Der Wahlkampf zur Bundestagswahl (26. September) hat bereits begonnen. Somit werdet ihr bald auch Wahlwerbung im Briefkasten haben. Die Parteien fragen bei der Stadtverwaltung an und bekommen die Adressen von ordnungsgemäß gemeldeten Bürger*innen ausgehändigt. Zum Beispiel die Adressen von Erstwähler*innen oder Letztwähler*innen (Senior*innen) oder anderen Gruppen.
Jeweils immer nur nach Jahrgängen dürfen die Namen und Adressen rausgegeben werden. Diese Daten MUSS die Verwaltung auf Nachfrage rausrücken, so lautet das Gesetz.
„Nach dem Bundesmeldegesetz (BMG) ist die Stadt Aachen als Meldebehörde zu verschiedenen Datenübermittlungen von Personendaten aus dem Melderegister verpflichtet“, so teilt die Pressestelle korrekt mit.
Wer nicht möchte, dass seine Daten mitgeteilt werden, kann bei der Stadtverwaltung sein Widerspruchsrecht gegenüber der Datenübermittlung nutzen.Es ist dann auch weniger Wahlwerbung im Briefkasten.
Der Übermittlung deiner Daten an Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen – im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler Ebene – kannst du durch Widerspruch entgehen.
Wer einer solchen Datenübermittlung widersprechen möchte, kann dies im Serviceportal der Stadt Aachen unter https://serviceportal.aachen.de/suche/-/vr-bis-detail/dienstleistung/4603/show tun. Dort kann man das Formular runterladen und ausfüllen. Oder man reicht den Widerspruch schriftlich ein oder zur Niederschrift beim Bürger*innenservice im Verwaltungsgebäude Bahnhofplatz, am Katschhof oder bei den Bezirksämtern.
Es ist schwer, über Kunst und Kultur zu reden, wenn Menschen in große Not geraten sind. Den Menschen gilt unser Mitgefühl. Aber wir sehen auch, dass das Wasser zur Gefahr für Kunstgegenstände geworden ist.
Kunst, die wir immer gern betrachtet und wertgeschätzt haben. Künstler sind es, die uns schon eine ganze Weile sagen, dass die Folgen der Klimakatastrophe uns treffen werden, und vor allem, dass der Punkt, noch etwas verhindern zu können, schon vorbei ist.
Diese Wahrheit – dass wir mitten in der Katastrophe sind und sie nicht mehr stoppen können – kennen vermutlich auch hochrangige Politiker*innen. Diese Wahrheit wird allerdings von der Politik nie ausgesprochen, wohl aber von Künstlerinnen und Künstlern – in Filmen, Aktionen, Tanz, auf den Bühnen, in den Bildern.
Nach der Überflutung ist der Hof der ehemaligen Reichsabtei Kornelimünster, in dem sich das Kunsthaus NRW befindet, stark verschlammt. Auch in das Gebäude selbst ist das Wasser der Inde eingedrungen. Noch heute (20. Juli 2021) ist der Öffentlichkeit nicht bekannt, in welchem Umfang das Gebäude und die Kunst beschädigt wurden.
Um zu zeigen, wie stark die Inde plötzlich wurde: Diese Arbeit („Schachtelhalme“) stand eigentlich ganz woanders. Vom Wasser wurde sie um das Abtei-Gebäude herum getragen. Kunstwerke im Skulpturengarten wurden beschädigt.
Alle Fotos entstanden am Freitag, 16. Juli, in Kornelimünster. Da hatte es in dem Ort schon enorme Aufräumarbeiten gegeben. Trotzdem bot der historische Ortskern noch ein Bild der Verwüstung. In der Abteikirche St. Kornelius (die Kirche gehört zu den bedeutendsten Bauwerken rheinischer Baukunst) hatte nach dem Unwetter das Wasser 2 Meter hoch gestanden. Der Boden war bedeckt mit Schlamm.
Tempo 30 kann heute schon vor Schulen, Heimen, Kindergärten usw. für die Sicherheit angeordnet werden. Hier: Lütticher Straße.
Heute, Dienstag, reden sie wieder miteinander. Und mit euch, wenn ihr wollt. Matthias Achilles, der als Pirat der Ratsfraktion DIE Zukunft angehört, und Ye-One Rhie, die für die SPD im Rat der Stadt aktiv ist und in den Bundestag gewählt werden will.
Matthias hat die Argumente für und gegen Tempo 30 in Aachen zusammengefasst (s. unten oder HIER).
Wer also gerne mehr dazu hören oder darüber diskutieren möchte, schalte sich einfach dazu. Am heutigen Dienstag, 20. Juli, ab 18 Uhr laden Ye-One Rhie und Matthias zur Mobilitättssprechstunde zum Thema Tempo 30 ein.
Wir fordern von der nächsten Bundesregierung, dass wir in Aachen selbst und frei entscheiden können, wo wir innerorts Tempo 30 anordnen können. Für uns geht es dabei natürlich um Sicherheit und um Umweltschutz. Aber vor allem geht es uns um die Frage, was in einer Großstadt Vorrang hat, die PKW oder die Menschen? Wer muss sich unterordnen? Für wen planen, bauen und optimieren wir unsere Stadt?
Der Mensch geht vor
Unser Verständnis von Urbanität sieht die Stadt an erster Stelle als Lebensraum für tausende Menschen, die hier auf engem Raum zusammenleben, weil das sehr sozial, sehr vielfältig und sehr effizient ist. (. . . ) Die Großstadt bietet mit ihrer hohen Dichte und Vielfalt für viele Bedürfnisse den Vorteil, dass man diese gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen kann. Außerdem lohnt es sich, Massenbeförderungsmittel wie Gelenkbusse oder Straßenbahnen einzusetzen. Das macht für uns urbanen Verkehr aus, man braucht den PKW seltener als außerhalb einer Großstadt.
Aber auch der PKW wird gebraucht, von Wirtschaftsverkehr, Müllabfuhr, Feuerwehr und Ähnlichem ganz zu schweigen. Die Utopie einer Stadt ohne Autos erscheint uns heute nicht machbar.
Die Argumente
So bleibt die Frage, wie finden wir den Ausgleich zwischen Verkehr und Lebensqualität vor Ort? Dafür haben wir einmal gegenübergestellt, was Tempo 50 bringt und was Tempo 30:
Tempo 50
Schnell und leistungsfähig (MIV, Bus)
Weniger Emissionen (näher am optimalen Arbeitspunkt der Verbrenner)
Einheitlichkeit (Tempo 50 im Stadtgebiet gilt im ganzen Land)
Tempo 30 nach Bedarf fast überall möglich und umgesetzt
Tempo 30
Sicherheit
Weniger Emissionen (besonders Lärm / e-Fahrzeuge)
Einheitlichkeit (Tempo 30 in ganz Aachen)
Tempo 50 auf Hauptverkehrsstraßen weiterhin möglich.
Urbanes Leben
Argumente wie „Tempo 50 macht einfach mehr Spaß“ oder „Stau ist doch gut, dann ärgern sich die Autofahrer*innen“ haben es nicht in die Aufzählung geschafft, weil die für uns keine Wege sind, die wir politisch beschreiten wollen. Aber schauen wir uns die Argumente einmal im einzelnen an:
Schnell und leistungsfähig
Ja, wenn ich 50 km/h fahren darf, werde ich damit im Schnitt schneller sein, als wenn ich mich an 30 km/h halte. Damit nimmt auch die Anzahl an Fahrzeugen zu, die in einer festen Zeitspanne eine feste Strecke passieren können, die Strecke wird leistungsfähiger. Aber eine Stadtstraße ist keine Autobahn und keine Landstraße sondern immer Teil eines engen Netzes aus Kreuzungen, die es selten ermöglichen, dass man einfach mit Höchstgeschwindigkeit durchfahren kann.
Gerade auf den Radialen, den großen Zufahrtsstraßen nach Aachen, lässt sich aber oft eine grüne Welle schalten. Hier gilt das Argument zu Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit mit weniger Einschränkungen, diese Straße erfordern also im Zweifel eine besondere Betrachtung.
Auch der ÖPNV muss sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Im Stadtverkehr „schwimmt“ der Bus bei den PKW mit, wenn diese nicht fließen, bewegt sich auch der Bus nicht. Es sei denn der ÖPNV hat seine eigenen Trasse.
Genau diese Trassen sind aber ohnehin nötig, um unseren Anforderungen des ÖPNV als Rückgrat des Verkehrs gerecht zu werden. Entsprechend gehen wir davon aus, dass der ÖPNV in Zukunft weniger beschränkt wird durch den allgemeinen Verkehrsfluss als heute. Dieses Argument wird also an Relevanz verlieren.
Sicherheit
Tempo 30 ist offenbar sicherer als Tempo 50, weil Bremsweg und Kraftübertragung beim Aufprall beide sehr ungünstig von den zusätzlichen 20 km/h beeinflusst werden. Dazu gibt es zahlreiche Studien, und Tempo 30 kann tatsächlich heute schon vor Schulen, Heimen, Kindergärten und Ähnlichem für die Sicherheit angeordnet werden.
Eine Einschränkung hat dieses Argument nur dadurch, dass wir heute durch Verkehrsinfrastruktur und -regeln einiges dafür tun, dass Verkehr auch bei Tempo 50 sicherer wird. LKW, die innerstädtisch rechts abbiegen, müssen dies (eigentlich) in Schrittgeschwindigkeit tun. Kreuzungen und Hauptverkehrsstraßen, die nach Radentscheid umgebaut werden, bieten Schutz für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen. Technische Lösungen wie Abbiegeassistenzsysteme, werden absehbar eine hohe Verbreitung finden.
Das Argument der Sicherheit wird also mit der Zeit ein wenig an Relevanz verlieren. Aus unserer Sicht aber wirklich nur ein wenig, weil jede Person, die im Straßenverkehr zu Tode kommt, eine zu viel ist. Tempo 30 wird immer einen Sicherheitsvorteil gegenüber Tempo 50 bieten.
Emissionen
Das Thema Emissionen ist mithin das vielschichtigste in dieser Debatte. Zum einen müssen wir unterscheiden zwischen globalen Emissionen, im wesentlichen der CO2-Ausstoß, der zum Antrieb der Fahrzeuge nötig ist und lokalen Emissionen wie Lärm, Feinstaub und Stickoxide. Zum anderen sind diese Emissionen unterschiedlich von der gefahrenen Geschwindigkeit abhängig. Als drittes unterscheiden sich diese Abhängigkeiten nochmal erheblich nach Antriebsart.
Ein PKW mit Verbrennungsmotor fährt sehr vereinfacht gesagt effizienter je höher der Gang und je niedriger die Drehzahl also grob geschätzt dann, wenn man gerade im höchsten Gang fahren kann. Das ist schneller als Tempo 50 und wesentlich schneller als Tempo 30, was teilweise dazu führt, dass ein PKW für eine feste Strecke weniger Treibstoff (und damit CO2-Ausstoß) braucht, wenn man 50 km/h fährt als mit 30 km/h.
Luftwiederstand hat zumindest bei PKW in diesem Bereich oft zu wenig Einfluss auf den Energieaufwand, um das Verhältnis umzukehren. Für Verbrenner kommt der Ausstoß von Schadstoffen in Abgasen hinzu. Lokal betrachtet skaliert die Belastung allerdings mit der Anzahl der Fahrzeuge, weswegen ein ruhigerer Verkehr bei Tempo 30 heute schon in Aachen zur Luftreinhaltung genutzt wird.
Auch Lärm ist eine Emission und wird leider bisher zu wenig beachtet. Motorisierte Fahrzeuge erzeugen Lärm in der Stadt im wesentlichen durch Roll-, Wind- und Motorengeräusche. Motorengeräusche sind ähnlich dem Kraftstoffverbrauch stark von der Drehzahl des Motors abhängig und damit weniger klar auf die Geschwindigkeit zurückzuführen. Wind- und Rollgeräusche hingegen hängen stark und direkt von der Geschwindigkeit ab, werden aber in der Stadt oft von den (teilweise unnötig hohen) Motorengeräuschen übertönt.
Das Bild ist also unklar, denn sowohl Tempo 30 als auch Tempo 50 bringen bei unterschiedlichen Emissionen mehr oder weniger Vorteile. Dieser Satz gilt aber nur solange ein Verbrennungsmotor das Fahrzeug antreibt.
Sobald wir einen Elektromotor verwenden, fallen alle Vorteile von Tempo 50 bei Emissionen weg. Elektromotoren haben auf Grund der Bauart keinen Vorteil davon schneller als Tempo 30 oder gar Tempo 50 zu fahren, die Motorengeräusche sind vernachlässigbar und der lokale Schadstoffausstoß beschränkt sich auf Reifenpartikel. Dafür übernehmen Roll- und Windgeräusche, sowie Luftwiderstand plötzlich dominierende Positionen und die hängen alle mindestens linear von der Geschwindigkeit ab.
Wir wollen den Verkehr in Aachen elektrifizieren. Wir wollen, dass Verbrenner nach und nach an Bedeutung verlieren und nach 2025 nur noch in Ausnahmen in der Stadt verkehren. Wir müssen also für einen Verkehr planen, dessen CO2-Ausstoß, Lärm- und Schadstoffbelastung jeweils deutlich geringer bei Tempo 30 ausfällt.
Einheitlichkeit
Dinge kohärent und gleichförmig zu gestalten hat unterschätzte Vorteile. Wir setzen bei der Verkehrsplanung oft auf den Grundsatz der Einheitlichkeit, damit ähnliche Situationen immer auf die gleiche Art funktionieren. Das führt einerseits dazu, dass mehr Leute die Verkehrsregeln beachten, weil man sich weniger merken muss. Andererseits verringert sich der Stress und die Unfallgefahr, weil gut vorherzusehen ist, wo gerade andere Verkehrsteilnehmer*innen auftauchen können und wie diese sich wohl verhalten werden.
Bisher gilt in allen Deutschen Städten Tempo 50, das muss man nicht weiter ausschildern, ein Ortsschild reicht, alle wissen Bescheid. Das aufzugeben ist ein Schritt weg von Einheitlichkeit, plötzlich funktioniert das Ortsschild in Aachen anders als in Bielefeld.
Auf der anderen Seite gilt zwar in Aachen, wie in jeder Stadt heute Tempo 50, nur das eben die meisten Straßen entweder ein Streckengebot von Tempo 30 haben oder gleich Teil einer Tempo-30-Zone sind. Einheitlich ist das nicht und aufwändig auszuschildern obendrein.
Größer gefasst, könnte man auch die bundesweite Einheitlichkeit mit Tempo 30 wiederherstellen. Die geforderte Möglichkeit, dazu lokale Regeln erlassen zu dürfen, zielt eher darauf ab, die Veränderung behutsam einzuführen. Eine bundesweite Vorschrift von Tempo 30 mit der Möglichkeit weiterhin auf einzelnen Strecken Tempo 50 zu erlauben, vereint den Vorteil von Einheitlichkeit mit der Option zunächst nichts vor Ort zu ändern.
Aber das geht doch schon/weiterhin!
Bei der Debatte um dieses Thema geht oft verloren, dass Tempo 30 heute schon auf fast jedem Kilometer Straße in Aachen die Höchstgeschwindigkeit ist. Die Veränderung, die wir anstreben betrifft nur wenige Straßen. Bei diesen Straßen haben wir aber heute oft das Problem, dass diese durch Wohngebiete führen, Fahrbahnrandparken aufweisen oder aus anderen Gründen von den Verkehrspolitiker*innen im Mobilitätsausschuss eigentlich als Tempo 30 Strecke gesehen werden. Diese Einschätzung kann aber nicht umgesetzt werden, weil die Straße klassifiziert ist und der Gesetzgeber nur wenige Ausnahmen von Tempo 50 zulässt.
Auf der anderen Seite gilt dieses Argument natürlich in beide Richtungen. Denen, die hier ihr Fahrvergnügen bedroht sehen, sei ein Blick in den Aachener Schilderwald empfohlen, denn viele Tempo 50 Kilometer verlieren sie nicht. Es sind aber natürlich gerade die viel befahrenen Straßen, die heute noch Tempo 50 haben, die also überproportional viel Verkehr führen. Sie bieten damit auch bei verhältnismäßig wenig Strecke immer noch einen Hebel für die oben genannten Effekte.
Urbanes Leben
Das letzte Argument ist wohl das politischste. Tempo 30 ist aus unserer Sicht deutlich verträglicher für eine Stadt, die zuerst Lebensraum für ihre Bewohner*innen ist. Das fasst natürlich einerseits zusammen, was durch Sicherheit und Emissionen schon beschrieben wurde, geht aber darüber hinaus ins Grundsätzliche. Wem gehört die Stadt und wer ist hier zu Gast?
Die Ordnung des Straßenverkehrs in Deutschland schiebt alle und alles andere an den Rand, um Platz für den motorisierten Verkehr zu schaffen. Zwischen Gehwegen, die oft nicht einmal die Mindestbreite erreichen, spannen sich meterweite Asphaltflächen auf, auf denen der längere Aufenthalt für Menschen (ohne Fahrzeug) untersagt ist. Der Mensch ist hier zu Gast in einer Welt für die Autos. Die klare Regelung hat durchaus ihre Vorteile, gerade weil Verkehr sich nur mischen lässt, solange die Geschwindigkeiten nah bei einander liegen und die Verkehrsfläche nicht ausgelastet wird.
Doch unser Ziel ist es, eine Stadt für die Menschen zu schaffen, wo das Leben Vorrang hat und der Verkehr sich öfter mal unterordnen muss. Dieses Ziel erfordert, dass sich das Bild davon, wofür unsere Stadt da ist, in den Köpfen ändert. Es reicht nicht, dass man das Ortsschild passiert und von 100 oder 70 auf 50 km/h bremst. Wir brauchen ein Verständnis dafür, dass man im PKW hier zu Gast ist, dass das eigenen Vorankommen hier nicht an erster Stelle stehen kann.
Für diese Erkenntnis ist eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 30 in der Stadt ein wichtiger Baustein, weil sie deutlich macht, für wen die Stadt da ist. Natürlich muss ein solcher Wechsel sich fortsetzen in die Quartiere, wo die Straßen nur erschließen aber keinen Verkehr durchleiten sollen. Hier bieten sich Tempo 20 oder verkehrsberuhigte Bereiche an. Und die Stadtteilzentren sollten mit Fußgängerzonen und Grünfläche zum Flanieren und Verweilen einladen.
Fazit
Am Ende steht hier eine Abwägung zwischen Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit auf der einen sowie Sicherheit, Emissionsschutz und unser Ziel von urbanem Leben auf der anderen Seite. Es ist richtig, dass hierzu eine Debatte geführt wird und die Vor- und Nachteile realitätsnah diskutiert werden. Für uns gewinnen hier der Schutz von Mensch und Umwelt vor allem aber unsere Vision von einer Stadt als Lebensraum.
Eine Einschränkung hat das allerdings und die bezieht sich auf radiale Hauptverkehrsstraßen nach Hauptverkehrsstraßennetz der Stadt Aachen. Wir wollen auf diesen Strecken zunächst Tempo 50 beibehalten, sofern das heute die Höchstgeschwindigkeit ist und kein Fahrbahnrandparken existiert. Die Tempo 50 Strecken sollen aber explizit als Ausnahme ausgeschildert werden, auch damit man an allen anderen Straßen auf die Beschilderung mit Tempo 30 verzichten kann.
Zudem erwarten wir, dass ähnlich dem Hauptverkehrsstraßennetz für den motorisierten Verkehr auch ein Haupt-ÖPNV-Netz und ein Hauptradverkehrsnetz festgelegt wird, um möglichst viel Verkehr dort zu bündeln. Wir garantieren, dass die Stadt Aachen für alle erreichbar bleibt und wird. Aber diese Bedingung muss gleichrangig neben der Bedingung stehen, dass der notwendige Verkehr möglichst verträglich abgewickelt wird. Dieses Ziel erreichen wir nur durch weniger PKW.
Nach so viel Not und Elend fällt es schwer, zu einer lockeren Tonlage zurückzufinden. AachenNews ist in Gedanken bei allen, die Verluste an Menschen und Sachen erlitten haben. Spenden kann man hier.
So viele zerstörte Wohnungen und Gebäude habe ich im TV, im Netz und in der Tageszeitung gesehen. Da fällt mir auf: In der Nachbarschaft werden gerade städtische Wohnungen für Familien fertig, es tröstet ein bisschen.
Freunder Weg: einer von drei neuen Wohnblocks, die unmittelbar neben die Montessori-Grundschule gebaut wurden.
In letzter Zeit werde ich nur noch weggeschickt. Dabei seh ich echt gern Baggern und Kränen auf Baustellen bei der Arbeit zu. Es beeindruckt mich.
Bauarbeiter zu mir: „Was wollen Sie? Gehen Sie weg.“
Ich: „Ich will nur gucken.“
Bauarbeiter: „Hier gibt es nichts zu sehen.“
Ich: Seufzend ab.
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Es gibt tatsächlich etwas Farbe auf meinem Balkon. Wenn jetzt noch eine/r kommt und sagt, ich soll da nicht rumfotografieren, raste ich aus. 😉
Ye-One Rhie von der Aachener SPD hilft beim Aufräumen.
Das Wasser ist weg, das Ausmaß der Zerstörung ist gigantisch – in Aachen betrifft es vor allem den tief gelegenen Ortskern von Kornelimünster. Dort haben die Anwohner*innen und Geschäftsleute ihr komplettes Mobiliar und alle Küchengeräte verloren, ganze Ladeneinrichtungen und Restaurant-Einrichtungen sind nur noch Schrott. Und: innen ist alles voll Schlamm, Erdgeschosse sind vorerst unbewohnbar. Fürch-ter-lich.
Der Stadtbetrieb hat Container aufgestellt. Überall wird angepackt und geholfen.
Alles, was den Menschen einmal lieb und teuer war, landet jetzt in Müll-Containern. Auch in die Abteikirche St. Kornelius hatte sich das dreckige Wasser der Inde ergossen. Der Boden der Kirche war noch gestern mit Schlamm bedeckt. Wasser stand in Nebenräumen.
Auf der Straße und in den Gebäuden: Überall zäher Schlamm.In der Kirche. Auch die Kunstsammlung NRW ist übrigens betroffen.
Überall sah man gestern Menschen, traurig, die Sachen rausschleppten und aufräumten. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hatte eigenes ihren Urlaub unterbrochen, um sich persönlich zu informieren. Sie erschien in Begleitung von Feuerwehrchef Wolff und Bezirksamtsleiterin Rita Claßen, und sie wußte auch schon, dass und welche Hilfsgelder zur Verfügung stehen würden. Die Menschen waren froh, dass sie wieder in ihre Häuser rein durften. Es war ihnen eine Zeitlang untersagt worden, wofür wenig Verständnis vorhanden war. Aber die Häuser mussten zuerst auf Standfestigkeit überprüft werden.
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (Mitte) und Hilde Scheidt (r.) von den Grünen im Gespräch mit Bürgern. Auch Alex Radermacher als Vertreterin der Fraktion Die Zukunft informierte sich vor Ort. Ein Vater berichtete von der Überflutung der Schule und dass er hofft, dass nach den Ferien die Kinder wieder zur Schule gehen können. Die Menschen lassen sich nicht gern fotografieren. Sie sagen: „Fotografier hier nicht rum, pack lieber mit an.“
Wenn das Wasser kommt, ist es schlimm. Aber wenn das Wasser geht, ist es deutlich noch schlimmer . . . Unter anderem müssen hunderte Sandsäcke weggeräumt werden.
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Wenn man erfährt, wie katastrophal die Lage in Stolberg und Eschweiler ist, wie viele Tote andere Städte und Gemeinden zu beklagen haben, dann merkt man: Aachen ist hier mit einem (dunkel)blauen Auge davongekommen. Alle Häuser sind noch stabil, an der Versorgung mit Trinkwasser und Elektrizität wird mit Hochdruck gearbeitet und die Spenden- und Hilfsbereitschaft der Aachener*innen wird sicherlich groß sein, darauf muss man hoffen.
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In Kornelimünster befindet sich exquisite Kunst, die dem Land NRW gehört, die das Land NRW gesammelt hat. Auch dieses imposante Gebäude, das Kunsthaus NRW, in Kornelimünster kämpft mit den Folgen der Unwetterkatastrophe. Der Hof ist verdreckt, im Skulpturengarten wurde wertvolle Kunst beschädigt und auch ins Innere des Gebäudes soll das Wasser gedrungen sein.
Auch das noch: Diebe unterwegs
Im Rahmen des Hochwassereinsatzes zeigt die Polizei starke Präsenz, um Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zu verhindern und das Eigentum der vom Hochwasser betroffenen Menschen zu sichern. Dabei werden auch zivile Beamte eingesetzt. Bislang wurden fünf Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet. Ein Beispiel:
Ein 32-jähriger Mann hatte sich gestern Vormittag (15. Juli, um 10.20 Uhr) an der Auslage eines stark beschädigten Juweliergeschäfts auf der Rathausstraße in Stolberg bedient. Zeugen hatten ihn dabei beobachtet und die Polizei gerufen. Er konnte kurz darauf gestellt werden.
Am Bahnhof Aachen Rothe Erde steht heute noch bis 17 Uhr der Impfbus. Das komplizierte Anmeldeverfahren via Internet kann man sich sparen.
Das war spannend: Würden die Menschen – wie in Eschweiler und Imgenbroich – sich im Impfbus von Stadt und StädteRegion Aachen impfen lassen? Oder hat sich in Rothe Erde die „Impfmüdigkeit“ ausgebreitet, von der in den Medien so viel die Rede ist?
Noch ist die Frage nicht gänzlich entschieden. Es können heute noch bis 17 Uhr Menschen zum Impfen vorbeikommen und sich den von ihnen selbst ausgewählten Impfstoff in den Oberarm spritzen lassen. (Es ist nur ein kleiner Pieks.) Falls sie sich für den von Johnson & Johnson entscheiden, können sie es sogar bei einmal pieksen belassen.
Die erste Stunde war aber schon mal ein Erfolg (s. Foto unten). Und auch der Gesundheitsdezernent der StädteRegion Dr. Michael Ziemons war zuversichtlich. Die Menschen kamen und stellten sich an, die Schlange wurde immer länger. Und es zeigte sich: Auch im Bereich Rothe Erde ist man nicht impfmüde sondern gesundheitsbewusst und weiß das Angebot zu schätzen.
Morgen, Samstag, 17. Juli steht der Bus von 11 bis 17 Uhr in Alsdorf Tierpark. Auch da kann man sich impfen lassen, ohne vorher einen Termin vereinbart zu haben.
Viele, die bisher nicht die Zeit oder die Nerven hatten, sich zum Impfen anzumelden, kamen heute ab 12 Uhr zum Impfbus.
Der Weiher im Tierpark. Rätselhaft ist, wieso so viel weißer Schaum auf dem Wasser liegt.
Schaut man in die Medien und sieht, was sich außerhalb der Stadt Aachen abgespielt hat, dann kommt man zu der Einsicht, dass Aachen mit einem blauen Auge davongekommen ist. Es ist großer Sachschaden entstanden, viele Menschen sind geschockt. Doch von Toten und Verletzten – wie in Ostbelgien und Euskirchen – war bisher nicht die Rede.
Unterdessen wird erwartet, dass noch heute gegen 21 Uhr die Rurtalsperre überläuft. Das teilte der Wasserverband Eifel Rur mit. Das bedeutet, dass die Rur, die schon mehr als voll ist und schon Schaden angerichtet hat, sehr, sehr viel mehr Wasser führen wird als derzeit. Die Rur wird dann schneller, sie wird breiter und höher sein. In Gefahr sind die Städte Heimbach, Nideggen, Kreuzau, Düren, Jülich und Gemeinden bis in die Niederlande hinein.
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hat ihren Urlaub vorzeitig abgebrochen und wird sich am morgigen Freitag (16. Juli) persönlich ein Bild der Lage vor Ort in Kornelimünster machen. Unterdessen unterstützt die Feuerwehr Aachen zusätzlich seit dem späten Nachmittag die ebenfalls stark betroffene StädteRegion mit über 20 Rettungsdienstkräften und insgesamt 9 Fahrzeugen bei dringend notwendigen Patiententransporten.
Auch wenn die Regenfälle im Laufe des heutigen Donnerstags (15. Juli) glücklicherweise nachgelassen haben, bindet die unverändert akute Hochwasserlage in Aachen und der Region weiterhin die Einsatzkräfte. Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Aachen ist am frühen Nachmittag erneut zusammengekommen, um die aktuelle Lage zu bewerten und die nächsten notwendigen Schritte zur Bewältigung der Krisensituation abzustimmen.
Stadtdirektorin Annekathrin Grehling war gestern Nachmittag persönlich in Kornelimünster beim Großeinsatz der Rettungskräfte und der Evakuierung vor Ort. Sie ist sicher: Die Unwetter-Folgen zu bewältigen, insbesondere die anstehenden Aufräumarbeiten, „die werden uns in den kommenden Tagen vor große Herausforderungen stellen“.
In Kornelimünster häufen sich indes die Fragen, wann die Menschen wieder in ihre Häuser zurückkehren können. Zwar zieht sich das Wasser langsam zurück, der Korneliusmarkt ist mittlerweile wieder größtenteils wasserfrei. Doch viele Gebäude stehen weiter teilweise unter Wasser und sind von offizieller Seite noch nicht freigegeben.
Betroffen ist auch die Kirche St. Kornelius sowie die katholische Grundschule Abteigarten. Feuerwehr, Ordnungsamt und Polizei sind weiterhin vor Ort. Anwohner*innen, die kurzzeitigen Zugang zu ihren Gebäuden dringend benötigen, um Unterlagen, Medikamente oder Kleidung zu holen, können sich an die Mitarbeiter*innen des Ordnungsamts wenden. Am Zugang zum Korneliusmarkt ist dazu eine mobile Anlaufstelle eingerichtet.
Wir gehen die Drimbornstraße hoch zum Tierpark.Keller laufen voll. (gefährlich: s. vorne, Platten brechen ein)Unterwegs zum Tierpark: WassermassenIm Tierpark. Sieht schlimmer aus, als es ist. Alle Tiere sind in Sicherheit. Links konnte man in ihrem Stall die Stachelscheine gemütlich vor sich hin dösen sehen.
Update um 12 Uhr
Dauerregen in der Region: Feuerwehr und Hilfskräfte weiterhin im Großeinsatz
Die Pressestelle der Stadt sammelt die Infos. Es wird mitgeteilt:
Weiterhin kämpfen unzählige Einsatzkräfte in Aachen und der Region gegen die Wassermassen. Oberbürgermeistern Sibylle Keupen, die sich derzeit noch im Urlaub befindet, ist über die Lage informiert und in Gedanken bei den Menschen vor Ort: „Mit großer Sorge verfolge ich die Unwetter rund um Aachen. Meine Gedanken sind bei den Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten und gegen die Wassermassen kämpfen. Die Naturgewalten reißen uns den Boden unter den Füßen weg, Ohnmacht und Hilflosigkeit bleiben zurück.“
Allein im Aachener Stadtteil Kornelimünster, aber auch in anderen Bereichen der Stadt sind neben der Berufs und Freiwilligen Feuerwehr Aachen auch Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW), des Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Malteser und der Johanniter unermüdlich im Einsatz.
Über 300 Einsätze sind die Feuerwehr- und Rettungskräfte seit Beginn der Unwetterlage bislang gefahren. Die Feuerwehr Aachen befindet sich weiterhin im Vollalarm, zahlreiche Einsätze laufen noch verteilt über das Stadtgebiet, alle verfügbaren Kräfte befinden sich im Einsatz.
Ecke Bismarckstraße/Drimbornstraße. Vor dem Neubau, der gerade auf dem alten Vegla-Gelände hochgezogen wird. Der Weiher im Tierpark von Aachen. Soweit zu sehen war: Alle Tiere in Sicherheit. Was nach der Überschwemmung liegen bleibt. (Blick in Beverstraße und Drimbornstraße.) Ecke Bismarckstraße/Viktoriaallee. Aus der Großbaustelle wird Wasser rausgepumt.
Die Lage in Aachen, heute um 11 Uhr
Großeinsatz der Feuerwehr und Hilfskräfte dauert an
Die Pressestelle der Stadt Aachen sammelt die Infos. Es wird mitgeteilt:
Der Fokus liegt weiterhin in Kornelimünster. Dort ist die Inde am gestrigen Mittwoch (14. Juli) über die Ufer getreten und hat den historischen Ortskern geflutet. 35 Menschen mussten evakuiert werden und sind von der Stadt vorerst in drei Hotels untergebracht worden. Anlaufstelle ist ab sofort das Bezirksamt Kornelimünster, Schulberg 20.
Update 11 Uhr
Ab sofort ist das Bezirksamt Kornelimünster, Schulberg 20, Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, die Fragen haben oder in einer Notsituation sind. Die Hilfsorganisationen werden das Inda-Gymnasium verlassen. Telefonisch ist die Anlaufstelle unter den Rufnummern 0241/432-8422 und -8424 erreichbar.
Update 10.15 Uhr
Nach den dramatischen Regenfällen der vergangenen Tage ist der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Aachen am Donnerstagmorgen (15. Juli) erneut zusammengekommen, um die aktuelle Lage zu bewerten und das weitere Vorgehen zu beschließen. Leichte Entwarnung konnte Feuerwehr-Chef Jürgen Wolff geben: „Die Lage hat sich etwas stabilisiert.“ Dennoch herrscht weiterhin ein enormes Einsatzaufkommen im gesamten Stadtgebiet.
Derweil hat die Inde in Kornelimünster in der Nacht ihren Höchststand erreicht. Dabei wurden die messbaren Pegelstände überschritten, sodass der Wasserpegel über drei Meter gelegen hat. Mittlerweile sinken die Pegel. Allerdings gehen Experten derzeit davon aus, dass es aufgrund des unveränderten Wasserzulaufs noch Tage dauern wird, bis die Pegelstände der Inde wieder ein Normalmaß erreichen werden. Die besondere Hochwasser-Lage bleibt daher weiterhin akut. Einsatzkräfte sind vor Ort.
Der Bundesstraßen-Abschnitt in Kornelimünster (Napoleonsweg) wurde gestern Abend ebenfalls überschwemmt. Die Straße ist daher weiterhin für den Verkehr gesperrt. Die Stadt bittet darum, den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren.
Auch im restlichen Stadtgebiet mit Schwerpunkten in Haaren und im Frankenberger Viertel verzeichnet die gemeinsame Leitstelle von Stadt und StädteRegion zahlreiche Einsatzstellen. Besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte: Eine Einsatzstelle umfasst teilweise einen ganzen Straßenzug. „Wir arbeiten alle Anrufe ab, bitten aber um Verständnis, dass es aufgrund des sehr starken Einsatzaufkommens etwas dauern, bis die Feuerwehr vor Ort sein kann“, sagt Feuerwehr-Chef Wolff.
Durch das enge Zusammenwirken aller Beteiligten wurde das neue Gebäude vom Freibad Hangeweiher pünktlich zum 1. Mai fertig – trotz Verzögerungen in der Bauzeit. Zur Eröffnung gab es einen beherzten Sprung ins kühle Nass mit Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses und Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (v.l.).
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Jugendumfrage
Wie möchten sich junge Aachenerinnen und Aachener bei Themen einbringen, die ihnen wichtig sind? Antworten darauf soll die Umfrage „Mitreden in Aachen“ liefern. Interessierte können noch bis zum 15. Mai unter www.aachen.de/jugendumfrage teilnehmen. Alle 11- bis 19-Jährigen haben eine Einladung zur Jugendumfrage per Post erhalten. Darüber hinaus sind auch junge Erwachsene über 19 eingeladen, sich zu beteiligen.
Mit nassen Füßen
Für Familien mit Kindern von ca. 7 – 13 Jahren gibt es Samstag, 2. Mai, von 14 bis 17 Uhr, Erkundung am & im Wildbach. Zu sehen sind: Weitgehend naturbelassene Landschaft, Zeugen der industriellen Vergangenheit mit Mühlen und Tuchindustrie, ein Bach in dem viel Leben steckt. Bitte mitbringen: Wasserfeste Schuhe, Handtuch, Wechselkleidung, Picknick. Start: Parkplatz Tuchwerk, Strüverweg 116. Anmeldung bis 30. April: h.heers@gmx.de oder 0172 7733 237, Kostenbeitrag: Kinder 5,-€ (eine Begleitperson frei), Erwachsene 9,- €
IG Metall und Amnesty International stellen zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung. In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehem. Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan, Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die seit Jahren inhaftiert sind.
Die Postkarten liegen auf einem Infotisch in der Citykirche, Großkölnstraße, aus und können dort unterschrieben und in den gelben Amnesty-Briefkasten eingeworfen werden.
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Über4 Jahre, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Im April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.
Wer das Fahrrad meidet, noch immer im Auto unterwegs ist, für den/die ist vielleicht diese Seite interessant. Dort wird Geblitzten geholfen, Bußgelder und Flensburg-Punkte anzufechten. In Aachen fordern 5 feste Blitzen zum Langsam-fahren auf. Eher mäßig: Unter 50 deutschen Städten landet Aachen nur auf Platz 40, wenn man die Verteilung der Blitzgeräte auf die Straßenfläche nimmt. Feste Blitzen sind außer Ecke Lothringerstraße/Wilhelmstraße:
Krefelder Straße (B57): Ecke Monheimsallee (stadtauswärts, Ampelblitzer).