Von der Schanz bis zum Außenring: Bewohner werden beim Parken bevorzugt

Die Stadtverwaltung informiert Bürgerinnen und Bürger über die geplante Bewohnerparkzone „U“ und die Erweiterungen der bestehenden Zonen „J1“ und „W“ in der Zeit vom 16. bis 31. Mai. 

Quelle: Presseamt

Die folgenden Straßen sollen zur neuen Zone „U“ gehören:

Barbarossaplatz, Eichendorffweg, Emmi-Welter-Straße, Franziskusweg, Haselsteig, Hasselholzer Weg, Hohenstaufenallee zwischen Schillerstraße und Lütticher Straße, Klemensstraße, Körnerstraße, Limburger Straße, Lütticher Straße zwischen Körnerstraße und Amsterdamer Ring, Moreller Weg, Morillenhang zwischen Hasselholzer Weg und Im Johannistal und Sanatoriumstraße.

Zudem soll die Zone „J1“ um die Straßen Im Johannistal zwischen Pottenmühlenweg und Morillenhang, Lütticher Straße zwischen Boxgraben und Körnerstraße und Morillenhang zwischen Im Johannistal und Lütticher Straße erweitert werden.

Der Zone „W“ sollen die Wichernstraße und die Weberstraße zwischen Babarossaplatz und Eisenbahnbrücke hinzugefügt werden.

Die Weberstraße (zwischen Babarossaplatz und Eisenbahnbrücke) gehört zu den Straßen, die bald Parkzonen werden sollen. So oder so sieht die Straße öde aus. Wo jetzt Autos stehen, könnte man auch Gras, Blumen und Bäume wachsen lassen.

Die Fachverwaltung informiert in zwei Formaten. Eine vertonte Präsentation zur Planung ist auf der Internetseite der Stadt ab Montag, 16. Mai, über www.aachen.de/bewohnerparken abrufbar. Zudem werden die Pläne im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor, Lagerhausstraße 20, ausgelegt.

Anregungen, Fragen und Hinweise zur Planung der Parkzone kann man handschriftlich loswerden über den Briefkasten im Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor oder per Mail über: buergerinfo-bewohnerparken@mail.aachen.de.

Alle Eingaben werden dokumentiert, im weiteren Abwägungsprozess berücksichtigt und den politischen Gremien vorgelegt.

***

Mit dem Platz, den all die Wagen einnehmen, sollte man eigentlich etwas anderes machen. Ich meine, die Anwohner werden bevorzugt, weil sie öffentlichen Raum für ihr Auto benutzen dürfen. Sie dürfen ihre Karren für sehr wenig Geld (30, – Euro im Jahr) im öffentlichen Raum abstellen. Dort könnte man auch sinnvollere Sachen machen: Radwege, Blumenbeete und Bäume, Bänke zum Sitzen, Platz für Kinder zum Spielen usw.

Wie gesagt: Es ist öffenlicher Raum, der gehört uns allen und ist zu schade als Pkw-Parkplätze. Schon gar nicht für eine Gebühr von lediglich 30 Euro. Wer ein Auto hat, kann im Jahr auch 300 Euro bezahlen, um sein Auto in seiner Straße zu parkieren. Zur Erinnerung: 2023 sollen in Berlin die Anwohner-Parkgebühren von zehn auf 120 Euro pro Jahr steigen.

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