Lothringerstraße hat jetzt eine Fahrradflunder

Dieses Teil kommt an der Lothringerstraße zwischen Wilhelm- und Harscampstraße ein erstes Mal zum Einsatz. Foto: Stadt Aachen

Die Stadtverwaltung hat folgende Infos zugeschickt: Sie habe „erstmalig eine Fahrradflunder aufgestellt“. Und zwar auf einem Pkw-Parkplatz in der Lothringerstraße – vor dem Haus Nr. 37.  Eine Fahrradflunder ist eine mobile Plattform, die genauso groß ist wie ein Parkplatz am Straßenrand: fünf mal zwei Meter. Auf der Plattform sind vier Fahrradbügel fest installiert. Acht Fahrräder können an diesen Bügeln sicher angekettet abgestellt werden.  

Die Fahrradflunder wird alle drei bis vier Monate an neuen Standorten in der Stadt aufgestellt. Während der jeweiligen Testphase wird die Auslastung der Fahrradabstellplätze mehrmals wöchentlich kontrolliert. Ist die Auslastung der Fahrradflunder durchweg hoch, kann die Stadt eine entsprechende Nachfrage am Teststandort nachweisen. Damit können dort fest eingebaute Fahrradbügel aufgestellt werden. 

Dass dieses umständliche Verfahren erforderlich ist, dass damit Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung beschäftigt werden, obwohl die ohnehin schon genug zu tun haben, das ist bedauerlich, zumal jede/r der nicht komplett plemplem ist, weiß, dass es in der Straße an Möglichkeiten fehlt, wo man sein Fahrrad anketten kann. Aber gut, der Fortschritt ist eine Schnecke, besonders in Aachen, wo sich ihm immer wieder dieselben Typen (der schreibenden Zunft) in den Weg werfen. Sie bejubeln alles, was den Umstieg aufhält.

„Nur wenn es viele sichere Parkplätze für Fahrräder gibt, kann der Umstieg (vom Pkw aufs Rad, d. Red.) gelingen“, sagt Verkehrsplanerin Alina Huppertz von der zuständigen Abteilung der Stadtverwaltung.

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2 Antworten zu Lothringerstraße hat jetzt eine Fahrradflunder

  1. Jonathan schreibt:

    Ich weiß nicht. Das „Beamten Bashing“ zieht hier wie ich finde nicht.

    1. Natürlich wissen die Beamten nicht, in welcher Straße die Situation wie schlimm ist, wenn es nicht zufällig einen privaten Zusammenhang gibt.

    2. So ein Vorgehen ist ja eigentlich löblich und verleiht einer Maßnahme viel mehr Legitimität. Gerade bei Themen wie Verkehr ist dies sicherlich relevant, da es auch viele Mitbürger gibt, die empfindlich auf den Wegfall von Parkplätzen reagieren.

    Im Grunde ist das Vorgehen, zuerst in einem Experiment die Notwendigkeit und den Nutzen zu belegen quasi eine wissenschaftliche Vorgehensweise und somit doch zu begrüßen.
    Klar jeder der schon mal mit dem Rad in Aachen unterwegs war kennt die Dringlichkeit der Lage und sowas beschleunigt die Prozesse natürlich nicht. Geschwindigkeit und entschlossenes Vorgehen würde ich auch begrüßen. Aber schlecht finde ich den Ansatz nicht

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    • AachenNews.org schreibt:

      Ich meinte bei weitem NICHT die Beamten, sondern mehr Teile der schreibenden Zunft, die sich mit großer Häme auf die Seite der Verhinderer geschlagen haben. (Im Text habe ich das jetzt korrigiert, da es ja offentsichtlich missverständlich war.)

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