Die Projektidee zu „ehrenamtinteraktiv“ wurde von Seiten der Landesregierung mit einer Förderung ausgezeichnet. Es handelt sich um eine digitale Plattform zur smarten Vernetzung unterschiedlicher Akteure im Bereich ehrenamtlichen Engagements. Oberbürgermeister Marcel Philipp erhielt den Riesenzaster (560.000 Euro) jüngst in Düsseldorf aus den Händen von Staatssekretärin Andrea Milz. Die Projektidee zu „ehrenamtinteraktiv“ wurde in Aachen von der Stadtverwaltung erfunden.
Im Rahmen eines Förderprogramms wurden die Modellregionen Aachen, Gelsenkirchen, Paderborn, Soest und Wuppertal aufgefordert, Ideen zu entwickeln um ihre Verwaltung schneller zu digitalisieren, Bürgern und Unternehmen attraktive Angebote zu bieten und mit der Wirtschaft innovative Projekte zur Stadtentwicklung umzusetzen.
Staatssekretärin Milz: „Die Landesregierung will das ehrenamtliche Engagement im Land weiter stärken und dazu die Chancen der Digitalisierung besser nutzen. Das Aachener Projekt kann uns dabei unterstützen. Es soll dazu beitragen, die Vernetzung zu beschleunigen und die Engagementaktivitäten zu befördern.“
„ehrenamtinteraktiv“ geht dabei von der Grundidee aus, dass durch den unmittelbaren und spontanen Austausch vieler verschiedener Akteure der Stadtgesellschaft die sogenannte „Ermöglichungskultur“ ehrenamtlichen Tuns nachhaltig und lebensnah unterstützt wird. Wie das geht? Die Pressestelle teilt mit: Alle Angebote und Bedarfe werden zusammengebracht und unter vorgegebenen Kriterien miteinander abgeglichen. Dabei können mittels der angebotenen Plattform Angebot und Nachfrage transparent und benutzerorientiert dargestellt , mögliche Matches schnell und präzise gefunden und ergänzende Nutzungsdienste wie Umkreissuche und Kalenderfunktion eingebunden werden.
Darüber hinaus können auch Bereiche wie Fortbildungen von und für Ehrenamtler, das soziale Engagement von Unternehmen im Rahmen der Corporate Social Responsibility (CSR), Service Learning Angebote und Charity Events angeboten werden, so dass jeder schnell das für ihn passende Match findet. Alle Akteure rücken auf diese Weise digital unterstützt näher zusammen. Die Plattform wird erst durch die Beteiligung aller lokalen Akteure lebendig.
Das Aachener Projekt wird exemplarisch für alle Kommunen in NRW entwickelt und bietet damit die Grundlage für eine landesweite Nutzung.
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