Jemand hat es auf Senior*innen abgesehen. Muster erkannt. Sonderkommission gegründet.

Nachdem es in den vergangenen Wochen zu mehreren Raub- und Diebstahlsdelikten auf Senioren und Seniorinnen gekommen ist, hat die Aachener Polizei eine Sonderkommission eingerichtet und die Ermittlungen gebündelt.

Die Ermittler erkennen seit Ende Januar 2022 bei etwa einem Dutzend Taten ein übereinstimmendes Muster: Der Täter passt ältere Menschen an der Haustüre ab oder verfolgt sie unerkannt bis in den Hausflur. Dort bietet er seine Hilfe beim Tragen der Einkäufe oder der Gehhilfe an oder nutzt direkt einen günstigen Moment, um das Portemonnaie oder Wertgegenstände der Opfer zu stehlen.

In wenigen Fällen kam es auch zu körperlichen Übergriffen, um an die Beute zu gelangen. Eine Fahndung nach dem Täter blieb bislang ohne Erfolg. An den Tatorten konnten Spuren gesichert werden. Die Auswertung läuft derzeit auf Hochtouren.

Ob alle Taten tatsächlich auf das Konto ein und desselben Täters gehen, ist bislang noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang: Seien Sie aufmerksam bei der Rückkehr zu Ihrer Wohnanschrift. Vergewissern Sie sich, dass Ihnen kein Fremder in den Hausflur folgt. Werden Sie skeptisch, wenn Ihnen ein Unbekannter an der Tür Hilfe beim Tragen anbietet.

Melden Sie verdächtige Beobachtungen, die auf die beschriebene Masche hindeuten, sofort der Polizei unter dem Notruf 110. (am)

Quelle: Polizei Aachen

Ein Beispiel. Zeugen gesucht.

Eine Frau (81) ist am Samstag (19. Februar, 13 Uhr) Opfer eines Raubes geworden. Der Täter hatte die Frau, die auf einen Rollator angewiesen ist, bis in den Flur eines Mehrfamilienhauses am Brüsseler Ring verfolgt und ihr dort die Handtasche mitsamt dem Bargeld entwendet. Die Seniorin blieb unverletzt. Der Mann flüchtete nach der Tat in unbekannte Richtung.

Die Dame war kurz vor der Tat, gemeinsam mit ihrem Mann, mit dem Bus der Linie 2 unterwegs. Beide stiegen um kurz vor 13 Uhr an der Haltestelle Ronheide aus. Möglicherweise wurden sie bereits dort von dem Täter verfolgt.

Fahrgäste der Linie 2, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0241/9577-31501 oder (außerhalb der Bürozeiten) unter der Nummer 0241/9577-34210 zu melden. (am)

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