Warten auf ein fahrradfreundliches Aachen

Ziel: Die Nutzung individueller Verbrennungskraftfahrzeuge auf ein stadtverträgliches Maß reduzieren 

Herbst in Aachen.
Das Parkhaus des Schreckens (Innenstadt, Büchel) wird tatsächlich abgerissen.

Es dauert und dauert und dauert . . .

Bei den Fahrradfreunden regt sich Unmut. Viele sind mit der Verkehrssituation/-wende in Aachen nicht zufrieden. Konkret: Warum dauert es so lange, bis sich etwas ändert? Werden bald alle Städte in der Europäischen Union fahrradfreundlich sein – nur Aachen nicht? Es sieht fast so aus. Wie kann man erreichen, dass Menschen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor Abstand nehmen und öfter mal mit Rad oder E-Bike zur Arbeit oder ins Grüne fahren? Und das sogar im Herbst.

Nach drei schwierig gestalteten Versuchen, Straßen fahrradfreundlich umzugestalten (Lütticher Straße, Lintertstraße, Vaalser Straße) muss nun überlegt werden, warum in der Stadt mit dem spektakulärsten Radentscheid (über 38.000 Unterzeichner*innen) aller Zeiten zu wenig Zukunftsweisendes passiert. 

Unterdessen (I): Eine Gruppe aus dem Frankenberger Viertel möchte eine Zukunftswerkstatt ins Leben rufen. Davon verspricht man sich eine bessere Akzeptanz der neuen Rad-Vorrang-Route Brand in der Bismarckstraße und was sie im Viertel bewirken wird. Die Gruppe teilt mit, ihre Arbeitsgemeinschaft möchte eine Verbesserung der Mobilität erreichen durch die Erarbeitung eines Masterplans „Mobilitätskonzept für das Frankenberger Viertel“. 
Bürger, Politik, Verwaltung, Interessenverbände und unabhängige Experten z. B. von Aachener Hochschulen sollen – unter Federführung eines externen Mediators – einen Masterplan für ein Mobilitätskonzept im Frankenberger Viertel erstellen. Kontakt unter: www.frankenbuerger.de

***

Unterdessen (II) geht heute im Krautmühlenweg der Ausbau der Rad-Vorrang-Route Brand weiter (zwischen der Oberen Drimbornstraße und der Robert-Koch-Straße). Die Arbeiten beginnen mit Busch- und Gehölzschnitten. Danach folgen die Straßenbauarbeiten, die voraussichtlich bis Mitte November dauern. 

Die Einfahrten zum Krautmühlenweg werden an beiden Enden so umgestaltet, dass sie von Radlerinnen und Radlern in Zukunft gut und komfortabel befahren werden können. Überdies wird der Weg ein Stück verbreitert, damit er weiterhin für den Fuß- und Radverkehr gut nutzbar ist. 

Der Krautmühlenweg muss während der Arbeiten zeitweise gesperrt werden. Die Stadtverwaltung teilt mit, die Umleitung des Rad- und Fußverkehrs erfolgt über die Obere Drimborn- und Clermontstraße in beide Richtungen und wird ausgeschildert.

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