Hin da! CSD in Aachen am 22. Juni

Christopher Street Day (CSD) in Aachen, 2018. Etwa 600 bunte Leute zogen vom Markt in die obere Jakobstraße.

Es gibt wieder einen CSD in Aachen. Am Samstag, 22. Juni, heißt es „50 Jahre Pride!“ Und: „Unsere Zukunft ist bunt.“

Dann wird gefeiert und zwar ab 16 Uhr bei einem Straßenfest auf dem Jakobsplatz (Jakobskirche) vor dem Jugendtreffpunkt „Knutschfleck“. Vor dem Fest gibt es natürlich eine Demonstration, zu der man sich um 15.30 Uhr auf dem Aachener Markt trifft.

Die Bunte Truppe zieht vom Markt um Jakobsplatz. Und wer im letzten Jahr beim Fest dabei war, freut sich jetzt schon auf den 22.

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Nach dem CSD freu ich mich auf das „Lothringair“, eine eintägige Massenparty, an der die komplette Lothinger Straße beteiligt ist – mit einem höchstwahrscheinlich ganz exquisiten Beitrag der Piratenpartei Aachen. Deren Büro wird wieder zur Galerie, diesmal (29. Juni) geht es um Fotokunst. Aber dazu schreibe ich noch eine ausführliche Ankündigung.

 

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Die Attraktivität der Innenstädte steht auf dem Spiel

Leere Schaufenster, leere Läden in den Innenstädten (hier z. B.: Couvenstraße in Aachen). Da stellen sich Fragen: Wie können Flächenpotenziale neu und sinnvoll genutzt werden? Was muss geschehen, damit unsere Innenstädte – trotz verändertem Kaufverhalten – nicht aussterben?

„Welche Zukunft hat das Erdgeschoss in der Innenstadt?“ Diese Frage wird am Dienstag, 18. Juni, bei einer Veranstaltung im Reiff Museum beantwortet.

Eine Idee (von Prof. Christa Reicher) vorweg: In alle leerstehenden Läden Aachens sollten vorerst Studierende der Fächer Architektur (RWTH) und Design (FH) reingelassen werden (säh bestimmt schick aus). Diese Leute sind sowieso ständig auf der Suche nach Raum zum Arbeiten. Sie wollen zudem nicht gern in 0815-Büros sitzen. Lieber in Läden im Erdgeschoss, mit großen Fenstern.

Zu der Veranstaltung im Reiff Museum laden ein: Das Institut für Städtebau und Europäische Urbanistik, der Förderverein aachen_fenster – raum für bauen und kultur, das ILS Dortmund, das Netzwerk Innenstadt NRW und die Landesinitiative StadtBauKultur NRW

Nach zwei Abendveranstaltungen wird am Dienstag, 18. Juni, 18 Uhr im Reiff Museum, Schinkelstraße 1, Aachen das Städtebauliche Kolloquium mit dieser Abschlussveranstaltung enden. Anfang November geht es mit einer neuen Reihe weiter.

Zu Gast ist bei der dritten Veranstaltung Martin Hesik von der Seestadt Aspern in Wien, der über die gemanagte Einkaufsstraße in Seestadt berichten wird. Ebenfalls dabei: Rolf Junker von Junker + Kruse, Büro für Stadtforschung und Planung in Dortmund, der neue Perspektiven für Geschäftsstraßen aufzeigen wird sowie Jörg Beste, Geschäftsführer des Architekturforums Rheinland in Köln, Ulrich Cloos, Leiter des Stadtmarketings in Krefeld und Achim Flögel, Einzelhändler aus Aachen.

Moderiert wird die Veranstaltung von Barbara Thüer vom Netzwerk Innenstadt NRW.

Zum Thema teilen die Veranstalter mit: „Unsere Innenstädte stehen mitten in einem gewaltigen Transformationsprozess – insbesondere durch die dramatischen Veränderungen im Handel selbst wie im Konsumentenverhalten durch das Internet. Die Funktionsfähigkeit, die Gestalt und die Attraktivität der Innenstädte stehen auf dem Spiel.“

Meine Meinung: Entweder fällt uns jetzt zügig was ein zur Reaktivierung leerstehender Geschäftslokale in der Innenstadt oder es macht am Ende niemand mehr Spaß, durch die Innenstadt von Aachen zu schlendern. Und junge Menschen werden sich dann auch zum Studieren anderen Städten zuwenden. Aachen muss aufpassen.

Leerstand in der Mefferdatisstraße. Dort lässt sich mit Handel offenbar kein auskömmliches Leben mehr organisieren.  Foto: Archiv

Von der Kanzel aus fotografiert. Arbeitsplätze sind in einer Kirche (St. Elisabeth in Aachen) entstanden.  Foto: Archiv

Fühlen sich in ihrem Ladenlokal pudelwohl: Aachener Piraten. Dort wird nichts mehr verkauft, es wird über Aachens Zukunft nachgedacht und diskutiert.

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Video zum Thema „Städte lebensfreundlicher machen“: Beispiel Barcelona

Bei der CDU in Aachen beim Ansehen des Videos: Schnappatmung und Innovationsekel.

 

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Was wird aus der Klangbrücke?

Ein Ort der Kultur: die Klangbrücke in Aachen. Wenn einmal der Bushof abgerissen werden sollte, wird dann die Klangbrücke gleich miterledigt? Und: Die Kachelwand ist ein Kunstwerk von Ewald Mataré (nicht sein bestes). 

Von Christoph Allemand*

Neuerdings wird von Seiten der Politik die Idee in den Raum geworfen, es wäre „eine Notwendigkeit“, die Klangbrücke am Bushof/Altes Kurhaus DRINGEND ABZUREISSEN. So äußerte sich zum Beispiel Harald Baal, CDU-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, bei der Sitzung des Rates im April.

Als Grund wurde genannt, das Alte Kurhaus solle „optisch freigeräumt werden“.

Dass diese Klangbrücke Heimat und Aufführungsort für über 30 Vereine im Bereich Tanz, Theater und Musik ist – mit teilweise fantastischen Bedingungen für Akustik, Proben, Büro und Beleuchtung – wird dabei einfach vergessen. Das kommt in keinem Plan vor, es wird einfach nicht erwähnt.

Diese Vereine sind aber mittlerweile zu Recht alarmiert, weil die Bürger*innen dieser Stadt ja schließlich wissen, dass in Aachen ein Gebäude schnell mal abgerissen werden kann . . . ohne vorher einen vergleichbaren Ort für die Kulturvereine mit einer ähnlichen Ausstattung hochzuziehen und dann sofort zur Verfügung zu stellen. Das korrekt zu leisten ist nicht so das, was viele unserer Stadt zutrauen!!!

Es fehlt offensichtlich an Respekt vor der kulturellen Arbeit und auch an Bürgernähe, um den betroffenen Menschen ihre berechtigten Ängste zu nehmen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf seitens der Politik. Die UWG-Aachen ist seit längerem im direkten Austausch mit den Vereinen, um mit einer informierten Öffentlichkeit das Thema konstruktiv aufzuwerfen und den bisher nicht vollzogenen Dialog mit den Bürger*innen zu erzwingen.
Angesprochen auf mögliche Ersatz-Räumlichkeiten beim Abriss wurde den Vereinen seitens der Verwaltung lediglich mitgeteilt, „es gäbe ja freie Räumlichkeiten im Straßenbahndepot“ an der Talstraße (no comment!).

Abgesehen von der Art und der Weise des Umgangs mit Bürger*innen ist noch ein ganz anderer Punkt kaum nachvollziehbar: Städtebaulich ist der Abriss in keiner Weise historisch belegbar. Die Klangbrücke steht genau auf dem Ort, an

Die Klangbrücke von der anderen Seite.

dem (angegliedert wie heute ans Alte Kurhaus) der Kurkonzertsaal stand. Es ist sogar so, dass die Kurhausstraße, die unter der Klangbrücke hindurch führt, historisch nirgendwo verbucht und einfach dort falsch ist. Dort, wo heute die Busse durchfahren, war früher ein alter Kurgarten, umgrenzt von Kurkonzertsaal und dem Alten Kurhaus.

Wir können uns gerne darüber unterhalten, diesen Kurgarten wieder aufleben zu lassen. Sollte eine Mehrheit allerdings zu dem Schluß kommen, die Klangbrücke im Zuge der allgemeinen Neuordnung Bushof abzureißen, muss vorher ein vergleichbarer, ähnlich gut erreichbarer Ersatzort geschaffen worden sein. Das wäre das Mindeste an Respekt für die Vereine!

 

*Offenlage: Gastautor Christoph Allemand ist für die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG)  im Rat der Stadt Aachen.

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Was wird aus dem Quellenhof?

Der Quellenhof ist in der Reihe der Aachener Hotels das erste Haus am Platz. Das FünfSterne-Haus an der Monheimsallee sieht allerdings jetzt einer ungewissen Zukunft entgegen. Der jetzige Betreiber wird ab 1. 1. 2020 die Pforten schließen und das Haus verlassen.

Ein leerstehender Quellenhof, das wäre für Aachen eine mittlere Katastrophe. Der alte Kasten gehört der Familie Jagdfeld und wird von Jagdfeld verpachtet. Der Pachtvertrag endet und ein neuer Pächter ist – soweit ich jedenfalls weiß – nicht in Sicht. Und der alte Pächter – Pullmann – verlängert nicht mehr.

Der Quellenhof (Eröffnung: 1916) und sein ungewisses Schicksal waren jüngst im öffentlichen Teil des Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Wirtschaft Gegenstand kritischer Nachfragen. Doch außer dass im Rathaus dazu in Kürze Gespräche stattfinden werden, wusste niemand Genaues.

Das Hotel müsste dringend saniert werden, es hat 181 Zimmer und Suiten. Es ist angeblich gut ausgelastet, dort nächtigen zum Beispiel die Gäste, die zwecks Karlspreisverleihung nach Aachen kommen. Scheichs aus den Emiraten sollen dort sogar mal kurzfristig mitsamt ihren Falken gewohnt haben.
Früher war das angegliederte Thermalschwimmbad eine wunderbare Attraktion. Heute scheint das öfter geschlossen als offen zu sein.

In den letzten Jahren sind in Aachen mehrere große, neue Hotels errichtet worden. Und weitere werden noch gebaut, aktuell eines (Motel One) direkt gegenüber vom Stadttheater. Da ist es schwer zu verstehen, dass ab Januar ausgerechnet die gute alte Nobelherberge neben dem Eurogress leerstehen soll.

Infos zur Historie: https://de.wikipedia.org/wiki/Quellenhof_(Aachen)

Der Quellenhof – im Frühling.      Foto: Archiv

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Eine Entwicklung, die sich abzeichnete

Im November 2018 ging es los. Danach gab es noch weitere Berichte in der örtlichen Presse, die erahnen ließen: Das geht nicht gut, der Quellenhof wird womöglich ab 1. 1. 2020 geschlossen und  dann wird dort niemand mehr übernachten. Extra teuer ist es dann, dass stillgelegt Haus wieder zu reaktivieren. 

Seit den ersten Berichten wartete man darauf, dass tatsächlich klar wird, ob und wie es dort weitergeht. Nachfragen ergaben: Pächter und Eigentümer verhandeln, alles ist noch offen. 

Schließlich kam im Ausschuss für Wirtschaft bei dem Vortrag von ats die Nachfrage von einem Politiker: Wie sehen Sie die Entwicklung des Tourismus, wenn Ende des Jahres der Quellenhof schließt und kein neuer Pächter vorhanden ist? Antwort (sinngemäß): Wir sind in Sorge, wissen aber nichts Genaues.

Mehr zum Thema:

https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/paechter-accor-gibt-luxushotel-quellenhof-in-aachen-auf_aid-38977757

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Das Video zum zentralen FFF-Streik am 21. 06. in Aachen

Die angeblich erste, grenzüberschreitende Großdemonstration für den Klimaschutz soll am 21. Juni in Aachen stattfinden. #ac2106

Aachen ist ganz gut im Organisieren bedeutender Ereignisse, schließlich ist hier gerade die Karlspreisverleihung über die Bühne gegangen, wenn auch leider ohne Beteiligung der Bundesregierung.

In der Europastadt wird es am Freitag, 21. Juni, einen Sternmarsch geben mit Abschlusskundgebung am Tivoli. Die Fridays-for-Future-Organisatoren wenden sich in einem Video an mögliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Schaut es euch an.

Mehr Infos: https://ac2106.fridaysforfuture.de

Tags drauf, am Samstag, 22. Juni, findet die Großdemonstration gegen die Braunkohle statt. Vor Konflikten warnt schon – laut WDR – der Aachener Polizeipräsident Weinspach, ebenfalls in einem Video wird davon berichtet. Aber die Kids sagen: Es bleibt alles in einem rechtlich korrekten Rahmen.

Also dann: Man findet sich bei Twitter unter #ac2106

 

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Rätselhaft: Neue Säulen am Straßenrand

Steht in der Nähe vom neuen Polizeipräsidium (Trierer Straße/Ecke Debyestraße) und ist eine „Monofußanlage“. 14 Stück davon stehen in Aachen im öffentlichen Raum. Wozu?

Rätselhaft: Grauen Säulen stehen schon geraume Zeit in der Stadt herum. Was hat es damit auf sich? Um es gleich zu sagen: Ich hatte keine Ahnung.

Das seien Monofußanlagen, wird mir von einem Lokalpolitiker erklärt. Aha, Einfüßler also. Da denk ich doch gleich an die wunderbaren Kopffüßler von Horst Antes. Nein, heißt es, mit Kunst hätten die Teile nichts zu tun, eher mit Werbung, es seien Digital-City-Flags.

„Digital-City-Flags“ schau ich gleich mal bei Wikipedia nach und lese: „Verfasse einen Artikel zu dem Thema“. Das mach ich natürlich nicht, denn: Keine Zeit und keine Ahnung. Googeln ergibt, es sind nicht genehmigte Werbeflächen. Was man sieht ist jeweils nur ein Stumpf, wo noch ein Fahnenmast drauf gehört und dann eine Art Bildschirm – wie eine Flagge.

Wahnsinn, was es alles gibt. Die sogenannten Fahnen oder Flaggen sollen Tag und Nacht leuchten, nachts ein bisschen weniger hell. Und obwohl die Anlagen nicht in Betrieb sind, weil die Genehmigungen noch fehlen, zahlt der Betreiber angeblich schon die Pacht an die Stadt.  Wie angenehm für die Stadtkasse.

Mehr Infos: https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/aachen-die-digital-city-flags-lassen-seit-monaten-auf-sich-warten_aid-38762033

Zum Thema Lichtverschmutzung hier noch zwei Links, mit Dank an Peer van Daalen hinzugefügt:

http://www.lichtverschmutzung.de

https://www.spektrum.de/thema/lichtverschmutzung/1425419

 

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Besuch im HirschGrün und eine interessante Ausstellung

Rosen (l.), die duften, gibt es im HirschGrün in Aachen.

Im Gemeinschaftsgarten HirschGrün steht das Gras hüfthoch und die Blumen duften. Es war sehr angenehm, am ersten heißen Sommertag dort unter den Bäumen zu sitzen.

Der Garten wurde im April 2013 auf einer ehemaligen Brachfläche von etwa 1200 Quadratmeter gegründet. Neben dem Gelände befindet sich ein Spielplatz mit Spielgeräten, auf denen behinderte und nichtbehinderte Kinder zusammen spielen können. Spielplatz und Garten sind sehr gut gepflegt.

Kunst von Matthes Straetmans – gegenüber vom Eingang zum HirschGrün, Richardstraße.

Der Garten mitten in Aachen (Richardstraße) ist benannt nach Fredy Hirsch aus Aachen, der ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert wurde.

Von Montag bis Freitag, 17. bis 28. Juni, wird die Ausstellung „We The Six Million“ am Couven Gymnasium zu Gast sein. Zur offiziellen Ausstellungseröffnung, Dienstag, 18. Juni, 19 Uhr, veranstaltet das Gymnasium einen „Fredy Hirsch-Abend“, an dem an das Leben und Wirken von Fredy Hirsch, einem stillen Helden von Auschwitz, erinnert wird. Die Pressestelle der Stadtverwaltung teilt mit: Diese Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Fredy Hirsch besuchte von 1926 – 1931 die Hindenburg-Oberrealschule, die Vorgängerschule des Couven Gymnasiums. Er war ein homosexueller Jude, der in Auschwitz der SS die Einrichtung eines Kinderblocks abtrotzte und damit vielen Kindern das Leben rettete. Seine Biographie bietet einen besonderen Anknüpfungspunkt an die o.g. Ausstellung, welche sich mit verschiedenen Lebenswegen von Aachener Bürgern während und nach der Zeit des Nationalsozialismus ausführlich befasst.

Weiter wird mitgeteilt: Die Wanderausstellung für Schulen wurde von Studierenden der RWTH Aachen erstellt und am 9. November 2018 im Aachener Rathaus zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf der Grundlage von Akten zu jüdischen Opfern nationalsozialistischer Gewaltherrschaft dokumentiert die Ausstellung exemplarisch Lebenswege von Opfern der Schoah in Aachen Stadt und Land.

Dargestellt werden auf verschiedenen Ebenen zunächst das Leben und die Arbeit jüdischer Familien in der Region Aachen in der 1930er Jahren. Insbesondere werden dann die Bedeutung der Reichspogromnacht und ihre Folgen für das Leben der jüdischen Gemeindemitglieder beleuchtet. Zeitzeugeninterviews runden die Ausstellung ab.

 

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Fridays for Future: Großdemo auf dem Tivoli-Gelände

Der Vorplatz vom Aachener Fußballstadion, genannt Tivoli. Dort soll am 21. Juni demonstriert werden. Foto: Archiv

Stadtverwaltung, Polizei und die Veranstalter der europaweiten Fridays-for-Future-Demonstration haben sich geeinigt. Die Großdemo in Aachen soll auf dem Tivoli-Gelände und dem Tivoli-Vorplatz stattfinden. Das teilte das Presseamt der Stadt mit.

Am Freitag, 21. Juni, werden Schülerinnen und Schüler mit ihren Protesten gegen die Zerstörung des Klimas auf die Straße gehen. Europaweit wurde zum „Internationalen Streik-Tag“ nach Aachen eingeladen. Dazu sind im Vorfeld klare Informationen und Absprachen erforderlich.

Erwartet werden laut Veranstalter bis zu 20.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa. „Die Stadt will die jungen Menschen bei ihrer Veranstaltung unterstützen“, sagte  Oberbürgermeister Marcel Philipp zu.

Aachens neues Polizeipräsidium. Dort sitzt der Polizeipräsident in seinem Büro und warnt vor Gesetzesübertretungen bei der kommenden Großdemo in Aachen und bei der Demo tags drauf im nahegelegenen Braunkohlegebiet.

Beim Treffen im Aachener Rathaus habe sich auch der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach zufrieden mit dem ersten Ergebnis gezeigt, so wurde mitgeteilt. Der Polizeipräsident vertrete die Ansicht, die  Aachener Polizei sei „versammlungsfreundlich und möchte, dass die Menschen das wichtige Grundrecht auf Versammlungsfreiheit in einem optimalen Rahmen wahrnehmen können“. Der Tivoli mit dem Vorplatz als Veranstaltungsort sei auch aus polizeilicher Sicht die am besten geeignete Örtlichkeit für die zu erwartende Anzahl an Demoteilnehmern.

Im Hinblick auf die möglichen Aktionen des Bündniss „Ende Gelände“, die ebenfalls für das Wochenende im Rheinischen Braunkohlerevier angekündigt sind, richtete Dirk Weinspach noch einen Appell an die Teilnehmer von Fridays for Future: „Lassen Sie sich (. . . ) nicht durch andere für illegale Aktionen instrumentalisieren!“.  Er wolle vermeiden, dass junge Menschen in die „Strafbarkeitsfalle“ tappen, weil Sie glauben, sich mit vermeintlich zivilem Ungehorsam für die gute Sache einzusetzen.

Zur Übernachtungsfrage: Die zuletzt öffentlich diskutierten städtischen Turnhallen seien als eine Möglichkeit zur Übernachtung von Beginn an seitens der Verwaltung geprüft worden, aber an der Krefelder Straße gebe es – laut OB Philipp – bessere Lösungen. Man befinde sich bereits in intensiven Planungen, im Tivoli-Umfeld – unter Einbeziehung des am Stadion gelegenen Parkhauses – eine Infrastruktur für Schlafplätze zu schaffen, versicherte der Oberbürgermeister.

Ein Stellungnahme der Demo-Organisatoren zu dem Treffen im Rathaus und zu den Vereinbarungen liegt AachenNews.org noch nicht vor.

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Wer sehen will, welche Dimensionen die Bewegung mittlerweile angenommen hat, kann das hier tun.

 

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Lastenräder für die Waschbärbande

Zwei Aachenerinnen, denen Nachhaltigkeit ein wichtiges Anliegen ist, brauchen zwei Lastenräder. Doch die sind ganz schön teuer. Hier wenden sich die beiden an euch, liebe Leserinnen und Leser.

Sasi und Tine sind als Tagespflegepersonen aktiv und kümmern sich tagaus, tagein um neun Kinder. Mit der Waschbärbande wollen sie natürlich gern mobil sein, können aber den Öffentlichen Nahverkehr nicht in Anspruch nehmen. Einzelheiten erfahrt ihr in diesem Video.

 

Mit Crowdfunding könnt ihr übrigens auch das Kulturfestival in der Lothringer Straße, das sogenannte LothringAir unterstützen – und zwar hier. Das findet nämlich auch dieses Jahr wieder statt. Am Samstag, 29. Juni, von 14 bis 22 Uhr  lautet das Motto „Eine Straße macht Kultur“.

Was ist Crowdfunding? Es wird immer beliebter.

 

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Gemein: Bikes mit Wucht aus der Ladehalterung gerissen

Radstation in Forst: Hier läuft nichts mehr. Alle Räder sind geklaut, die Station wurde beschädigt.

„Wir hatten am Wochenende mit massivem Vandalismus zu tun“, ist auf der Säule von Velocity zu lesen. Von den Leih-Fahrrädern findet sich keine Spur. Was ist los mit der Velocity-Station am Quartier Guter Freund (Freunder Weg/Ecke Eisenbahnweg)?

35 Fahrräder sind kaputt oder geklaut, so berichtet die lokale Presse. Von insgesamt 180. Hauptsächlich betroffen sind Stationen im Ostviertel, auch die Station am Bahnhof Rothe Erde. Die Chefs von Velocity hatten gerade eine Belohnung von 50 Euro ausgelobt, da wurden die Diebe auch schon geschnappt. Einige entwendete Fahrräder konnten von aufmerksamen Zeitgenossen gefunden werden.

Auf dem Weg in die Mataréstraße konnte ich sehen, wie brachial die Diebe vorgegangen sind. Wer sich dort ausgetobt hat, den hatte die Wut gepackt. Unter den Dieben soll ein 17-jähriger Intensivtäter sein, so teilt die Polizei mit.

Wer noch weitere Räder findet, kann sich bei Velocity melden, Telefon: 0241/565 282 48. Wann die defekten Räder und Stationen wieder repariert sein werden, ist nicht bekannt.

Ungewohnter Anblick: Alle Lämpchen rot und kein einziges E-Bike angeschlossen. Die Raddiebe sind unterdessen gefasst.

Hier in der Lokalpresse weiterlesen

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Unterdessen geht der Radentscheid zum zweiten Mal „ON TOUR“:

Bei einer gemeinsamen Radtour bietet sich die Gelegenheit, die Menschen, die hinter dem Radentscheid Aachen stehen, kennen zu lernen, sich über das Bürgerbegehren zu informieren und einfach ein paar entspannte Stunden auf dem Rad zu erleben.

Radentscheid On Tour:
Haaren – Propsteier Wald – Haaren
Wann: Sonntag, 2. Juni, 11 Uhr
Wo: Treffpunkt am Feuerwehrpark Benno-Levy-Weg in Haaren
Länge: etwa 17 km
Schwierigkeitsgrad: Familienfreundlich

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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