, besonders in sommerlichen Nachtzeiten, sei dann von dem/den Käufer/n zu sorgen.

Das Gespräch zwischen der Oberbürgermeisterin und dem Investor „fand in einer sehr angenehmen Atmosphäre statt“, so wurde mitgeteilt. Beide Gesprächspartner sähen mit einem Verkauf des Grundstücks die Möglichkeit, die restlichen Bäume des Wäldchens zu erhalten. Die Details sollen in weiteren Gesprächen mit den Anwohner*innen und dem Fachbereich Liegenschaften bei der Stadtverwaltung geklärt werden.

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