Das neue Tuchmacherviertel in Brand wird immer fertiger

Wie aus dem Boden gewachsen: Aachens neuestes Neubauviertel.

Direkt am Vennbahnweg gelegen, neben einem Naturschutzgebiet, ist nun das Tuchmacherviertel in Brand zu einem ersten Drittel fertig geworden. Der Rest ist noch in der Mache, wie man so sagt. Es sieht so aus, als könnten jeden Augenblick die ersten Eigentümer oder Mieter einziehen.

Flache Dächer, bodentiefe Fenster und jede Wohnung mit Balkon, dabei wird auf jegliche Verzierung der Außenwände verzichtet – so sehen heute alle Neubauten aus. Nie war Bauen so uniform, wie in unserer Zeit. Außerdem: Wer hat sich das ausgedacht, dass sich die Küchenzeile im Wohnzimmer befinden muss?

360 Wohnungen wird es auf dem 54.000 Quadratmeter großen Areal einmal geben. Ende 2023 soll alles fertig sein. Falls jemand noch eine Wohnung kaufen will: hier klicken und hier. Die Preise sind hoch. Man sieht auch einen Lageplan.

Zu der Anlage gehört auch ein großer bilingualer Kindergarten. Auf AachenNews wurde schon mal über den Baufortschritt berichtet.

s. dazu auch 3 Kommentare.

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3 Antworten zu Das neue Tuchmacherviertel in Brand wird immer fertiger

  1. Mel schreibt:

    Die Optik ist sicher Geschmackssache. Ich finde es ansprechend und wenn die Pflanzen erstmal angewachsen sind sicher auch recht grün. Allemal besser als in der Innenstadt. Man schreibt immer so leicht, wie blöd Neubaugebiete sind. Eine ältere Bekannte hat dort allerdings in den öffentlich geförderten Wohnungen eine Wohnung für 350€ bekommen. Niemals hätte sie sich mit ihrer kleinen Rente etwas barrierefreies im Neubau leisten können. Ihre aktuelle Wohnung lag im 3.Stock, war für sie kaum noch zu erreichen und wurde immer teurer. Auch für Familien mit vielen Kindern gibt es dort mit WBS bezahlbare Wohnungen. Nicht immer alles pauschalisieren!

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    • Kaufmann schreibt:

      Ganz genau. Ebenso, wenn man dort spazieren geht, sieht man sehr viele Familien ihre Wohnungen / Häuser begutachten. Wohnraum ist knapp, jeder hätte am liebsten ein freistehendes Einfamilienhaus, aber die Zukunft der Bebauung ist eben dichter. Ich denke man sollte eher die Problematik selbst kritisieren. Wir verfolgen seit Jahren den Immobilienmarkt in Aachen und ehrlich gesagt, viele Häuser / familientaugliche Wohnungen gehen dort nicht über den Markt. Dazu kommt ja nun die Problematik der Energiewerte der Altbauten von 1960 und damit notwendige Sanierungen, die schnell 100.000€ kosten. Die Häuser und Wohnungen der Neubauprojekte in Aachen Brand waren alle sehr schnell vergriffen, trotz der hohen Preise. Es gibt leider kein Überangebot an Wohnungen, Häusern und Grundstücken und damit einhergehend auch wenig Wahlmöglichkeiten für Familien.

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  2. Hinzelmeier schreibt:

    Sie streichen die Decken und Wände weiss, um sich innerlich sauber zu fühlen. 5,6 Hektar sind so synchronisiert, ich könnte weinen wenn ich es sehe.

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