Impfungen für Kinder von 5 bis 11 Jahren

Kinder zwischen 5 und 11 Jahren können in der Kinder-Impfstelle der StädteRegion Aachen (Aachen-Arkaden, Trierer Straße 1) oder in den Praxen der Kinderärzt*innen geimpft werden. 

Es sind zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen geplant. Die Kinder-Impfstelle ist montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Geimpft wird ausschließlich mit vorheriger Terminbuchung. 

Im Kinder-Impfzentrum wird keine Zweitimpfung nach „Off-Label-Erstimpfungen“ durchgeführt. Auch Booster-Impfungen sind aktuell nicht vorgesehen. Für die Kinderimpfungen verwenden die Ärzt*innen ausschließlich den BioNTech-Kinderimpfstoff. In die Impfung der Kinder müssen die Sorgeberechtigten einwilligen. Alle Informationen und die Terminbuchung findet man unter: 

www.staedteregion-aachen.de/kinderimpfung

In den Aachen-Arkaden befinden sich mehrere Einrichtungen des Gesundheitsamtes, auch die Kinder-Impfstelle. Foto: Archiv

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Das Parkhaus ist platt, wie geht es weiter? Dazu: Digital-Dialog am heutigen Freitag, 17 Uhr

Nachdem das Parkhaus in den vergangenen Monaten abgerissen worden ist (Reste: s. Foto), entsteht am Büchel bald ein neues Stück Stadt. Ein zentraler Bestandteil wird ein attraktiver öffentlicher Freiraum im Herzen der City sein. Weitere Infoswww.buechel-aachen.de.  

Das Altstadtquartier neu gestalten: Seit Monaten arbeiten Verwaltung und die Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen (SEGA) gemeinsam mit den Kommunalpolitiker*innen an der Zukunft des Altstadtquartiers Büchel. Mit von der Partie: die Planer*innen von trint&kreuder Architekten aus Köln und scape Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf.

Mittlerweile liegen für die städtebauliche Planung drei Varianten auf dem Tisch. Im Rahmen eines Online-Bürger*innen-Dialogs am heutigen Freitag, 28. Januar, 17 Uhr, werden sie auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen präsentiert und diskutiert: www.youtube.com/stadtaachen.   

Das Presseamt teilt mit: Es werden auch Informationen zu baurechtlichen Verfahren im Quartier gegeben. Dazu gehören der in Aufstellung befindliche Bebauungsplan und die Entwicklungsziele für ein mögliches Sanierungsgebiet am Büchel. Unter der Moderation von Bernd Büttgens vom Medienhaus Aachen informieren und diskutieren Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Stadtbaurätin Frauke Burgdorff, SEGA-Geschäftsführer Christoph Vogt, die Planer und weitere Büchel-Expert*innen.

Die Fragen und Anregungen der Zuschauer*innen werden aus dem Chatroom in die Debatte eingebracht.   

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Ausgezeichnet: der Archimedische Sandkasten

Der Archimedische Sandkasten in Aachen ist aufgrund seines Innovationscharakters und seiner enormen Beliebtheit ausgezeichnet worden. Darüber freut sich Dr. Jutta Göricke, Leiterin des Marketings der Stadt Aachen und Ideengeberin des Projekts: „Als wir 2016 den ersten Archimedischen Sandkasten organisierten, waren alle Mitstreiter*innen sofort begeistert. Dass wir aber auf so eine positive Resonanz in der Stadtgesellschaft stoßen, das haben wir uns nicht zu träumen gewagt.“

Inzwischen ist der Archimedische Sandkasten auf dem Katschhof ein fester Bestandteil des Aachener Sommers.“

Seit 2016 werden jeden Sommer 150 Tonnen Sand auf den historischen Katschhof zwischen Dom und Rathaus aufgeschüttet. Jung und Alt können dann nach Herzenslust baggern, buddeln und in Liegestühlen chillen. 

Der Archimedische Sandkasten von 2020. Foto: Archiv

Innerhalb der städtischen Ferienspiele, der Archimedischen Werkstatt, konstruieren Kinder und Jugendliche unter Aufsicht eine monumentale, wachsende Installation, die von der Stadtgesellschaft beobachtet und entdeckt wird. Große und kleine Ingenieur*innen begeben sich auf die Spuren von Archimedes, der als größter Mathematiker und Maschinenbauer der Antike gilt.

Wer auch in 2022 den Archimedischen Sandkasten besuchen möchte, der sollte sich am besten schon jetzt die Sommerferien freihalten, denn dann heißt es wieder ganze sechs Wochen lang: Schaufeln raus! Die Ferienspiel-Kinder lernen übrigens in den ersten drei Wochen, wie man mit Windkraft Energie gewinnt.  

Den Archimedischen Sandkasten und andere zertifizierte Projekte findet man hier: https://unsere-stadtimpulse.de/project/archimedischer-sandkasten

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Demo, Gegendemo und ein Privileg

Samstag empfiehlt es sich wieder, die Innenstadt zu meiden. Zwei Demonstrationen á 700 Personen wird es voraussichtlich geben. Und man kommt ab mittags weder mit dem privaten Pkw noch mit den Bussen der ASEAG wirklich weit. Allerdings hat die Polizei bisher noch keine diesbezügliche Meldung verbreitet.

Die Gegenkundgebung findet zur gleichen Zeit auf dem Theaterplatz statt. Dort wird mit 200 Personen gerechnet. 

Die größte Gegenkundgebung konnte man in der Vergangenheit in den Aachen-Arkaden besichtigen. Hunderte, wenn nicht tausende Menschen standen seit Beginn des Jahres 2022 an und haben sich impfen oder boostern lassen. Eltern brachten ihre Kinder. Alles war gut organisiert und lief reibungslos. Da kann man zufrieden sein.

Geht alles wie von den Demonstranten letzten Samstag angekündigt, so werden die Impfgegner und Corona-Impfpflicht-Gegner die Straßen, die von der Polizei freigehalten werden, von 15 bis 19 Uhr verstopfen. Vorsicht: Mindestens die Hälfte der Impfpflicht-Gegner ist vermutlich wieder ohne Mundschutz unterwegs. Wer kleine Kinder zu Hause hat, sollte sich die Demo besser nicht anschauen, und dann das Virus nicht mit nach Hause nehmen. Die Omikron-Variante von Sars-COV-2 ist hoch ansteckend und verbreitet sich durch Aerosole, also durch die Luft. 

Bushof und Elisenbrunnen werden von der ASEAG nicht angefahren. Das hat schon an den vergangenen Samstagen viele Aachenerinnen und Aachener verärgert. Demonstrationsrecht hin oder her, aber irgendwann muss auch mal wieder die Innenstadt an einem Samstagnachmittag erreichbar sein. 

Müssen wir uns daran gewöhnen? Foto: Archiv


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Wenn du es kannst, sei froh!

Sich impfen lassen zu können, ist im Grunde ein Privileg: Du hast als Kind beim Arzt oder im Krankenhaus nicht den Horror erlebt und deshalb Zeit deines Lebens Angst vor Spritzen. Du hast eine gute Schulbildung genossen, die dir die Vorzüge von rationalem Denken auf einigermaßen erträgliche Weise ins Gehirn tief eingegraben hat. Jemand hat sich viele Jahre lang um dein Wohlergehen gekümmert und ist freundlich aktiv geworden, als du in der Pubertät in Scheinwelten abgedriftet bist. Du konntest regelmäßig spüren, dass du etwas bewirkst, es war deiner Umgebung nicht ständig total egal, was du gesagt hast und wie es dir ging. – Davon, dass es schon allein ein Privileg ist, für die Impfung nicht bezahlen zu müssen und nicht in einem 3. oder 4. Welt Land zur leben, soll hier erst mal nicht die Rede sein.

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Es kracht auf der Trierer Straße

Unfall auf der Trierer Straße. Hat dort wieder mal ein Rennen stattgefunden, ein Rennen gegen die Zeit? Foto: Polizei Aachen

Bei einem Verkehrsunfall auf der Trierer Straße sind gestern Nachmittag (25. Januar) zwei Personen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wird vermutet, das einer der beiden auf der Trierer Straße ein Rennen – nicht gegen einen anderen, sondern gegen die Zeit veranstaltete, und dass sich deshalb der Unfall ereignete.

Der Auffahrunfall geschah gegen 16 Uhr, nachdem eine Fahrerin (41) vom Parkplatz eines Supermarktes nach rechts auf die Trierer Straße abgebogen war und vor einer gelben Ampel an der Kreuzung Vennbahnweg angehalten hatte.

Ein 39-Jähriger, der in Richtung Kornelimünster unterwegs war, bremste zu spät ab und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf das Fahrzeug der 41-Jährigen auf. Beide wurden – nach ersten Erkenntnissen – leicht verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ein Alkohol- und Drogentest führte bei dem Mann zu positiven Ergebnissen. Im Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Aufgrund mehrerer Zeugenaussagen ermittelt das Verkehrskommissariat – wie erwähnt – auch wegen eines möglichen Kraftfahrzeugrennens.

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Polizei findet Fotos: Wer vermisst diesen Schmuck?

Eins von zahlreichen Fotos, die die Polizei bei einer Wohnungsdurchsuchung fand. Foto: Polizei Aachen

Bei einer Wohnungsdurchsuchung nach einem Raubdelikt wurden bei einer 56-jährigen Tatverdächtigen mehrere Fotos von Schmuckstücken gefunden. Es besteht der Verdacht, so teilt die Polizei mit, „dass diese Schmuckstücke aus Diebstählen stammen“.

Die Frau, die als Diebin infrage kommt, war in den vergangenen Jahren im Bereich der StädteRegion Aachen als Hauswirtschafterin und Reinigungskraft bei Senioren tätig und könnte diese Schmuckstücke im Rahmen ihrer Tätigkeit entwendet haben.

Sollten jemand Teile der fotografierten Schmuckstücke wiedererkennen, so wende er/sie sich bitte an die Polizei unter Telefon 0241/9577-31501 oder (außerhalb der Bürozeiten) unter der Nummer 0241/9577-34210. (am)

Foto: Polizei Aachen
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Aachen: Alles neu in der Krämerstraße 

Die Stadt Aachen und der Netzbetreiber Regionetz gestalten die Krämerstraße inmitten des Pfalzbezirks um. Die Bauarbeiten sollen Ende Februar beginnen und dauern voraussichtlich bis Ende 2022.

In einer digitalen Informationsveranstaltung am Donnerstag, 27. Januar, werden Stadt und Regionetz über die bevorstehenden Bauarbeiten ab 18.30 Uhr aufklären. Die Sendung wird live über den You-Tube-Kanal der Stadt Aachen ausgestrahlt: www.youtube.com/stadtaachen (https://youtu.be/UoM8w1AatvU).
Gebaut wird in zwei Phasen.

Die Regionetz beginnt im Februar zwischen der Kirche St. Foillan und arbeitet sich bis zur Krämerstraße 2 am Abzweig zum Katschhof vor. Sie verlegt neue Gas- und Wasserleitungen und erneuert die Hausanschlüsse. Die Arbeiten sollen vier Monate dauern. 

Die Krämerstraße in Aachen. Foto: Archiv

In der zweiten Phase erneuert die Stadt die Oberfläche der Krämerstraße zwischen St. Foillan und dem Haus Krämerstraße 2. Die Arbeiten beginnen im Anschluss an die der Regionetz und sollen ebenfalls vier Monate dauern. Die Oberfläche wird am Ende in etwa so aussehen wie die auf dem Hof und in der Körbergasse. Zudem werden eine Abflussrinne fürs Regenwasser und Platten mit taktilen Leitelementen für Sehbehinderte in die neue Oberfläche eingebaut. 

Das Bauunternehmen arbeitet in der zweiten Phase immer in kürzeren Abschnitten. Alle Geschäfte bleiben während der gesamten Bauzeit zu Fuß erreichbar. Lieferverkehr ist möglich über Katschhof, Hof, Hühnermarkt und Münsterplatz.

Weiterführende Infos unter: www.aachen.de/kraemerstraße

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Aachen: Grüne und CDU kommen sich näher

Es ist Montag und man könnte sich wieder mal ein paar Gedanken zur Politik in Aachen machen.

Wichtigste Meldung zur Zeit: Die Aachener GRÜNEN haben sich in die Arme der CDU geworfen. Sie haben sich tatsächlich mit der CDU auf einen gemeinsamen Haushalt geeinigt. Dabei muss man wissen, dass der Haushalt eine Aufstellung ist von Projekten, für die das Geld, das in der Stadtkasse drin ist, ausgegeben werden soll. 

Ein kluger Blick in den Haushalt zeigt schnell, was in Aachen im Jahr 2022 realisiert wird und was nicht.

 Im Haushalt ist zum Beispiel kein einziger Euro drin, um nur mal zu prüfen, ob Aachen als „Schwammstadt“ eventuell funktionieren könnte. Man würde dann das Regenwasser für etwas Besseres verwenden als es umstandslos in die Kanalisation zu leiten. Es war dies einer von mehreren konsequent-grünen Vorschlägen der Fraktion DIE Zukunft, dafür mal ein paar Euro in die Hand zu nehmen. Güne/CDU dazu: nein. Ebenso kein ok für: Fluglärm-Gutachten, Mobilitätskataster, Dach- und Fassadenbegrünung.

Die Grünen und die CDU. . .  eine derartige Koalition hat es bereits einmal gegeben im Stadtrat von Aachen (und gibt es schon seit etwa 20 Jahren in der StädteRegion). Die Stadt Aachener Koalition ist krachend gescheitert. Die Grünen versuchen es nun erneut. Wobei aus der CDU zu hören ist, dass die Verbrüderung erst mal nur für den Haushalt gilt. Von einem weiteren Zusammengehen könne noch keine Rede sein. Fehlt nur noch, dass die Grünen der CDU hinterherlaufen. 

Selbst hat die größte Fraktion im Aachener Rat nämlich – besonders nach dem kürzlichen Tod von Grünen-Urgestein Michael Rau – keinen erfahrenen Politiker*in mehr in ihren Reihen, der/die beim Umsetzen der Ziele (z. B. Verkehrswende) Durchsetzungskraft hat. Die Oberbürgermeisterin kommt da offenbar nicht infrage, sie wirkt seltsam abgetaucht. Wie dem auch sei: SPD, Die Linke und DIE Zukunft befinden sich jetzt in der Opposition und werden ab sofort HOFFENTLICH den Grünen unermüdlich unter die Nase reiben, was alles besser laufen kann in Aachen. Da hatten sich die 3 bisher doch ein bisschen zurückgehalten.

„Alles abgelehnt“, resümieren auch die Linken. Dabei hat gerade z. B. ihr Vertreter im Schulausschuss gefordert, ein Sümmchen für mehr musikalische Frühförderung in den Grundschulen in den Haushalt einzustellen. Abgelehnt. So auch alle weiteren Vorschläge der Zukunft, außer dem nach mehr IT-Fachleuten (aka IT-Hausmeister), ohne die im übrigen die teuer angeschafften Computer gar nicht zu gebrauchen sind und „in den Regalen verstauben“, wie eine Lehrerin im Schulausschuss öffentlich berichtete. 

Die SPD etwa hat mit ihrer Forderung, die Absenkung der Kita-Beiträge für Geringverdiener bis Sommer 2023 beizubehalten, bisher nicht landen können. Mal sehen, ob der Finanzausschuss diesbezüglich doch noch etwas möglich macht?

„Viel versprochen, wenig umgesetzt“, das hieß es neulich auch beim ADFC, nachdem sich die Radler*innen mal die Förderung des Radverkehrs genauer angesehen hatten. Ergebnis: Radvorrangrouten längst nicht komplett, vom Radverteiler-Ring keine Spur, Umsetzung des Radentscheids mangelhaft, Umbau von Kreuzungen, neue Radwege, baulich geschützte Radspuren – nicht in Angriff genommen. 

Prognose: Wenn das so weitergeht, dann werden die Grünen nach der nächsten Kommunalwahl nicht mehr die größte Fraktion im Stadtrat sein.

Kommt in Aachen nicht voran: Die Umwandlung gefährlicher Fahrradstreifen in Protected Bike Lanes. Hier: Vaalser Straße Nähe Grenzübergang.

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Alles schwierig: Das Virus, der Wolf und der Radverkehr

Die Pandemie greift weiter um sich, Omikron fegt durch das Land. Aber – und das tröstet nun doch ein wenig – die Zahl der Menschen auf den Intensivstationen steigt nicht, sie sinkt ein wenig. Gegenüber der Meldung von Mittwoch, 19. Januar, gibt es jetzt in der StädteRegion Aachen 901 Infizierte mehr

Die Maßnahmen ändern sich alle Nase lang, die Zahlen sind nicht mehr zu überblicken, jeden Tag was anderes, die Prognosen sind schlecht. Wer soll da noch den Überblick behalten?

Wegen technischer Probleme bei der Speicherung und Übermittlung von Daten – so teilen StädteRegion und Stadtverwaltung mit – hinkt (nicht durch das Gesundheitsamt verschuldet) die Gesamtzahl der Fälle erheblich hinterher. Gemessen an den Zahlen der Vortage und unter Berücksichtigung der landesweiten Steigerungsrate wurden schätzungsweise 2000 Fälle von nachgewiesen Infizierten noch nicht erfasst und übertragen. Sobald der technische Fehler gefunden und behoben sei, würden diese Fälle schnellstmöglich abgearbeitet. 

Für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger ergibt sich kein unmittelbarer Nachteil! Positiv getestete Personen werden ohnehin nicht mehr durch das Gesundheitsamt kontaktiert. Sie bekommen das Testergebnis direkt durch das jeweilige Labor.

Dennoch wird alles getan, um schnellstmöglich wieder korrekte Daten liefern zu können. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes liegt bei 681 (573 am Mittwoch). Weitere Informationen findet man auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

Neue Kontaktmöglichkeit für „PCR-Positive“

Menschen mit einem positiven PCR-Testergebnis (Indexpersonen) können sich mit ihren Fragen direkt ans Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen wenden. Hierfür wurde die E-Mail-Adresse corona@staedteregion-aachen.de eingerichtet. Eine automatische Antwort weist zunächst bei allen Einsendungen darauf hin, dass hier nur Anfragen von Indexpersonen bearbeitet werden können.

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Der Wolf, der am vergangenen Wochenende am Stauweiher Diepenbenden aufgetaucht ist, ist womöglich der Chef eines 5-köpfigen Wolfsrudels aus der Eifel. Zur Erinnerung: Ein Wolf ist ein Raubtier und findet in allen Geschichten und Märchen unserer Vorfahren nur negative Erwähnung. Warum wohl? In den Märchen ist das Tier immer schlau und gefährlich. Das könnte einen Grund haben.

Der Aachener Wolf hat wie ein Profi zugebissen, es muss ein erfahrener Wolf sein, angeblich hat er dem Muttertier mit einem einzigen Biss die Kehle durchgebissen, es zur Strecke gebracht und dann ihr kleines Lamm gefressen. Man müsse sich freuen, dass der Wolf nach 150 Jahren wieder aufgetaucht ist (wg. Artenvielfalt!), steht in der Zeitung. Na ja, ich weiß nicht . . .

Bis die Ergebnisse der Gen-Analyse vorliegen, dauert es allerdings noch ein paar Wochen. Erst dann wäre 100prozentig bewiesen, dass der Wolf (vielleicht mitsamt seinem Rudel) im Gebiet von Aachen unterwegs war/ist. Im Gebiet Ostbelgien/Hohes Venn/MONSCHAU sind Wölfe ja schon länger keine Seltenheit mehr. Dort ist jetzt noch ein zusätzlicher Wolf gesehen worden, der sei in Richtung Deutschland unterwegs gewesen. In Elsenborn wurde in der Nacht zu Dienstag ein Schaf gerissen.

Welche natürlichen Feinde hat der Wolf eigentlich bei uns? Keine? Na, das kann ja heiter werden!!!

Schafe am Rande eines Aachener Gewerbegebiets.

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Das teilte uns jetzt der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) mit: Es sei Zeit zurückzuschauen, „um zu prüfen, ob und wie Politik und Verwaltung den Radverkehr in der Stadt Aachen im vergangenen Jahr sichtbar verbessert haben“. Die Bilanz des ADFC ist niederschmetternd. Von Erfolgen keine Spur.

Was die Radvorrangrouten (RVR) angehe, so hat der ADFC ermittelt: Bis jetzt sei keine Route vollständig auf mehr als 50 Prozent der Länge umgesetzt, obwohl die Planungen bereits seit dem Jahr 2015 in der Verwaltung bearbeitet würden. Aus Sicht von Marvin Krings, 1. Vorsitzender in Aachen, ist auffällig, dass „insbesondere die bisher gefährlichen und konfliktträchtigen Abschnitte der RVR fehlen“. Somit könnten die Ziele des Projektes – mehr Menschen auf das Rad zu locken – aus Sicht des ADFC bis jetzt nicht erfüllt werden.

Im Fazit zur Radverkehrsförderung in 2021 heißt es weiter:

Die Notwendigkeit für eine Verkehrswende werde von vielen Beteiligten mittlerweile als erforderlich angesehen. Dabei scheine aber die Umsetzung in Aachen immer noch schwierig zu sein. Von Politik und Verwaltung werde eine umfassende Förderung des Radverkehrs seit vielen Jahren versprochen. „Leider ist diese für viele Menschen noch immer nicht sicht- und erlebbar, sondern beschränkt sich auf Absichtserklärungen im Konjunktiv.“

Die Fachleute vom ADFC äußern sich wie folgt: „Wir hoffen, dass im Jahr 2022 endlich mehr passiert und werden die Diskussionen zu einzelnen Projekten weiterhin intensiv und fachkundig begleiten.

Radfahrstreifen an der Grenze zu Vaals: Genau so (gefährlich) möchte der ADFC Aachens Radwege nicht gestaltet wissen.

Die Oberbürgermeisterin möchte alle mitnehmen. Nur, wohin? – Journalist Bernd Müllender schildert die Aachener Situation in der Berliner Tageszeitung (TAZ): https://taz.de/Verkehrswende-in-Deutschland/!5826192/

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Knilch überfällt einen Kiosk – Ein Täter, zwei Geständnisse

Gestern Abend (18. Januar) gegen 22 Uhr betrat ein 15-Jähriger einen Kiosk auf der Süsterfeldstraße. Mit einer OP-Maske im Gesicht und schwarzer Mütze an, verlangte er mehrfach die Herausgabe des Geldes.

Laut dem Kassierer sollte er zudem ein Messer in der Hand gehalten haben. Der Überfallene zeigte sich jedoch wenig beeindruckt – anstatt den Forderungen nachzukommen, ging er zur Eingangstür, schloss sie ab und damit den jugendlichen Tatverdächtigen und sich selber ein und rief die Polizei.

Den Beteuerungen des 15-Jährigen, dass es doch nur ein Spaß gewesen sei und er eigentlich nur für 50 Cent Süßigkeiten kaufen wollte, schenkte er keinen Glauben. Genauso wenig wie die Polizisten, die den jungen Tatverdächtigen mit zur Wache nahmen und ihn später seinen Erziehungsberechtigten übergaben.

Eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf versuchte räuberische Erpressung wurde gefertigt. Das Messer konnte nicht mehr aufgefunden werden. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. (pw)

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Ein Mann erschien gestern Abend (18. Januar) gegen 17.30 Uhr auf der Polizeiwache in Aachen, um sich nach einer Verkehrsunfallflucht als Beschuldigter zu melden. Eigentlich eine gute Idee, ein Fall von später Reue. Diesem Geständnis folgte ein weiteres auf dem Fuße.

Bei der anschließenden Kontrolle der 3G-Regel legte der Mann Impf- und Personalausweis vor. Dabei fiel den Beamten auf, dass das Innenteil des Impfausweises (mit Unterschriften und Stempeln zweier Corona-Schutzimpfungen im Impfzentrum Düren) offensichtlich aus anderem Papier war als der Rest. Außerdem war der Bereich rund um die Heftklammern eingerissen.

Auf Nachfrage machte der Mann ein weiteres Geständnis. er räumte ein, dass er den Innenteil aus dem Impfausweis seines verstorbenen Vaters herausgetrennt und in seinen eigenen befestigt habe.

Der Impfausweis wurde sichergestellt. Nun wird sich der 20-Jährige nicht nur wegen der Unfallflucht verantworten müssen, sondern auch wegen der Fälschung von Impfausweisen. (sk)

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