Ab 2. Mai wird die Brücke Turmstraße für den Abriss und den anschließenden Ersatzneubau gesperrt. Die Vorbereitungen laufen seit Jahren, nun steht der Beginn der Arbeiten kurz bevor.
Die Bauarbeiten an der Brücke sind wegen ihres irreparablen Zustands unvermeidbar. Der betroffene Straßenabschnitt muss während der gesamten Baumaßnahme gesperrt werden.
Die Stadt lädt zu einer digitalen Veranstaltung am Donnerstag, 7. April, von 18 bis 20 Uhr ein. Interessierte können die Veranstaltung auf dem Youtube-Kanal der Stadt Aachen (www.youtube.com/stadtaachen) verfolgen und dort auch Fragen einbringen.
Die Verwaltung wird bei der Veranstaltung die ausgearbeitete Planung vorstellen und mit der interessierten Öffentlichkeit in einen Dialog eintreten.
Innerhalb von kurzer Zeit sind im Stadtgarten zwei hohle Bäume in Brand gesetzt worden.
Wer etwas gesehen hat, soll sich bitte bei der Polizei melden. Foto: Stadt Aachen
Gestern meldeten Passant*innen gegen 5 Uhr ein Feuer mit starker Rauchentwicklung. Es stellte sich heraus, dass Unbekannte ein Feuer im Inneren des Stammes einer historischen Esskastanie im Stadtgarten, nahe der Tennisplätze, gelegt hatten.
Da der Baum komplett hohl ist und nur über eine geringe Restwandstärke verfügt, ist es fraglich, ob die Baumkolonne des Aachener Stadtbetriebs den Baum wegen der erheblichen Hitzeschäden retten kann. Dies wird noch von den Kontrolleur*innen vor Ort überprüft.
Bereits vor zwei Wochen war es zu einem ähnlichen Vorfall im Stadtgarten gekommen. Unbekannte hatten am Abend des 10. März gegen 19 Uhr eine Esche auf dem alten Friedhof in Brand gesteckt, auch da musste die Feuerwehr tätig werden.
Die Polizei hat ein Verfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet und nimmt sachdienliche Hinweise entgegen.
Die Klimabewegung „Fridays for Future“ hat für heute, Freitag, (25. März) eine Demonstration im Aachener Stadtgebiet angemeldet. Das teilt die Polizei in Aachen heute mit.
Die Polizei rechnet mit 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dadurch kann es in der Zeit von 9 bis 17 Uhr zu Beeinträchtigungen des Verkehrs in den Bereichen Theaterstraße, innerer Grabenring, Jakobstraße, Vaalser Straße, Schanz, Boxgraben, Lagerhausstraße, Römerstraße und Normaluhr kommen.
Es wird geraten, diesen Bereich – falls man überhaupt mit dem Pkw unbedingt in. die Stadt fahren will – großräumig zu umfahren. (am)
Der Aachener Stadtbetrieb ist am heutigen Freitag mit der Abfallsammlung in diesem Entsorgungsbereich beschäftigt. Ab 6 Uhr beginnen die Mitarbeitenden mit der Entsorgung an der Theaterstraße, um vor der Vollsperrung diesen Bereich abgearbeitet zu haben. Durch den Verlauf des Demonstrationszuges kann es aber auch zu einem späteren Zeitpunkt für die Abfallfahrzeuge zu Einschränkungen kommen. Eventuell wird die Abfallsammlung in einzelnen Neben- und Stichstraßen nicht durchgeführt werden können.
Für diese Ausnahmefälle bietet der Aachener Stadtbetrieb eine kostenfreie Zusatzleerung an: Bürger*innen, deren Abfall heute nicht abgeholt wurde, können morgen handelsübliche Müllsäcke mit Abfall, der nicht mehr in die Tonne passte, mit an die Straße stellen.
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Jetzt sind die Burtscheider gefordert. Der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadtverwaltung teilt mit, dass täglich rund 50 Menschen, meist Frauen und Kinder, von der Verwaltung untergebracht werden müssen, und dass die regulären Unterbringungsmöglichkeiten in der Stadt bereitserschöpft seien. So müssten die geflüchteten Menschen in Notunterkünften verbleiben.
„Mit Hochdruck werden bestehende Immobilien aktiviert. Trotzdem wird es noch einige Zeit dauern, bis sie tatsächlich zur Verfügung stehen“, so wird mitgeteilt.
Aus diesem Grunde hat sich die Stadtverwaltung entschlossen, zur kurzfristigen Unterbringung von Geflüchteten auf dem Sportplatz Siegel an der Robert-Schumann-Straße ein so genanntes „Ankunftszentrum“ zu errichten. Der Betrieb dieser temporären Großunterbringung wird voraussichtlich Anfang April beginnen.
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Dana Duikers, Leiterin des Fachbereichs Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung, sowie Rolf Frankenberger, Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, laden zu einer Bürger*innen-Information vor Ortein. Das Treffen ist am Dienstag, 29. März, um 19 Uhr auf dem Sportplatz Siegel, Robert-Schumann-Straße 50. Die Burtscheider*innen, aber auch alle anderen interessierten Menschen werden über die geplante Einrichtung informiert. Es werden Fragen beantwortet, und mal will miteinander in einen Dialog kommen.
Mehr Infos zur Unterbringung von Geflüchteten gibt es hier: „Depot in der Talstraße ist ab sofort zentraler Anlaufpunkt für Geflüchtete aus der Ukraine“
Gesehen in einer Bäckerei in der Oppenhoffallee. – Unterdessen muss man sich fragen, was Putin noch alles einfällt, um sich selbst, sein Volk, die Ukraine und den Rest der Welt in die allergrößten Schwierigkeiten zu stürzen. Neuerdings will er Gas nur noch mit Rubel bezahlt haben. Das war so nicht verabredet und ist ein klarer Vertragsbruch. Foto: AachenNews Archiv
Ehrenamtliche Helfer*innen erhalten im Depot in der Talstraße (Nähe Blücherplatz) eine kurze Einweisung, bevor die ersten Geflüchteten ins Depot kommen. Foto: Stadt Aachen/Andreas HerrmannDas Depot in der Talstraße ist jetzt „Engagement Center“. An vielen Stellen wurden Spielangebote für die Kleinsten geschaffen. Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann
Einladende Tische, eine heller, großer Raum, Sitzgelegenheiten, Spielecken, Pflanzen, ein Spielplatz und ein Fußballfeld vor der Tür: „Wir haben hier eine Willkommensatmosphäre für die Geflüchteten aus der Ukraine geschaffen“, sagt Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die heute (Mittwoch, 23. März) im Depot an der Aachener Talstraße das „Engagement Center“ der Stadt Aachen eröffnet hat.
Es ist der zentrale Treffpunkt für alle Menschen, die Hilfe suchen oder anbieten. Dort können Geflüchtete sich beraten lassen, wo sie Geld bekommen, eine Wohnung, Kleidung, Krankenversorgung, Schulplätze, Kinderbetreuung. Neben einem Dach über dem Kopf und einem Bett sei dies „mit das Wichtigste“, so die Oberbürgermeisterin. Auch psychosoziale Unterstützung wird angeboten.
Im Depot haben schon Konzerte, Ausstellungen und große Feste stattgefunden. Jetzt wurden die weitläufigen Räume zum zentralen Anlaufpunkt für Geflüchtete und alle, die ihnen helfen wollen, hergerichtet. Foto: AachenNews Archiv
Zusätzlich hat das Kommunale Integrationsmanagement dort einen zusätzlichen Infopoint für die Menschen geschaffen, auch für Ehrenamtler*innen, die helfen möchten. Und Dana Duikers, Leiterin des Fachbereichs Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung ergänzt: „Es soll auch ein Wohnzimmer für die Ukrainer*innen sein, ein Ort, wo sie sich einfach treffen können, sich untereinander austauschen.“
Geöffnet ist das Haus an der Talstraße 2 grundsätzlich von 10 bis 22 Uhr. Das städtische Beratungsangebot gilt von montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr. Das Depot habe man gewählt, weil der Ort genug Platz biete und das Haus auch eine Nebenstelle der Stadtbibliothek beherbergt oder den Kinderschutzbund. Es werde das Potential, das dieses Haus bereits biete, genutzt, so teil die Stadtverwaltung mit.
Im Aufbau sei außerdem die Ausgabe von Kleidung oder Hygieneartikeln – ebenfalls ehrenamtlich organisiert. Julia Shporina, selbst Ukrainerin, die in den 1990er Jahre nach Aachen kam, will das im Depot koordinieren.
Sämtliche verfügbaren Informationen zu Angeboten in Aachen sind auf der Webseite www.aachen.de/aachenhilft zu finden. Neue Angebote können erst einmal zentral an helfen@mail.aachen.de geschickt werden. Die Seite wird laufend aktualisiert und erweitert. Petra Mahr rät allen Ehrenamtler*innen dringend, darauf zu achten, was sie leisten können und wie viel: „Wir müssen verhindern, dass denen, die helfen, ganz schnell die Puste ausgeht.“
„Es kommen weiterhin vor allem Frauen mit Kindern und Rentner*innen“, beschreibt Rolf Frankenberger, Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, die Situation. Stand gestern Abend (22. März) seien 850 Menschen aus der Ukraine in den Erstaufnahmeeinrichtungen registriert. Fünf Turnhallen seien komplett belegt, eine weitere werde gerade vorbereitet. 1.800 hätten den Bezug von Sozialleistungen beantragt. Mindestens 1.000 Geflüchtete seien insofern privat untergekommen. „Unser Kommunales Integrationsmanagement hat bereits rund 1.000 Beratungen absolviert“, sagt Frankenberger.
Was die Schulen angeht, so kann Sevim Dogan vom Kommunalen Integrationszentrum sagen, dass bereits mehrere hundert Kinder und Jugendliche an den Schulen angemeldet sind. Wichtig sei aber, dass das Kindeswohl derzeit vor Schulpflicht gehe. Heißt: Erst wenn die Kinder, die oft Traumatisches erlebt haben, bereit sind für den Schulbesuch, müssen sie gehen.
Die Bereitschaft der Schulen, zusätzliche Plätze zu schaffen, sei sehr groß. Ebenfalls die Bereitschaft der Kita-Träger oder von sozialen Institutionen Mutter-Kind-Angebote für die Kleinsten anzubieten.
„Die Sensation hat einen Durchmesser von 19 Millimetern und wiegt 1,51 Gramm“, schreibt der Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Aachen. Die Sensation ist aus Silber und zeigt das angeblich einzige authentische, zeitgenössische Porträt Karls des Großen.
Wer es glaubt: So genau soll Karl der Große ausgesehen haben. Eine kürzlich entdeckte Münze zeigt sein Konterfei. Karl trug offenbar seine Haare zu Stacheln hochgegelt.
Es gebe weltweit keine 50 erhaltenen Exemplare dieser Silbermünze, wird mitgeteilt. Es handele sich um eine spezielle Prägung des Karls-Denars. Einer davon ist jetzt in einer Aachener Privatsammlung neu entdeckt worden und im Centre Charlemagne in Aachen am Kataschhof ausgestellt. Eine weitere Besonderheit: Die Forschung weist das Stück einer „Münzstätte Aachen“ zu.
Entstanden ist der Karlsdenar vermutlich in der Zeit nach der Krönung Ludwigs des Frommen zum Mitkaiser im September 813 bis zum Tode Karls des Großen im Januar 814. Der kurze Zeitraum erklärt, warum nur so wenige dieser Exemplare erhalten sind. Die vermutlich ebenfalls im September 813 startende Serie von Porträt-Denaren Ludwigs des Frommen „ist in weitaus mehr Exemplaren belegt“.
Der Aachener Karls-Denar zeigt auf der Vorderseite neben der Kaisertitulatur ein Brustbild Karls in antikischem Gewand. Rückseitig (s. unten) ist eine Tempeldarstellung mit Kreuz und der Devise „Christiana religio“ zu sehen.
„Die Zeitenwende“ (Olaf Scholz) ist da, das heißt seit knapp vier Wochen müssen wir über Krieg nachdenken. Besonders über die Frage, wie er wieder beendet werden könnte oder zumindest, wie eine weitere Eskalation verhindert werden könnte.
Beurteilt man die Lage nach den Informationen, die uns erreichen, dann hat die Ukraine den Info-Krieg schon gewonnen. Die Ukraine zeigt Helden, sie zeigt Opfer, sie ist in Social Media (Twitter, TikTok, Instagram usw.) präsent und es hagelt Likes. Die ukrainische Regierung weckt Sympathie für die ukrainische Sache und zementiert das Bild des Landes als „tapferer Underdog“.
Die Russen versagen in dieser Hinsicht total. Niemand mag – weil sie ihre Positionen nie in tollen Videos erklären – die Russen.
Von der Cyber-Kriegsführung der Russen hatte man sich auch mehr erwartet. Ein paar Windräder wurden kurze Zeit unkontrollierbar, bei ein paar Stadtverwaltungen ging elektronisch fast gar nichts mehr, usw. Viel haben wir da noch nicht gesehen. Ich rechne aber fest damit, dass wir noch mehr „Ausfälle“ erleben werden.
Es sieht außerdem so aus, als kämen die Russen militärisch – also was Panzer, Soldaten und die Luftstreitmacht angeht – nicht richtig voran. Wir sehen Panzer, die von ukrainischen Traktoren abgeschleppt werden, riesige Geräte, die seltsam hilflos in sehr ländlichen Gegenden oder auf Landstraßen abgestellt wurden. Das hatte man sich alles anders vorstellt, Kyjiw (aka Kiew) ist immer noch nicht erobert.
Das ist für jemand, die/der mit der Vorstellung groß geworden ist, die Russen könnten in 2 Minuten auf dem Kurfürstendamm sein und uns ansonsten alle in Windeseile platt machen, sehr verwunderlich. Vielleicht haben die Russen gar nicht das Kriegsmaterial (Raketen, Panzer usw.), das wir immer bei ihnen vermutet haben.
Oder sie haben es bisher bewußt zurückgehalten und holen es im Laufe des Krieges noch hervor.
In Aachen in der Lothringer Straße. Spricht man darüber, wie die Ukraine und Russland den Krieg dem Ausland, (also z. B. uns in Deutschland) vermitteln, dann hat die Ukraine gewonnen. Alle Herzen schlagen für die Ukraine. Doch man sollte nicht vergessen, dass wir uns bei der Beurteilung der Lage gänzlich und zu 100 Prozent in einer Ukraine-Bubble befinden. Eine einigermaßen objektive Sicht auf die Dinge ist unmöglich.
Die Frage, wie es zu einem Waffenstillstand kommen könnte, beschäftigt zur Zeit vermutlich Heerscharen von Menschen in Ministerien und Institutionen. Verlängert man den Krieg, indem der Westen jetzt enorme Mengen an Waffen in die Ukraine liefert? Mit Sicherheit verlängert man dadurch den Krieg, aber man schwächt – wenn man keine Waffen liefert – die Position der Ukraine bei Verhandlungen. Was Letzteres offenbar niemand will.
Werden die Russen nukleare Waffen einsetzen, und sind diese dann in einem besseren Zustand als die Panzer? Man muss davon ausgehen, dass Putin – wie AachenNews bereits geschrieben hat – Nuklearwaffen einsetzen wird, wenn sich der Krieg nicht zu seinen Gunsten entwickelt. Vielleicht explodiert eine taktische Nuklearwaffe über dem Schwarzen Meer. Möglich wäre das.
Nebenbei: Warum will Putin eigentlich so unbedingt das schöne Odessa am Schwarzen Meer zerstören? Warum gerade Odessa vom Meer aus angreifen? Das war doch schon immer eine russische Stadt. Völlig rätselhaft.
Da Putin keine Hemmungen hat, den Krieg nuklear eskalieren zu lassen, ist die NATO, die alles tut bzw. unterlässt, damit der Krieg eben nicht nuklear eskaliert, im Nachteil, Putin im Vorteil. Die Hoffnungen ruhen insofern einzig und allein auf den Gesprächen, die es zwischen Ukrainern und Russen geben soll.
Allerdings ist zu bedenken: Je mehr Bilder von Kriegsverbrechen wir serviert bekommen, desto mehr werden die Menschen im Westen fordern, es müsse irgendetwas gemacht werden, z. B. eine Flugverbotszone eingerichtet werden. In den USA drängen darauf bisher nur die Republikaner. Wenn sie sich durchsetzen, wäre das für Europa verhängnisvoll. Für Amerika nicht.
Blau und gelb, die Farben der Ukraine, sind in den Fenstern der Gebäude und Läden in der Aachener Innenstadt zu sehen. Man hat den Eindruck, jeder und jede wünscht sich einen Sieg der Ukraine herbei.Das Schaufenster von Schreibwaren Weyers-Kaatzer in der Kleinmarschierstraße.Flagge mit Friedenstaube und vielen Kinderbildern. Das Stadttheater äußert sich mit einem Zitat von Henry Miller zur Lage: „Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes.“Da werden einmal viele Historiker viel Zeit mit verbringen – mit der Analyse und Aufzählung, wer alles versagt hat, dass es zu diesem neuen, grauenhaften Krieg gekommen ist.
Ein Krieg erschüttert Europa, der Krieg in der Ukraine! Da fragt man sich, was ist überhaupt sonst noch wichtig angesichts von Zivilisten, inclusive Kindern und Kranken, auf die brutal geschossen wird, angesichts von Flüchtlingselend und Städten, auf die Bomben fallen? Was bedeutet in dem Zusammenhang in Aachen zum Beispiel eine Straße, die erneuert wird, scheinbar nicht fertig wird und uns nervt? Oder ein verrotteter Spielplatz?
Nicht viel, eigentlich. Es ist alles nicht mehr so schrecklich wichtig. Denn man hört – von Beginn des Krieges an – nicht auf zu überlegen: Was könnte den mörderischen Krieg beenden? Was muss passieren, damit alles wieder so wird wie zuvor?
Die Russen haben Zeit, sie brauchen sich mit der Zerstörung der Ukraine nicht zu beeilen. Sie werden sowieso – langsam aber sicher – alles kurz und klein schlagen. Da können die Ukrainer noch so tapfer kämpfen. Gegen die russischen Überschall-Raketen (Hyperschallraketen) gibt es nirgendwo auf der Welt ein Gegenmittel. Die Ukraine wird in Schutt und Asche gelegt. Putin wird sogar – wenn alles doch nach einem Sieg der Ukrainer aussehen SOLLTE – zwei oder drei kleinere Atombomben (taktische Nuklearwaffen) abwerfen. Auf ukrainisches Gebiet, in die Nähe von Rumänien und Polen, nehmen wir an.
Die NATO wird nicht unmittelbar eingreifen, denn die Amerikaner möchten keinen 3. Weltkrieg erleben. Nicht, wenn es um Europa geht. So wichtig sind ihnen Europa und die ganze Ukraine nun auch wieder nicht. Im Gegenteil: Ein etwas schwächeres Europa ist für die USA nur von Vorteil. Europa aber wird sicher durch diesen Krieg ärmer werden.
Die Menschen in Russland werden Putin ebenfalls nicht aufhalten, dazu sind sie viel zu schlecht informiert über das, was sich in der Ukraine abspielt. Zurück zur Anfangsfrage: Wie den Krieg beenden?
In der Beverstraße in Aachen: Eine deutlich sichtbare Sympathiebekundung.
Man könnte den Krieg beenden, wenn beide Seiten – jede für sich – den Eindruck haben: Wir haben gewonnen.
Dazu müßte die Ukraine ihre Verfassung ändern und daraus den Satz entfernen, dass es Ziel der Ukraine ist, Mitglied in der NATO zu werden. Ob es überhaupt eine gute Idee war, sich angesichts DIESES Nachbarn gerade dieses Ziel in die Verfassung zu schreiben, muss man wirklich bezweifeln. Klug war das nicht. Schließlich sagt Putin seit 15 Jahren, dass er in der direkten Nachbarschaft zu Russland kein NATO-Mitglied dulden wird.
Nehmen wir an: Die Ukraine gibt offiziell das sowieso unerreichbare Ziel auf, Mitglied der NATO zu werden. Man könnte eine Neutralität anstreben, mit der bis dato z. B. Österreich, Finnland, Schweden gut leben konnten. Zusätzlich müssten ukrainische Gebiete an Russland abgetreten werden (Indische Lösung: Im Osten leben die Putin-Freunde; im Westen die „Nazis“, wie Putin sagt).
Der äußerste Osten der Ukraine muss tatsächlich russisches Gebiet werden. Das wird schwer, aber geteilte Länder sind auch nicht gerade total was Neues auf der Welt. (Und, wie man weiß, muss diese Teilung auch nicht ewig dauern.) Das Sterben hätte ein Ende, die (West-)Ukraine könnte sich frei entwickeln, die Zerstörung wäre zu Ende, und Präsident Selenskyj könnte sich sagen, die Ukraine sei eben nicht ein Teil Russlands geworden, Putin habe sein Ziel nicht erreicht.
Die Alternative ist ein viele Jahre dauernder Krieg, große Zerstörung, endlos viele tausend Tote, an dessen Ende dann ebenfalls Gebiete an Russland abgetreten werden müssen.
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In dem Zusammenhang sind die Ausführungen von Ralf Raths, der Historiker und Direktor des Deutschen Panzermuseums ist, sehr zu empfehlen. Hier klicken und zuhören.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die unaufgeregte, sehr sachkundige und ausgewogene historische Vermittlung über YouTube. Der Kanal des Panzermuseums ist mit über 90.000 Abonnenten der mit Abstand größte Kanal deutschsprachiger Museen.
2. Sehr zu empfehlen sind die You-Tube-Videos von Caspian Report, Hier das soweit neueste Video, immer in Englisch und leider immer unterbrochen von Werbung.
Wie kann der Krieg gestoppt werden? Der Westen muss weiter mit Putin verhandeln, sagt Konfliktexpertin Janice Stein. Zugleich brauche die Ukraine noch mehr Waffen.
Leisten hervorragende Arbeit, werden aber durch eine veränderte Gesetzeslage vor große Schwierigkeiten gestellt: Fachkräfte in den integrativen Einrichtungen. Nicht nur ihnen selbst, auch den Kindern und Familien wird plötzlich einiges zugemutet.
Das war eine echte Überraschung: Bevor sich diese Woche Aachens Fach-Politiker*innen im Eurogress mit Fragen, die hiesige Schulen und Kitas betreffen befassen konnten, mussten sie durch ein Spalier von protestierenden Erzieherinnen gehen.
Knapp 60 Aachener Erzieherinnen mit Spezialausbildung („integrative Fachkräfte“) sollen sich entweder einen neuen Arbeitsplatz suchen oder teils empfindliche Einschnitte im Gehalt hinnehmen. Und das, obwohl sie sich nichts haben zuschulden kommen lassen. Kein Wunder, dass die Fachkräfte auf die Barrikaden gehen.
Ein Beispiel: In einer Aachener Kita sind neben anderen sechs Mitarbeiterinnen beschäftigt, deren Arbeit mit Spezialausbildung in genau dieser Kita plötzlich nicht mehr gebraucht wird. Sechs Erzieherinnen sollen sich also anderweitig (in Richtung anderer städtischer Kitas) orientieren . . . und der Kita, die die Sechs verlassen, fehlen auf einen Schlag sechs Erzieherinnen, das wäre dann ein Drittel des Personals. Woher soll da Ersatz kommen?
Möglich ist das alles wegen der Änderung eines Gesetzes (Bundesteilhabegesetz, BTHG), das man sich in Aachen nicht ausgedacht hat. In der Stadtverwaltung ist man – wie es scheint – trotzdem gezwungen, den neuen Vorschriften des BTHG Geltung zu verschaffen.
Die Lage ist verzwickt und verwickelt, so sehr, dass die zuständigen Politiker*innen gleich beschlossen, sich in ihrer nächsten Sitzung im April mit der Sache intensiv zu befassen. Vielleicht können ja dann die allerhärtesten Zumutungen für die Erzieherinnen noch abgewendet werden.
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UPDATE: Um Druck auf die laufende Tarifrunde auszuüben, legten am Freitag, 18. März, zum zweiten Mal in anderthalb Wochen viele Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen und Sonderpägagog*innen in Aachen, in der StädteRegion und Düren die Arbeit nieder und trafen sich zu einem Zug durch Aachens Innenstadt. Auch die Fachkräfte (s.oben) waren mit ihrem Spezialproblem dabei.
Die Gewerkschaften Verdi und Komba hatten zu dem Streik aufgerufen. Die Tarifverhandlungen finden in Potsdam statt (21. und 22. März).
Bei der Kundgebung auf dem Münsterplatz war von den hohen Belastungen der Kolleginnen und Kollegen die Rede. Da müsse sich niemand wundern, dass viele ihren Beruf aufgeben und sich andere Jobs suchen.
Am Grünen Weg, Höhe Hausnummer 3, ist am 11. März, ein Teil der Straße abgesackt. Es wird jetzt eine Notbaumaßnahme umgesetzt. Erste Erkenntnisse ergaben, dass in dem Bereich die Straße unterspült wurde, wodurch ein Teil der Straße einstürzte. Verletzt wurde niemand. Die Notbaumaßnahme wird bis voraussichtlich Donnerstag, 9. April, abgeschlossen sein.
OB in Haaren
Die Stadt Aachen lädt am Mittwoch, 18. März, ein zu einem Stadtteilspaziergang durch Haaren mit Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons. Beginn: 17 Uhr am Bezirksamt Haaren. Es besteht die Gelegenheit, sich vor Ort über aktuelle Themen auszutauschen und Anregungen einzubringen. Der Spaziergang endet gegen 18 Uhr am Zielort der anschließenden Sitzung der Bezirksvertretung.
Notenbasar
Am Mittwoch, 18. März, veranstaltet die Stadtbibliothek einen Notenbasar zugunsten des Fördervereins. Der Basar wird ganztägig während der regulären Öffnungszeiten der Bibliothek veranstaltet. Zum Verkauf stehen Notenhefte aus Rock, Pop, Jazz und Klassik. Alle Notenhefte werden zum Einheitspreis von 1 Euro pro Heft angeboten.
Ferienspiele
Ab sofort können Eltern und Kinder sich über www.aachen.de/ferienspiele die schönsten und spannendsten Angebote aussuchen und anmelden. Wer jetzt noch nichts Passendes gefunden hat: Das Angebot wird laufend aktualisiert und es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Im Portal finden sich auch die Einverständniserklärung und ein Datenschutzhinweis.
OB in der Kneipe
Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons setzt den persönlichen Dialog mit Aachenerinnen und Aachenern fort und lädt am Montag, 16. März, zur nächsten Kneipensprechstunde ein. Von 19 bis 21 Uhr besteht im „Last Exit“, Krakaustraße 1, die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre direkt mit dem OB ins Gespräch zu kommen.
Dieser Tage jährte sich der Überfall zum vierten Mal. 1460 Tage, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Azubi-Speed-Dating
Vom 16. bis 21. März können Schüler*innen in Aachen an Thementagen Berufe kennenlernen, ausprobieren und beim Azubi-Speed-Dating direkt mit Ausbildungsbetrieben in Kontakt treten. Am Samstag, 21. März, ist das zdi-Netzwerk Aachen und Kreis Heinsberg als Aussteller im Aquis Plaza um Einblicke in MINT-Berufe und digitale Workshops zu geben. Weiterlesen
Neue Tretroller
Ein 4. Anbieter verleiht seine E-Tretrollern ab März in Aachen. Es handelt sich um den skandinavischen Mikromobilitätsanbieter Ryde. Er erweitert das bestehende Angebot der drei, bereits in Aachen engagierten E-Scooter-Betreiber Dott, Ridemovie und VOI. Die Gesamtmenge an Leih-E-Tretrollern in Höhe von 2000 Fahrzeugen bleibt erhalten. hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.