Die Termine des Wertstoffmobils im Juli

Das Wertstoffmobil des Aachener Stadtbetriebs ist wieder unterwegs in den Bezirken. Im Juli hält es auf den Wochenmärkten zu den üblichen Öffnungszeiten. Dort können Bürger*innen zum Beispiel Elektrokleingeräte, Alttextilien, Kunststoff- und Metallabfälle oder Batterien abgeben. Alles in kleineren und haushaltsüblichen Mengen. So sollen Fahrten zum Recyclinghof und eine nicht sachgerechte Entsorgung vermieden werden.

Das Wertstoffmobil wartet am kommenden Samstag, 3. Juli, auf dem Neumarkt auf euch. Foto: AachenNews Archiv

Alle Informationen zur Abgabe, Zeiten und Standorten unter www.aachen.de/wertstoffmobil

Die Termine im Überblick

Donnerstag, 1. Juli, Eilendorf, Severinusplatz

Freitag, 2. Juli, Haaren, Haarener Gracht

Samstag, 3. Juli, Frankenberger Viertel, Neumarkt

Dienstag, 6. Juli, Brand, Marktplatz

Mittwoch, 7. Juli, Richterich, Rathausplatz 

Freitag, 9. Juli, Kornelimünster, Korneliusmarkt

Dienstag, 13. Juli, Aachen Mitte, Markt 

Mittwoch, 14. Juli, Kronenberg, Johannes-Ernst-Platz 

Freitag, 16. Juli, Burtscheid, Kapellenstraße/Ecke Abteiplatz

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Heute Live-Übertragung: Infos zur Zukunft von Burtscheid. Mit Diskussion.

Für den Kurstandort Burtscheid soll eine Zukunftsperspektive entwickelt werden.

Der Planungsausschuss hat bereits wegweisende Beschlüsse gefasst, um die Entwicklung in Burtscheid voranzutreiben. Ein wichtiger Baustein in der Planungsphase ist die Beteiligung der Bürger*innen sowie der Anwohner*innen und Eigentümer*innen vor Ort. Daher lädt der federführende Fachbereich Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilitätsinfrastruktur dazu ein, tiefer ins Thema einzutauchen. 

Die Burtscheider Kurparkterrassen – nicht gerade ein Ausbund an Schönheit und Eleganz. Burtscheid soll sich entwickeln, heute wird darüber informiert.

Am heutigen Mittwoch, 30. Juni, von 19 bis 21 Uhr möchte die Stadtverwaltung die Stadtgesellschaft von 19 bis 21 Uhr über das weitere Verfahren und die Ziele für den Kurstandort informieren und darüber in einen Dialog treten. 
Die Veranstaltung findet in digitaler Form statt. Die Live-Übertragung kann auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen www.youtube.com/stadtaachen verfolgt werden. Vorab können schon Anregungen, Fragen oder Kritik per Mail gestellt werden: kurstandort@mail.aachen.de

Es steht ein Online-Fragebogen unter www.slido.com (Code #Kurstandort eingeben) zur Verfügung, der zahlreiche Aspekte zum Kurstandort behandelt. Die Eingaben werden im Rahmen der Dialogveranstaltung aufgegriffen. Zusätzlich können Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Live-Streams über die Chatfunktion aktiv an der Veranstaltung teilnehmen und ihre Fragen, Wünsche und Anregungen platzieren.

In einem kooperativen Planungsprozess mit externen Büros sollen im Herbst 2021 Leitbilder und Leitplanken für die städtebaulich-räumliche Entwicklung des Kurstandorts erarbeitet werden, die weit in den Stadtteil hineinwirken. Vorbereitend hierfür steht nun der Bürger*innen-Dialog an. Weitere Infos zum Kurstandort Burtscheid hier: www.aachen.de/kurstandort

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Was ich ernten wollte . . .

Was ich ernten kann . . .

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Mit Fabian Köster und Lutz van der Horst unterwegs

Die HeuteShow vom ZDF war schon lange nicht mehr so lustig. Und zugleich informativ. Grins. Comedian Fabian Köster fragt z. B. Franziska Giffey (bis vor kurzem „Doktor“ Franziska Giffey), die in Berlin für die SPD Regierende Bürgermeisterin werden will:

„In Holland kannst du mit dem Fahrrad jeden Punkt in der Stadt schneller erreichen als mit dem Auto. Können Sie nicht einfach das holländische Verkehrskonzept kopieren? Sie kennen sich ja aus mit Plagiaten.“

Ihre Antwort sinngemäß: Berlin wär einfach zu groß, da könne man Verkehrskonzepte von niederländischen Kleinstädten nicht anwenden. – Hallo? Amsterdam? Kleinstadt? (ab Minute 28:45)

https://www.zdf.de/comedy/heute-show/heute-show-spezial-vom-25-juni-2021-100.html?bezuggrd=CHP&utm_source=cp-vollversion

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Aachen fordert Belgien auf, 2 Reaktoren „sofort und endgültig“ stillzulegen

Die von euch gewählten Politiker*innen aus Aachen und der gesamten StädteRegion schauen nicht gerade begeistert in Richtung Belgien, wenn es um die Kernkraft geht. Die Belgier ihrerseits schauen ebenfalls nicht mit Begeisterung in Richtung Deutschland, wenn sie annehmen müssen, von dort aus wolle man sie bevormunden. Insbesondere harsche Stellungnahmen, die Belgier sollten unverzüglich dieses oder jenes gefälligst und schleunigst unterlassen (spätestens bis . . . ), kommen bei unseren Nachbarn nicht gut an.

Lange Einleitung, kurzer Sinn: Es ist kompliziert. Gleichwohl haben sich Deutsche jetzt – aus sehr guten Gründen – wieder mit deutlichen Worten in Richtung Belgien geäußert. Zunächst die Politiker*innen der StädteRegion, sofort angeschlossen haben sich die der Stadt Aachen, einstimmig.

„Die Menschen in unseren Regionen werden durch den Betrieb veralteter Atomreaktoren einem permanenten Risiko ausgesetzt“, heißt es in der neuen Stellungnahme, die sich auf die Reaktoren Doel 1 und 2 bezieht. In Konsequenz wird gefordert, die Reaktoren „sofort und endgültig“ stillzulegen, sie aber „spätestens mit ihrem Laufzeitende“ vom Netz zu nehmen. 

Die Stellungnahme mündet in der Aussage: „Wir fordern Sie daher auf, die bereits erfolgte Laufzeitverlängerung der Reaktoren Doel 1 und 2 unverzüglich zu beenden. Jede andere Entscheidung würde die Sicherheit und das Leben von Millionen von Menschen in vollkommen inakzeptabler Art und Weise gefährden.“

ZUM HINTERGRUND: Anlass der Stellungnahme ist ein Gesetz vom 28. Juni 2015, mit dem in Belgien die Laufzeitverlängerung der Reaktoren Doel 1 und Doel 2 bis ins Jahr 2025 beschlossen wurde. Zu diesem Vorhaben hätte zwingend ein grenzüberschreitendes Prüfungsverfahren nach der EU-Umweltverträglichkeitsrichtlinie stattfinden müssen. Dieses Verfahren hat aber nie stattgefunden, die Belgier haben etwas gänzlich allein entschieden, was in der EU einer gemeinschaftlichen Entscheidung bedurfte. Das geht so natürlich nicht.

Der Europäische Gerichtshof hat entsprechend mit Urteil vom 29. Juli 2019 (AZ C-441/17) bestimmt, dass das Verfahren nachgeholt werden muss.

Des Kernkraftwerk Doel ist sehr alt (Baubeginn 1969) und liegt nur ca. 150 km von der deutschen Grenze entfernt. Der Betrieb der Anlage wird seit Jahren aufgrund von Sicherheitsbedenken kontrovers diskutiert. Die Stadtverwaltung Aachen teilt mit: „Angesichts der potenziell katastrophalen Auswirkungen auf den überregionalen Lebensraum in einem Schadensfall hat die StädteRegion Aachen die gemeinsame Stellungnahme vorbereitet und um breite Unterstützung und Mitunterzeichnung durch kommunale Akteure sowie Abgeordnete aus Europa, Bund und Land gebeten.“

IM WORTLAUT: „Stellungnahme zur Umweltverträglichkeitsprüfung zum belgischen Atomkraftwerk Doel“ hier zu finden https://ratsinfo.aachen.de/bi/to010.asp?SILFDNR=4501

Nicht zu übersehen: der breite Widerstand gegen Tihange im Haus der StädteRegion, Zollernstraße. Weiterhin wird von Belgien verlangt, Doel 1 und 2 auf der Stelle stillzulegen.

Zum Kernkraftwerk Doel s. https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Doel

Und zur ganzen massiven Störanfälligkeit bitte auch noch das zu Kenntnis nehmen: Im Oktober 2014 wurde bekannt, dass von 2009 bis 2012 ein polizeibekannter Dschihadist als Techniker im Hochsicherheitsbereich des Kernkraftwerkes Doel gearbeitet hatte. Er war in der islamistischen Organisation Sharia4Belgium aktiv. Vermutlich fanden die Belgier das nicht einmal selbst heraus, sondern wurden von Auslands-Geheimdiensten darauf hingewiesen.

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Tunnel Hüttenstraße weitere zehn Wochen zu

Ziemlich viel Wasser, wo es nicht hingehört: im Tunnel Hüttenstraße in Rothe Erde. Foto: AachenNews Archiv

Da dachten wir, die Sanierung des Tunnels in der Hüttenstraße sei schon in vollem Gange, da teilt das Presseamt der Stadt mit: „Die Stadt Aachen beginnt am Montag, 28. Juni, mit der Sanierung der Fahrbahn in der Eisenbahnunterführung Hüttenstraße.“

Knapp fünf Monate, nachdem der Schaden entstanden ist, geht es jetzt weiter an der Baustelle bzw. man fängt nun erst mal richtig an mit der Reparatur. Nach umfassender Planung – von der naturgemäß Außenstehende nichts mitbekommen – konnte die Stadt die Reparaturarbeiten an ein Bauunternehmen aus Geilenkirchen vergeben. Die Bauarbeiten beginnen damit, laut Mitteilung, sogar früher als zunächst erwartet. 

Von nächster Woche an werden die Pumpen laufen. Wenn der Wasserstand ausreichend abgesenkt sei, werde das nachfolgende Schichtenwasser über ein Vorflutrohr in den Regenwasserkanal in der Rottstraße abgeleitet. Hierzu müsse die Kreuzung Hüttenstraße/ Rottstraße halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr aus der Rottstraße wird einspurig am Tunnelausgang vorbeigeführt. 

Wie geht es weiter? „Anschließend wird in der Eisenbahnunterführung eine Flächendrainage verbaut. Die gesamte Fahrbahn erhält später einen neuen Oberbau.“ Zum Schluss werde auch die sanierungsbedürftige Fahrbahndecke zwischen dem Tunnelende und dem Kreisverkehr Philipsstraße in Rothe Erde erneuert.

Und wie lange dauert das alles noch? „Die Bauarbeiten dauern je nach Witterung und der weiteren Menge an Schichtenwasser bis zu zehn Wochen.“ Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad im Tunnel unterwegs ist, kann die Baustelle übrigens über den Fußweg passieren.

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Die nächste Radfahrerin: Bei Unfall schwer verletzt

Infos und Foto: Polizei Aachen

Fahrradfahren in Aachen ist gefährlich und bleibt es leider auch. Das ist allein schon daran zu erkennen, dass es regelmäßig zu Unfällen kommt, obwohl sich der/die Radfahrer*in korrekt verhält. Nicht gezählt werden die Beinahe-Unfälle, sie geschehen täglich. Pkw und Fahrrad kommen sich in Aachen systematisch zu oft zu nah. Die Bereiche der beiden Verkehrsteilnehmer sind nicht deutlich genug voneinander getrennt. Gleichwohl steigen in Aachen immer mehr Menschen aufs Fahrrad – leicht zu erkennen im Straßenbild.

Gestern Nachmittag (23. Juni) gegen 15 Uhr, so teilt die Polizei mit, befuhr ein Autofahrer (25) die Joseph-von-Görres-Straße, offenbar aus Richtung Jülicher Straße/Europaplatz kommend. Gleichzeitig überquerte eine Radfahrerin (41)- nach Angaben von Beobachtern der Szene – von rechts kommend, die Joseph-von-Görres-Straße auf dem Radweg am Europaplatz. 

An dieser Stelle ist der Fahrradverkehr für beide Fahrtrichtungen freigegeben. 

Auf dem Radweg prallte der Pkw-Fahrer auf die Radfahrerin, sie wurde schwer verletzt. Nach notärztlicher Behandlung vor Ort wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer kam mit dem Schrecken davon. 

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Ostviertel hat Zukunft

Die Politiker*innen der Stadt Aachen haben jüngst den Weg freigemacht zur Errichtung einer weiteren Wohnanlage (mit 5-gruppiger Kita) im Ostviertel von Aachen. Gemeint ist die Ecke Stolberger Straße/Elsaßstraße, wo sich auch der Moscheeplatz befindet.

Jetzt muss sich nur noch ein Investor finden, der ein Wohnbauprojekt (mit hohem Anteil an gefördertem Wohnungsbau) in Angriff nimmt. Könnte sein, dass schon jemand Interesse angemeldet hat. Die GeWoGe? Wir wissen es nicht.

Sollte sich ein Investor finden, so darf dieser hier jetzt Wohnungsbau errichten. Im Hintergrund: die Moschee, ein Gymnasium und eine Wohnanlage (v.l.n.r.).

Der gesamte Bereich um die Kreuzung Stolberger Straße/Elsaßstraße war mal als Gewerbegebiet bzw. Mischgebiet ausgewiesen. Das sollte nicht für immer so bleiben. Ab etwa 2006 wurde die Yunus Emre Moschee geplant und später gebaut.

Ende 2010 gab es einen Wettbewerb „Neues Wohnen im Ostviertel“. Und außer der Moschee und dem Moscheeplatz entstand an der Stolberg Straße eine vier- bis fünfgeschossigen Wohnanlage, schön eingepaßt in die übrige Bebauung. Alles scheint ziemlich gut gelungen, kann man sagen. Es wurde aber auch immer offensichtlicher, dass die Gegend auf der anderen Seite der Moschee ebenfalls eine Neugestaltung vertragen könnte.

Die Fläche, die jetzt dafür zur Verfügung steht, ist sowieso versiegelt (Autoabstellplatz und eingeschossige Gewerbehallen). Es werden also keine Grünflächen zerstört. Irgendwas mit Autos findet dort zur Zeit statt, ein Business, dem von AachenNews sowieso keine große Zukunft vorausgesagt wird. Wer mehr Infos haben möchte, klicke hier: Aufstellungsbeschluss. In der Anlage gibt es einen Übersichtsplan und ein Luftbild.

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Alles so schön bunt hier . . .

UEFA-Verbot geht nach hinten los

  • Nicht wenige deutsche TV-Sender färben zum Spiel Deutschland gegen Ungarn ihre Corner-Logos in Regenbogen­farben.
  • Dies geschieht als Reaktion auf das UEFA-Veto gegen die Regenbogen-Beleuchtung der Münchner Arena.
  • Flagge zeigen unter anderen RTL, ProSieben, Comedy Central und Sky Sport News. Madsacks RND ergänzt sein Logo um eine Regenbogen-Flagge.
  • Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban wird die Sache zu bunt, er sagt – laut WDR 5 – seinen Besuch beim EM-Spiel in München ab.

Schlossstraße/Ecke Zollernstraße in Aachen. Ganz Deutschland geht heute gefühlt in Regenbogenfarben.
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UEFA verbietet die Farben der Vielfalt

Am Rathaus von Aachen: die Regenbogenfahne ist ein Zeichen für Toleranz.

Passt zu Aachen. Die selbstherrlichen und einfältigen Herren der UEFA können uns mal. Die UEFA ergreift mit dem Verbot Partei für eine Regierung, die in den zehn Jahren ihrer Herrschaft demokratische Institutionen geschwächt und Grundrechte sowie die Gewaltenteilung eingeschränkt hat. Jetzt reicht es – mit dem ewigen Verbieten von Minderheiten aller Art. „Wer Protest gegen Diskriminierung verbietet, ist nicht neutral, sondern feige“, schreibt heute der Tagesspiegel. Recht hat er.

Diese Fahne flattert bis zum 5. Juli – auf Initiative der Schülervertretung.

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