Zerstörungswut – wie doof ist das denn?

Muss das sein? Zerstörungswut wird hier abreagiert.

Vandalismus am Hangeweiher, Vandalismus an Velocity-Standorten . . . und vom Neuen Aachener Kunstverein (NAK) brennen nachts die Mülltonnen. Ich werde den Verdacht nicht los, dass da immer dieselben total frustrierten Menschen aktiv sind. Hier bereits berichtet.

Klar, Vandalismus gab es schon immer. Aber wie viel Wut muss man im Bauch haben, um Bänke so zu zerstören, dass man sie nicht mehr reparieren kann? Das ist so traurig.

Mir scheint, die Zerstörungswut richtet sich gegen einen gewissen entspannten Lebensstil, der einem auf die Nerven geht, wenn man sich z. B. nicht vorstellen kann, dass man über die Muße und die Bildung verfügt, um sich stundenlang mit moderner Kunst zu befassen.

Die Stadtverwaltung teilt bezüglich Hangeweiher folgendes mit:

Eine unschöne Entdeckung machten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes am Mittwochmorgen (17. Juni): Im Kaiser-Friedrich-Park haben Unbekannte zwei Holzbänke zerstört und die beiden Torhäuschen beschmiert.

Außerdem hinterließen sie auf der Rasenfläche eine große Menge Abfall. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grünflächenpflege des Aachener Stadtbetriebs werden die Bänke nun demontieren, da diese nicht mehr aufbereitet werden können, sondern durch neue ersetzt werden müssen. Seitens des Gebäudemanagements wird geprüft, ob eine Reinigung der Torhäusschen möglich ist.

2 Fotos oben: Stadtverwaltung Aachen
Scheint zu wirken, weit und breit kein „Unrat“ zu sehen ;-)))

Unterdessen werden im runtergerockten Elisengarten 14 Sitzbänke ausgetauscht. Damit ist das Erscheinungsbild dieser innerstädtischen Grünfläche etwas verbessert worden. Die Bänke waren kürzlich noch mit Flatterband versehen, da sie in Beton eingesetzt sind, der noch abtrocknen musste.

Neue Bänke hat der Elisengarten bekommen, der Rasen wird noch hergerichtet. Foto: Stadt Aachen/Timo Pappert

Außerdem arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grünflächenpflege des Stadtbetriebs kontinuierlich an der Rasenfläche. Erneut wurde Grassamen ausgebracht, um die Fläche zu schließen, und der Trampelpfad wurde etwas begradigt. Im Herbst sollen weitere Maßnahmen erfolgen.

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Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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