31 Grundschulen bekommen 474 Luftfilteranlagen. Landesregierung setzt äußerst knappe Frist. 

Die von der Stadtverwaltung haben es auch nicht immer leicht. Derzeit müssen möglichst zügig – für den Fall, dass die Pandemie zurückkommt – Luftfilteranlagen für Schulklassen angeschafft werden. Und das auf einem Markt, auf dem es Luftfilteranlagen nicht gerade in Hülle und Fülle zu kaufen gibt und auf dem es auch nicht besonders viele Firmen gibt, die diese Teile fachgerecht und schnell einbauen können.

„Die Stadt Aachen arbeitet mit Hochdruck daran, 31 Grundschulen mit 474 stationären Luftfilteranlagen auszustatten“, erfuhren die zuständigen Politiker*innen dieser Tage. Infos hier. Ende April hat die Verwaltung die Bewilligung des Fördermittelgebers erhalten. Insgesamt rechnet das städtische Gebäudemanagement mit Kosten in Höhe von 11,43 Millionen Euro, den Hauptteil bezahlt die Landesregierung, der 20-prozentige Eigenanteil davon beträgt 2,29 Millionen Euro.

Der sogenannte Fördermittelgeber (das ist die Landesregierung in Düsseldorf) hatte festgesetzt, dass das Geld nur nach Aachen überwiesen wird, wenn der Einbau der Lüftungsanlagen bis zum 29. April 2023 abgeschlossen ist. Und das wird alles verdammt knapp. Warum nicht – wie sonst auch – ein halbes Jahr zusätzlich Zeit gegeben wird, ist ein Rätsel.

Die Verwaltung hatte Ende 2021, unter großem Aufwand und Zeitdruck, die Details an sämtlichen Grundschulen geprüft, die Kosten berechnet, um die Anträge auf die Fördermittel, für jede Schule separat, fristgerecht im Dezember 2021 einzureichen. Die Leute vom städtischen Gebäudemanagement und vom Fachbereich Kinder, Jugend und Schule hatten sich sehr engagiert in der Angelegenheit.

Die Aufträge für die Lüftungsanlagen und deren Einbau werden aktuell noch bis Ende Juni in mehreren Phasen ausgeschrieben. Die strikte Fristsetzung ohne Möglichkeit auf eine Verlängerung war der Aachener Verwaltung neu und kam unerwartet. Sie bedeutet zusätzliche logistische Herausforderungen – zumal die Marktlage angespannt ist.

Derzeit betragen die Lieferzeiten für stationäre Lüftungsanlagen vier bis fünf Monate. Die Verwaltung geht daher davon aus, dass mit dem Einbau der Anlagen frühestens ab November 2022 begonnen werden kann. Dann könnte die schreckliche Pandemie mit einer neues Virus-Variante schon wieder zuschlagen.

Zum Weiterlesen s. die örtliche Lokalzeitung: hier klicken

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