Jetzt vorbereiten auf den schlimmsten Fall?

Neues Wohnheim für Studierende in der Nizzaallee in Aachen. – Neues, Schönes und Wertvolles entsteht bei uns, während anderswo tausende Russen nur ans Zerstören denken. (Passende Karfreitagsmusik. Oh Traurigkeit, oh Herzeleid und Filth God)

Vor zwei Jahren wurde mit dem Bau des Wohnheims in der Nizzaallee begonnen. Bald werden dort Menschen einziehen. Während in Aachen und im ganzen übrigen Kontinent aufgebaut und repariert, saniert und Neues geplant wird, geht es in der Ukraine genau andersrum.

Die Russen versuchen, angeführt von einem offenbar zutiefst beleidigten Putin, so viele Menschen wie möglich zu töten und so viel zu zerstören wie nur möglich. Was für ein ekelhaftes Ansinnen. Man möchte im ganzen Leben mit keinem Russen mehr etwas zu tun haben.

Erstaunlich, dass man von den so sehr Gequälten ein höfliches Auftreten erwartet. Deutsche Politiker werden gewissermaßen gerügt, weil sie außer Helmen, alten DDR-Haubitzen und recycelten Panzern NICHTS liefern (wollen). Der SPD-Bundespräsident ist in Kiew nicht willkommen. „Nicht in diesem Ton“, empören sich führende Sozis. Haben die noch alle Tassen im Schrank? Na ja, Typen wie Rolf Mützenich und Frank-Walter Steinmeier haben wir seit 20 Jahren schon nicht mehr gewählt, das war richtig, und dabei bleibt es auch.

Was soll man von einem Scholz halten, der ständig mit Putin in telefonischem Kontakt steht und der dann ohne Ende Rücksicht auf einen Kriegsverbrecher nimmt? Hallo? Für Zurückhaltung bei der Frage schwere Waffenlieferungen ist es längst zu spät. Scholz schadet Deutschland, und der grüne Vizekanzler Habeck will jetzt hauptsächlich was? Er will – gegen seine Wähler*innen – die Koalition stützen und ist auf Scholz-Linie. Wie schrecklich.

Wer kann, lese den Text in der ZEIT von dem tollen Michael Thumann über die Frage: Ist die Wut der Ukraine über Deutschland berechtigt? Ist allerdings noch hinter einer Paywall.

Und dann dieses pathologische Rumgelüge der Russen! Dieses dämliche Lügen, das ist noch peinlicher als wenn sie mal die Wahrheit sagen würden. Ein Unfall, eine technische Panne auf einem Schiff? Bei einem Sturm? Von Ukrainern inszenierte Morde? Die Russen lügen wie kleine Kinder, die schokolade-beschmiert sagen, sie hätten die Schoko nicht angefasst. Wie peinlich kann man sein!

Ob es zu einem 3. Weltkrieg kommt, das bestimmt allein Putin. Das ist ja schon allein unerträglich, dass wieder mal alles von EINEM Mann abhängt. Wie ich das hasse. Je mehr deutliche Verluste den Russen beigebracht werden, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Putin (nach einem langen Krieg) Atomwaffen einsetzt.

Deutschland vertraut darauf, dass sich der Krieg nicht bis zu uns ausweiten wird. Wenn das mal der außer Rand und Band geratene Putin auch so sieht. Sollte man sich nicht besser auf den schlimmsten Fall vorbereiten? Schaden kann das nicht, im in Rede stehenden schlimmsten Fall würde nur die Höhe es Schadens kleiner sein, als wenn man gänzlich unvorbereitet wäre.

„Was machen Sie denn heute noch so?“, fragt mich der Friseur. „Ach, ich schreibe noch was über Spielplätze in Aachen“, sage ich. – „Ja“, sagt er mit Bitterkeit, „es gibt ja auch sonst nichts Wichtiges in Aachen“. Tja, und da hat er wohl Recht dabei so unfreundlich zu sein. Der Krieg führt dazu, dass auf einmal alles neu bewertet wird.

Ein weiterer Neubau in der Nizzaallee. Was diese Allee alles für überdimensionierte Bauten verkraftet ohne ihr elegantes Erscheinungsbild einzubüßen, da stehen wir und staunen.

***

Wer Zeit hat, kann sich ja mal diesen Podcast anklicken und zuhören. „Nach dem Steinmeier-Debakel. Wie soll Deutschland jetzt reagieren?“ Insgesamt ist es eine Lageeinschätzung, die einem weiterhilft. Klick hier.

Über AachenNews.org

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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Eine Antwort zu Jetzt vorbereiten auf den schlimmsten Fall?

  1. Heiko schreibt:

    Hallo Margret, ich verfolge deinen Blog seit einiger Zeit und bin erfreut, dass du deinen Leser*innen Einblicke ins Stadt- und Weltgeschehen jenseits der Bezahlschranken bietest. Respekt! Aber in deinem heutigen Artikel lese ich verallgemeinernde Diskriminierungen, die mich sehr irritieren:
    „1. Die Russen versuchen (…) so viele Menschen wie möglich zu töten. (…) 2. Man möchte im ganzen Leben mit keinem Russen mehr etwas zu tun haben. (…) 3. Die Russen lügen wie kleine Kinder, die schokolade-beschmiert sagen, sie hätten die Schoko nicht angefasst.“
    1. Russische Soldaten töten Menschen, nicht DIE RUSSEN. 2. Dass du niemals mehr mit einem russischen Menschen zu tun haben möchtest, ist eine sehr irritierende diskriminierende, nahezu rassistische Meinungsäußerung. 3. Die Propaganda lügt, aber tun das alle DIE RUSSEN? Und warum sind sie kleine Kinder und schokoladenverschmiert?
    Ich möchte mit meinem Kommentar weder Partei ergreifen noch Verbrechen gegen die Menschlichkeit relativieren … aber ich frage dich: Entsprechen solche Formulierungen deinen politischen und journalistischen Grundsätzen?

    Gefällt mir

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