Heute: Aachener Fahrradtag – Am 16. September: Start der Mobilitätswoche

Der September steht im Fokus der Mobilität. Bereits im Vorfeld der Europäischen Mobilitätswoche findet am heutigen Samstag, 11. September, der „Aachener Fahrradtag“ am Elisenbrunnen statt. Am morgigen Sonntag, 12. September, präsentiert das „mobility special powered by STAWAG“ Angebote zum Thema Mobilität quer durch die Aachener Innenstadt von Kugelbrunnen über Friedrich-Wilhelm-Platz bis zum Markt mit Händler*innen, Anbieter*innen und Organisationen. 

Radler*innen und Autofahrer*innen haben unterschiedliche Interessen. Oft geraten sie in Aachen aneinander, werfen sich gegenseitig rücksichtsloses Verhalten vor. Hier eine Szene kurz nach Einrichtung des Reallabors am Templergraben. Foto: AachenNews Archiv

Am 16. September startet die Europäische Mobilitätswoche 2021. Nach dem Theaterplatz im Vorjahr steht in diesem Jahr das im Juni eingerichtete Reallabor Templergraben im Fokus. Von Donnerstag bis Sonntag (16. bis 19. September) gibt es dort u. a. Infostände, Poetry Slam, Mobility Training, Fahrradwerkstatt, Workshops und Podiumsdiskussionen.

Ausstellung „BITTE WENDEN“ am Theater

Auch abseits des Templergrabens passiert während der Mobilitätswoche so einiges. Am Freitag, 17. September, eröffnet die Ausstellung „BITTE WENDEN“ um 15 Uhr in der Planbar am Theaterplatz 7. Bis Sonntag, 19. September, sind dort jeden Tag von 15 Uhr bis 20 Uhr Plakatserien von Studierenden des Fachbereichs Gestaltung der FH Aachen zum Themenfeld Mobilität, Transport und Verkehr zu sehen.

„rauskommen.rumkommen.weiterkommen“ – so lautet das Motto des aktuellen Semesterprogramms der Volkshochschule (VHS) Aachen. Am Samstag, 18 September, beleuchtet die VHS das Thema Mobilität mit vielen Angeboten. Den Auftakt bildet um 11 Uhr ein Gespräch mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen über „zukunftsfähige Verkehrspolitik“ und Pläne für die Stadt Aachen im Gebäude der VHS, Peterstraße 21-25. Später folgen auch VHS-Angebote und -gesprächsrunden am Templergraben.  

Einweihung neuer Fahrradstraßen

Zu Einweihung der neu markierten Fahrradstraßen der Rad-Vorrang-Route Brand bildet sich am Samstag, 18. September, in Brand ein Fahrradkorso. Wer mitfahren möchte, komme um 10.30 Uhr zum Schulhof der Gesamtschule Brand, Rombachstraße 99. Von dort startet der Korso und kommt gegen 11.30 Uhr am Brander Marktplatz an. 

Eingebettet in das Rahmenprogramm der Europäischen Mobilitätswoche findet am Freitag, 17. September, von 15 bis 21 Uhr ein „Festival der Mobilität“ im OecherLab und im Kapuzinerkarree statt. Innovator*innen präsentieren ihre Forschungsfahrzeuge und -ergebnisse. Für nachmittags sind Livefahrten, Workshops und zahlreiche Aktionen für Groß und Klein geplant. Am Abend sind alle Interessierten zu „Future Talks“ ins Cineplex eingeladen.

Infos zu den Veranstaltungen der Europäischen Mobilitätswoche 2021 gibt es hier: www.aachen.de/emw

Unterwegs auf Aachens Schutzstreifen.
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Babor auf Wachstumskurs

60 Millionen Euro wird die Aachener Firma Babor in den kommenden Jahren im Schatten des Kraftwerks Weisweiler investieren. Heute wurde für eine neue Produktionsstätte der Grundstein gelegt. Babor hat den Anspruch, in der Nähe von Aachen „die nachhaltigste Kosmetikfabrik der Welt“ zu errichten. Im Frühjahr 2023 soll alles fertig sein.

Isabel Bonacker, stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates, legte zusammen mit Dr. Martin Grablowitz (Mitte) den Grundstein. Darin befindet sich jetzt eine Hülse mit unter anderem Informationen über das Unternehmen Babor, mit einer Tageszeitung, 2 Euro-Münzen und zwei Corona-Mundschutzen. Rechts im Bild: Babor-Geschäftsführer Horst Robertz.

Das Familienunternehmen, die Babor Beauty Group, bebaut demnächst eine Fläche von 60.000 Quadratmetern. Dort werden einmal Tiegel, Tuben, Sachets und Ampullen des Kosmetikunternehmens abgefüllt – täglich mehr als eine halbe Million Stück. Die Zentrale des Unternehmens ist in der Neuenhofstraße in Aachen angesiedelt. Dort machte erst kürzlich der Neubau des Firmensitz wegen seiner verwegenen Architektur auf sich aufmerksam. Für einen weiteren Neubau war in der Neuenhofstraße aber kein Platz mehr. 

Am neuen Standort – nur 20 Kilometer von Aachen entfernt – werden zunächst mehr als 300 Mitarbeiter*innen beschäftigt, „und wir haben noch viel vor“, machte Geschäftsführer Horst Robertz bei der Grundsteinlegung Hoffnung auf weitere Investitionen. Die Kosmetikbranche boomt offenbar, die Schönheit ist vielen Frauen einen dicken Batzen Geld wert.

Unter der Überschrift „Smarte Energie“ teilt das Unternehmen mit, „alle Gebäudekörper werden den Energie-Effizienzstandard KfW40 erreichen“. Das Babor Beauty Cluster sei damit ein Hocheffizienzhaus, das 60 Prozent weniger Energie verbrauche als der Gesetzgeber vorschreibt. Ziel sei es, „dass das Gebäude mittelfristig weitgehend energieautark arbeitet“.

Herzstück der Energieversorgung ist daher eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Diese werde in Verbindung mit Wärmepumpen und Wärmerückgewinnung dafür sorgen, dass der Babor Cluster ohne fossile Brennstoffe auskommt. An Entwurf und Ausführung des neuen Gebäudes (im gemeinsamen Gewerbegebiet von Inden und Eschweiler) sind beteiligt: Bremer Bau, das Team rund um Architekt Henrik Daniel von FSP Architektur GmbH, das Unternehmen Weber + Partner, die Firma Jones, Lang La Selle (JLL) und weitere.

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Zum Weiterlesen ein ausführlicher, schöner Bericht: hier

Auch der WDR berichtete kurz in seiner Aktuellen Stunde vom 10. September 2021.

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So sieht der Bahnhof Rothe Erde jetzt aus

Stadtplan von Aachen aus 1645. Da gab es den Bahnhof Rothe Erde noch nicht, und die Gegend war vermutlich noch nicht einmal „gerodet“.
Bilder von Gebäuden, die Aachen charakterisieren, befinden sich jetzt an den Wänden des Bahnhofs Rothe Erde.
Hier geht es hoch zu den Gleisen. Die Maler bei der Arbeit sieht man hier.
Endlich – nach langer Zugfahrt – in Aachen angekommen. Jetzt mit dem Velocity-Rad (links) nach Hause fahren. Das ist schön am Leben in einer Großstadt: Man hat viel mehr Möglichkeiten als auf dem Land.
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Briefwahl: 2017 waren es nur 55.000 – Jetzt sind es schon über 60.000 

Zur Bundestagswahl 2017 hatten in Aachen insgesamt rund 55.000 Menschen per Briefwahl abgestimmt. Schon über drei Wochen vor der nächsten Bundestagswahl wurde diese Zahl überschritten. Das teilte das Wahlamt mit. Bis gestern, 6. September, seien bereits über 60.000 Briefwahlanträge eingegangen.

Wer per Brief wählen will, kann einen entsprechenden Antrag beim Wahlamt der Stadt Aachen, Blücherplatz 43, 52058 Aachen, oder in dem Bezirksamt seines Stadtbezirkes persönlich oder schriftlich einreichen. Die Schriftform gilt auch durch Fax oder E-Mail als gewahrt. Zusätzlich können die Unterlagen online angefordert werden.

Der entsprechende Link lautet www.aachen.de/briefwahlantrag und ist noch bis zum 22. September freigeschaltet. Eine telefonische Antragstellung ist nicht möglich.

Es werden noch „Reserve-Kräfte“ gesucht, falls jemand ausfällt.

Am Wahltag selbst sind weiterhin viele helfende Hände nötig. Gesucht werden vor allem noch Helfer und Helferinnen, die als „Reserve“ fungieren und einspringen, wenn es am Wahltag kurzfristige Ausfälle gibt. Die Wahlhilfeteams treffen sich am Wahltag um 7.30 Uhr. Um 8 Uhr beginnt die Wahlzeit, sie endet um 18 Uhr. Nach Schließung der Wahllokale werden die Stimmen ausgezählt und das Wahlergebnis ermittelt.

Die Helferinnen und Helfer der Briefwahlbezirke treffen sich am Wahlsonntag um 13 Uhr und zählen nach verschieden vorbereitenden Arbeiten ebenfalls ab 18 Uhr die Stimmzettel aus.
Falls du Fragen hast: Man hilft dir im städtischen Bereich Wahlen, Blücherplatz 43, oder telefonisch unter 432 1625 oder 432 1603 in Aachen bzw. per Mail unter wahlhilfe@mail.aachen.de . 

Alle Informationen zur Bundestagswahl gibt es auch unter www.aachen.de/wahlen.

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Für Holland sind wir ab heute Hochrisikogebiet. Für Grenzpendler ist das ohne Konsequenzen.

Ab heute mit neuen Öffnungszeiten: das Impfzentrum in Aachen am Tivoli. Foto: AachenNews Archiv

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen teilen in Sachen Corona-Virus unter anderem folgendes mit:

Ab heute, 6. September, wird Deutschland von Seiten der Niederlande in der Corona-Risikobewertung von „grün“ auf „gelb“ (Hochrisikogebiet) hochgestuft.

Ab sofort gilt damit für Reisen von Deutschland in die Niederlande die 3G-Regelung. Kinder unter 12 Jahren benötigen keinen Testnachweis.

Eine Quarantäneverpflichtung besteht nicht. Generell wird von Seiten der Niederlande empfohlen, sich nach der Ankunft einem Corona-Test zu unterziehen. Dies gilt auch für geimpfte oder genesene Personen. Es gibt allerdings Ausnahmen von der 3G-Regelung. Neben Transportpersonal, Seeleuten und Diplomaten sind auch Grenzpendler (zur Arbeit, Schule, Universität) von der Verpflichtung ausgenommen. Zudem gilt sie nicht für Menschen, die sich weniger als 12 Stunden in den Niederlanden aufhalten.

Unter https://www.government.nl/topics/coronavirus-covid-19/visiting-the-netherlands-from-abroad/mandatory-negative-test-results-and-declaration/exemptions findet sich eine vollständige Übersicht der Ausnahmen.

Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen in die Niederlande sind zu finden unter https://www.rijksoverheid.nl/onderwerpen/coronavirus-covid-19/nederland-inreizen/checklist-inreizen-nederland bzw. auf Englisch unter https://www.government.nl/topics/coronavirus-covid-19/visiting-the-netherlands-from-abroad/checklist-entry/from-the-eu

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Im Impfzentrum: Neue Öffnungszeiten ab heute

Im Impfzentrum am Tivoli sind Impfungen ohne Termin möglich. Das Impfzentrum ist wochentags von 14 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10.30 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Impfwillige ohne Termin werden bis 19 Uhr angenommen.

Wer lieber einen Termin buchen möchte, kann das weiterhin online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer (0800) 116 117 01 machen. Es gilt die freie Wahl des Impfzentrums in NRW.


Impfbusse werden eingesetzt

Impfbusse kommen bei euch vorbei und bieten Impfungen ohne vorherige Terminabsprache an. Der Impfstoff kann frei gewählt werden. Es sind – wie im Impfzentrum – Erst- und Zweitimpfungen möglich. Der Fahrplan ist unter https://www.staedteregion-aachen.de/impfbus zu finden. Dieser wird laufend aktualisiert.

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Am Sonntag, 12. September: Rein ins Neue Kurhaus und die alte Pracht bewundern

Tja, sieht aus wie in Griechenland, ist aber in Aachen in der Monheimsallee fotografiert. Nicht schlecht. Foto: Stadt Aachen / David Rüben

Am kommenden Sonntag, 12. September, ist wieder „Tag des offenen Denkmals“. Da gibt es unter anderem die Möglichkeit, das Neue Kurhaus (Monheimsallee) von innen zu besichtigen. Man kann sich jetzt per E-Mail (info@eurogress-aachen.de) zu Führungen (10 Uhr, 11.15 Uhr, 12.30 Uhr, 13.45 Uhr) durch das Gebäude anmelden. 

Wichtiger Hinweis: Es handelt sich derzeit um eine Baustelle. Die Stadtverwaltung bittet darum, dass ihr feste Schuhe anzieht. Die ganze Baustelle ist nicht barrierefrei. Die Teilnehmerzahl pro Führung ist begrenzt. Es gelten coronabedingt die 3G-Regeln.

Das Neue Kurhaus steht seit 2005 leer, es wird derzeit – für viel Geld aus der Stadtkasse – umfassend saniert und modernisiert. Es soll künftig wieder wie früher als prächtiger, monumentaler Repräsentationsbau genutzt werden. Es wird wieder ein Gebäude für Veranstaltungen mit einem großen Fest- und Konzertsaal. Das kann man sich wirklich nicht schön genug vorstellen, es ist aber auch teuer (50 Millionen Euro mindestens).   

Mehr Infos zum „Tag des offenen Denkmals“, an dem nicht nur das Neue Kurhaus zu besichtigen ist: hier klicken. Zur Info: Aachen hat auch ein Altes Kurhaus, das befindet sich in der Komphausbadstraße. – Es gibt für den 12. September ein Programmheft, das man sich hier als pdf runterladen kann.

Das ist gut zu wissen: Das Neue Kurhaus – erbaut zwischen 1914 und 1916 im Ensemble mit dem Bad-Hotel Quellenhof und der verbindenden Wandelhalle – beherbergte Gesellschaftsräume und Konzertsäle. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es in den 1950er Jahren wieder aufgebaut und übernahm erneut die Funktion eines repräsentativen Veranstaltungsortes. Mit Einzug der Aachener Spielbank in den 70er Jahren erfuhr das Gebäude viele Umbauten, die die einstige historische Pracht des Objektes verdeckten.   Foto: AachenNews-Archiv

Mit Infos vom Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung

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„Sie haben 2 Stimmen“ – Prognose für Aachen

Wer sich für die Briefwahl entscheidet, muss am Wahltag (Sonntag, 26. September) nicht ins Wahllokal. Und hat noch einen weiteren Vorteil: Man kann in Ruhe zu Hause das ganze Angebot unter die Lupe nehmen. Wer glaubt, dass das in der Kabine auch noch locker zu schaffen ist, ist vielleicht Erstwähler*in und kennt sich mit Stimmzetteln nicht aus. Wir haben den Zollstock angelegt und kommen auf 68 Zentimeter.

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Sehr interessant: die Wahlkreis-Prognose. Angegeben wird, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine bestimmte Partei den Wahlreis (z. B. Aachen I oder II) gewinnt. Hier klicken.

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Wer hier ankommt, sieht auf den ersten Blick: Das muss Aachen sein.

Bei der Arbeit.
Blick in den Zugang zum Bahnsteig in Aachen, Rothe Erde, rechte Seite.
Linke Seite. Weiter unten geht es hoch zum Bahnsteig. Dort befindet sich der Strang, der raus in die weite Welt führt.

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Hier geht es weiter.

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Das älteste Foto aus dem Stadtarchiv

500 Fotos teils namhafter Künstlerinnen und Künstler sind derzeit an 14 Orten in der StädteRegion Aachen zu sehen. Und auch das Stadtarchiv präsentiert als Archivale des Monats ein prominentes, historisches Foto.

In der StädteRegion läuft zur Zeit zum ersten Mal das „Fotografie Festival“. Ins Leben gerufen hat es die famose Dr. Nina Mika-Helfmeier. 65 Foto-Künstler und Künstlerinnen stellen an 14 verschiedenen Orten aus (ausführlicher Bericht folgt).

Da passt es sehr gut, dass auch das Stadtarchiv mit einem Foto um die Ecke kommt. Das Archivale des Monats September zeigt eine 165 Jahre alte Stadtansicht von Aachen, es ist das älteste Foto aus dem Stadtarchiv. Die zentralen Motive sind der zum Teil eingerüstete Aachener Dom und das Rathaus.

Seit den 1930er Jahren befindet sich das Foto (nach dem Ankauf der Sammlung von Heinrich Savelsberg) im Stadtarchiv. Quelle: Stadtarchiv Aachen, Glasplattensammlung, Nr. 2099

Archiv-Mitarbeiter teilen mit:

Der Standort der ab 1858 erbauten Aachener Marienkirche, erhöht zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt, bot vor dem Bau des Gotteshauses einen guten Blick über Aachen. Das machte sich der Fotograf einer Aufnahme zunutze, die heute das älteste Foto im Stadtarchiv Aachen darstellt: Das ungefähr 1856 auf Glasplatte aufgenommene Foto zeigt im Vordergrund Nutzgärten, an die Wohnbebauung anschließt.

Während am linken Bildrand Fabrikschornsteine hervorstechen, ist zentral das Hauptmotiv der Aufnahme zu sehen: der zum Teil eingerüstete Aachener Dom und das Rathaus, damals noch mit seinen barocken Türmen, die dem Rathausbrand des Jahres 1883 zum Opfer fallen sollten. Im Bildhintergrund rechts ist der Lousberg zu sehen.

Die Aufnahme ist in den 1930er-Jahren über den Ankauf der Sammlung von Heinrich Savelsberg in das Stadtarchiv gelangt. Savelsberg hatte den Aachener Fotografen Carl Billotte als Urheber benannt.

Der war der Sohn des Aachener Gesellschaftsmalers Heinrich Billotte und der Gertrud Coonen. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde er 1859 mit der Bebilderung von Peter Stephan Kaentzelers Abhandlung über die Basreliefs des Karlsschreins.

Billotte (1836-1917) hatte sein Fotoatelier später in der Theaterstraße 24, wo sich auch andere bekannte Aachener Fotografen wie unter anderem August Kampf und Eugen Westendorp niedergelassen hatten. 

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Am Sonntag: Sechs Chöre singen open-air an sechs Orten in der Innenstadt

Die fünf Initiativchöre der Chorbiennale und der Opernchor des Theaters Aachen präsentieren am kommenden Sonntag, 5. September, ab 15 Uhr an diversen Orten in der Aachener Innenstadt Open Air-Konzerte mit europäischer Chormusik. Zum Abschluss des Kultur-Festivals Stadtglühen laden alle sechs Chöre um 17 Uhr auf dem Katschhof zu einem gemeinsamen Stelldichein ein. Der Eintritt ist frei. 

In der Rotunde des Elisenbrunnens erklingt am Sonntag Chormusik. Foto: Henning Brinkmann/Archiv


Das Programm im Detail

15.00 – 15.30 Uhr: Chorglühen 1 

Lindenplatz: Aachener Kammerchor, Ltg. Martin te Laak 

Vorplatz St. Leonhard (Jesuitenstraße): BachVokal Aachen, Ltg. Georg Hage

Klosterplatz: Carmina Mundi Aachen, Ltg. Harald Nickoll 

Elisenbrunnen Rotunde: Der Junge Chor Aachen, Ltg. Fritz ter Wey 

Kármán-Auditorium (Innenhof): Madrigalchor Aachen, Ltg. Johannes Honecker

Theaterplatz: Opernchor Aachen, Ltg. Jori Klomp 

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16.00 – 16.30 Uhr: Chorglühen 2 

Lindenplatz: Carmina Mundi Aachen, Ltg. Harald Nickoll 

Vorplatz St. Leonhard (Jesuitenstraße): Madrigalchor Aachen, Ltg. Johannes Honecker 

Klosterplatz: Opernchor Aachen, Ltg. Jori Klomp 

Elisenbrunnen Rotunde: Aachener Kammerchor, Ltg. Martin te Laak 

Kármán-Auditorium (Innenhof): Der Junge Chor Aachen, Ltg. Fritz ter Wey

Theaterplatz: BachVokal Aachen, Ltg. Georg Hage 

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17.00 – 17.30 Uhr: Chorglühen 3

Großes „STADTGLÜHEN“-Abschlusskonzert mit allen sechs Chören

Weitere Veranstaltungen des Stadtglühens bis zum Ende der Woche und damit des Festivals findet man unter www.stadtgluehen.de.

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