Wölfe in der Eifel: Neuerdings im Rudel unterwegs

Ein Wolf, in Kornelimünster gesehen. Nicht gefährlich weil Kunst. Foto: AachenNews Archiv

Es gibt Nachrichten aus der Eifel, wo man sich vor dem Wolf fürchtet. Der Wolf muss hingegen nichts und niemanden fürchten, er gilt als bedrohte Tierart und steht unter Artenschutz. „Natürliche“ Feinde? Fehlanzeige. 

In der Eifel, genauer in Mützenich (gehört zu Monschau), fand man Ende September ein totes und quasi ganz aufgefressenes Schaf und sechs weitere verletzte Schafe, davon zwei, die sofort eingeschläfert werden mussten. Das müssen mehrere Wölfe gewesen sein, meinte der schnell herbeigeeilte Wolfsberater

Die Schafe in Mützenich in der Reichensteiner Straße sollen eingezäunt gewesen sein. Aber der Zaun konnte offenbar die Wölfe nicht zurückhalten. Auch die ultrakonservativen Mönche im Kloster Reichenstein sollen kürzlich Besuch von einem Wolf bekommen haben. Der hatte drei Lämmer getötet und es auf den Bock der 30-köpfigen Klosterherde abgesehen. Die Mönche waren not amused. 

Wölfe sind soziale Tiere, im Rudel helfen sie sich immer gegenseitig. Doch es fällt schwer, Sympathie für diese Tiere zu entwickeln. 

Bitte lest auch die Kommentare, die zu dem Text geschickt wurden.

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Was nicht fehlen darf: Etwas Musik. Genau das Richtige für diese Zeiten. Peter Fox: Alle sehen schwarz, ich seh die Zukunft pink.

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2 Antworten zu Wölfe in der Eifel: Neuerdings im Rudel unterwegs

  1. Linda Schrey schreibt:

    Ich bin nicht gegen Artenschuttz, nein im Gegenteil. Ich habe aber ein Problem damit, wenn Tiere wieder angesiedelt werden, die wie der Wolf offensichtlich keine Fressfeinde haben. Dies war anders, als sie noch hier siedelten. Da bestand ein Gleichgewicht. Ich finde es vermessen, wenn Menschen sich einbilden, sie könnten in irgendeiner Form das gestörte Gleichgewicht wieder herstellen. Meines Erachtens ist es wichtig zu verhindern, dss nich mehr Arten aussterbebn und das zu bewahren, was noch ist und zwar in den Regionen, wo die Arten existieren.

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    • Bernd Müllender schreibt:

      Hallo?! Der Wolf ist nicht angesiedelt worden. Wölfe haben sich selbst neuen Lebensraum gesucht.
      Was war anders, als Wölfe noch hier siedelten, also vor 150 Jahren und länger? Welche Fressfeinde hatten Wölfe damals? Welches Gleichgewicht?
      Und an die Verfasserin des Textes: Margret, es fällt überhaupt nicht schwer, Sympathien für Wölfe zu entwickeln. Warum soll das schwerfallen? Weil sie ein paar Lämmer reißen – da muss man sich halt schützen, Infos gibt es, Zuschüsse auch. In jeder Sekunde frisst ein Tier ein anderes. Zum Beispiel Vögel Würmer. Nur haben die Würmer nicht so ein niedliches Kindchenschema wie das arme Lämmlein.
      Also: Wolfsschutz ist Artenschutz.

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