Bagger nagen am Vegla-Gebäude. Bald ist es weg.

Langsam, ganz langsam geht es voran mit dem Abriss des Vegla-Gebäudes (links) im Frankenberger Viertel (Viktoriaallee/Bismackstraße). Weil sehr viel Asbest verbaut wurde, musste bisher ganz umsichtig und vorsichtig an dem Gebäude, das im Volksmund wegen der grünen Glasfassade „Aquarium“ genannt wurde, gearbeitet werden.

Derzeit sind besonders im hinteren Bereich zwei riesige Bagger zugange. Zwei weitere sind ebenfalls übergroß und werden nachts gebracht und aufgebaut. Alles ist mit jede Menge Lärm verbunden.

Entstehen soll auf dem Grundstück eine große Wohnanlage mit Geschäftsräumen, Praxen und Büros. Eine Tiefgarage soll die Anlage ebenfalls bekommen und 100 Wohnungen. Insgesamt sollen über 70 Millionen Euro investiert werden. Mit der Fertigstellung ist nicht vor Frühjahr 2022 zu rechnen.

Die Vegla wurde in den 70er Jahren von Saint-Gobain gekauft. Die Muttergesellschaft Saint-Gobain hat seit September 2015 ihren Sitz auf dem Gelände des Alten Tivoli in Aachen, Krefelder Straße.

***

Einmal im Frankenberger Viertel unterwegs erfahren wir, dass das beliebte Café Hase expandiert. Es wird ein weiteres Café eröffnet, das passenderweise „Café Fuchs“ heißen soll. Dieses Café wird in dem Eckhaus Schlossstraße/Oppenhoffallee zu finden sein. Derzeit wird noch Personal (m/w und leider d vergessen) gesucht, „tolle Leute, die uns bei der Umsetzung vom FUCHS unterstützen“.

Gar nicht weit weg ist die Alfonsstraße. Dieses unten abgebildete Grundstück habe ich mit Piraten-Kollege Felix Kehren kontinuierlich beobachtet, und es geschieht genau das, was wir von Anfang an befürchtet hatten: Preiswerter Wohnraum wird vernichtet, teurer Wohnraum wird gebaut. Schade, dass das nicht verhindert werden konnte. Und natürlich hat da Aachens Spekulant Gerd Sauren seine Finger im Spiel.

Dort – wo es noch vor zwei Jahren sehr preiswerten Wohnraum gab – werden angeblich bald viele Eigentumswohnungen gebaut. Mehr Infos über das Bauprojekt findet ihr hier. Da das Grundstück so wunderbar Innenstadt-nah ist, kann es aber sein (reine Vermutung meinerseits), dass es nochmals mit Gewinn verkauft wird, ehe dann in mehreren Jahren tatsächlich gebaut wird. Wir bleiben dran.

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