Anmeldung zur Impfung mit AstraZeneca?

Am Samstag, 3. April, geht ganz schnell gar nichts mehr. Später noch mal versuchen!!

450.000 Termine für eine Impfung mit AstraZeneca können vergeben werden. Theoretisch infrage kommen für diese Termine 3,8 Millionen Menschen in NRW. Schon kurz nach 8 Uhr morgens war es aus mit der Anmeldung.
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Lastenrad zum Ausleihen

Lastenräder werden immer beliebter, sie können ausgeliehen werden. Hier wurde ein Lastenrad romantisch vor die Landschaft gestellt. Mit friedlich grasenden Kühen im Hintergrund. Foto: Madame Cargo

Im Bezirksamt Eilendorf sind 2 Lastenräder im Einsatz, die ausgeliehen werden können. In der Woche wird das oben abgebildete Rad „Bienchen“ von den Mitarbeiter*innen des Bezirksamtes für Dienstgänge genutzt. An den Wochenenden kann es von Eilendorfer*innen gratis für Familienausflüge und Erledigungen jeglicher Art gemietet werden. Das teilte kürzlich die Stadtverwaltung Aachen mit.

Über das städtische Buchungsportal (hier) kann das „Bienchen“ ab sofort – nach vorheriger Registrierung – für ein Wochenende kostenfrei ausgeliehen werden.

Weitere Lastenfahrräder stehen ebenfalls zum Leihen zur Verfügung. 

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Impfmöglichkeit für Menschen über 60. Anmeldung ab heute (Samstag) bei der KV (un)möglich (wg. technischer Mängel)

UPDATE:

Huch. Ohje. Erwartungsgemäß ist alles überlastet. Eine Extra-Kampagne im Schneckentempo! Und zu welcher Uhrzeit die neue Kampagne startet, wurde auch nicht mitgeteilt. Aber man kann ja noch 116117 anrufen. Update: Kommt da allerdings auch nicht weiter.

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Stadt und StädteRegion Aachen informieren zum Corona-Virus. Stand: Freitag, 2. April 2021, 12.15 Uhr. Die Mitteilung wird hier, wegen der Bedeutung der Angelegenheit, in vollem Umfang wiedergegeben:

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  • Impfmöglichkeit für Menschen über 60 Jahren mit AstraZeneca. Anmeldung ab Samstag bei der KV möglich
  • Öffnungszeiten des Impfzentrums werden ab Montag, 5. April ausgeweitet
  • Risikopatienten werden geimpft: Bestehende Wartelisten werden nach Ostern zügig abgearbeitet

Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt gegenüber Donnerstag 119 nachgewiesene Fälle mehr. Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 20.571. 18.804 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt jetzt bei 497. In den vergangenen Tagen sind zwei Männer im Alter von 65 und 67 Jahren verstorben, die zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet wurden.

Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 1270 Menschen nachgewiesen infiziert, und die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt bei 113. Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: 

KommuneAktivGesamt7-Tage-Inzidenz*
Aachen5798760110
Alsdorf1151838127
Baesweiler831208170
Eschweiler1322120113
Herzogenrath78175891
Monschau1632543
Roetgen13264116
Simmerath27469117
Stolberg1592263138
Würselen68156693
noch nicht lokal zugeordnet    
Gesamtergebnis127020.571113

* Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen geschehen sind. Damit die Daten vergleichbar sind, wird die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner berechnet. Da hier vor Ort oft schon Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen des Landes verarbeitet werden konnten, weicht die hier errechnete Sieben-Tage-Inzidenz in der Regel leicht von den Zahlen der Landesstatistik ab (https://www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage/index.html).

Aktuelle Zahlen an den Ostertagen

Über die Feiertage (Karsamstag, 03. April bis Ostermontag 05. April) wird die Meldung aus den Krisenstäben nicht versandt. Die aktuellen Zahlen werden jedoch täglich vom Gesundheitsamt übermittelt und sind unter  aachen.de/corona einzusehen.

Impfmöglichkeit für Menschen über 60 Jahren mit AstraZeneca. Anmeldung ab Samstag bei der KV möglich.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird die für das kommende Wochenende angekündigten 450.000 Impfdosen für das Land NRW der Firma AstraZeneca schnell und unbürokratisch anbieten. Die STIKO empfiehlt den Einsatz des Vakzins uneingeschränkt bei Personen über 60 Jahren. Menschen ab 60 Jahren, die sich mit dem AstraZeneca-Impfstoff schützen lassen wollen, können ab Ostersamstag (03. April 2021) einen Termin für eine Impfung mit AstraZeneca vereinbaren. Es handelt sich dabei um eine Personengruppe von rund 3,8 Millionen Menschen in NRW im Alter zwischen 60 und 79 Jahren. Personen ab 80 Jahren haben bereits ein Impfangebot bekommen. Es stehen landesweit insgesamt 450.000 Termine für diese Personengruppe zur Verfügung.

Das Impfzentrum der StädteRegion erhält 11.500 der Impfdosen vom Land. Diese können ab Montag, 5. April, verimpft werden. Um die zusätzlichen Impfungen durchzuführen werden die Öffnungszeiten des Impfzentrums ab Ostermontag ausgeweitet. Geöffnet ist dann täglich von 7.30 bis 22.30 Uhr.

Die Terminbuchung erfolgt bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer 0800-116 117 01 für das Rheinland. Eine direkte Anmeldung bei dem Impfzentrum ist nicht möglich!

Risikopatienten werden geimpft: Bestehende Wartelisten werden nach Ostern zügig abgearbeitet.

Das Land NRW hatte der StädteRegion letzte Woche Freitag (26. März) einmalig 4.000 zusätzliche Dosen Impfstoff von Biontech/Pfizer zur Verfügung gestellt. Diese wurden in der StädteRegion Aachen seit Montag vorrangig Risikopatientinnen und -patienten zur Verfügung gestellt. Betroffene, die keinen Online-Termin mehr buchen konnten, können sich jetzt mit einer Mail an kgs-impfbitten@staedteregion-aachen.de mit Angabe ihres Attestes nach § 3 Abs 1, Ziffer 2 der Impfverordnung (bitte kein Attest mit spezifischer Diagnose) auf eine Warteliste setzen lassen. Nach Ostern wird diese tatsächlich immer noch lange Warteliste abgearbeitet. Um die Kontaktaufnahme und die Terminvereinbarung zu beschleunigen, werden die Betroffenen gebeten, neben dem Attest auch ihre Telefonnummer anzugeben.

Zur Auflockerung dieses Textes: ein Symbolfoto (Kupferstraße). Wollen mal hoffen, dass es jetzt nur noch aufwärts geht.

Gemeinsames Abstrichzentrum (GAZ)

Die Termine für PCR-Testungen im GAZ werden nur online unter der Adresse: www.staedteregion-aachen.de/gaz vergeben. Bei der Online-Terminvergabe muss man Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Das Formular wird regelmäßig an die Teststrategie des Robert-Koch-Instituts angepasst. Kontaktpersonen ersten Grades, Menschen mit positiven Schnelltests in Heimen und anderen Einrichtungen sowie Reihentestungen werden durch das Gesundheitsamt unmittelbar angesprochen und zu einem festen Termin eingeladen. 

Öffnungszeiten des Impfzentrums und des GAZ am Osterwochenende

Im Impfzentrum wird von Karfreitag bis Ostersonntag wie geplant zu den bisherigen Zeiten von 8 bis 20 Uhr geimpft. Ab Ostermontag gelten die neuen Öffnungszeiten von 7.30 bis 22.30 Uhr. Das Gemeinsame Abstrichzentrum (GAZ) am Tivoli ist an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag geschlossen. Am Samstag, 3. April, ist das GAZ geöffnet.Sowohl zur Impfung als auch zum Test im GAZ ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig

Die Krisenstäbe appellieren: Nutzen Sie die kostenlosen Bürgertests!

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion rufen alle Menschen auf, auch unabhängig zur aktuellen „Test-Option“ die kostenlosen Bürgertests zu nutzen. Insbesondere auch dann, wenn Sie ein Treffen mit Personen außerhalb des eigenen Haushalts planen, mit anderen gemeinsam in einem Auto unterwegs sind oder eine körpernahe Dienstleistung, wie zum Beispiel einen Friseurbesuch, in Anspruch nehmen wollen! Asymptomatische Personen haben mindestens einmal pro Woche, bei Bedarf und vorhandenen Testkapazitäten auch öfter,Anspruch auf einen Bürgertest. Das gilt auch für Menschen, die in den Niederlanden oder Belgien leben und hier krankenversichert sind oder hier arbeiten. 

Die Möglichkeiten für einen kostenlosen Schnelltest haben alleine am Donnerstag, 01.04.2021 genau 15.788 Menschen in der StädteRegion wahrgenommen – das ist der bisherige Höchststand. Alle aktiven Testzentren und den Fahrplan der Schnelltest-Busse findet man unter der Kurzadresse www.staedteregion-aachen.de/schnelltest. Mit Hilfe der Kurzadresse kann man die nächstgelegene Testmöglichkeit finden und Termine buchen. Ziel ist die Sicherstellung einer ortsnahen Versorgung. Die Liste der Testzentren wird laufend ergänzt. Bei einem positiven Schnelltest-Ergebnis soll unverzüglich ein PCR- Bestätigungstest gemacht werden! Zudem gilt dann sofort eine Quarantänepflicht für die positiv getestete Person sowie deren Haushaltsangehörige.

Grenzregion NL/B/D: Keine unnötigen Reisen an den Ostertagen

Nordrhein-Westfalen, die Niederlande und Belgien raten weiterhin nachdrücklich davon ab, ins Ausland zu reisen. Auch wenn die Grenzen grundsätzlich geöffnet bleiben und der „kleine Grenzverkehr“ weiterhin möglich ist, weisen die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion mit Blick auf die anstehenden Ferien und Osterfeiertage auf die aktualisierten Reise-Hinweise aller drei Länder hin. Die Euregio Maas-Rhein bietet eine Übersicht unter https://euregio-mr.info/de/ueber-uns/formular-zu-ein-und-ausreise-fragen.

Mithilfe eines einfach anzuwenden Formulars kann man dort die eigene Reise-Konstellation (Ausgangspunkt, Ziel und Grund der Reise) eingeben, und die jeweils gültigen Regeln, Verbote und Empfehlungen werden angezeigt. Als nicht notwendige Reisegründe gelten grundsätzlich Einkaufen, Shopping oder Tanken, der Besuch von Freunden oder Verwandten nicht ersten Grades, Tourismus und Erholung sowie Wandern und Radfahren. In Belgien gilt weiterhin bis zum 18. April ein ausdrückliches Verbot für nicht notwendige (freizeittouristische) Reisen. 

Das Königreich Belgien hat zu diesem Zweck rund um Ostern auch verstärkte Grenzkontrollen angekündigt.

Bürgertelefon von Stadt und StädteRegion Aachen

Für Bürgerinnen und Bürger von Stadt und StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 8 Uhr bis 16 Uhr zu erreichen.Über das Osterwochenende vom 2. bis 5. April ist das Bürgertelefon nicht zu erreichen.

Infos zu aktuellen Entwicklungen

Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung. Die Seiten des Bundesgesundheitsministeriums (www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus), der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen. Eine Übersicht der Corona-Maßnahmen in den Niederlanden, Deutschland und Belgien findet man unter:https://euregio-mr.info/de/. Nachzulesen sind wichtige Entwicklungen auf: www.staedteregion-aachen.de/corona.

Wir möchten endlich wieder ins Eurogress, ob zu Karneval oder zu Konzerten. Egal. Derzeit ist aus den bekannten Gründen so gut wie gar nichts möglich. Fotos: Aachen-News Archiv
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Glasfaserausbau, roter Straßenbelag, Online-Umfrage zum Theaterplatz


Die Telekom plant im Frankenberger Viertel bis Ende dieses Jahres 5.200 Haushalte eigenwirtschaftlich mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Im Zuge der Bauarbeiten sollen rund 7 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 14 Glasfasernetzverteiler neu aufgestellt werden. Die entsprechenden Bauarbeiten im Gebiet zwischen der Oppenhoffallee und der Bahnlinie sowie in einem Block nördlich der Oppenhoffallee entlang der Brabant-, Luisen- und Roonstraße starten in wenigen Tagen.

Der städtische Breitbandkoordinator Jens de Vries sagt, dass die Glasfaserquote in Aachen von derzeit 12,5 Prozent in Zukunft sukzessive erhöht werden soll. Im Zuge der Bauarbeiten wird in Straßenabschnitten vorgegangen. Sobald ein Abschnitt fertiggestellt ist, können die Anlieger die neu gebauten Glasfaseranschlüsse nutzen.

Die Telekom plant für die Bürger*innen eine digitale Info-Veranstaltung, damit die sich detailliert über den geplanten Glasfaser-Ausbau im Frankenberger Viertel informieren können. Details gibt es unter www.telekom.de/frankenberger-viertel.

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Die Lothringerstraße wird zwischen Wilhelm- und Harscampstraße vom 6. bis etwa 14. April nochmals komplett gesperrt.  Zum einen wird der Asphalt der Straße in dieser Zeit rot eingefärbt. Zum anderen werden die Fahrradstraßen-Markierungen dauerhaft aufgetragen.

Hier wird alles rot: Lothringerstraße zwischen Wilhelm- und Harscampstraße. Foto: AachenNews Archiv

Die rote Farbe ist ein wichtiger Standard für neu angelegte Fahrradstraßen in Aachen, ebenso eine spezielle Markierung auf der Fahrbahn. Die von der Politik verabschiedeten speziellen Standards für Fahrradstraßen können erst jetzt komplett umgesetzt werden. Das hat vor allem damit zu tun, dass das Einfärben und das dauerhafte Markieren nur bei Temperaturen von mindestens vier bis fünf, besser zehn Grad Celsius und komplett trockener Fahrbahnoberfläche möglich sind.  

Nach Ostern werden auch neue Sitzbänke und Fahrradbügel aufgestellt. Die angekündigten sieben neuen Säulenhainbuchen sind bereits gepflanzt worden. Infos: www.aachen.de/rvr

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Der  Theaterplatz soll ein lebendiger Ort mit hoher Aufenthaltsqualität im Herzen der Innenstadt werden. Ein wichtiger Baustein in der Planungsphase ist die Beteiligung der Bürger*innen sowie der Anwohner*innen und Eigentümer*innen vor Ort. Schon während der Reallabor-Phase haben zahlreiche Menschen die verschiedensten Gelegenheiten genutzt, ihre Ideen und Vorschläge für den Theaterplatz der Zukunft einzubringen.

Jetzt lädt der federführende Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur dazu ein, gemeinsam mit den Stadt- und Verkehrsplanern tiefer ins Thema einzutauchen.

Auf und rund um den Theaterplatz soll sich tatsächlich einiges ändern. Die Stadtverwaltung lädt die Bürger*innen ein, ihre Wünsche zu äußern. Foto: AachenNews Archiv

Am Freitag, 16. April, 18 bis 20 Uhr, möchte die Stadtverwaltung die gesamte Stadtgesellschaft über das weitere Verfahren und die Ziele für den Theaterplatz informieren und darüber in den Dialog treten. Coronabedingt findet die Veranstaltung in digitaler Form statt. Die Live-Übertragung kann auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen https://youtu.be/1THJ0YSqJck verfolgt werden. Vorab können bereits Anregungen, Fragen oder Kritik an die Adresse theaterplatz@mail.aachen.de gestellt werden.

Online-Fragebogen bitte ausfüllen

Ab sofort bis Dienstag, 13. April, steht zudem ein Online-Fragebogen unter www.slido.com (Code #Theaterplatz eingeben) zur Verfügung, der zahlreiche Aspekte zum Theaterplatz behandelt. Die Eingaben werden dann im Rahmen der Dialogveranstaltung aufgegriffen. Zusätzlich können Teilnehmer*innen während des Live-Streams über die Chatfunktion aktiv an der Veranstaltung teilnehmen und ihre Fragen, Wünsche, etc. platzieren.

Mit dem Umbau des Theaterplatzes rechnet die Stadt ab 2023. Infos zum Theaterplatz auf: aachen.de/theaterplatz.

Quelle: Mitteilungen der Stadtverwaltung

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Die Aachener Bevölkerung: Von der Pyramide zum Tannenbaum

Eine interessante Grafik hat heute das Presseamt der Stadt Aachen geschickt. Man sieht die Altersstruktur der Stadt und erkennt, dass es eine Studentenstadt mit einseitig naturwissenschaftlicher Ausrichtung sein muss.

In der Mitte: das Alter der Menschen.

Die Aachener Bevölkerungspyramide gleicht schon seit Jahrzehnten nicht mehr der Pyramidenform. Vielmehr ähnelt sie einem – etwas unförmigen – Tannenbaum. Die klassische Tannenbaumform ist wegen des hohen Anteils 20- bis 30-Jähriger charakteristisch für Universitätsstädte. Der „Aachener Baum“ neigt sich durch den hohen Männer-Überschuss bei den Studierenden stark zur Seite – ein Aachener Spezifikum.

Im Zentrum der Bevölkerungspyramide sieht man die Verteilung ausländischer Aachener*innen. Der deutlich erhöhte Männeranteil, auch bei den internationalen Studierenden, schlägt hier offensichtlich zu Buche.

Gut erkennbar ist hier auch die Boomer-Generation der heute Mittfünfziger*innen. Von denen sagt man, dass die Akademiker unter ihnen die wichtigsten Posten im Land besetzen, dass die meisten von ihnen aber im digitalen Zeitalter nicht angekommen sind. Fatal.

Markante Einschnitte bei den Mittsiebzigern markieren immer noch die Folgen des Zweiten Weltkrieges. Ab etwa 65 Jahren dreht sich die Alterspyramide in Richtung eines leichten Frauenüberschusses aufgrund der höheren Lebenserwartung von Frauen, der sich dann Richtung 70- und 80-Jährige weiter verstärkt. (Quelle: Melderegister Aachen)

Hier findet ihr das Aachener Open Data Portal: https://offenedaten.aachen.de/

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Zapft doch mal die Sonne an! Es wäre so einfach.

Die Sonne ist ein riesiges Kraftwerk, das bei der Erschaffung der Welt freundlicherweise so nah an die Erde platziert wurde, dass wir auf der Erde immer genug Energie haben würden. Danke dafür und klug konstruiert, denn: Statt uns eine Rechnung zu schicken, sendet dieses Kraftwerk uns in 30 Minuten mehr Energie auf die Erde, als alle Menschen zusammen in einem Jahr verbrauchen würden. Und in den letzten Jahren haben wir sogar gelernt, die Energie aus diesem Kraftwerk ein bisschen zu nutzen.

Die Stadt Aachen hat eine Solarkampagne gestartet. Die „Öcher Solar Offensive“ zielt darauf ab, möglichst viele private und gewerbliche Hauseigentümer zu motivieren, eine Photovoltaik- oder solarthermische Anlage auf ihrem Dach zu installieren. Fördermittel und Beratungsangebote werden ebenfalls von der Stadt zur Verfügung gestellt.

Der Stromverbrauch aller Aachener Haushalte könnte komplett mit Solarenergie gedeckt werden. Klaus Meiners vom Fachbereich Klima und Umwelt appelliert daher an alle Aachener Bürger*innen, sich im Rahmen der Offensive zu informieren, ob das eigene Dach für Solaranlagen geeignet ist. Wer eine Anlage betreibt, leistet einen regionalen Beitrag für den globalen Klimaschutz. 

Um den Ausbau von Solaranlagen zu fördern, stellt die Stadt Aachen Fördermittel für Photovoltaikanlagen und für Balkon-Steckermodule zur Stromerzeugung bereit. Auch für Anlagen zur solaren Warmwasserbereitung gibt es Zuschüsse. Die Förderkriterien sind unter www.aachen.de/solar beschrieben.

Das Potenzial für Sonnenenergie ist in Aachen relativ hoch. Eine Fläche von 490 Fußballfeldern (245 Hektar) ist laut Solardachkataster theoretisch für die solare Nutzung von Sonnenenergie geeignet. Der Strombedarf aller Haushalte in der Stadt Aachen ließe sich also komplett mit PV-Anlagen auf Öcher Dächern decken (394 GWh für 149.000 Haushalte). Ein Viertel dieses Potenzials möchte die Stadt bis zum Jahr 2030 realisiert sehen und stellt entsprechende Fördermittel für Anlagen bereit. Rund 6.500 Tonnen Kohlendioxid (gut acht Prozent des jährlichen CO2-Reduktionsziels) sollen so jedes Jahr vermieden werden. 

Weitere Infos: www.aachen.de/solar

Quelle: Presseamt der Stadt Aachen

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Was uns garantiert nicht weiterbringt: Desinformation und Wissenschaftsfeindlichkeit

Drauf klicken (unten) und ein bisschen darauf rumlesen, das kann nicht schaden.

Auch Virologe Christian Drosten hat in seiner jüngsten Podcast-Folge erklärt, wie genau die Strategie der Menschen aussieht, die wissenschaftsfeindlich argumentieren. Kann man sich auch mal anhören. Wie PLURV funktioniert wird leicht verständlich erklärt.

Als bisher einzige Fraktion im Stadtrat von Aachen hat jetzt DIE ZUKUNFT sich zum Kampf gegen das Virus geäußert. Hier lesen. Empfohlen wird der Stadt Aachen, sich unverzüglich von dem Gedanken zu verabschieden, Öffnungen im Rahmen der Modellkommunenregelung seien sinnvoll und zielführend. Es werde der 2. Schritt vor dem 1. gemacht.

Und hier noch was zum Lachen:

Der neueste Lidl-Werbespot vermittelt Endzeitstimmung – ausgerechnet auf einem Aldi-Parkplatz.

Panische Menschen, die sich um Einkaufstüten zoffen, herumfliegende Lebensmittel und eine apokalyptisch anmutende Musik. Das Fazit des Spots: Der Ostertrubel kann ausbleiben, wenn Kundinnen alle Einkäufe bei Lidl erledigen. youtube.com (50-Sek-Video)

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Nächster Rückschlag für lahme Impfkampagne

Das Land NRW hat am heutigen Dienstagnachmittag (30. März) mitgeteilt, dass die Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca ab sofort ausgesetzt werden sollen. Das gilt mit sofortiger Wirkung auch für die Impfungen in der StädteRegion Aachen im Impfzentrum (Eissporthalle).

Der Eingang vom Impfzentrum in Aachen. Foto: Archiv

Hintergrund ist ein Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut. Man fragt sich: Was machen die bei der STIKO eigentlich beruflich? Erst ist AstraZeneca nur für Menschen unter 65 geeignet, dann „völlig unbedenklich“, jetzt nur noch für Menschen über 60. Befinden wir uns in einem groß angelegten Impfexperiment ohne es zu wissen?

Außerdem: Ein Einsatz unterhalb 60 bleibt nach dem Entwurf möglich, allerdings nur nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoabklärung nach einer sorgfältigen Aufklärung.

„Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes NRW hat per sofort einen Stopp der Impfungen von unter 60-jährigen Männern und Frauen mit Impfstoff der Firma AstraZeneca verfügt. Die Impfung dieser Personengruppe mit AstraZeneca darf erst wieder aufgenommen werden, wenn das Ministerium sie freigibt.“ Das teilte das Presseamt der Stadt Aachen mit.

Im Aachener Impfzentrum bedeutet das konkret für alle Menschen, die in dieser Woche (bis einschließlich Ostersonntag, 4. April) noch einen Impftermin haben, dass dieser bestehen bleibt. Allen Menschen, die AstraZeneca erhalten sollten (also auch den wenigen, die davon über 60 Jahre alt sind), wird alternativ der Impfstoff von Biontec/Pfizer angeboten.

Möglich ist das dadurch, dass in dieser Woche fast ausschließlich ältere Menschen und Menschen der Risikogruppen geimpft werden, die ohnehin das Biontec-Vakzin erhalten sollten. Der Gesundheitsdezernent der StädteRegion Aachen, Dr. Michael Ziemons: „Die rund 150 Menschen der Berufsgruppen, für die AstraZeneca bei der Impfung eingeplant war, können wir in dieser außerordentlichen Situation glücklicherweise auch mit Biontec impfen.“ Das Land NRW habe angekündigt, dazu weitere Biontec-Dosen zur Verfügung zu stellen. Niemand müsse jetzt ohne Impfung nach Hause gehen.

s. dazu auch Kommentar. Der Leser hat vermutl. Recht.

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Aachen: Neubau gegen den Parkplatzmangel am Klinikum

Soll den Parkplatzmangel am Klinikum lindern: Ein Parkhaus mit Ein- und Ausfahrtspindel.

Kaum kommt man mal ein paar Monate nicht am Klinikum vorbei, schon verändert sich dort die Gegend gewaltig. Aus dem Boden gewachsen ist ein jetzt noch halbfertiges Parkhaus. An dem wird schon seit einem Jahr gebaut. Im März 2022 soll es eröffnet werden.

Das Parkhaus hat genau die Größe, die wegen der ewigen Parkplatzsuche am Klinikum angemessen erscheint. 145 Meter lang und etwa 25 Meter hoch ist es, dazu zwischen 24 und 39 Meter breit. Es wurde in den Hang gebaut. Kosten: 26 Millionen Euro.

Hier sieht man die Grundform. Es soll 9 Parkebenen geben und drei Aufzüge, 1349 Autos werden einmal an der Kullenhofstraße neben dem Studierendenwohnheim der RWTH parken können. Es gibt eigens einen Schallschutz zu den Wohnanlagen.

Auf 9 Parkebenen können Pkw abgestellt werden. Es befinden sich auch Ladeplätze für E-Mobilität in dem Parkhaus.

So soll es einmal aussehen – vom Klinikum aus betrachtet. Parken können dort Mitarbeiter vom Klinikum, Besucher und Patienten. Möglicherweise auch die Mitarbeiter*innen der Firma Abiomed, die sich dann ihr eigenes neues Parkhaus sparen könnte und über 100 Bäume nicht fällen müsste. Doch das ist nur eine Idee und noch nicht entschieden.

Verantwortlich für den Entwurf zeichnet die Nebel Pössl Architekten GmbH (https://www.nebelpoessl.de). Die Pläne sind von der Kommunalpolitik in Aachen umfangreich begleitet und beeinflusst worden.

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Kommt jetzt doch noch der harte Lockdown?

Der Kölner Stadtanzeiger will kürzlich erfahren haben, dass Aachen mit der StädteRegion tatsächlich eine von 4 Kommunen ist, wo man mit negativem Testergebnis als „Tagespass“ größere Freiheiten genießt als zuvor. Aber: Nach dem Interview bei Anne Will sieht es deutlich so aus, als würde uns Angela Merkel doch noch einen heftigen Lockdown auferlegen, mit Ausgangssperren am Abend. Also einen Lockdown, wie wir ihn bisher nicht hatten. 

Ich weiß jetzt wirklich nicht, ob testen und bummeln (…) die richtige Antwort auf das ist, was sich zurzeit abspielt.“

Angela Merkel

(Kann sie eigentlich rein rechtlich die Entscheidungsgewalt an sich ziehen? Steht ihr so viel Macht zur Verfügung, und darf sie die nutzen und scharfe Lockdown-Regeln verhängen?)

Ehrlich gesagt, ich finde, es ist an der Zeit, in aller Vorsicht mal etwas auszuprobieren. Immer nur zu Hause rumzusitzen, das ist fast nicht mehr auszuhalten. Dann doch lieber frisch getestet mit anderen frisch Negativ-Getesteten einen Kakao mit Sahne draußen trinken. 4 Monate Mini-Lockdown haben uns jedenfalls nicht wirklich weitergebracht. 
Dass man uns tatsächlich einen krassen, richtigen Lockdown zumuten will, halte ich für leider unwahrscheinlich. 

Anstatt zu streiten sollten wir lieber überlegen, warum das mit dem Impfen so langsam geht. Wo gäbe es denn zusätzliche Impfdosen, und kann man mit den dortigen Politiker*innen (z. B. in USA, England, Israel, Russland) nicht so lange verhandeln, bis die das Zeug zu uns rüberwachsen lassen? Jede*r Infizierte kostet die Bundesrepublik horrende Summen, selbst bei milder Erkrankung entstehen Kosten durch Arbeitsausfall usw. (Pavel Mayer hat es ausgerechnet, siehe UKW-Podcast). Da sollte man diese Summen lieber in den zusätzlichen Kauf von Impfdosen investieren. 

Wenn man sieht, wie die Menschen in Tübingen derzeit leben, kann man doch nur neidisch werden. Zumal man genau weiß, dass zum Beispiel in Museen und Theatern gar keine Ansteckungen stattfinden können, so umfassend sind dort die Hygienekonzepte. Aerosolstudien von namhaften Instituten sollen das untersucht haben (s. Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut https://www.hhi.fraunhofer.de/en.html )

Insgesamt erstaunt es, dass nur zwei Oberbürgermeister (in Tübingen und Rostock) Ideen hatten und mit eigenständig ausgedachten Maßnahmen versuchen, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Alle anderen warten passiv auf die Vorgaben „von oben“. Da hätte ich mehr erwartet, mehr Mut und Ideen auf dem Weg zum Ziel. 

Insbesondere erstaunt es, dass sich ganz Deutschland offenbar Wissensvermittlung an Kinder nur in Schulen und Klassenräumen vorstellen kann. Was ist mit Kultureinrichtungen (wie das Depot), Versammlungshallen (wie im Eurpogress), Sportstätten, Gaststätten, Pfarrheimen, Kirchen usw? Dass keine Schule versucht, eine Klasse mal in ganz kleine Gruppen aufgeteilt in diesen Räumen zu unterrichten, wundert mich.

Auch scheint man Wissensvermittlung ausschließlich durch Lehrer*innen denken zu können. Was ist mit Künstler*innen, Studierenden, Menschen, die gerade viel Zeit haben? Geht nicht? Aber bitte bedenkt: WIR HABEN EINE PANDEMIE. Da sollten wir nicht so tun, als kämen wir von den üblichen Regeln nicht runter, es ist Fantasie gefragt. 

Daran fehlt es. Es wird strikt nach den von oben kommenden Vorgaben verfahren, als wären wir nicht in einer totalen Ausnahmesituation

Steckt man sich eher in den Bussen an? Oder schneller im Theater, in Museen oder beim Einkaufen bei Netto, Lidl, Aldi? Das weiß man bis heute nicht, sollte aber mal ermittelt werden.

UPDATE:

Bundeskanzlerin Merkel und der französische Staatschef Macron haben mit dem russischen Präsidenten Putin über eine mögliche Kooperation bei Impfstoffen gesprochen. 

In der Videoschalte sei es auch um den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V gegangen, über dessen EU-Zulassung die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA zu entscheiden habe, teilte Regierungssprecher Seibert mit. Dies geschehe nach denselben Normen, die auch auf alle anderen Impfstoffe Anwendung fänden. 

Die EMA prüft derzeit einen Antrag auf Genehmigung von Sputnik V in der Europäischen Union. Im April werden in Russland Experten der EMA zur Begutachtung der Produktion und Lagerung des Mittels erwartet. Der russische Pharmakonzern R-Pharm will das Vakzin von Juni oder Juli an im bayerischen Illertissen produzieren.

Diese Nachricht wurde am 31.03.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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