Wünsche ein schönes Wochenende gehabt zu haben. Meins war nicht so schön. Migräne. Sorry G., B., J. (und ein paar wenige andere) aber die von mir diesbezüglich angerichtete Verwirrung ließ sich nicht vermeiden. Manche Leute

In Aachen werden Container geklaut. Wer was sieht, soll die Polizei rufen. Und dann eine Belohnung kassieren.
sagen: Mit Migräne kannst du eigentlich nie Termine machen, diese heimtückische Krankheit überfällt einen ohne jeden Plan (zumindest erkenne ich keinen), man muss gelegentlich was absagen, wirkt deshalb unzuverlässig.
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Nur mal so mit Blick auf Aachen gesagt: In Berlin hat man eine Turnhalle konfisziert – hier sollen Flüchtlinge unterkommen (das betrifft demnächst auch zwei weitere Hallen in der Hauptstadt). Ebenfalls auf der Liste zum Beschlagnahmen: leerstehende Wohnungen gegenüber vom Rathaus Kreuzberg. Die Politik will die Beschlagnahme Mittwoch beschließen, das Amt unmittelbar danach handeln. Der Eigentümer bekommt als Ausgleich eine „ortsübliche Miete“. Alles nachzulesen in der „Berliner Zeitung“.
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Erinnert sich noch jemand an die Initiative „Macht mal Lärm“? Das ist ein Verein, dem der Erhalt und die Vernetzung der freien Aachener Kulturszene wichtig ist. Mit Demos wurde lautstark Aufmerksamkeit erzeugt und insbesondere für eine lebendige Clubszene geworben.
Diese Musikszene wird in Aachen nicht wirklich geschätzt. Sie gilt im Rat, in den politischen Gremien und Parteien nicht als etwas Wertvolles, das ausdrücklich gefördert werden muss. Es ist einer starken Aachener Lobby einfach überall zu laut. z.B.: Die Leute, die die Musikbunker-Konzerte besuchen, stören alle irgendwie, da sind Nachbarn vor Gericht gezogen. Und Anwohner der Innenstadt hatten ebenfalls einen starken Auftritt, beschweren sich wegen der Auftritte von Bands beim EM-Special.
Auf Initiative der Grünen wird „Macht mal Lärm“ sich der Politik stellen und diskutieren (Die., 29. 09., Mozartstraße 2-10, Raum 207, 17 Uhr), öffentlich, je
mehr hinkommen desto besser. Es ist aber sehr die Frage, ob Aachener Lokalpolitiker jemals kapieren, dass die Clubszene mindestens so wichtig ist wie traditionelle, gerade in Aachen sehr konservativ betriebe Kultur, also wie Museen und Stadttheater in Aachen.
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Weiß jemand, wo das Haus Matthéy steht? Es ist ein Stadtpalais, eine Prachtvilla, im oberen Teil der Theaterstraße. Das Haus mit seinem wunderbaren kleinen Garten gehört der Stadt Aachen, steht zum Verkauf. Obwohl: Ob das Haus nun verkauft wird oder nicht, darüber streiten sich die Politiker (noch). Innen befinden sich unter anderem zwei leere Wohnungen und das Deutsch-Französische Kulturinstitut. Weil das Gebäude (innen) ziemlich heruntergekommen ist, soll es nicht mehr als 800.000 Euro bringen. Man könnte es auch sanieren und dann die einzelnen Etagen neu und teuer vermieten. Entschieden ist nichts.
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Das Aquis Plaza wird wohl pünktlich fertig, die Umgebung eher nicht. Dort sieht alles noch sehr ungepflegt und heruntergekommen aus. Hier: Blick auf eine Szene von St. Adalbert.
Breitband-Verbindungen sind ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen. Die Stadtverwaltung fragte jüngst nach der Zufriedenheit der Unternehmen mit ihrer derzeit genutzten IT-Infrastruktur. Am Mittwoch, 30. September, gibt es eine Veranstaltung („Breitband für Aachener Unternehmen – Ein Standortfaktor?!“) von 18 bis 21 Uhr auf dem Campus Boulevard 55, Konferenzzentrum 1. Etage. Gregor Theissen, Berater Breitbandausbau, iQbis Consulting GmbH, Mülheim an der Ruhr, wird zum Thema „Breitband heute versus Glasfaser morgen“ referieren. Dr. Michael Krause, BreitbandConsulting.NRW, Wuppertal, wird den Ausbaustand in Aachen mit anderen Städten vergleichen. „An der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen auch Vertreter von Breitband-Anbietern aus Aachen teil“, so teilte die Stadtverwaltung mit.


























