Schade, schade. Zwei Veranstaltungen im Saalbau Rothe Erde (aka Kappertz-Hölle) müssen ausfallen. Das wurde gestern mitgeteilt.
Im Saalbau Rothe Erde sollte es noch mal etwas zu lachen geben. Die „Corona Spaßverordnung“ wollte sich am 20. und 21. August dort über alles lustig machen, was – trotz Katastrophen – an Rest in den letzten Monaten noch übrig geblieben ist. Die Veranstaltung wurde aber abgesagt.
In der Mitteilung heißt es: „Leider hat sich aufgrund der steigenden Infektionszahlen gezeigt, dass die Nachfrage für unsere Veranstaltung im Innenbereich nicht ausreichend genug war, um ein für die Künstler und den Veranstalter ausgewogenes Verhältnis von Aufwand und Ertrag herzustellen.“ Die Entscheidung sei überhaupt nicht leicht gefallen, doch müsse man sich den Realitäten stellen.
Nun widmet sich das Team der Organisation des Kappesballs 2022, der dann hoffentlich unter fast normalen Bedingungen stattfinden wird. Natürlich werde auch für 2022 wieder ein gutes Hygienekonzept erstellt. „Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr/Sie den alternativen Karneval, den Kappesball am Freitag und Samstag, 18. und 19. Februar 2022 sowie Freitag und Samstag, 25. und 26. Februar 2022 besuchen würdet.“
Auch wenn es bis dahin noch eine Weile hin ist, können schon Karten für diese Veranstaltung reserviert werden. Einfach auf die Seite www.saalbau-rothe-erde.de schauen. Vielleicht ist ja noch etwas anderes für euch dabei.
Vor jeder Bundestagswahl gibt es einen ausufernden Wahlkampf, es ist ein Ritual. Und komme was wolle: Keine Partei verzichtet auf das gute, alte Wahlplakat an der Straßenlaterne.
Wie sich die Wählerinnen und Wähler entscheiden, das wissen wir nicht – nur, dass sich die Menschen immer späterentscheiden, das ist bekannt. Die Wahlwerbung richtet sich nun nicht an die eigene Gefolgschaft, sondern an die Menschen, die noch unentschieden sind. Und so sollten die Wahlkämpfer Bilder und Slogans wählen, die überzeugen. Diese Slogans betrachtet AachenNews in einer kleinen Serie. Heute: Rudolf Henke.
Am Holzgraben in Aachen. – Was hat es mit den Hashtags #wegenmorgen und #wegenaachen auf sich? Soll das Digitalkompetenz symbolisieren?
Die CDU will „Mit Erfahrung Zukunft gestalten“. Dabei ist wichtig, dass auf Vergangenes zurückgegriffen wird. Die Erfahrung ist es, die einen befähigt, die Probleme zu lösen. Man kann schon allerhand versuchen, wollen und es ernst meinen, aber alles geht schief, wenn es an der Erfahrung fehlt. Am besten viele Jahrzehnte Regierungserfahrung. Grauhaarige, ältere Herren werden verstehen und zustimmen – unerfahrenen Grünschnäbeln möchte man „die Zukunft“ (was davon, das bleibt unklar) lieber nicht anvertrauen.
Am Europaplatz. Armin Laschet im neuen CDU-Symbol, dem Kreis.
Was auch nie fehlt bei der CDU, das ist die Betonung auf „Deutschland“. Was genau mit Deutschland und den Menschen geschehen soll, um die es angeblich geht, das bleibt diffus. Der Kreis ist übrigens ein neues Zeichen bei den Christdemokraten, er soll wohl an eine runde Sache denken lassen.
Die CDU ist immer selbstbewußt der Ansicht, sie repräsentiere ganz Deutschland und alle die Menschen darin und trage Verantwortung fürs Ganze. Und das könne keiner so gut wie diese Partei. Die Portraits strahlen sehr viel Selbstbewusstsein aus. Es werde schon alles gut gehen, wird signalisiert. Diese Grundstimmung (es werde schon alles gut) das können Wählerinnen und Wähler in 2020 und 2021 gut vertragen – nach Pandemie, Unwetterkatastrophe, Katastrophe in Afghanistan usw. Viele wollen bloß kein Alarmismus mehr.
Rudolf Henke könnt ihr in Aachen wählen. Er stammt aus Düren, studierte in Aachen Medizin, war an der RWTH der AStA-Vorsitzende und ist seit 2009 Mitglied des Bundestages. 2009, 2013 (40,79 % der Erststimmen) und 2017 wurde er von seinem Aachener Wahlkreis ausdirekt in den Bundestag gewählt. 2021 geht es für ihn um alles, er ist über die Liste nicht abgesichert. In seinen Jobs als Arzt und Ärztefunktionär waren die hohen Nebeneinkünfte dieses CDU-Abgeordneten schon mehrmals Thema in der Presse. Sie wirken vertauscht und lassen das Abgeordnetengehalt wie Nebeneinkünfte aussehen.
Auffallend: Armin Laschet tritt als Aachener in seinem Heimatwahlkreis nicht an. Er möchte wohl das Risiko nicht eingehen, dass er in Aachen das Direktmandat nicht gewinnt.
Die Wahlwerbung im öffentlichen Raum wird bald nicht mehr zu übersehen sein. Zwei, drei Worte und ein Foto – mehr ist da selten drauf. Komplizierte Botschaften lassen sich natürlich so nicht transportieren. Egal. Hauptsache, jede/r bekommt am Ende mit, dass es überhaupt eine Wahl gibt. Gleichwohl ist es interessant, sich die Slogans der Parteien anzusehen. Und natürlich die Kandidat*innen. Heute: Oliver Krischer.
Am Glaskubus in Aachen
Auf allen Wahlplakaten der Grünen findet sich der Slogan „Bereit, weil Ihr es seid.“ – wir (werden geduzt und) verstehen: Wir alle – Wählerinnen und Wähler, die Wirtschaft und das ganze Land – sind jetzt BEREIT.
Wie man so sagt: Wir wären dann mal soweit. Es muss hier jetzt nicht mehr länger rumgewartet, nicht mehr gezögert und rumdiskutiert werden, auf wen oder was auch immer. Nein, es soll jetzt mal losgehen, wir sind bereit. Und Oliver Krischer (oder die jeweils abgebildete Person) nimmt unsere Bereitschaft auf und ist deshalb ebenfalls bereit. Bereit für das, was sich schon lange angedeutet hat, was jetzt endlich mal getan werden muss, so schwingt es in dem Slogan mit.
Wofür genau? Für Klimaschutz in diesem Fall. Die Themen der Grünen sind konkret und überaus aktuell. Es sind auch immer Themen, die quasi nicht in den Grenzen von Deutschland verhaftet bleiben. Die Grünen sind postnational.
Oliver Krischer ist in Heimbach im Kreis Düren aufgewachsen, war in Düren Mitglied des Kreistags und gehört seit 2009 dem Bundestag an. Er hat Biologie in Aachen studiert und war schon immer ein streitbarer, sehr engagierter grüner Politiker, der sich oft mächtig ins Zeug legte und sich auch mal entschuldigen musste.
Erst neulich warf er CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet vor, dessen Klimapolitik koste „überall auf der Welt […] Menschen das Leben“ und unterstellte dem armen Herrn Laschet (aus Aachen) eine indirekte Mitschuld an der Hitzewelle in Nordamerika 2021. Na ja.
Oliver Krischer steht in Aachen auf eurem Wahlzettel, und es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, dass er das Direktmandat gewinnt. Bitte hier weiterlesen.
Grün im Gesicht: Annalena Baerbock und Robert Habeck am Europaplatz.
Es ist wieder Montag, und man fragt sich: Was ist zum Ende der Schulferien wichtig, was sollen wir aufschreiben, worüber lohnt es sich zu sprechen? Ein Vorschlag der Aachener Grünen gehört bestimmt dazu.
Die größte Partei im Rat der Stadt Aachen hat vorgeschlagen, die Hauptschulen und Realschulen in Aachen zu schließen bzw. auslaufen zu lassen und nur noch Gymnasien und Gesamtschulen anzubieten. Krass. Aachen hat ohnehin nur noch 2 Hauptschulen und 2 Realschulen – die Anmeldezahlen sind dort zwar schwach, aber in den Klassen 7 und 8 nehmen sie viele Kinder auf, die Zug um Zug merken, dass sie auf der falschen Schule gelandet sind und woanders besser aufgehoben wären.
Die Schulleiter und Elternvertreter aller Schulen wollen 1. mitreden beim Umbau der Schullandschaft und 2. wollen sie die beiden Haupt- und Realschulen unbedingt erhalten. So vereint, wie sich die Herrschaften gerade aufstellen, werden es die Grünen schwer haben. Zumal von den anderen Parteien im Rat ebenfalls niemand sich auf die Seite der Grünen schlägt. (Schulausschuss ist Do., 28. August, 17 Uhr, Tivoli Aachen – Club Lounge 1)
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Wer von uns ist jetzt eigentlich geimpft, wer sogar zweimal und wer gar nicht? Darüber besteht plötzlich Unklarheit.
Irritierende 75 Prozent der 18- bis 59-Jährigen geben in einer Studie von Infratest Dimap an, bis zum 13. Juli ihre erste Corona-Impfung erhalten zu haben. Der Wert ist 16 Prozent höher als die offizielle RKI-Statistik zu diesem Zeitpunkt. In einer RKI-Umfrage sagen sogar 79 Prozent, schon eine erste Impfung bekommen zu haben.
Wie sieht es in der StädterRegion aus? Bis zum 11. August haben ungefähr 367.400 Menschen in der StädteRegion Aachen eine Erstimpfung erhalten. Rund 314.600 wurden bereits zweimal geimpft, so wurde mitgeteilt. Weitere Informationen findet man unter: https://coronaimpfung.nrw/
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Erst wollte niemand etwas davon wissen. Dann kam die Unwetterkatastrophe – und plötzlich ist die Umwandlung Aachens in eine Schwammstadt in aller Munde. Die Fraktion DIE Zukunft war es, die vor Monaten Politiker-Kolleg*innen anderer Fraktionen mit Infos über die Schwammstadt beglückte, eine Stadt, die bei Regen das Wasser halten kann und dieses viele Nass später langsam einer Bepflanzung zuführt. Allein – das Interesse schien damals nicht vorhanden zu sein.
Vom schrecklichen Gang der Ereignisse eines Besseren belehrt, haben die Grünen jetzt einen ersten Schritt in Richtung Schwammstadt eingeleitet. Entsprechende Experten sind in Aachen, insbesondere an der RWTH, übrigens reichlich vorhanden.
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Olaf Müller, Leiter des städtischen Kulturbetriebs, hat wieder einen Krimi geschrieben, es ist der 5. – wie üblich ein Werk mit viel Lokalkolorit. Der Mann schreckt vor nichts zurück wenn es darum geht, Menschen und Örtlichkeiten wie man sie aus Düren und Aachen kennt, in seine Geschichten einzubauen. Man liest und liest und würde sich nicht wundern, wenn man gleich selber – leicht verfremdet – in der Story auftauchen würde.
Von daher werden wir uns das Büchlein kaufen und lesen müssen, was aber so oder so sicher mit Gewinn geschehen wird.
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Soll man hier noch mal auf die Einführung eines generellen Tempo 30 (mit Tempo 50 als eigens ausgewiesene Ausnahme) zu sprechen kommen? Ist dazu immer noch nicht alles gesagt? Mehr Fluß und Ruhe für den innerstädtischen Verkehr, weniger Schadstoffausstoß, mehr Sicherheit – das sind gute Ziele. Der Straßenraum kann nämlich mehr sein als nur eine Möglichkeit, von A nach B zu fahren. Straßen können Aufenthaltsqualität haben, viele Städte in Europa planen in diese Richtung.
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Da der Wahlkampf gerade in Schwung kommt, soll hier etwas weiter ausgeholt werden: Mindestens die Hälfte aller Aachenerinnen und Aachener informiert sich über die Parteien und die Kanzlerkandidat*innen via YouTube. Texte werden zur Information immer weniger genutzt (gelesen) als Videos angeschaut und kommentiert. Insofern macht es Sinn sich darüber zu informieren, wie über die Kandidatinnen und Kandidaten in den YouTube-Kommentaren gesprochen wird.
400.000 Youtube-Kommentare zum Wahlkampf hat das Datenteam des „Tagesspiegel“ analysiert und visuell aufbereitet – die Recherche zeigt, wie Kandidierende systematisch angegriffen werden. Es ist eine wirklich interessante Darstellung.
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Es ist nicht zu übersehen im Sommer 2021, es fehlt an allem: Krankenpfleger (w/m/d), Handwerker, Mitarbeiter*innen in den hochqualifizierten IT-Berufen, Personal in der Gastronomie.Das Luisenhospital am Boxgraben (s. Foto) geht mit einem Transparent in die Offensive.
Am morgigen Montag, 16. August, wird er abgebaut: der Archimedische Sandkasten. Hunderte Kleinkinder haben an einem prominenten Ort – nämlich zwischen Dom und Rathaus – im Sand gebuddelt und gespielt. Mütter und Väter haben sich am Rand des Sandkastens getroffen und sind ins Gespräch gekommen. Größere Kinder haben versucht, Gemüse und Kräuter anzubauen. Vertical Farming (etwa: senkrechte Landwirtschaft) ist der neue Trend, davon werden wir bestimmt bald noch mehr in der Innenstadt sehen. Eßbares Grünzeug, im Wachsen unterstützt von einem besonderen Bewässerungssystem, das gehörte in diesem Jahr zum Archimedischen Sandkasten dazu. Organisiert wurde alles von der Bleibender Fabrik. – Der Sand kommt jetzt anderen Aachener Spielplätzen zugute.
Wenn wir nur genug von diesen Gittern und Kästchen mit Pflanzen aufstellen, werden wir die Klimakatastrophe schon in den Griff bekommen. Nein??? Oh.
Das wünscht sich die Mehrheit der Aachener Politiker*innen für die Innenstadt: Lauter begrünte Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität. Ob dafür allerdings auch der Katschhof geeignet ist, das ist noch die Frage. Soll man hier wirklich öfter mal Kisten mit Pflanzen aufstellen?
Heute im Elisengarten. Foto: Initiative „Einkaufen in Aachen“
Im Rahmen der Initiative „Einkaufen in Aachen“ lädt am Samstag, 14. August, der Elisengarten zum Entspannen ein. Von 11 bis 16 Uhr warten rund 80 blaue Liegestühle auf die Besucher*innen der Aachener Innenstadt. Um 16 Uhr darf jeder „seinen“ Liegestuhl kostenlos mit nach Hause nehmen. Einzige Voraussetzung ist ein Einkaufsbeleg vom heutigen Samstag über mindestens 20 Euro – aus einem Laden der Aachener Innenstadt.
„Einkaufen in Aachen“ ist eine Initiative der Stadt Aachen, des aachen tourist service e.v. und des Märkte und Aktionskreis City e.V. (MAC), gemeinsam mit ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG und weiteren Akteuren des Aachener Einzelhandels.
Den Termin sollten sich Menschen vormerken, die aus Schrotträdern noch etwas basteln können. Am Freitag, 3. September, werden Räder versteigert – Räder, die im Auftrag der Polizei Aachen sichergestellt wurden.
Die Versteigerung findet statt um 10 Uhr im Polizeipräsidium, Trierer Straße 501, hinter der Schranke der Lieferantenzufahrt an der Trierer Straße. Bitte beachten: Es gibt keine Parkmöglichkeiten auf dem Gelände des Polizeipräsidiums.
Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Besucherzahl auf maximal 70 Personen begrenzt werden. Ferner gelten die allgemein gültigen Corona-Schutzvorschriften (Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und Einhalten des Sicherheitsabstandes). Eine vorherige Teilnahmeanmeldung unter Angabe des Namens und der Personenzahl sei über die E-Mail-Adresse ZA12HH-WI.Aachen@polizei.nrw.dezwingend erforderlich, sagt der Pressesprecher der Polizei.
Achtung! Nicht gemeldete Teilnehmer können am Versteigerungstag nicht berücksichtigt werden.
Die Fahrzeuge können ab einer Stunde vor Versteigerungsbeginn besichtigt werden. „Ein gültiger Personalausweis/Reisepass ist auf Nachfrage vorzulegen. Der Zuschlagsbetrag ist sofort in bar (keine Schecks) zu entrichten“, steht in der Mitteilung. Und weiter: Die ersteigerten Fahrzeuge müssten umgehend vom Gelände der Behörde entfernt werden.
Manchmal werden Räder einfach abgestellt und nie mehr abgeholt. Die Polizei lässt sie einsammeln und versteigert sie. Foto: AachenNews Archiv
Es ist derzeit wieder abends warm und es regnet nicht. Da sind der Westpark, der Moltkepark und der Frankenberger Park abends zum chillen sehr beliebt. Mit der Konsequenz, dass es laut wird und viele Anwohner*innen sich beim Ordnungsamt beschweren.
Diesbezüglich gibt es Probleme, die Stadtverwaltung teilt mit, man habe ohne jeden Erfolg über die Nachtruheregelung ab 22 Uhr informiert und um Rücksichtnahme gebeten. So musste der Ordnungs- und Sicherheitsdienst den Westpark aufgrund der anhaltenden Ruhestörungen in letzter Konsequenz mehrmals abends räumen.
Auch Schilder in den Parks und Infos in der örtlichen Presse und in den Sozialen Medien („Psssst“) hätten nicht zu mehr gegenseitiger Rücksichtnahme geführt und hätten nicht für Ruhe in den Abend- und Nachtstunden gesorgt. Das ist ganz schön blöd für Leute, die nachts kein Auge zutun und morgens früh wegen Arbeit nicht lange schlafen können.
Schließung droht
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen meint, die Situation sei belastend für alle Beteiligten, auch für die Einsatzkräfte vom Ordnungsamt, die so oft (mit Unterstützung der Polizei) für Ruhe sorgen mussten. Sie hätten sich dadurch nicht auf die dringenden Aufgaben in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und der Hochwasserkrise konzentrieren können.
Keupen teilte jüngst mit: „Die Kolleg*innen des Ordnungsamts weisen in einem dringenden Appell noch einmal auf die gesetzlichen Spielregeln hin, in der Hoffnung, dass es bei den Verursachenden ein Einsehen gibt und weitere Maßnahmen nicht erforderlich werden. Eine Schließung des Westparks wäre auch zum Nachteil der vielen Menschen, die sich an die Regeln halten und den Park als Entspannungsort zu schätzen wissen und kann daher nur das letzte Mittel sein.“
Und wer jetzt (zu Recht) sagt, die Bürgermeisterin und die Politik sollten sich mal lieber um den Krach kümmern, der durch immer mehr Frachtflugverkehr über Aachen in Richtung Lüttich-Bierset die Menschen nachts nicht schlafen lässt, der/die kann sicher sein: Die Sache ist kompliziert, aber die Politik ist dran. Die Kontrahenten sind sich derzeit noch nicht mal darüber einig, ob Aachen überhaupt in der Einflugschneise zu Lüttich liegt. Und auch nicht darüber, wie tief die Flugzeuge tatsächlich fliegen, also ob die Mindestflughöhen eingehalten werden oder nicht.
Es könnte so schön sein: im Westpark. Foto: Stadt Aachen/ahu
Die Schulkinder in Eschweiler haben es schwer. Mehrere Schulen in Eschweiler sind vom Unwetter so weit zerstört worden, dass sie in den kommenden Wochen und vielleicht sogar Monaten nicht mehr genutzt werden können. Dazu haben auch etliche Kinder Schulutensilien und Schulklamotten verloren.
Die Mütter und Väter in der Stadtschulpflegschaft von Aachen haben sich mit Schulleitern und Lehrer*innen-Teams in Eschweiler kurzgeschlossen und rufen zu Spenden auf. Unterstützt wird die Aktion von der Jungen Kirche Aachen(JuKi). Gebeten wird um Gutscheine, Geldspenden und Sachspenden.
Es muss zum Beispiel eine Schülerbibliothek neu eingerichtet werden, es muss ein Raum für Textil-Gestaltung neu eingerichtet werden, es fehlt an Sportsachen, Schultaschen und Mäppchen, Stiften – allgemein an Sachen für Grundschulkinder und Kinder von weiterführenden Schulen. Unten ist via pdf angeben, was so alles gebraucht wird.
Die Eschweiler Kinder werden auf andere Schulen verteilt, wie übrigens auch die Kita-Kinder auf andere Kitas verteilt werden. Nach mehreren Lockdowns will man den Kindern nicht zumuten, dass der Unterricht für sie jetzt wegen des Unwetters wieder wochenlang ausfallen muss.
Spenden können bei der Gruppe Junge Kirche Aachen abgegeben werden (Adresse, Tage und Uhrzeiten: s. unten). Man kann über die Spendenaktion auch via Mail mit gymnasien@stadtschulpflegschaft-aachen.de in Verbindung treten.
Das Wetter soll gut (trocken) werden. Da könnte den Kids ein Ausflug zum Bendplatz Spaß machen.
Besonders viel Schönes erlebt haben Aachener Kinder in den letzten Monaten nicht. Da kommt der Bend gerade recht, allerdings ist es nur ein kleiner Bend, ein Bend light sozusagen, der wird als „Freizeitpark“ angekündigt.
Wie auf den Plakaten zu sehen ist, ist am Freitag, 13. August, Eröffnung. Eis, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte gibt es immer ab 14 Uhr. Und natürlich Karussellfahrten, die ja bei Kindern aus welchen Gründen auch immer sehr beliebt sind. Es ist ein Rätsel, warum Kinder so gern in Mini-Feuerwehrautos klettern, dann drei Minuten im Kreis rumfahren und am Ende nicht mehr aussteigen wollen. Wie auch immer: Am Mittwoch ist Familientag und da kosten alle Fahrgeschäfte nur die Hälfte.
Einzelheiten zum Bendbesuch sind hier zu erfahren, man lese sich besonders die Hygiene-Vorschriften durch. Da steht z. B.: Erwachsene müssen – sofern sie das Gelände betreten – geimpft oder getestet oder genesen sein. Und: Nur Kinder unter 12 haben freien Eintritt, alle anderen zahlen 2 Euro.
Der Crazy Jungle befindet sich am Eingang vom Bendplatz.Für Kinder ist der Bend ein faszinierender Ort, für Erwachsene weniger.
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).