Alles open air: Pop-Up-Konzerte und eine Lichtinstallation

Nach so viel Politik, über die hier demnächst noch ausführlich berichtet werden wird, jetzt mal etwas Erbauliches. Rund um das Stadttheater findet die Europäische Mobilitätswoche 2020 statt. In dieser Woche sollen in den Städten innovative Verkehrslösungen ausprobiert werden. Und es gibt dazu in Aachen allerhand sehenswerte Unterhaltung.

Pop-Up-Konzerte am Theaterplatz

Mit vier Ensembles begleitet die Hochschule für Musik und Tanz in Aachen die Europäische Mobilitätswoche 2020. „Sie bringt den Theaterplatz musikalisch zum Klingen“, teilt das Pressebüro der Stadt mit. Vor ihrer Haustür lädt die Hochschule zu täglichen Pop-up-Konzerten der besonderen Art unter freiem Himmel ein. Mit lautstarken und leisen Tönen umrahmen junge Musikerinnen und Musiker das Programm und zeigen unüberhörbar das Potenzial des Theaterplatzes als Kulturort.

Der Veranstaltungsreigen beginnt am heutigen  Mittwoch, 16. September, um 18 Uhr mit dem Blechbläser-Ensemble unter Leitung von Jan Böhme. 

Am Donnerstag, 17. September, folgt um 17 Uhr das Trompeten-Ensemble unter Leitung von Professorin Anna Freeman. 

Am Samstag, 19. September, spielt um 13 Uhr das Eternum Saxophonquartett mit Anna-Marie Schäfer, Eva Kotar, Ajda Antolovič und  Filip Orlović auf. 

Die Schlagzeugklasse der Musikschule unter Leitung von Patrick Kersken tritt sogar mehrfach jeweils um 18 Uhr auf: am 17., 18., 19., 21. Und 22. September.

Weitere Infos unter: www.aachen.de/ewm (Stichwort Pop-up-Konzerte)

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Lichtinstallation am Theaterplatz

Für die Europäische Mobilitätswoche haben die Kölner Künstler Roman Jungblut und Daniel Hermann eine partizipative Lichtinstallation an der rückwärtigen Theaterfassade vorbereitet. Jeden Abend (16. – 22. 09.) von 20.30 bis 21.30 Uhr, außer am Sonntag, können Aachenerinnen und Aachener die Fenster des Theaters mit Laserpointern selbst zum Leuchten bringen.

Ergänzend dazu werden programmierte Lichtsequenzen ablaufen. Der bislang von Autoscheinwerfern bestimmte Blick auf das Theater in den Abendstunden wird auf diese Weise umgedreht und der öffentliche Raum so vorbereitet, dass sich die Menschen in ihm wieder wohler fühlen können.

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Ideen für den Theaterplatz

Studierende der RWTH haben sich intensiv mit dem Theaterplatz beschäftigt. Unter der Leitung von Julia Gäckle, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur von Professor Frank Lohrberg, wurden Gestaltungs- und Nutzungskonzepte für den Theaterplatz der Zukunft erarbeitet.

Die Entwürfe zeigen unterschiedliche mögliche Zukunftsszenarien aus Sicht der Landschafts- und Freiraumplanung. Die werden während der Europäischen Mobilitätswoche vor- und ausgestellt. Die Bürger*innen sind eingeladen, die studentischen Vorschläge zu diskutieren, eigene Ideen einzubringen und über die zukünftige Gestaltung des Theaterplatzes gemeinsam nachzudenken. 

Die studentischen Entwürfe werden von Julia Gäckle vom RWTH-Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur am heutigen Mittwoch, 16. September, ab 18.30 Uhr, auf der Freifläche vor der „Planbar“, Theaterplatz 7, vorgestellt. Dr. Daniela Karow-Kluge von der Stadtverwaltung moderiert Veranstaltung und Diskussion. 

Ausgestellt werden die Entwürfe vom 16. bis 22. September jeweils von 12 bis 15 Uhr auf der Freifläche vor der „Planbar“, Theaterplatz 7.

Details zum Programm der Mobilitätswoche findet ihr hier: www.aachen.de/emw

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Nach der Wahl: Wie geht es jetzt weiter?

Wer soll nun also ab November, wenn die neue Ratsperiode beginnt, die Stadt Aachen regieren? Die Grünen sind zwar Gewinner der Wahl, sie haben 20 Sitze. Die Mehrheit (58 Sitze) haben sie damit nicht, wie sich jede*r leicht ausrechnen kann. Die Sache wird kompliziert.

Der CDU sind von 28 Sitzen nur noch 14 geblieben. Und auf diesen Sitzen wird nicht gerade der innovative CDU-Nachwuchs Platz nehmen, sondern Menschen wie Gabi Breuer, Klaus-Dieter Jacoby und Dr. Margrethe Schmeer, die schon sehr lange im Rat sind und schon seit einem Jahrzehnt nicht gerade mit neuen Einfällen glänzen. Mit der CDU kämen die Grünen auf 34 Stimmen. Eine Kooperation ist aber inhaltlich quasi unvorstellbar.

Der SPD sind nach der Wahl noch 11 Sitze geblieben. Zusammen mit der SPD kämen die Grünen auf 31 Stimmen. Wäre auch eine Mehrheit. Aber bei allem, was sich an wechselseitigen Gemeinheiten zwischen diesen beiden in der Vergangenheit abgespielt hat, da wäre ein zusammengehen ein Wunder.

Der neue Rat hat viele Einzelkämpfer und Minigruppen (maximal 3 Sitze). Inhaltlich nahe stehen den Grünen: Piraten (1 Sitz), Volt (2 Sitze) und UWG (1 Sitz). Wenn man alle Augen zudrückt auch noch Die Partei (1). Und wenn man sogar noch Die Linke (3) hinzuzählt, dann kämen die Grünen auch mit all diesen Kleinen nicht auf die nötige Mehrheit (28 von 58 sind 2 zu wenig). 

Außen vor ist bei den Überlegungen hier die AfD mit ihren 2 Sitzen.

Wenn sich die heutige GroKo – CDU und SPD haben sich politisch in ihren Zielen in den letzten Jahren recht gut verstanden – auch im neuen Rat zusammenschließt, kann diese die Beschlüsse der Grünen immer niederstimmen. Keine schöne Aussicht.

Wie es also scheint, kommt es zu schwierigen Koalitionsverhandlungen. Erste Kontaktaufnahmen gab es schon. Und es ist nicht selbstverständlich, dass sich die Kleinen von den Grünen quasi schlucken lassen. Sie könnten theoretisch auch eine eigene Fraktion bilden. Vielleicht müssen die Grünen demnächst für jeden Beschluss jeweils neue Mehrheiten suchen. Das ist umständlich und bedeutet ungeheuer viel Arbeit. 

Die Wähler*innen (also ihr, lieben Leserinnen und Leser) müssen sich indes auf eine andere Entscheidung konzentrieren: Wer soll Aachen repräsentieren, wer soll Chef*in von 5.500 Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung werden und im Rathaus von Aachen den Stuhl von Oberbürgermeister Marcel Philipp besetzen? Wichtig auch: Die Stimme der/des OB kommt jeweils zu den 58 hinzu.

Wird es der erfahrene CDU-Politiker Harald Baal oder die einen Neuanfang garantierende grüne Sibylle Keupen? Die Stichwahl findet am Sonntag, 27. September, statt. 

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Tolles Ergebnis für die Grünen – Wir gratulieren.

Glückwünsche an die Sonnenblumen-Partei in Aachen. Macht was draus!

Die gute Nachricht zuerst: Die AfD bleibt mit ihren 3,7 Prozent weiter bedeutungslos in Aachen. Die schlechte Nachricht gleich hinterher: Die Piraten versinken nach dieser Wahl in der Bedeutungslosigkeit. Sie sind im Rat nicht mehr mit 3, sondern nur noch mit 1 Sitz vertreten. (Allerdings könnten Zusammenschlüsse neue Perspektiven bieten.)

Gewonnen haben in einem Ausmaß, das selbst die kühnsten Voraussagen übertrifft: die Grünen. Sie holen mehrere Direktmandate und insgesamt 20 Sitze von 58 im Stadtrat.

Direkt in den Rat der Stadt gewählt (mit über 50 Prozent aller abgegebenen Stimmen in ihrem Wahlbezirk) wurden erstmals zahlreiche grüne Kandidat*innen – unter anderem Hermann-Josef Pilgram, Michael Rau und Hilde Scheidt. Sowie Franca Braun, Julia Brinner, Pola Heider, Sophie Küthe, Lisa Weskamp, Moni Wenzel, Dr. Susanne Küthe, Karin Schmitt-Promny und weitere. Alle Achtung, das verlangt Respekt.

3 Sitze gibt es für Die Linke, 3 Sitze auch für die FDP. Man erkennt, dass das Geleistete bzw. all das Nicht-Geleistete und Verpennte in den vergangenen 6 Jahren überhaupt nicht berücksichtigt wird von den Wähler*innen.

Die CDU zieht in Aachens nächsten Stadtrat mit bescheidenen 24,8 Prozent (14 Sitze) ein, daneben die SPD mit 18,4 Prozent (11 Sitze). Alles eine ziemliche Pleite für CDU und SPD. Jetzt heißt es, am übernächsten Sonntag wieder zur Wahl zu schreiten, weil es zur Stichwahl zwischen Sibylle Keupen (Grüne) und Harald Baal (CDU) kommt.

Angesichts der Klimakrise hatten die meisten Parteien „grüne“ Themen auf der Agenda und haben für diese Themen tüchtig Wahlkampf gemacht. Sie haben damit indirekt für die Grünen geworben, was angesichts der Katastrophe, auf die wir zumarschieren nicht anders sinnvoll war. Dass Klimaschutz und Umweltschutz in Aachen Vorrang haben, das zeigt das Ergebnis. Und das ist trotz allem für Aachens Zukunft ein gutes Ergebnis.

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Persönlich danke ich und freue mich sehr über alle Stimmen, die speziell für mich abgegeben wurden.

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Mit fast 40 Prozent hat Sibylle Keupen vorerst die Nase vorn

Liegt jetzt (13. 09., 20.30 Uhr) bei 39 Prozent, aber noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt: Sibylle Keupen, parteilos, aber für die Grünen im Rennen. Der Kandidat der CDU, Harald Baal, dümpelt bei 24 Prozent herum, für Aachen eine Sensation. Der SPD-OB-Kandidat, Matthias Dopatka, liegt jetzt bei 22 Prozent. Piraten, UWG und Die Partei spielen bei der Wahl keine Rolle, das muss man leider sagen. Zusammen könnten sie eine Fraktion im Rat bilden. Volt holt auf Anhieb 2 Sitze und wird sicher auch koalieren wollen, um eine Fraktion auf die Beine stellen zu können. Die AfD kommt auf 2 Sitze, das ist in NRW unter Landesdurchschnitt.
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Wahlergebnisse ab 18 Uhr hier

Die Wahllokale sind geöffnet. Geht wählen und überlasst die Zukunft nicht den anderen. Bis 18 Uhr habt ihr noch Zeit, eure Kreuzchen zu machen. Die Wahlergebnisse findet ihr ab 18 Uhr unter

https://wahlen.regioit.de/1/km2020/05334002/html5/index.html

In Aachen: Die Oberbürgermeister-Wahlzettel werden als erste ausgezählt. Dann die vom Stadtrat.

Wenn die Wahlhelfer fix sind, könnten wir schon gegen 20 Uhr wissen, wie sich der kommende Rat zusammensetzt und ob die Grünen tatsächlich die größte Fraktion sind. Der WDR wird vermutlich gegen 18 Uhr bereits eine Prognose abgeben, gestützt auf Befragung von Menschen, die gerade aus einem Wahllokal kommen. Die kann allerdings kaum zuverlässig sein, denn die Stimmen der Briefwähler*innen werden da nicht mit einfließen können.

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Läden in Aachen. Symbolbild

Montag
Geschlossen
Dienstag
Geschlossen
Mittwoch
Geschlossen
Donnerstag
Geschlossen
Freitag
Geschlossen
Samstag
Geschlossen
Sonntag
Geschlossen

Was wird aus Aachens Geschäftswelt? Haben wir – weil wir alle nur noch online einkaufen – tatsächlich zu viele Läden und sollten den Einkaufsbereich auf weniger Straßen konzentrieren? Und muss für jedes Mini-Päckchen wirklich so ein Klein-Lkw in deiner Straße auf dem Bürgersteig parken und deine Straße verstopfen?

Dürfen wir bei all diesen Fragen mitentscheiden? Oder entscheiden hier seit 30 Jahren Leute, für die die Digitalisierung und das Internet mit all seinen Auswirkungen auch heute noch Neuland sind? In 30 Jahren kaum was kapiert! Bekommen wir endlich mal eine:

Für Aachen müssen wir damit rechnen, dass es zu einer Stichwahl kommt, weil höchstwahrscheinlich keiner der Oberbürgermeister-Kandidaten und auch die OB-Kandidatin im ersten Anlauf nicht über 50 Prozent kommen. Dann geht es am 27. September weiter.

Der entscheidende Tag für die Zusammensetzung des Rates ist also der morgige Sonntag. Wer aber letztlich Oberbürgermeister*in wird, das entscheiden wir erst mit der Stichwahl am Sonntag, 27. September.

Foto: Trierer Straße

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Kreuzung wird gesperrt, „Protected Bike Lane“ probeweise, Fahrradstreife für ein Jahr, Theaterplatz zu.

Die Bauarbeiten des Netzbetreibers Regionetz müssen ab Montag, 14. September, auf die gesamte Kreuzung Bismarckstraße/Viktoriaallee ausgedehnt werden. Die Kreuzung wird komplett in alle Fahrtrichtungen gesperrt.

Die Einbahnstraßenregelung auf den Fahrbahnen der Viktoriaallee zwischen Bismarckstraße und Frankenberger Straße wird für die Zeit der Vollsperrung aufgehoben. Die beiden Fahrbahnen werden als Sackgassen ausgeschildert. Die Anwohnerinnen und Anwohner können sie von der Frankenberger Straße aus bis zur Baustelle befahren.

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Quasi in letzter Sekunde, kurz vor der Kommunalwahl, wird die Verwaltung mutig und kündigt einen Versuch an. Hurra. Es wird auf dem Pontwall zwischen Roermonder Straße und Turmstraße auf einer Länge von 160 Metern ab Dienstag, 15. September, ein baulich geschützter Radfahrstreifen (Englisch: „Protected Bike Lane“) mit einer nutzbaren Breite von 2,30 Meter eingerichtet.  

Auf dem Pontwall werden spezielle Klebebordsteine aus Weißbeton in einer Länge von jeweils einen Meter und einer Höhe von 16 Zentimeter auf der Fahrbahn hintereinander fixiert. Zwischen jedem montierten Element bleibt eine ein Meter große Lücke. Die vergleichsweise große Höhe von 16 Zentimeter soll verhindern, dass die Klebebordsteine regelwidrig überfahren werden und Kraftfahrzeuge auf dem Radfahrstreifen parken.

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Die Stadt beteiligt sich auch in diesem Jahr an der „Europäischen Mobilitätswoche“ vom 16. bis 22. September. Das Programm sieht vor, dass die meisten Veranstaltungen auf dem Theaterplatz und auf einem Teilstück der Theaterstraße  zwischen Theaterplatz und Borngasse stattfinden. 

Die Fahrbahnen rund um den Theaterplatz und die Theaterstraße ab Borngasse werden für den motorisierten Pkw- und Lkw-Verkehr komplett gesperrt. Das gilt auch für den Kapuzinergraben zwischen Franz-/Kleinmarschierstraße und Hartmann-/Wirichsbongardstraße. Die Sperrung der Fahrbahnen beginnt am Montag, 14. September, in den frühen Morgenstunden und dauert bis einschließlich 24. September.

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Das Ordnungsamt setzt ab sofort auf eine Fahrradstreife. Diese ergänzt Fußkräfte, Fahrdienste und Abschleppwagen. – Den Wagen in zweiter Reihe parken, mal eben was kaufen und schon staut sich der Verkehr. Dass damit nicht nur der fließende Verkehr gestört ist, sondern auch der öffentliche Nahverkehr, Rettungsfahrzeuge und insbesondere auch Fahrradfahrer behindert werden, kommt den meisten Verkehrsteilnehmern nicht in den Sinn. 

Die neue Pedelec-Streife des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung kontrolliert daher ab sofort schwerpunktmäßig das Aachener Radhauptwegenetz. Dabei soll weiterhin konsequent gegen ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge vorgegangen werden, da diese Radwege blockieren und damit die Sicherheit der Fahrradfahrer enorm gefährden.

Vorausgegangen war ein nahezu zweijähriger Planungsvorlauf. Bei der Fahrradstreife handelt es sich um ein zeitlich begrenztes Pilot-Projekt, welches nach einem Jahr evaluiert werden soll. 

Quelle: Stadtverwaltung

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Heinrich-Heine-Gesamtschule: Politik plädiert für ihren Erhalt

Bildeten ein Spalier vor dem Eingang zum Sitzungsraum: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Heinrich-Heine-Gesamtschule (HHG), bei der es um die Existenz geht.

Zum Schicksal der Heinrich-Heine-Gesamtschule sei hier nur kurz mitgeteilt: Die Politik in Aachen ist absolut nicht damit einverstanden und hat dies auch nochmals bekräftigt, dass – wie die Bezirksregierung Köln es will – die Schule auslaufen soll. Eine Mehrheit beschloss, dass die Schule ihr Profil weiter schärfen soll und dass mittelfristig versucht werden soll, die Schule (weil sie sich an einem sehr ungünstigen Standort befindet) von Laurensberg an den Kronenberg umzuziehen.

Ein Antrag der Grünen wurde abgelehnt. Die hatten zusätzlich gefordert, in die Suche nach einem neuen Standort für die Schule die StädteRegion mit einzubeziehen. Das aber, so die Meinung der meisten Anwesenden, sei in der Vergangenheit schon vielfach ohne Erfolg versucht worden.

Die Schule am Kronenberg (z. Z. wohl leer) gilt als nicht geeignet für eine Gesamtschule. Doch das hatte es seinerzeit auch von der Alkuin-Realschule geheißen. Später wurde klar: Das Schulgebäude ist doch geeignet, man muss allerdings umbauen und anbauen. Dorthin erweitert sich demnächst Aachens 4. Gesamtschule.

Es gibt Hoffnung, dass man derartige Pläne auch bei der Schule Kronenberg bald schmieden kann. Dass nämlich Heinrich-Heine zum Kronenberg umziehen kann. Aachen braucht bekanntlich dringend zusätzlich zu den jetzt bestehenden Gesamtschulen eigentlich noch eine weitere Gesamtschule, so groß ist Jahr für Jahr der Bedarf. In dieser Situation eine Gesamtschule zu schließen, das erscheint tatsächlich komplett bekloppt widersinnig.

Wie weiter verfahren wird, das entscheidet letztlich der Rat der Stadt in seiner nächsten Sitzung, die zwar nach der Wahl aber noch in alter Formation am kommenden Mittwoch (17 Uhr, Eurogress) stattfindet.

Was der Schulausschuss am 10. September 2020 mit Mehrheit (gegen die Stimmen der Grünen) beschlossen hat, findet ihr hier, ganz unten, als Anlage 2, zum Nachlesen.

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Klubs, Klima und Cradle to Cradle

Egal was du wählst: Bürgerbeteiligung versprechen alle Parteien, aber Bürger*innen-Beteiligung muss wirklich etwas verändern können. Zuhören dürfen alleine – das reicht nicht.

Die 1990er Jahre waren ein cooles Jahrzehnt. Ja, aber sie sind längst vorbei.

Nimm teil an der Kommunalwahl2020 in Aachen und in der StädteRegion. Und überleg mal, ob es wirklich gut ist, immer dieselben Leute, die seit 30 Jahren im Stadtrat sitzen, in die alles entscheidenden Posten zu wählen. Achte auf:

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SeptemberSpecial 2020: Light-Version

Nach dem 13. September (Kommunalwahl) geht die Welt nicht unter, selbst wenn die CDU mal nicht stärkste Partei wird. Aachen feiert wieder das „AachenSeptemberSpecial“ – diesmal allerdings anders. Elf Tage lang, vom 17. bis 27. September, bietet das SeptemberSpecial-Light in der Aachener Innenstadt, auf dem Eilendorfer Severinusplatz und auf dem Brander Marktplatz unterschiedliche Attraktionen. 

Treten am Samstag, 19. September, in der Aachener Innenstadt auf: Feliz

Das Programm der Innenstadt

Auf dem Katschhof wird das große Riesenrad stehen, auf dem Münsterplatz dreht ein Kinderkarussell seine Runden. Und am Kugelbrunnen gibt es gebrannte Mandeln, Paradiesäpfel, Waffeln, Zuckerwatte und Churros.

Ergänzt wird das Angebot um Walking Bands, die freitags bis sonntags mit ihrer Musik von Platz zu Platz ziehen und für die „Special“-Atmosphäre sorgen. Am Sonntag, 20. September, sind die Geschäfte in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Kinderkarussell, Foodtrucks und Musik in Eilendorf

Auf dem Severinusplatz in Eilendorf können sich die Besucher auf ein Kinderkarussell, Entenangeln und Speisen freuen. Am Wochenende 18. bis 20. September ergänzen am Moritz-Braun-Park zwei zusätzliche Foodtrucks das AachenSeptemberSpecial-Light. Am Samstag, 19. September, spielt der Instrumentalverein Eilendorf auf.

Biergarten am Brander Marktplatz

„Der Brander Marktplatz erfüllt mit seinem großzügigen Biergarten und einem historischen Kinderkarussell mehr als nur die kulinarischen Wünsche von Groß und Klein“, teilt das Presseamt euphorisch mit. Na ja. Die Stände seien von 15 bis 22 Uhr geöffnet. 

An allen Orten werden die Regeln zum Schutz vor Corona-Infektionen gelten. Eigens für die Light-Version des AachenSeptemberSpecial wurde ein Hygiene- &Infektionsschutzkonzept erstellt.

Das Programm 
www.aachenseptemberspecial.de.

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