Der Lärm, die Prachtvilla und die Breitband-Versorgung

Wünsche ein schönes Wochenende gehabt zu haben. Meins war nicht so schön. Migräne. Sorry G., B., J. (und ein paar wenige andere) aber die von mir diesbezüglich angerichtete Verwirrung ließ sich nicht vermeiden. Manche Leute

container Aachen

In Aachen werden Container geklaut. Wer was sieht, soll die Polizei rufen. Und dann eine Belohnung kassieren.

sagen: Mit Migräne kannst du eigentlich nie Termine machen, diese heimtückische Krankheit überfällt einen ohne jeden Plan (zumindest erkenne ich keinen), man muss gelegentlich was absagen, wirkt deshalb unzuverlässig.

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Nur mal so mit Blick auf Aachen gesagt: In Berlin hat man eine Turnhalle konfisziert – hier sollen Flüchtlinge unterkommen (das betrifft demnächst auch zwei weitere Hallen in der Hauptstadt). Ebenfalls auf der Liste zum Beschlagnahmen: leerstehende Wohnungen gegenüber vom Rathaus Kreuzberg. Die Politik will die Beschlagnahme Mittwoch beschließen, das Amt unmittelbar danach handeln. Der Eigentümer bekommt als Ausgleich eine „ortsübliche Miete“. Alles nachzulesen in der „Berliner Zeitung“.

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Erinnert sich noch jemand an die Initiative „Macht mal Lärm“? Das ist ein Verein, dem der Erhalt und die Vernetzung der freien Aachener Kulturszene wichtig ist. Mit Demos wurde lautstark Aufmerksamkeit erzeugt und insbesondere für eine lebendige Clubszene geworben.

Diese Musikszene wird in Aachen nicht wirklich geschätzt. Sie gilt im Rat, in den politischen Gremien und Parteien nicht als etwas Wertvolles, das ausdrücklich gefördert werden muss. Es ist einer starken Aachener Lobby einfach überall zu laut. z.B.: Die Leute, die die Musikbunker-Konzerte besuchen, stören alle irgendwie, da sind Nachbarn vor Gericht gezogen. Und Anwohner der Innenstadt hatten ebenfalls einen starken Auftritt, beschweren sich wegen der Auftritte von Bands beim EM-Special.

Auf Initiative der Grünen wird „Macht mal Lärm“ sich der Politik stellen und diskutieren (Die., 29. 09., Mozartstraße 2-10, Raum 207, 17 Uhr), öffentlich, je

Aachen Haus Mathe

Im Garten des Haus Matthéy in der Aachener Theaterstraße. Foto: Johannes Meyer

mehr hinkommen desto besser. Es ist aber sehr die Frage, ob Aachener Lokalpolitiker jemals kapieren, dass die Clubszene mindestens so wichtig ist wie traditionelle, gerade in Aachen sehr konservativ betriebe Kultur, also wie Museen und Stadttheater in Aachen.

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Weiß jemand, wo das Haus Matthéy steht? Es ist ein Stadtpalais, eine Prachtvilla, im oberen Teil der Theaterstraße. Das Haus mit seinem wunderbaren kleinen Garten gehört der Stadt Aachen, steht zum Verkauf. Obwohl: Ob das Haus nun verkauft wird oder nicht, darüber streiten sich die Politiker (noch). Innen befinden sich unter anderem zwei leere Wohnungen und das Deutsch-Französische Kulturinstitut. Weil das Gebäude (innen) ziemlich heruntergekommen ist, soll es nicht mehr als 800.000 Euro bringen. Man könnte es auch sanieren und dann die einzelnen Etagen neu und teuer vermieten. Entschieden ist nichts.

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Adalbert Aachen

Das Aquis Plaza wird wohl pünktlich fertig, die Umgebung eher nicht. Dort sieht alles noch sehr ungepflegt und heruntergekommen aus. Hier: Blick auf eine Szene von St. Adalbert.

Breitband-Verbindungen sind ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen. Die Stadtverwaltung fragte jüngst nach der Zufriedenheit der Unternehmen mit ihrer derzeit genutzten IT-Infrastruktur. Am Mittwoch, 30. September, gibt es eine Veranstaltung („Breitband für Aachener Unternehmen – Ein Standortfaktor?!“) von 18 bis 21 Uhr auf dem Campus Boulevard 55, Konferenzzentrum 1. Etage. Gregor Theissen, Berater Breitbandausbau, iQbis Consulting GmbH, Mülheim an der Ruhr, wird zum Thema „Breitband heute versus Glasfaser morgen“ referieren. Dr. Michael Krause, BreitbandConsulting.NRW, Wuppertal, wird den Ausbaustand in Aachen mit anderen Städten vergleichen. „An der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen auch Vertreter von Breitband-Anbietern aus Aachen teil“, so teilte die Stadtverwaltung mit.

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Fahrrad abzugeben? Wir schaffen das.

fahrräder Aachen

Wer noch ein Fahrrad übrig hat, kann das zur Reparatur einem jungen Flüchtling überlassen. Eine Gruppe von Aachenern hilft weiter. Wir schaffen das.

An der Hauptschule Kronenberg hat eine Gruppe von pensionierten Männern ein Fahrradprojekt ins Leben gerufen: In der dortigen Werkstatt werden gebrauchte Fahrräder zusammen mit Schülern (hauptsächlich junge Flüchtlinge) instandgesetzt, im Anschluss erhalten die Schüler eine Radfahrschulung. Schließlich – am Ende des jeweils 6wöchigen Projekts – erhält der Schüler das selbst instandgesetzte Fahrrad als Eigentum.

Die Bürgerstiftung unterstützt das Projekt ideell und finanziell.

Diese Gruppe benötigt noch etwa 30 gebrauchte Fahrräder. Wer eins übrig hat, spende es bitte. Dabei geht es natürlich nicht darum, Schrott loszuwerden, vielmehr sollten die Räder halbwegs intakt sein.

Wer ein Fahrrad spenden will, setze sich bitte mit dem Organisator der Gruppe, Dieter Weinkauf, direkt in Verbindung, hier die Mailadresse:

nc-weinkadi@netcologne.de

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Flüchtlings-Unterkunft besichtigt

Von Johannes Meyer

Die ersten 102 Flüchtlinge sind vergangene Woche in die Körner-Kaserne eingezogen. Somit fanden sich auch Mitglieder der Piratenpartei dort ein,

Die Zelte, in denen die Essensausgabe stattfindet.

Die Zelte, in denen die Essensausgabe stattfindet.

zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden Udo Pütz. Und zwar zu dem von der Stadtverwaltung organisierten Pressetermin. Besonders willkommen war man dort zwar nicht. Aber egal: Man wollte sich unbedingt informieren.

Vor Ort waren zugegen: Der Pressesprecher der Stadtverwaltung, Bernd Büttgens, Heinrich Emonts vom Fachbereich Soziales, verschiedene Offiziere, allen voran Oberst Ralf Lungershausen sowie diverse Pressevertreter, Fotografen und ein Priester.

Die Piraten konnten eines der beiden Gebäude besichtigen, die schon für die Flüchtlinge leergeräumt und bezugsfertig hergerichtet waren. Einige Wohneinheiten waren bereits belegt. Einzelpersonen und Familien mit Kindern waren schon eingezogen.

Die Piraten hatten den Eindruck, dass es sich um eine Notunterkunft handelt, in der Menschen nach langer Flucht tatsächlich zur Ruhe kommen können und ein – den Umständen entsprechend – angenehmer Aufenthalt möglich ist. Die Soldaten erwiesen sich vor Ort als sehr aufgeschlossen und freundlich gegenüber den Menschen und gegenüber der anstehenden Aufgabe.

Einziger Kritikpunkt könnte sein, dass die „Hilfebedürftigen“ (auf diese

Im Gespräch: Offiziere, ein katholischer Geistlicher und der Pressesprecher der Stadt, Bernd Büttgens.

Im Gespräch: Offiziere, ein katholischer Geistlicher und der Pressesprecher der Stadt, Bernd Büttgens (v.l.).

Ausdrucksweise hatten sich ganz offensichtlich die Soldaten verständigt) in einem mehr oder weniger isolierten Bereich abseits des Haupteinganges untergebracht sind. Der Bereich, den die Bundeswehr nutzt und der Bereich, den die Flüchtlinge nutzen dürfen, sind beide getrennt durch einen Bauzaun.

Die Essensausgabe wird im Freien stattfinden, genauer: in Zelten. Als Grund dafür wurden sicherheitstechnische Überlegungen angeführt. Die Essensausgabe soll so nah wie möglich an der Unterkunft stattfinden. Lange Wege über das Gelände will man vermeiden („Transitverkehr reduzieren“, wie gesagt wurde) .

Einige Flüchtlinge interessierten sich für das Treffen und redeten die Teilnehmer auf Englisch an.

Die Piraten wollten das Gelände und den Zugang zu den Unterkünften fotografisch dokumentieren. Jedoch wurden sie darauf hingewiesen, dass dies nicht erwünscht ist. Da waren die Fotos (s. unten) aber schon auf Twitter erschienen.

Blick auf die Kaserne. Hier: der Zugang zu den Flüchtlingsunterkünften.

Blick auf die Kaserne. Hier: der Zugang zu den Flüchtlingsunterkünften. Alle Fotos: Johannes Meyer

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Schulen, Kasernen, Turnhallen. Wer hat noch Platz?

Am heutigen Donnerstag, 10. September, sind in Aachen 1100 Flüchtlinge in kommunalen Einrichtungen untergebracht. Hinzu kommen 500 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die über die Stadt verteilt sind. Außerdem noch 350 Menschen in Notunterkünften des Landes, also in Gebäuden, die nicht der Stadt, sondern dem Land NRW gehören. Das ist einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung zu entnehmen.

Leerstehende Schulgebäude, Kasernen, Turnhallen, die Kinderheime natürlich und ein Hotel sind voll mit Menschen. Der Ansturm ist tatsächlich so groß, wie zuvor angenommen. Auf das Aufstellen von Containern wird man nicht mehr verzichten können, weil höchstwahrscheinlich weitere Flüchtlinge Aachen zugeteilt werden.

Ein Foto von den Bauarbeiten am vorderen Teil des Gebäudes.

Ein Foto von den Bauarbeiten am vorderen Teil des neuen Stadtteilzentrums.

Die jungen Männer aus Syrien, mit denen ich sprechen konnte, wollen die deutsche Sprache lernen. Doch jeder betont auch, unvermittelt, ohne dass ich danach frage, mitten im Gespräch: „Ich will wieder zurück nach Syrien, wir wollen dort alles wieder aufbauen.“ Bleibt die Frage, ob man in einem Land, das vom IS regiert wird, überhaupt etwas aufbauen kann.

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Unterkünfte werden knapp, aber: Was ist eigentlich mit dem Gebäude der Landeszentralbank (LZB) in Aachen? Das bunkerartige Bauwerk an der Normaluhr (Römerstraße) gehört der Sparkasse, steht es leer?  Was ist mit dem ehemaligen Pfarrheim St. Elisabeth im Aachener Ostviertel? Oder mit dem Kloster in der Lousbergstraße? Gänzlich leer.

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Das Thema Flüchtlinge dominiert alles. Und man ist froh, wenn man sich mittels einer dieser grandiosen Apple-Präsentationen (6s, am gestrigen Mittwoch) etwas ablenken kann. Apple veranstaltete in Kalifornien ein Event mit 7000 Gästen, davon rund 500 Journalisten. Apple ist eben noch immer der Achthundertpfundgorilla der Branche. . .  Wir mussten allerdings auch erfahren, dass unsere iPhones leider ab sofort veraltet sind.

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Das alte Straßenbahndepot im Aachener Ostviertel soll Kulturzentrum werden.

Das alte Straßenbahndepot im Aachener Ostviertel soll Bürgertreff und Kulturzentrum werden.

Der neu hergerichtete Bürgertreff in der Talstraße (vormals Eisenbahndepot, sollte 9,4 Millionen, wird jetzt aber über 11 Millionen Euro kosten), gäbe ja eigentlich auch eine gute Flüchtlingsunterkunft ab. Zumal die sozialen und kreativen Vereine, die da eigentlich im Herbst 2016 einziehen sollten, die hohe Miete nicht werden aufbringen können. Das ist schon lange bekannt, wurde aber jetzt endlich einmal öffentlich mitgeteilt. Die Vereine sind so knapp bei Kasse, sie wollen zwei Jahre mietfrei dort unterkommen. Ich fürchte, daraus wird nichts.

Der Haken bei der ganzen Sache: Der Umbau geschah mit Geld vom Land NRW und ist an Bedingungen geknüpft. Wird das sanierte Bauwerk statt an finanzschwache Vereine an zahlungskräftige Firmen vermietet, dann sagt das

Ein Bild aus Umbau-Tagen. Im Herbst 2016 soll alles fertig sein. Alle Fotos: Archiv

Ein Bild aus Umbau-Tagen. Im Herbst 2016 soll alles fertig sein. Alle Fotos: Archiv

Land: „So war das nicht verabredet.“ Und will die Fördermillionen zurückerstattet haben.

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Thematisch ist dieser Blogpost wenig abwechslungsreich. Es geht noch mal um Flüchtlinge. Die Stadtverwaltung sucht zur Versorgung der neu aufzunehmenden Flüchtlinge kurzfristig ehrenamtliche Helfer für die Essensausgabe täglich jeweils von 7.30 bis 10 Uhr (Frühstück), 12 bis 14.30 Uhr (Mittagessen) und 18 bis 20.30 Uhr (Abendessen).

Wer helfen will, melde sich bitte unter der E-Mailadresse helfen@mail.aachen.de. – und bitte nur auf diesem Weg! Als Betreff sollte „Essensausgabe“ angegeben werden. Die Stadtverwaltung bittet darum, in der Mail den Namen, die möglichen Einsatzzeiten sowie eine Telefon- oder Handynummer anzugeben. Die Helfenden sollen angeben, ob sie bezüglich des Einsatzortes flexibel sind.

Die Einsatzleitung wird sich bei den Ehrenamtlern melden, sobald die Hilfe benötigt wird. Und: „Bitte kommen Sie nur, wenn Sie von der Einsatzleitung der Stadt angefragt werden!“

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Wie schön: Viele Unternehmen wollen sich in der Hochschulstadt Aachen ansiedeln oder expandieren. Da geht in Aachener Gewerbegebieten der Platz aus, alles voll, alles zu. Und statt jetzt etwa nach Stolberg ins leere Gewerbegebiet Camp Astrid auszuweichen, in dessen Anlage bereits Millionen investiert wurden, fixiert die Politik sich auf Aachen. Als ob es nicht auch für Aachen wichtig ist, dass 15 Kilometer vor der Toren der Stadt eine Kommune wie Stolberg prosperiert. Der wirtschaftliche Niedergang unserer Nachbarstadt Stolberg ist auch für Aachen eine Gefahr. 

 

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Piraten Aachen: Blick zurück und nach vorn

14 Piraten trafen sich gestern (Sonntag) im Alten Torhaus in Aachen zu ihrer Klausurtagung. Nach dem ersten Jahr als Fraktion im Rat der Stadt galt es, auf Geleistetes zurückzublicken und das zu besprechen, was in Zukunft geschafft werden soll.

Piraten trafen sich einen Sonntag lang zu Beratungen.

Piraten trafen sich einen Sonntag lang zu Beratungen.

Zunächst hielt jeder einen persönlichen Rückblick, jeder nannte Erreichtes und Noch-nicht-Erreichtes. In viele Bereiche hat man sich eingearbeitet, viele Zusammenhänge durchschaut und Initiativen ergriffen. In den Bereichen Kita-Ausbau und Flüchtlingsunterbringung wurde gute Arbeit geleistet. Viele Stunden gingen drauf für die Diskussion diesbezüglicher Fragen. Für Transparenz wurde immer wieder gestritten und dabei überlegt, wie weit Transparenz bei internen Diskussionen getrieben werden darf.

Piraten sind eine wilde Truppe. Gleichwohl ist eine gewisse Professionalisierung gelungen, und das schon im ersten Jahr der Ratsarbeit. Die Ratsherren und die sachkundigen Bürger waren hochmotiviert bei der Sache. Insbesondere in den Bereichen Schule und Mobilität konnte sich die Fraktion auf die engagierte Arbeit der sachkundigen Bürger verlassen. Kultur und Soziales wurden fleißig und in einzelnen Crews bearbeitet. Alles in schöner Regelmäßigkeit.

Kritisiert wurde: Piraten sollten ihren Unmut über Entscheidungen der Mehrheitsfraktionen krasser herausstellen und in der Öffentlichkeit darstellen (frecher werden). Dazu wäre es hilfreich, wenn die Arbeit öfter in Blogposts dargestellt werden könnte (mehr schreiben). Es muss zudem über die Erstellung der Protokolle neu nachgedacht werden (nachvollziehbar sein).

So wurde noch vieles angesprochen, unter anderem wurde auch geprüft, ob die Themen aus den verschiedenen Bereichen der Aachener Lokalpolitik den einzelnen Piraten noch korrekt und effektiv zugeordnet sind.

Fraktionsgeschäftsführer Rahu präsentierte sodann die Arbeit des vergangenen Jahres in Zahlen. Die Anzahl der Ratsanträge, der Rats-Anfragen und der Presseberichte mit Piraten-Erwähnungen wurde mitgeteilt und analysiert. Resümee: Mehr als die FDP (man war zufrieden).

Im Alten Torhaus in Aachen wurde viele Stunden lang diskutiert. Dabei wurde ein leckeres Essen serviert.

Im Alten Torhaus in Aachen wurde viele Stunden lang diskutiert. Mittags wurde ein leckeres Essen serviert. Foto: Johannes Meyer

Fraktionsvorsitzender Udo benannte im folgenden das, was an aktuellen Fragestellungen im Rat auf der Tagesordnung steht und grenzte die Themen ein, die die Piraten auch in Zukunft massiv beschäftigen werden. Die gänzlich neuen Themen waren klar in der Minderheit. Im Grunde befasst man sich als Ratspolitiker mit den immer gleichen Themen/Fragestellungen/Problemen jeweils über eine lange Zeit hinweg.

Hier kann nicht alles erwähnt werden, was besprochen wurde. So viel Zeit zum Lesen hat ja keiner. Es bleibt festzuhalten, dass es eine fruchtbare Diskussion gab, und man sich für die Zukunft gut aufgestellt sieht.

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Käßmann fordert einen „Aufstand der Mitmenschlichkeit“

Friedenspreis Aachen

Ein Höhepunkt bei der Friedenspreisverleihung in der Aula Carolina in Aachen: Die Rede der Ex-Bischöfin Margot Käßmann.

Voll des Lobes für die Stadt Aachen war gestern der Vorsitzende des Vereins Aachener Friedenspreis, Ralf Woelk. „Wie man sich hier um die Flüchtlinge bemüht“, das sei vorbildlich, sagte er bei der Friedenspreisverleihung in der gut gefüllten Aula Carolina. „So weit sind wir also“, dachte ich: Ein im Grunde selbstverständliches Verhalten wird lobend erwähnt.

Schön war, dass die afrikanischen Preisträger bereits nachmittags von Oberbürgermeister Marcel Philipp im Rathaus empfangen wurden. Die Zeiten, da sich Teile der Politik vom Friedenspreis und dem Verein distanzierten, scheinen vorbei zu sein.

Im Mittelpunkt des Abends standen natürlich die Preisträger, ein Erzbischof und ein Imam aus Zentralafrika, die sich für ein friedliches Miteinander einsetzen. Außerdem eine Studentengruppe, die in Marokko gestrandete Flüchtlinge versorgt. Über diese tapferen Leute haben die Aachener Tageszeitungen schon viel geschrieben (da nachlesen). Die Arbeit der Studenten ist von Empathie geprägt und zugleich lebensgefährlich.

„Wir verdienen an den Kriegen, die wir beklagen und die die Menschen in die Flucht schlagen.“

Margot Käßmann, evangelische Theologin

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war sicherlich die beeindruckende Rede der evangelischen Theologin Margot Käßmann. Diese Frau wird gern deutlich und sagt schonungslos, was der Fall ist. Nämlich, dass es „eine Schande für Europa“ ist, was derzeit an seinen Außengrenzen passiert. Die Situation sei katastrophal. Das mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Europa erweise sich als dieser Auszeichnung nicht würdig.

Käßmann bewertete, mehrfach von Beifall unterbrochen, die Situation der Flüchtlinge in Afrika, die Deportationen und Auffanglager, sie zitierte Augenzeugenberichte. Von Menschenwürde könne keine Rede mehr sein. „Das Mittelmeer und die Sahara sind zum Massengrab geworden“, rief sie in den Saal.
Käßmann sprach auch über die Situation der Flüchtlinge bei uns. „Einen Aufstand der Mitmenschlichkeit“ müsse es geben. Und sie erwähnte, dass es deutsche Waffenexporte sind, die Krieg und Elend in andere Länder bringen

Friedenspreis Aachen

Die Preisträger mit der Laudatorin Margot Käßmann (2. v. l.) und dem Vorsitzenden des Vereins Aachener Friedenspreis, Ralf Woelk (r.)

und dafür sorgen, dass Menschen flüchten. Wir in Europa initiieren das, was wir am Ende beklagen und was wir andere mit dem Leben bezahlen lassen, so sinngemäß.

Aufgefallen ist mir, dass nur eine Person (außer mir) von der Veranstaltung twitterte, was für so ein wichtiges Thema ungewöhnlich ist. Auch der Widerhall bei Facebook war eher mager, in TV, Funk und Print dagegen größer. Bei der Preisverleihung schien mir ganz die Generation der 20- bis 30-Jährigen zu fehlen. Die ältere Generation dominierte das Bild. Die Frage steht im Raum, ob Friedenspreis-Verleihungen nicht in einem anderen Rahmen, in einer anderen Form stattfinden sollten. Ich fände es zudem schön, wenn die Rede von Margot Käßmann auf Youtube veröffentlicht würde. Bis jetzt habe ich nichts gefunden.

Die schwungvolle Musik zum Fest lieferte übrigens das Folk-Ensemble Da Musica. Denen hörte man sehr gerne zu, ihre Musik verbreitete eine fröhliche Stimmung.

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update: Käßmann-Rede ist online https://www.youtube.com/watch?v=AIABtTONOAc

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Alles nichts wert, wenn man nicht auch mal lachen darf

Fluechtlinge Aachen

Politik sollte nicht immer nur todernst betrieben werden. Wichtig ist: Man sollte über sich selbst lachen können.

Auf jeden Fall muss auch Raum sein für Lästern, bitteren Hohn und Spott, für Spaß, feine Ironie und Sarkasmus. Zumindest im Rheinland, zumindest in der Lokalpolitik, denn da geht es fast nie um Leben und Tod, sondern um praktische Dinge.

Drei Mitglieder der Piratenpartei Aachen (Offenlegung: Da bin ich Mitglied), zwei Grüne und mehrere andere Interessierte haben gestern eine neue Flüchtlingsunterkunft in Richterich besucht. Zumindest zwei waren gut drauf. Angesichts der Tatsache, dass die Unterkunft 100 Mal besser sein wird als alle Container und Zeltstädte zusammen, darf man das auch zeigen.

Im Bild: Udo Pütz (l.), Fraktionsvorsitzender der Piraten im Rat der Stadt Aachen, und Johannes Meyer, ebenfalls Pirat. Im Hintergrund ist der Haupteingang zu der neuen Flüchtlingsunterkunft zu sehen. (Bericht: s. unten)

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Richterich: Privatsphäre auch für Flüchtlinge

Aachen hat Glück: Am Rande von Richterich befindet sich ein Bürogebäude, das ohne großen Aufwand in Wohnungen für Flüchtlinge umgewandelt werden kann. Platz ist für 240 Personen.

Steht in Richterich zur Verfügung: Ein ehemaliges Büro Gebäude, das relativ leicht in eine Flüchtlingsunterkunft umgewandelt werden kann.

Steht in Richterich zur Verfügung: Ein ehemaliges Bürogebäude, das relativ leicht in eine Flüchtlingsunterkunft umgewandelt werden kann.

Drei Mitglieder der Aachener Piratenpartei und eine Handvoll anderer Personen, die sich in Flüchtlingsfragen engagieren, hatten gestern Gelegenheit, die Örtlichkeit unter die Lupe zu nehmen. Das Gebäude gehört einem in Aachen bekannten Projektentwickler (Landmarken). Projektleiterin Dipl.-Ing. Petra Müller führte die Gruppe durch das 6200 Quadratmeter große Bauwerk.

Die Stadtverwaltung wird, so ist es verabredet, das Gebäude von der Landmarken AG Aachen für einen durchaus akzeptablen Preis mieten. Von 8,40 Euro pro Quadratmeter war gestern die Rede. Noch teurer als die monatliche Miete wird allerdings der Wachdienst, der in der Anlage eingerichtet werden muss.

Die Notunterkunft ist und bleibt natürlich eine Notunterkunft, aber sie enthält so gut wie alles, was man zu einer menschenwürdigen Unterbringung von

Eine von mehreren Teeküchen in der Anlage.

Eine von mehreren Teeküchen in der Anlage.

Flüchtlingen braucht: Zahllose, ausreichend große Räume gibt es, auch zusammenhängende Räume für Familien, es gibt zwei Kantinen (eine ist nahezu komplett eingerichtet) und mehrere jetzt schon voll funktionsfähige, kleine Teeküchen. Innen gibt es einen Garten, außen ist man in wenigen Schritten bei Aldi, Netto und einem Getränkemarkt. Ein Freizeitgelände ist ebenfalls in der Nähe.

Voll funktionsfähige Duschen und Waschräume mit Waschmaschinen, Räume für Büros und wo man sich zum Deutschlernen treffen kann, sind vorhanden. Einige Zimmer haben eingebaute Schränke. Da aus den Büroräumen jetzt Wohnungen werden, muss allerdings ab nächster Woche der Brandschutz verstärkt werden. Brandschutztüren werden eingebaut. Auch wird noch einige Zeit vergehen, bis alle Anschlüsse (Strom, Wasser etc.) vorhanden sind.

Projektleiterin Petra Müller sprach davon, dass das Gebäude ab 1. Oktober

Flüchtlinge Richterich

Hier wird sich einmal eine der beiden Kantinen befinden.

bezugsfertig sein wird. Ein Mietvertrag müsse allerdings erst noch unterschrieben werden.

Erwähnt seien abschließend die vielen Richtericher, die sich bei einer Bürgerversammlung einfanden und den Flüchtlingen helfen wollen. Sie gehören zu dem Besten, was Aachen zu bieten hat.

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Der Mob ist los

Während wir in Aachen ins Reitstadion strömten und uns abends bei diversen Konzerten amüsierten, formierte sich andernorts etwas, das nennt man „Mob“. Der Mob ist eine Menschenmenge besonderer Art.

Ich habe noch niemals einen Mob gesehen, wohl in den letzten Tagen oft gelesen, dass hier und da (vornehmlich in Sachsen) ein Mob aufgetaucht ist. Und zwar vor den Unterkünften von Flüchtlingen.

Manche Menschen können es nicht ertragen, wenn andere Geld bekommen, ohne etwas geleistet zu haben.

Manche Menschen können es nicht ertragen, wenn andere Geld bekommen, ohne etwas geleistet zu haben.

Soweit ich mich erinnern kann, wurde ich erstmals auf einen Mob aufmerksam, als die Eheleute Honecker – heimatlos geworden – von der Familie eines protestantischen Pfarrers (!) aufgenommen wurden, und als dann vor deren Haus jeden Abend ein Mob randalierte. Das hat der Pfarrer – oder war es seine Frau? – irgendwo eindrucksvoll beschrieben. Was haben die Eheleute Honecker mit den Flüchtlingen gemeinsam?

Schon damals dachte ich, ich hätte mir – zu Studienzwecken – den Mob gern mal etwas näher angeschaut. Aber ich hatte weder Zeit noch Möglichkeiten. Im digitalen Zeitalter hat sich der Mob selbst gefilmt und man kann ihn sehen.
Es ist eine Masse wütender Menschen, die sich einig ist, die zielgerichtet agiert. Es ist, als hätten sie sich eine Aufgabe gestellt, die sie jetzt hastig alle zusammen erledigen.

Mir scheint, ein Mob hat und braucht keine Anführer. Es entladen sich bei allen Beteiligten im selben Moment dieselben Gefühle. Krass.

Der Mob ist etwas Gottloses, er kennt keine Gnade, er will auf jeden Fall Gewalt ausüben/zündeln/zerstören, und er weiß auch genau, wo das geschehen soll. Die Polizei kann ihn mit Schlagstöcken abdrängen, aber er beruhigt sich dann noch lange nicht. Ich wüsste nicht, dass ein Mob jemals politische Forderungen aufgestellt hat. Hass zeigen, zerstören ohne einen Plan für später, das macht der Mob.

Der Mob kann nicht innehalten. Es sieht so aus, als bestünde er aus Personen, die niemals reflektieren, niemals überlegen, was sie eigentlich machen und wie es weitergehen soll. Bis aufs Blut gereizt, so scheinen sie, wie in Notwehr, wo man nur noch handelt facepalm_07und nicht denkt. Es sind Menschen mit groben Gesichtszügen, die von Bildungsbürgern „bildungsfern“ genannt werden. Wenn man sie sieht, fällt einem das Wort „Habenichts“ ein. Lauter Habenichtse gehen denen an die Wäsche, die ohne alles in Deutschland angekommen sind. Arme gegen Arme, sozusagen. Der Mob gefährdet niemals die Mächtigen. Die können da ganz ruhig und gelassen sein.

Ein Mob war es, der in Istanbul Ende der 1950er Jahre die Häuser und Geschäfte der christlichen Minderheit zertrümmert und geplündert hat. Waren diese Menschen aufgewiegelt? Von wem werden die Sachsen jetzt aufgewiegelt? Von den Nachrichten über die große Hilfsbereitschaft, die vornehmlich im Westen den Flüchtlingen entgegenschlägt?

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Die Rechtschreib-Schwäche der Rechtsextremen ist sprichwörtlich.

In manchen Städten ist es gerade so, als hätten die Menschen auf eine Aufgabe gewartet, die sie jetzt gemeinsam meistern. Kann einen das wütend machen? Offenbar.

Ein Mob ist übrigens gerade das Gegenteil von einem Flashmob und hat auch mit dem Mobben, wie ein bestimmter Psychoterror am Arbeitsplatz genannt wird, nichts zu tun. Auch die Zeitgenossen, die gerade Deutschland-weit gezielt diejenigen Gebäude anzünden, die als Flüchtlingsunterkunft hergerichtet  werden sollen, gehören nicht zum Mob. Sie gehen organisiert vor und haben sich von langer Hand und gründlich über ihre Vorgehensweise abgesprochen.

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Bürgerinformation zur Flüchtlingsunterbringung

Die Stadtverwaltung Aachen beabsichtigt für die Unterbringung von Flüchtlingen den Parkplatz am Gemmenicher Weg im Bereich Kronenberg als Standort für mobile Wohneinheiten zu nutzen. Der Stadtrat hat dies zuvor so beschlossen.

Um die Bürger am Kronenberg über die geplante Unterkunft für Flüchtlinge zu informieren, laden Verwaltung und Politik am Dienstag, 1. September, um 18 Uhr in das Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Kronenberg 142, zu einer Bürgerinformation ein. Dort werden Vertreter der Stadtverwaltung sowie Ratspolitiker über aktuelle Entwicklungen in der Flüchtlingsunterbringung berichten.

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Vorschulkinder machen Werbung für das „Aquis Plaza“

Auf den 1. Blick schien mir das eine originelle und nette Sache zu sein. Auf den 2. Blick eher weniger: Um sich selbst bekannt zu machen, hat das neue „Aquis Plaza“ eine Kinderaktion gestartet.

Das „Aquis Plaza“ eröffnet am 28. Oktober, und dieses Datum wollen die Betreiber des Konsumtempels natürlich bekannt machen. Wie auch die Tatsache, dass es überhaupt ein „Aquis Plaza“ in Aachen gibt. Und statt nun in  einer öffentlichkeits-wirksamen Aktion Erwachsene zu bespaßen, hat man hier Kindergarten-Kinder eingeladen, man könnte auch sagen „zu Werbezwecken benutzt“.

Rund 100 Jungen und Mädchen durften auf einer so genannten „Kinderbaustelle“ mit Holz arbeiten. 100 Kinder, die im Grunde dazu benutzt wurden, das neue „Aquis Plaza“ bekannt zu machen. Schirmherr der Aktion: Oberbürgermeister Marcel Philipp. Ich finde, da hat der Oberbürgermeister schon für Passenderes die Schirmherrschaft übernommen.

Auch bei den Piraten-Freunden kam die Aktion nicht so gut an. Kollege Michael Sahm hat eine Ratsanfrage gestartet:

 

Sehr geehr­ter Herr Oberbürgermeister,

wie einem Zeitungsbericht vom 16.08.2015 zu ent­neh­men ist, fand am Sams­tag, den 15.08.2015, auf dem Willy-Brandt-Platz die Aktion “Aquis Bau­meis­ter” statt. Ver­an­stal­ter war lt. Zei­tungs­be­richt das Center-Management des Ein­kaufs­zen­trums “Aquis Plaza”. Rund 100 Kin­der und ihre Eltern konn­ten einen Tag lang u.a. auf der “Bau­stelle zum Anfas­sen” hin­ter die Kulis­sen der Bau­stelle schauen. Das Center-Management habe im Vor­feld über das Inter­net, aber auch in loka­len Kin­der­ta­ges­stät­ten für die Teil­nahme an die­ser Aktion gewor­ben, so der Bericht abschließend.

Kin­der im Vor­schul­al­ter sind gegen­über Mar­ken­bil­dung noch beson­ders emp­fäng­lich und unkri­tisch. Zudem ist es aus­sichts­los, den Kin­dern in die­sem Alter die Mecha­nis­men und Ziel­set­zun­gen sol­cher Wer­be­ak­tio­nen ver­mit­teln zu wol­len. Eine kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung zum Auf­bau von Medi­en­kom­pe­tenz kann also natur­ge­mäß mit den Kin­dern gar nicht stattfinden.

Das NRW-Schulgesetz (SchulG) sieht im § 99 Abs. 2 ein grund­sätz­li­ches Ver­bot von Wer­bung für nicht­schu­li­sche Zwe­cke vor. Im NRW-Kinderbildungsgesetz (KiBiz) fehlt ein ent­spre­chen­der Pas­sus, was unse­rer Mei­nung nach jedoch keine Berech­ti­gung für gezielte Wer­be­ak­tio­nen in Kitas bedeu­tet. Gerade Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen soll­ten aus vor­ge­nann­tem Grund beson­dere Schutz­räume gegen­über Wer­bung am Kind darstellen.

Wir bit­ten des­halb um die Beant­wor­tung der fol­gen­den Fragen:

• An wel­chen Kin­der­gär­ten in städ­ti­scher Trä­ger­schaft hat das Center-Management “Aquis Plaza” Wer­bung für die Aktion “Aquis Bau­meis­ter” gemacht? Lis­ten Sie bitte die Namen der Kin­der­ta­ges­stät­ten auf.
• In wel­cher Form hat das Center-Management an die­sen Kin­der­ta­ges­stät­ten gewor­ben? Nen­nen Sie bitte Art und KiTa-Ansprechpartner (Posi­tion) der Kon­takt­auf­nahme, auf­ge­schlüs­selt nach Kindertagesstätten.
• Wel­che Kos­ten bzw. Auf­wände sind der Stadt Aachen für die Aktion “Aquis Bau­meis­ter” ent­stan­den? Wird die Stadt Aachen ggf. die Erstat­tung die­ser Auf­wände vom Center-Management des “Aquis Plaza” fordern?
• Erfolgte die Anspra­che der Kin­der­gär­ten direkt über das Center-Management “Aquis Plaza” oder z.B. über eine soge­nannte “Schul/KiTa-Marketing-Agentur”? Wenn ja, welche?
• War die Aktion “Aquis Bau­meis­ter” auch eine Koope­ra­tion mit der Hand­werks­kam­mer Aachen bzw. hat die Hand­werks­kam­mer Aachen Gele­gen­heit bekom­men, sich bei die­ser Aktion als Ver­tre­ter des Aache­ner Hand­werks zu präsentieren?

Hier könnt ihr die Ratsanfrage der Piraten auch kommentieren:

http://msahm.piraten.ac/meine-ratsanfrage-aquis-baumeister/

Hier seht ihr, wie Ratsanträge aussehen. Man muss das, was man fordert, auch ausführlich begründen, dazu reichen drei kurze Sätze nicht aus. Achtung: pdf.

20150818 Ratsanträge von Navelbrush

 

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