Zelte und Turnhallen reichen nicht. Dringend Unterkünfte gesucht

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine hat die Stadt Aachen 2.128 Geflüchtete in städtischen Übergangsheimen aufgenommen. Weitere Schutzsuchende haben private Unterkünfte gefunden. Insgesamt befanden sich Ende Juni 3.846 Personen im Leistungsbezug der Stadt Aachen, davon sind 1.288 unter 18 Jahre alt.

Allein im Juni wurden 261 Personen neu aufgenommen und 230 Personen aus den städtischen Unterkünften weitervermittelt. Am 30. Juni waren in Unterkünften der Stadt Aachen 1.086 geflüchtete Menschen untergebracht, davon 390 im Ankunftszentrum Siegel und in Turnhallen. 

Aachen als sicherer Hafen

Die aktuellen Zahlen machen deutlich, dass Aachen seiner Rolle als sicherer Hafen mehr als gerecht wird, denn die Stadt betreut 962 Menschen mehr als sie es formal laut Zuweisungsschlüssel des Landes NRW müsste. Die Zahlen unterstreichen aber vor allem, dass der Bedarf an Wohnraum weiterhin extrem hoch ist. 

„Die Zelte an Siegel waren von vorneherein als Not- und nicht als Dauerlösung vorgesehen. Für sie müssen wir dringend eine Alternative finden, und das nicht erst, wenn Herbst oder Winter kommen und das Wohnen im Zelt unmöglich machen“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Auch die Turnhallen seien als dauerhafte Lösung für die Unterbringung nicht geeignet, nicht von ihrer Struktur her und auch deshalb nicht, „weil sie für Kinder und Jugendliche im Unterricht und im Vereinssport wieder benötigt werden.“ 

Benötigt werden dringend Unterkünfte, die mittelfristig einen guten Aufenthalt bieten. Deshalb prüft das städtische Gebäudemanagement, welche Maßnahmen notwendig sind, um weitere Gebäude sowie das auf dem Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums befindliche Gebäude des technischen Dienstes als Unterkunft herzurichten.

Das alte Polizeipräsidium-Gelände – mitsamt dem Gebäude des technischen Dienstes – ist leer. Werden dort demnächst Flüchtende wohnen? Die Stadt prüft. Unterdessen wird überlegt, wer einmal den Abriss bezahlen will/kann/muss (über 4 Millionen Euro) und was genau nach dem Abriss auf dem Gelände gebaut wird. Der ALRV möchte es für sein Reitturnier (CHIO) nutzen.

Bereits im Juli bezugsfertig werden Teile der Grundschule in der Händelstraße und die ehemalige Kita in der Albert-Einstein-Straße.

Dennoch reichen die Plätze nicht. Die Stadt Aachen bittet daher alle Bürger*innen noch einmal ausdrücklich darum, weitere Unterbringungsmöglichkeiten anzubieten. Nahezu alle bislang bei der Stadt Aachen gemeldeten Wohnungsangebote sind bearbeitet und – wo geeignet – in Nutzung genommen worden. Bürger*innen, die noch keine Rückmeldung erhalten oder neue Angebote haben, werden gebeten, sich unter wohnraumvermittlung@mail.aachen.de zu melden. 

Turnhalle Königstraße wieder freigegeben

Bislang konnte die Turnhalle in der Königstraße an den Fachbereich Sport zurückübergeben werden, um sie nun wieder sportfähig zu machen. Solange es keine neuen Unterbringungsmöglichkeiten gibt, müssen Turnhallen allerdings weiter bereitgehalten werden, auch weil für die Zeltbewohner*innen eine Notunterkunft benötigt wird, falls eine außergewöhnliche Wetterlage den Aufenthalt im Zelt unmöglich macht. Das ist beispielsweise bei Sturm und Starkregen der Fall.

Weitere Infos www.aachen.de/ukraine

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Augen auf beim Gang durch die Stadt

Straßenlaterne im bevorzugten Design.

Zahl der Woche: 70

Italien erlebt gerade die schlimmste Dürre seit 70 Jahren. Sydney (Australien) versinkt im Wasser. Wir werden im Winter frieren wie noch nie, die Gas- und Strompreise explodieren. Wie schön, dass es auch Menschen gibt, die sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern, z. B. um die Straßenlaternen in Aachen. Anneliese, Hans-Dieter und Jürgen sind ganz aufgeregt (auf Facebook), weil irgendwo Lampen aufgestellt wurden, die ihnen nicht gefallen. Es ist halt Geschmacksache, einige alte Lampen sind buchstäblich Schrott, die neuen sind gewöhnungsbedürftig. Falsch ist, dass sich die Grünen heimlich die alten Lampen beiseite schaffen um das Gemüse in ihren Gärten zu beleuchten.

Überraschend zu: das Café am Fischmarkt/Ecke Annastraße.
Straßenlaterne im nicht gemochten Design.
Neu in Aachen: Das Motel One gegenüber vom Stadttheater. Hier passt doch bestimmt noch eine nostalgische Straßenlaterne hin.
Diese Seite wurde in Aachen übungsweise zusammengefrickelt, in der Stadt, auf die wir immer wieder gerne schauen.

Wo man während Corona die Leute rausgeschmissen hat, gibt es jetzt – völlig überraschend – Personalmangel. Wie immer in Deutschland will man für die schlechtbezahlten Scheißjobs „Kräfte aus dem Ausland“ holen. So können viele für 99 Euro nach Mallorca fliegen, weil andere sich für wenig Geld den Rücken kaputt machen.

WIR Wünschen ALLEN EINEN Schönen URLAUB!

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Beim Sommer-Kulturfestival: „Stadtglühen“ erlebt ersten musikalischen Höhepunkt

Das Heribert Leuchter Trio im Frankenberger Park. Foto: Henning Brinkmann

Wer am Sonntag den Abend im Frankenberger Park verbrachte, hat es nicht bereut. Das Heribert Leuchter Trio begeisterte sein Publikum wieder restlos. Auf Burg Wilhelmstein hat unterdessen am Freitag ein anderer Aachener die Leute von den Stühlen gerissen: Danger Dan (Daniel Pongratz) – früher Rap-Trio Antilopen Gang, jetzt als Solokünstler unterwegs.

Musikfans kommen zur Zeit in unserer Region voll auf ihre Kosten. Bei „Stadtglühen“, dem Sommer-Kulturprogramm der Stadt Aachen, steht ein weiterer musikalischer Höhepunkt auf dem Programm. Am Mittwoch, 20. Juli, um 20 Uhr gibt es modernen Gypsy Swing mit Joscho Stephan im Park des Ludwig Forums, Jülicher Straße. Mehr Infos hier. Und hier schon mal eine Kostprobe.

Es lohnt sich auch wegen anderer Veranstaltungen täglich der Blick auf die Seite von „Stadtglühen“.

Heribert Leuchter ist unterdessen am Mittwoch, 27. Juni, um 20 Uhr in Eilendorf im Moritz-Braun-Park erneut zu erleben. Mehr Infos hier. Die Formation: Carlo Nardozza/Trompete, Gero Körner/Piano, Steffen Thormählen/Schlagzeug, Werner Lauscher/Kontrabass und Heribert Leuchter/Saxophone.

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Heute im Frankenberger Park: Heribert Leuchter Trio. Vorher Tango und Jazz.

„Stadtglühen 2022“ im Frankenberger Park.

Das (Foto: s. oben) war gestern. Heute tritt im Frankenberger Park das Heribert Leuchter Trio auf. Heribert Leuchter /Saxophon, Gero Körner/Hammondorgel, Stefan Kremer/Schlagzeug spielen „Originalkompositionen und wenig gespielte Jazzstücke von z. B. Zoot Sims oder verjazzte Songs von David Bowie, die speziell auf das Konzept des basslosen Saxophontrios zugeschnitten sind“. So steht es in der Ankündigung.

Und weiter: „Die Musik zeichnet sich durch Transparenz aus und durch die – im besten Sinne – Vitalität klassischer Jazzmusik.“ Mit anderen Worten, dieses Konzert sollte man sich nicht entgehen lassen. Es ist zwar bewölkt und kühl, aber Regen ist nicht vorausgesagt.

Beginn: 20 Uhr. Die Veranstaltung gehört zum Kulturprogramm der Stadt Aachen, welches – wie schon im letzten Jahr – die hiesige Szene unter dem Titel „Stadtglühen“ präsentiert.

***

Vorher, ab 18 Uhr, gibt es im Frankenberger Park „Borrasca“. tangoX begibt sich auf die Spuren der Legende Piazzolla und zeigt mit Interpretationen voller Spannung und Witz, wie gut Tango und Jazz miteinander korrespondieren. Mit Johanna Schmidt (Violine), Bart Rademakers (Klavier), Stefan Berger (Kontrabass) und Stefan Kremer (Schlagzeug).

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Der ganze Preuswald wandert. Danach: Kaffee und Kuchen

Im Rahmen der Aktion „Aachen bewegt sich“ lädt das Stadtteilbüro Preuswald am kommenden Donnerstag, 14. Juli, alle Bewohner*innen der Siedlung am Rande Aachens von 11 bis 12 Uhr zu einem gemeinsamen Spaziergang durch den angrenzenden Wald ein.

Treffpunkt ist das Stadtteilbüro Preuswald an der Reimser Straße 76 a. Der Spaziergang wird von einer Bewohnerin aus Preuswald geführt.

Anschließend lädt das Stadtteilbüro zu einem gemütlichen Ausklang bei Kaffee und Kuchen ein. Informationen gibt es bei Quartiersmanagerin Dolores Langer unter der Telefonnummer 0175 4380933 und der Mail-Adresse stb-preuswald@mail.aachen.de .

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Endlich gibt es wieder einen Drogeriemarkt im Viertel

Sagenhaft. Quasi das ganze Frankenberger Viertel freut sich. Worüber? Darüber, dass in der Viktoriaallee ein dm-Drogeriemarkt eröffnet hat. Kein Witz! Endlich muss man nicht mehr weit fahren um den Drogeriebedarf des eigenen Haushalts zusammenzukaufen. Von der Babynahrung bis zum Haarwaschmittel ist ALLES vorhanden, es ist ein gutsortierter Laden mit freundlichem Personal. Tatsächlich: Ein Gewinn für das Viertel.

Wäre perfekt, wenn auf dem Mittelstreifen der Viktoriaallee Baken für Fahrräder aufgestellt werden könnten.

Wie man hört, soll nebenan ein Alnatura-Laden hinkommen, außerdem noch ein REWE. Das wird Netto schmerzlich am Umsatz zu spüren bekommen, bisher musste man ja alles restlos entweder im Netto in den Arkaden einkaufen oder im Netto in der Bismarckstraße oder im Netto in der Oppenhoffallee.

Nebenbei: Der Gründer der dm-Ladenkette, Götz Werner, schrieb in seiner Biografie „Womit ich nie gerechnet habe“ folgendes: „In der Schule sitzengeblieben, nach elf Schuljahren abgegangen. Deutscher Jugendmeister im Rudern, Drogist gelernt, Prokurist geworden. Verstoßener Sohn. Realträumer. Gründer wider Willen.“

Ebenfalls neu: „Burgerheart“

Von der Viktoriaallee zum Kapuzinergraben: Dort eröffnet in Kürze „Burgerheart“, das ist Aachens größtes Hamburger-Restaurant (auf 600 Quadratmetern). Direkt gegenüber vom Stadttheater gibt es bald 25 verschiedene Burger-Sorten: mit Fleisch, vegetarisch und vegan. Auf 195 Plätzen können sich innen die Gäste niederlassen. „Burgerheart“eröffnet am Donnerstag, 14. Juli. Inhaber sind Jörg und Heike Ritter, für sie ist es nicht das erste Restaurant, das sie in Aachen betreiben.

Ziemlich genau gegenüber vom Stadttheater: „Burgerheart“
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Ein Blick durch Glas in Aachens Vergangenheit

Aachens Untergrund ist archäologisch wertvoll. Sobald man etwas in der Erde gräbt, finden sich Reste aus der Römerzeit, aus der Zeit Karls des Großen oder anderer bedeutender Vorfahren wie Kelten und Staufer. Sogar wenn man in einer Burger-Bude am Markt zur Toilette geht, schreitet man über ein archäologisches Fenster, ein Bodendenkmal, das Ausgrabungen der Öffentlichkeit sichtbar macht.

Man geht über eine dicke Glasscheibe im Boden. Foto: Lukas Evers
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Bauzaun wird zur Bildergalerie. (Jetzt mit wichtiger Korrektur. „Hall“.)

Die Fraktion Die Zukunft im Rat der Stadt Aachen hatte die Idee, ein Festival der Graffiti-Künstler*innen zu veranstalten. Das in Aachen durchzusetzen ist nicht leicht. Es gibt eine abgespeckte Version der ursprünglichen Idee. Durch vielfaches Nerven wurde schließlich der Bauzaun rund um das Neue Kurhaus zur Verfügung gestellt. Teile vom Ergebnis sind hier zu sehen. Fazit: Das Experiment sollte wiederholt und ausgedehnt werden.

Viele dieser Bilder sind schon auf den diversen Seiten von Facebook gezeigt worden. Dieses besonders oft.
Graffiti sind meistens ziemlich farbenfroh. Dieses Teil ist ganz anders.
Hier befand sich zunächst eine falsche Interpretation des Textes. Die wurde entfernt. Mit „Hall“ ist eine sogenannte „Hall of Fame“ gemeint, also eine legale Möglichkeit Graffitis zu sprühen. Mit Sybille ist Oberbürgermeisterin Keupen gemeint. Zuvor stand hier, das Wort „Hall“ beziehe sich auf eine neue Sporthalle. Das war falsch. Vielen Dank dem anonymen Schreiber, der auf den kapitalen Fehler hingewiesen hat.

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Ein Meilenstein auf dem Weg in Richtung Klimaneutralität

Die Stadtverwaltung in Aachen wird jetzt den 1000sten Förderbescheid für eine Solaranlage überreichen. Das Förderbudget von 1,5 Millionen Euro im Jahr 2022 „wird sehr rege für Photovoltaik-Anlagen und solarthermische Anlagen in Anspruch genommen“, hat man bei der Stadt bemerkt. 

Die Stadt Aachen selbst geht beim Thema Ausbau PV-Anlagen mit gutem Beispiel voran. Sie stellt nicht nur 1,5 Millionen Euro an Fördermitteln für Privatleute und Gewerbe bereit, sondern baut bis zum Jahr 2025 eigene Solaranlagen auf alle geeigneten kommunalen Gebäude. Das Potenzial auf allen bewirtschafteten Gebäuden wurde untersucht, und 156 Gebäude mit einer möglichen Photovoltaik-Leistung in Höhe von 10.200 kWP (Kilowattpeak) identifiziert. Sowohl mit der Übernahme vorhandener Anlagen als auch durch die Nutzung von kommunal verwalteten Sondergebäuden, darunter zum Beispiel Stiftungsgebäude oder Pachthöfe „steht ein Gesamtpotential in Höhe von 13.800 kWp zur Verfügung“. 

Mit dieser Leistung sei es theoretisch möglich, den städtischen Strombezug zu rund 50 Prozent regenerativ und lokal zu erzeugen, so wurde mitgeteilt. Dadurch würden sich jährlich 6.600 Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen lassen. Dies sei ein großer Meilenstein auf dem Weg in Richtung Klimaneutralität 2030.

Für die kommenden 4 Jahre wurden Mittel in Höhe von 18,6 Millionen Euro in den städtischen Haushalt festgeschrieben. Die jährlichen Stromkosten in Höhe von 6,2 Millionen Euro könnten bei vollständiger Umsetzung des Projektes auf 4,8 Millionen Euro reduziert und somit jährlich 1,4 Mio. Euro (zuzüglich etwaiger Verkaufserlöse aus der regionalen Direktvermarktung) eingespart werden.

Mit Infos der Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Wer Wohnraum kurzzeitig vermietet, muss sich registrieren lassen

Wer seine Wohnung in Aachen für wenige Tage (z. B. via Airbnb) vermietet, muss diese Wohnung anmelden. Angebote, zum Beispiel auf Portalen, dürfen nur noch mit zugeteilter Identifikationsnummer gemacht werden. Das ganze Vermietungs-Business fand bisher eher anonym (auf einschlägigen Online-Portalen) statt. Außerdem ist es in den vergangenen Jahren in Aachen expandiert – und das bei ansonsten herrschender Wohnungsnot.

Die neue Regelung der Anmelde- und Registrierungspflicht macht dieses Business – angeblich – transparenter und nachvollziehbar. Die Verwaltungen nennen das Thema: „Kurzzeitvermietung von Wohnraum zum Beispiel zum Zweck der touristischen Beherbergung oder des so genannten Medizintourismus“. Genau hier ist die neue Wohnraum-ID ab sofort erforderlich.

Aachen ist „von erheblichem Wohnraummangel betroffen“, weiß die Stadtverwaltung. Man hat sich 2021 vorbereitet, schon im August 2019 erstmals eine Satzung zum Schutz und Erhalt von Wohnraum erlassen, die aufgrund gesetzlicher Neuerungen zum 1. März 2022 aktualisiert wurde.

Sowohl auf private Kurzzeitvermieter*innen wie auch auf Plattformbetreiber*innen, wie zum Beispiel Airbnb, booking.com oder fewo-direkt, kommen also neue Vorgaben zu. Ab sofort gelten für Kurzzeitvermietungen konkret folgende Regelungen:

–           Es besteht eine Registrierungspflicht für Wohnraum, der für Kurzzeitvermietung genutzt werden soll. Diese Regelung schließt auch Ferienwohnungen oder Pensionen ein, wenn sie auf Ferienwohnungsplattformen und vergleichbaren Medien angeboten und/oder beworben werden. 

–           Betreibende von Online-Plattformen und anderer Medien dürfen nur noch Angebote mit ausgewiesener Wohnraum-Identitätsnummer zulassen.

–           Der Bußgeldkatalog für Fälle, in welchen dies unrechtmäßig nicht geschieht, wurde erweitert und der Bußgeldhöchstbetrag auf 500.000 Euro festgesetzt.

Diese Regelungen sind verpflichtend und gelten auch für die genehmigungsfreie Kurzzeitvermietung. Genehmigungsfrei darf Wohnraum in Aachen bis zu drei Monate, längstens 90 Tage im Kalenderjahr, für die Kurzzeitvermietung überlassen werden. 

Für Studierende besteht eine Sonderregelung, sodass sie den von ihnen angemieteten Wohnraum für weitere drei Monate, längstens für insgesamt 180 Tage im Kalenderjahr, für die Kurzzeitvermietung nutzen können. Die Nutzung von Wohnraum über diese Zeiträume hinaus bedarf einer Genehmigung der Stadt Aachen.

Für private Kurzzeitvermieter*innen, die bereits Wohnungen auf den bekannten Portalen oder anderen Plattformen anbieten, gilt eine Übergangsfrist bis zum 30. September 2022 zur Beantragung der Wohnraum-Identitätsnummer. Die Wohnraum-Identitätsnummer kann ab sofort über das Service-Portal des Landes Gemeinsam-Online unter www.serviceportal.gemeinsamonline.de/Onlinedienst beantragt werden. Weitere Infos gibt es unter www.aachen.de/wohnraumid .

Zu Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration gerne per Mail unter wohnraumschutz@mail.aachen.de oder telefonisch unter 0241 432 – 56401, -56403, -56433 oder -56445 zur Verfügung.

Mit Infos der Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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