Schwierige Lage mit Ministerin diskutiert

Die Personalnot in den Aachener Kitas ist oft beschrieben worden. Es müssen unbedingt mehr Menschen für die Arbeit in den Kindergärten gewonnen werden. In Aachen hatte es deshalb eine große Fachleute-Konferenz gegeben, die das „Aachener Modell“ aus der Taufe gehoben hatte.

Die schwierige Lage wurde jetzt via Zoom-Konferenz mit NRW-Familienministerin Josefine Paul (Grüne) diskutiert.

Die Situation in den Kitas ist derzeit angespannt: Verkürzte Betreuungszeiten, temporäre Zusammenlegung von Gruppen, manchmal tageweise komplett geschlossene Gruppen oder Einrichtungen sind keine Seltenheit.  Der Grund: Personalmangel.

Das „Aachener Modell“ bedeutet: Einsatz von kurzfristig angelernten Kräften zur Unterstützung des pädagogischen Personals – in Verbindung mit entsprechender Weiterbildung und Qualifizierung. Es könnte die Betreuungssicherheit für Kinder und Eltern mit dem mittelfristigen Aufbau neuer Fachkräfte verknüpft werden.

Das Ministerium „begrüßt die Initiative aus Aachen als einen Versuch, hier auf Basis eines breiten Spektrums von Akteur*innen auch selbst Verantwortung zu übernehmen“. Das teilte die Stadtverwaltung in einer Pressemeldung mit.

Es bleibt abzuwarten, wie viele von den Aachener Ideen umgesetzt werden können. Insbesondere wie viel (oder wenig) Qualifizierung für die zusätzlichen Kräfte vorgeschrieben sein wird. Voraussetzung für die Umsetzung des „Aachener Modells“ ist unter anderem die Anerkennung und Refinanzierung der zusätzlichen Stellen durch das Land.

Dass in den Kitas hinsichtlich Personal etwas geschehen muss, steht außer Zweifel. Und: Eine kurzfristige Entspannung ist ohne zusätzliche, innovative Ideen nicht zu erwarten.

Mit Infos von Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Freibad Hangeweiher öffnet am 1. Mai

Pünktlich am Montag, 1. Mai, öffnet Aachens einziges Freibad wieder seine Tore und startet in die neue Saison.

Es gilt derzeit noch die in Aachen seit ewigen Zeiten für Bäder übliche Kleiderordnung, von der die Autorin dieser Zeilen hofft, dass sie uns erhalten bleibt. Motto: Man muss nicht ALLES ändern, manches kann so bleiben, wie es immer war.

Jetzt noch etwas trostlos, aber bald wieder sehr anziehend hergerichtet: Aachens einziges Freibad, der Hangeweiher. Foto: AachenNews Archiv

In den vergangenen Jahren wurde investiert: Es gibt ein 50-Meter-Schwimmerbecken, ausgekleidet mit Edelstahl und mit Sprunganlage. Im Nichtschwimmerbecken – ebenfalls im Edelstahllook – gibt es Wasserkanonen, eine große Edelstahlrutsche und Massagedüsen.

Für die ganz Kleinen steht ein Kinder- und Planschbereich im Schatten schöner alter Bäume zur Verfügung. Außerdem gibt es Spiel- und Sportmöglichkeiten. Ganz gleich ob für Frühschwimmer*innen, Sonnenhungrige oder für den Familienbadetag – das innenstadtnahe Freibad mit großer Liegewiese und schönem Baumbestand ist wirklich attraktiv.

Montags ist vormittags immer Reinigungstag, da ist das Freibad geschlossen. Aber: Zu Beginn, am Montag, 1. Mai, entfällt der Reinigungstag, sodass der Hangeweiher ausnahmsweise von 6.30 bis 21.15 Uhr geöffnet ist.

Wenn es richtig heiß wird, ist der Andrang riesengroß. Dann wollen hunderte Menschen ins Wasser und auf die Wiesen. Derzeit ist zwar von Hitze keine Spur. Aber sollte diese einsetzen, dann lohnt es sich (um Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden) vorab eine Eintrittskarte im Webshop unter ticket-baeder.aachen.de zu kaufen.

Einzeltickets sind nicht termingebunden und ab Kaufdatum in allen städtischen Bädern drei Jahre gültig.

Der Hangeweiher ist vom 1. Mai bis zum 31. August wie folgt geöffnet:

Mo.  12.00 – 21.15 Uhr

Di.  06.30 – 21.15 Uhr

Mi.  06.30 – 21.15 Uhr

Do.  06.30 – 21.15 Uhr

Fr.  06.30 – 21.15 Uhr

Sa.  06.30 – 21.15 Uhr

So.  06.30 – 21.15 Uhr

Kassenschluss ist täglich um 20.15 Uhr, das Ende der Wasser- und Duschzeit ist täglich um 20.45 Uhr, das Gelände des Freibades muss bis 21.15 Uhr verlassen sein. Bei schlechter Witterung kann das Freibad früher geschlossen werden.

Mit Infos von Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Hier blüht uns jetzt nichts mehr

Relativ unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit sind am Aachener Klinikum Bäume gefällt worden. Hans Falk vom Aachener Baumschutzbund teilte jetzt mit, er habe am Samstag, 15. April, die unten stehenden Fotos gemacht. Vielen Dank für die Erlaubnis, diese hier veröffentlichen zu dürfen.  

Er schreibt dazu: „Ein Großteil des Baum- und Grünbestandes am Klinikum wurde kürzlich vernichtet. Dass dort wieder mal großflächig zugebaut werden soll, ist schon seit Jahren geplant, und jedes Jahr werden neue Bereiche kahl geschlagen.“

Wann dieser jüngste Kahlschlag hier geschah, das wissen wir nicht, es sieht aber alles noch frisch aus.

Wie in der örtlichen Presse vielfach mitgeteilt wurde, wird das Aachener Klinikum erweitert. Insbesondere rechts und links von dem Bauwerk gibt es bereits große Baugruben.
Anscheinend üblich: Direkt nach dem Fällen werden die Bäume nicht etwa zu Brettern, sondern zu Sägespänen verarbeitet.
Alle Bäume weg. Und nicht nur die.
Da die Fotos an einem Samstag gemacht wurden, ist der Parkplatz leer.
Blick auf die Baumstümpfe und die gerodeten Hügel. Hier singt kein Vogel mehr und summt keine Biene.
Müssen Wohngebäude, Parkhäuser (s. Abiomed) oder sonstigen Bauten errichtet und Plätze neu gestaltet werden, geschieht das leider oft auf Kosten des Baumbestandes.

Bäume treiben uns den Winter aus. Das Aufspringen der Knospen ist sowohl wichtig für die Fortpflanzung der Bäume selbst als auch als unverzichtbare Nahrungsgrundlage für zahllose Insekten.

„Es gibt allein sechs Bienenarten, die von Eichen abhängig sind“, berichtet dieser Tage der Tagesspiegel aus Berlin und feiert die Bäume und wirbt für den schonenden Umgang mit ihnen. Die Blütezeit kann eine ganze Stadt ins Frühlingserwachen treiben. „Die Baumblüte zeigt den Menschen seit Urzeiten, dass der harte Winter nun vorbei ist. Außerdem hebt der Duft der Blüten in unserem Kleinhirn die Stimmung.“

Das ist alles nicht möglich, wenn Bäume einfach abgeholzt werden.

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Bäume (gemalte, gefällte und lebende) in Aachen, Teil 3

Gesehen in einem Schaufenster in Aachen. Erstaunlich. Die Warenwelt bezieht sich auf ein längst in den Städten nicht mehr existierendes Idyll und verspricht sich davon Verkaufserfolge. Das funktioniert.
Unterwegs auf dem Vennbahnweg von Aachen-Forst nach Brand.
Wohl (geschätzt) 100 Bäume mussten fallen, weil das Aachener Klinikum erweitert wird. Heute (18. April) waren noch die Baumstümpfe und die Sägespäne zu sehen. Passant*innen standen zusammen und äußerten ihr Missfallen.
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Roncalli in Aachen: Schöne Bilder, tolle Kostüme

Roncalli gastiert in Aachen, diesmal auf dem CHIO-Gelände und ist dort wirklich besser platziert als am Blücherplatz. Es gibt ein wunderbares Programm, typisch Roncalli, mit vielen Bildern, Seifenblasen und Akrobaten. Ein Besuch lohnt sich, ist aber ziemlich teuer, besonders wenn man mit mehreren Kindern hingehen will. Nicht vergessen: Nach Ermäßigung fragen. Hier klicken.

Märchenhafte Zirkuswelt, noch bis 1. Mai in Aachen an der Krefelder Straße auf dem CHIO-Parkplatz. Mit Magie, Live-Musik und Varieté.
Fotografieren ohne Blitz ist erlaubt, Videos drehen darf man nicht. Kein einziges Tier tritt dort auf, dafür gibt es viel Akrobatik und lustige Clown-Szenen.
Ganz ungewöhnlich ist die Eröffnung. Man sieht Menschen und Tiere auf einer besonderen Leinwand. Dabei natürlich: Roncalli-Gründer Bernhard Paul
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Bäume: gemalt, gefällt und lebend, Teil 2

In der Harscampstraße gesehen.
Eifelstraße. Neuapostolische Kirche. Diese Kirche wird angeblich bald abgerissen, eine neue wird gebaut. Hoffentlich kommt dabei dieser Baum nicht unter die Räder.
An der Trierer Straße. Letztes Jahr im November. Völlig unklar, warum dort Bäume gefällt werden mussten. Nachfragen kann man sich sparen, insofern die Bäume auf Privatgelände standen und da heißt es: Wegen Datenschutz keine Auskunft.
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Polizei kassiert Verwarngeld und Bußgeld

Der Verkehrsdienst der Polizei hat an den Ostertagen Verkehrskontrollen in der Eifel durchgeführt. Denn eigentlich ist an den Ostertagen immer besonders viel idiotisches Verhalten im öffentlichen Raum (s. Carfriday) zu beobachten. Es gab Geschwindigkeitsmessungen und technische Kontrollen bei Fahrzeugen.  

Mehrere Raser meinten, den Carfriday-Brauch auch in diesem Jahr in der Eifel pflegen zu müssen – legten sich damit aber vor allem selbst ein Ei. Die Polizei überwachte unterdessen auch das Streckenverbot für Motorräder.

276 Fahrzeuge wurden auf der L 166 bei Kesternich gemessen. 39 Fahrerinnen und Fahrer hielten sich nicht an die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. 25 kamen mit einem Verwarngeld davon, 14 weitere müssen mit einem Bußgeld rechnen. Einem Fahrer droht zudem ein Fahrverbot.

Der schnellste Pkw wurde mit 99 km/h, das schnellste Motorrad mit 89 km/h gemessen. 18 Motorradfahrer hielten sich nicht an das Streckenverbot bei Steckenborn und mussten ebenfalls ein Verwarngeld zahlen. Gegen den Fahrer eines Kleinkraftrades wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Er war ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss unterwegs. „Darüber hinaus wurden auch Verstöße u.a. gegen die Gurtpflicht und das Handyverbot geahndet“, teilt die Pressestelle der Polizei mit..

Die Polizei führt weiter aus: „Die technischen Überprüfungen und Lärmpegelmessungen, insbesondere mit Bezug zum „Carfriday“ verliefen weitgehend ohne Beanstandungen. Lediglich bei zwei Pkw wurden gravierende Mängel festgestellt, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und einem Verbot der Weiterfahrt führten.“

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Bäume (gemalte, gefällte und lebende) in Aachen, Teil 1

In der Nähe vom Suermondtplatz gesehen.
Im Stadtpark gesehen, zwischen dem alten Evangelischen Friedhof und dem Knappschaftsgebäude, das bald abgerissen werden soll.
Ein großer, alter Baum in der Mataréstraße wurde Ende Februar gefällt und noch vor Ort zu Sägemehl verarbeitet. Warum musste der Baum fallen? Die zuständige Stelle bei der Stadtverwaltung darf keine Auskunft geben – angeblich wegen Datenschutz.
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Frohe Ostern

Es werden gerade zeitgleich Ostern, Pessach und Ramadan begangen. Das freut uns und wir wünschen allen ein wundervolles Fest ohne Streit. Es ist Ostersonntag, mitten im April.
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Was passiert denn hier? Baustellenbesuch!

In der Alfonsstraße in Aachen. – Das ist die Straße zischen Augustastraße und Luisenstraße. Man sieht einen voll verhangenen Bau, der sollte doch eigentlich schon (Ende 2022) fertig sein? Ist er aber nicht. Es gibt wohl Probleme mit der Fassade. 120 Wohnungen auf 3500 Quadratmetern sollen sich hinter der Christo-artigen Verpackung befinden. 48 davon sollen für Studierende reserviert sein. Bauherr: Bowfonds Property Development (bpd).
Bluegate am Bahnhof. – Kann man diese Baustelle eine „ewige Baustelle“ nennen? Auch am Bahnhof sollte alles längst fertig sein. Jetzt scheint – nach monatelangem Stillstand auf der Baustelle – der Generalunternehmer gewechselt zu haben. Ein Transparent kündete kürzlich davon, dass Zech übernommen hat. Kann man davon ausgehen, dass das stimmt? Bei dem Bau möchte man lieber keine Aussagen machen. Nur das: Zwischen den Bahngleisen und der Zollamtsstraße sollen einmal Büros für die RWTH, ein Hotel mit 160 Zimmern, Appartements für Studierende und ein Fahrradparkhaus mit 400 Plätzen entstehen.
Von der Burtscheider Brücke aus gesehen: Direkt gegenüber vom Bluegate (auch oft Blue Gate geschrieben) baut die Städtische Wohnungsbaugesellschaft GeWoGe sage und schreibe 190 Wohnungen, angeblich alle gefördert, d.h. für Mieter*innen besonders preiswert. Auf 9000 Quadratmetern. Zusätzlich noch Appartements für Studierende. Praktisch zwischen Burtscheider Brücke und Kasinostraße befindet sich die Baustelle. Dort zu bauen, das dürfte nicht gerade einfach sein. 2025/26 soll alles fertig sein. Bis dahin warten wir mal mit der Berichterstattung. Bei den Großbaustellen tut sich ja im Verlauf immer einiges. Zum Weiterlesen hier klicken.
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