Jetzt impfen lassen gegen Grippe

Heute ist wieder Halloween. Schützt euch vor den Zombies und vor Grippeviren. Denn wenn ihr selbst auch die Erkrankung übersteht so doch andere vielleicht nicht, die ihr angesteckt habt. 

Liebe Leserinnen und Leser, bitte erinnert euch an die Notstände, die letztes Jahr wegen einer Grippewelle über uns hereinbrachen. Eine Grippe, das muss nicht sein, das kann man vermeiden, meinen jedenfalls die Doktors. Und die Stadtverwaltung reicht freundlicherweise eine Mitteilung weiter, die wir hier leicht gekürzt gern veröffentlichen. Mit der Bitte, dass ihr eine Impfung erwägt. Die Mitteilung: 

„Die Grippewelle des vergangenen Winters 2017/2018 war von außergewöhnlichem Ausmaß und hat bei den Aachener Krankenhäusern einerseits zu einer Vielzahl von Patienten geführt. Auf der anderen Seite wurde die Situation durch einen zudem hohen Erkrankungsstand der Mitarbeiter weiter erschwert. Das stellte das gesamte System der Rettungskette von Erstkontakt in Praxis und Rettungsdienst, in der Notfallpraxis oder beim Hausarzt über die Versorgung in den Notaufnahmen bis hin zur komplexen intensivmedizinischen Therapie vor große Herausforderungen. Dies bestätigt auch der Influenza-Saisonbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Instituts, der ca. neun Millionen influenzabedingte Arztbesuche, zwei Millionen mehr als in den starken Grippesaisons 2012/13 und 2014/15, ausweist.

Umso wichtiger sei es nun, Vorbereitungen für die nächste Saison zu treffen, sagt Priv.-Doz. Dr. Stefan Beckers, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Stadt Aachen.

„Alle Aachener Bürgerinnen und Bürger sollten sich rechtzeitig über eine mögliche Schutzimpfung informieren.“

Vertreter der Aachener Krankenhäuser (Alexianer-Krankenhaus, Franziskus-Hospital, Luisenhospital, Marienhospital und Uniklinik RWTH Aachen) rufen darüber hinaus zusammen mit dem Rettungsdienst der Stadt Aachen dazu auf, die Empfehlung der ständigen Impfkommission (STIKO) ernst zu nehmen. Dort ist vorgesehen: Die Impfung für alle Personen über 60, für chronisch Kranke aller Altersstufen, für Schwangere sowie für Personal, das in der Versorgung und Betreuung von Patientinnen und Patienten tätig ist.

Gemäß einer im Juli vom Robert Koch-Institut vorgestellten Untersuchung waren in der Grippesaison 2016/2017 in der Ärzteschaft 61,4 Prozent der Personen geimpft, beim Pflegepersonal 32,5 und bei therapeutischen Berufen 34,2 Prozent sowie in der Bevölkerung gerade einmal 34,8 Prozent der Menschen über 60 Jahre.

„Solch niedrige Impfquoten sollten unbedingt vermieden werden“, erläutert Dr.Verena Bochat vom Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen, die diese Aktion ausdrücklich unterstützt. Die Impfung ist nicht nur für jeden individuell als Schutz gegen Influenza von Nutzen, sondern „sie trägt auch dazu bei, Menschen vor einer schweren Erkrankung, unter Umständen mit Todesfolge, zu schützen„.

Der Vierfachimpstoff ist bundesweit empfohlen, und auch wenn diese Influenzaimpfung keine vollständige Sicherheit dagegen bietet, an Grippe zu erkranken, so können dennoch sehr viele Erkrankungen, schwere Verläufe und Todesfälle im Verlauf vermieden werden.

Mehr Infos beim Robert Koch Institut unter www.rki.de/influenza und www.rki.de/influenza-impfung

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