Wie geht es weiter mit der Lütticher Straße?

Sie könnte so schön sein: die Lütticher Straße in Aachen zwischen Limburger Straße und Amsterdamer Ring. De facto ist sie eine unschöne Ausfallstraße mit vielen kranken Bäumen an einer Seite und ohne Radweg. Die neue Mehrheit im Rat möchte neu gestalten, weil die Straße ohnehin für Versorgungsleitungen aufgerissen wird.

Leider ist es in Aachen immer so: Soll etwas im öffentlichen Raum geändert werden, sei es die Treppe hinter dem Rathaus oder eine Kreuzung/Straße oder was auch immer, schreien alle: NEIIIIIINNN, das wollen wir nicht und schon gar nicht sooo, wie blöd ist das denn und überhaupt. Es hagelt Leserbriefe in den lokalen Blättern, es finden Versammlungen statt, es gibt Flugblätter mit den wildesten Vorwürfen und ohne dass ein Verantwortlicher genannt wird, die Fraktionen werden angeschrieben und auch wer sonst noch etwas zu sagen hat in diesem Städtchen.

Trotzdem wird umgebaut . . . und . . . es vergehen nach Fertigstellung keine sechs Monate und man hört: „Och, datt is aber nett jeworden.“

Die vormals schärfsten Kritiker*innen melden sich nicht mehr zu Wort. Nach kaum einem halben Jahr möchte niemand den alten Zustand zurück haben. So könnte es auch mit der Umgestaltung der Lütticher Straße gehen. Die Frage ist nur ob die neue Ratsmehrheit durchhält und bei ihrer Absicht bleibt.

Hier könnt ihr im Einzelnen lesen, wie der Stand der Dinge ist. Informiert euch und füllt bitte auch den Fragebogen aus.

Die Planung steckt noch in einer Anfangsphase. Am Dienstag, 19. Januar, um 19 Uhr (bis 21 Uhr) gibt es eine dieser digitalen Info-Veranstaltungen, von denen ich schon mal eine miterlebt habe, als es um die Ludwigsallee ging. Es ist sehr angenehm, zu Hause gemütlich zu sitzen, die Ausführungen anzuhören und im Chat Fragen stellen zu dürfen. Die Adresse ist YouTube.com/stadtaachen

Die Lütticher Straße. Dort ist alles autogerecht, wie es sich die Fans von Verbrennungsmotoren seit gefühlt 100 Jahren schöner nicht vorstellen können. Foto: Archiv
Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Gute Darstellung: Der Gang der Ereignisse in den USA

Wikipedia hat den Sturm auf das Capitol in Washington sehr ausführlich und wie es scheint absolut korrekt dargestellt. Es gibt auch Videos. Vor den Videos, die im Gebäude aufgenommen wurden, muss allerdings gewarnt werden. Sie zeigen große Brutalität. Eine Person wurde totgetrampelt.

Es wird alles gut entlang einer Zeitschiene dargestellt. Hier.

Trump scheint sich auf die moralisch verkommene Plattform „parler“ zurückgezogen zu haben. Sollte es dabei bleiben, dass Twitter ihm nicht mehr zur Verfügung steht, auch nicht unter „Potus“, dann wird ihn das sehr hart treffen. Mit seinem Twitter-Account hat er schließlich die Welt informiert und auch – wie gut zu beobachten war – die Wut der Menschen geschürt und ihre Aktionen gelenkt. Einzigartig, perfekt und genial war, wie er auf Twitter agiert hat, das kann man nicht leugnen. Diabolisch.

Schon tauchen die ersten Stimmen auf, die es für einen unerträglichen Eingriff in die Meinungsfreiheit halten, dass Trump sich nicht mehr via Twitter äußern kann. Der russische Oppositionelle Alexej Nawalny nennt die Sperre von Donald Trump bei Twitter einen „inakzeptablen Akt der Zensur“.

Zwar habe Trump viele unverantwortliche Dinge gesagt, dafür habe er jedoch mit der Abwahl bezahlt. Im Handeln Twitters sieht der Putin-Gegner einen „Präzedenzfall“.

Eins ist mMn klar: Nicht nur der Trumpismus ist nicht verschwunden, auch Trump und seine Familie sind es leider nicht. Wir werden sie alle in wichtigen Ämtern wiedersehen.

Auch bei uns leben Menschen in einer Art Parallel-Welt, in einer selbst gebauten Realität, die für sie erträglicher und zugleich interessanter ist als die Wirklichkeit. Wer in diesem Modus drinsteckt, kommt nicht mehr raus. Er/sie fühlt sich bedroht von Menschen, die diese Wahnwelt nicht anerkennen.

Leider hinter einer Bezahlschranke: Donald Trumps denkwürdigste Tweets. Es sind tatsächlich Tweets, die die Welt veränderten.

Wer sich aber schlecht fühlt, weil der Chef eines privaten Unternehmens (in diesem Fall Jack Dorsey) entscheidet, wer seine Meinung äußern darf und wer dies nicht mehr darf, der sollte keine Skrupel haben. Man muss sich dabei unwohl fühlen.

Es sollten Gerichte sein, die entscheiden, ob Fälle von Verleumdung, Beleidigung, Volksverhetzung, Leugnung des Holocaust oder Anstiftung zu Gewalttaten vorliegen und nach Vorlage eines Urteils sollte abgeschaltet werden müssen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Der neue Werbespot der taz

Die TAZ war jahrelang meine Lieblingszeitung – nachdem mir die Süddeutsche nicht mehr gefallen hatte. Dann war die TAZ wieder out, und ich habe wieder die Süddeutsche bezogen. Bis ich nur noch die ZEIT abonniert hatte, die mir noch heute gut gefällt.

Jetzt hat die TAZ einen Versuch gestartet und sich von Film­regisseur und Dreh­buch­autor Fatih Akin ein Werbevideo bauen lassen, nur 90 Sekunden lang, nicht schlecht. Es inspiriert. Viel Spaß beim Anschauen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Leave no one behind

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Die USA werden 3 Lager bilden: die Demokraten, die Republikaner und das Trump-Lager

Erstaunlich, wie überrascht die westliche Welt angesichts der Vorgänge am Capitol in Washington tatsächlich ist. „Unbegreiflich“ und „nie mit gerechnet“ hört man dauernd. (s. Chaos-Mob hält Washington in Atem)

Dabei hat doch Trump und haben auch seine Söhne in den vergangenen Tagen und Wochen unentwegt die Botschaft ausgesandt: „Wir treffen uns am 6. Januar in Washington“, sogar die Uhrzeit (11 Uhr) wurde mitgeteilt – alles per Twitter weltweit sichtbar. Und weiter war ständig zu lesen: Die Wahl sei gestohlen, und es gebe ab 6. Januar die Möglichkeit, den Regierungswechsel zu verhindern. 

Diese Tweets hat Twitter nicht gelöscht, man kann sie jetzt noch lesen. UPDATE (10. 01.): Doch alles gelöscht.

https://twitter.com/EricTrump/status/1345106061318115333


Was ist nun eigentlich der Plan der Familie Trump? Kurz gesagt: Man will die Marke Trump im politischen Bereich ansiedeln, und zwar auf dem äußerst rechten Rand, der bis vor Kurzem noch eine Leerstelle war. Trump möchte seine Familie (gar nicht so unbedingt sich persönlich und selbst) in spätestens vier Jahren als dritte Kraft auf der politischen Bühne der USA installiert haben.

Er wurde kürzlich von 74 Millionen Wählerinnen und Wählern gewählt (Obama wählten einst 70 Millionen) und sammelte über 200 Millionen Dollar Wahlkampfhilfe für seinen Versuch, doch noch als Gewinner der Wahl anerkannt zu werden. Er ist also recht erfolgreich in dem Versuch, die neue politische Marke Trump zu etablieren. 

Trump muss gemerkt haben, dass man als (windiger) Geschäftsmann und Entertainer nur kurz in den Geschichtsbüchern auftaucht (wenn überhaupt), dass ewige Bedeutung und Unsterblichkeit viel überzeugender als Politiker zu erlangen ist. Und zwar – so etwa muss man sich das vorstellen – wie es z. B. die Familie Kennedy auf der anderen Seite des politischen Spektrums geschafft hat. Wer diesen Namen hört, denkt – seit Jahrzehnten und auch in 100 Jahren noch – an Politiker*innen, nicht an irgendwelche Heiopeis in der Unterhaltungsbranche oder an Kaufleute.

Kaufleute/Unternehmer versinken irgendwann (relativ schnell) in der Bedeutungslosigkeit, Politiker*innen nicht. Ihre Namen stehen in den Geschichtsbüchern und werden von Kindern gelernt. Genau wie die Namen großer Künstler und zunehmend auch Künstlerinnen.

Insofern geht es Trump gar nicht unmittelbar um die gestohlene Wahl. Er nutzt diese Vorwürfe und diesen Slogan um eine Art Gründungsmythos zu erschaffen und zu installieren. Der 6. Januar 2021 ist der Tag, an den sich die neue politische Trump-Bewegung/Partei als Gründungstag erinnern soll und wird. Ein Knall, den jeder politisch interessierte Mensch auf der Welt zur Kenntnis genommen hat.

Die Frage ist: Was wird am 20. Januar in Washington geschehen? Braucht die Familie einen weiteren Knall, um sich ins Gedächtnis der Nation einzumeisseln, sich als 3. Kraft (neben Demokraten und Republikanern) in der politischen Szene der USA zu etablieren?

Sicher werden wir demnächst Donald Trumps Tochter und seine beiden erwachsenen Söhne in wichtigen politischen Ämtern sehen, reingewählt z. B. von den „Proud Boys“. Alles Männer, die im digitalen Zeitalter dabei sind, ihre Privilegien zu verlieren (an Minderheiten, an Frauen usw.), aber das ist ein anderes Thema.  

In Aachen scheinen die Sympathien eher Joe Biden zu gehören. Gesehen in einer Seitenstraße der Lütticher Straße in Aachen. Foto: Archiv

Was aufgefallen ist: Die ARD unterbricht angesichts der spektakulären Ereignisse ihr Programm NICHT und verweist auch nicht auf Tagesschau24. Offensive Hinweise auf Tagesschau24 und auf ein kurzes „Tagesschau extra“ gibt es nicht.

Hass auf Medien: Trump-Anhänger gehen bei den Protesten in Washington erwartungsgemäß gezielt auf Journalist*innen los. ARD-Korrespondentin Claudia Buckenmaier musste ihre Live-Schalte unterbrechen. Etliche Videos zeigen, wie Equipment von Medienvertreter*innen zerstört wird. In den Medien befände sich der Enemy of the people, der Feind des Volkes, so hat es Trump seinen Landsleuten einzutrichtern versucht. Teils mit Erfolg.

Twitter sperrt das Konto von Trump wegen drei Tweets (hätte schon vor 4 Jahren geschehen müssen. Twitter, ihr seid Penner) Auch Facebook sperrt Trump – zunächst für 24 Stunden.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Abstand halten. 15-km-Regelung. Brutale Bilder

In Aachen sind die allgemeinen Corona-Werte nicht so schlimm, dass für uns die 15-Kilometer-Regelung infrage käme. Der Inzidenzwert befindet sich derzeit unter 200. Die Sieben-Tage-Inzidenz* lag gestern in der StädteRegion bei 116. Da können wir froh sein.

Wenn ihr aber mal sehen wollt, wie weit ihr bei einem 15-Kilometer-Radius noch kommen könnt, dann klickt unten. Gebt eure Adresse ein und die Zahl 15 und schaut auch mal, wie weit 200 Meter wären. Das ist nämlich der Radius, in dem sich die Franzosen 2020 eine Weile nur bewegen durften.

https://www.calcmaps.com/de/map-radius/?utm_source=cp-vollversion

Das Virus fängt an zu mutieren. In Südafrika und England fand man Mutationen, die sind auf dem Weg in die EU. Das Virus muss plattgemacht werden bevor es uns noch gefährlicher wird als es sowieso schon ist. Die Lösung außer impfen (das dauert) ist: Abstand halten. Das Virus muss daran gehindert werden, vom einen zur anderen zu springen. Es darf einfach niemanden mehr finden, den es krank machen kann.

Bitte mehr brutale Bilder statt Vorschriften

Was bringt Menschen dazu, sich NICHT mit anderen zum Beispiel beim Skifahren und Rodeln zu treffen? Wie erreicht man, dass sie sich NICHT mit Verwandten und Nachbarn treffen? Wie bringt man Menschen dazu, ihr Verhalten zu ändern und NICHT über Weihnachten nach Südafrika in Urlaub zu fahren (was nicht verboten war)? Was bringt Menschen dazu, NICHT im großen Kreis den Geburtstag eines Kindes zu feiern? Was?

Sind das Verbote? Bitten, Ratschläge, Hinweise, Aufforderungen? Sind das Regeln und Appelle? Eindringliche Aufrufe von Politiker*innen oder Virolog*innen und Ärzten? Schafft man das mit Vorschriften? – NEIN, das bringt es alles nicht. Allein dramatische Bilder im TV von Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen, wirklich brutale Bilder – auch von Särgen – haben eine Wirkung. Oder Videos von Menschen, die sich wochen- und monatelang mühsam ins Leben zurückkämpfen, die ändern das leichtsinnige Verhalten.

Sorry, aber die Bilder müssen wirklich brutal sein. Wie das Virus. Mit der 15-Kilometer-Regelung geht im übrigen in der Stadt alles weiter wie bisher, in Flächenkommunen kommt man dagegen gerade noch ins übernächste Dorf.

Interessant: Jemand möchte uns mit einem Schlauch im Hals wochenlang auf der Intensivstation eines Aachener Krankenhauses liegen sehen.

Ministerpräsidentenrunde: „Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten, großzügige Homeoffice-Möglichkeiten zu schaffen, um bundesweit den Grundsatz ‚Wir bleiben zu Hause‘ umsetzen zu können.“ – Nur: Bitten bewirken nichts.

Es müssen viel mehr Büros geschlossen und in Homeoffice verwandelt werden. Das ist zwar nicht bei ALLEN möglich, aber bei mehr als jetzt im Homeoffice sind. Hier weiterlesen.

*Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen geschehen sind. Damit die Daten vergleichbar sind, wird die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern gerechnet. Sie ist eine wichtige Kennzahl, nach der sich die Corona-Maßnahmen richten.

Veröffentlicht unter Uncategorized | 2 Kommentare

Draußen nur Tännchen

Der Aachener Stadtbetrieb sammelt wieder die Weihnachtsbäume ein. Es werden Sammelplätze eingerichtet, an denen abgeschmückte Weihnachtsbäume abgelegt werden können. Es ist nicht gestattet, so teilt die Pressestelle der Stadtverwaltung mit, Bäume vor oder nach den Entsorgungstagen an den Sammelplätzen abzustellen.

An den Recyclinghöfen in Aachen-Brand, Camp Pirotte 50 (Zufahrt über Debyestraße), und Eilendorf, Kellershaustraße 10, und den Kompostcontainerstandorten werden Weihnachtsbäume zu den üblichen Öffnungszeiten angenommen. 

Weihnachtsbaumsammlungen finden statt:

Dienstag, 12. Januar:

Südviertel:  Maria-Theresia-Alle/Ecke Colynshofstraße

Driescher Hof: Stettiner Straße, Grünfläche gegenüber des Depotcontainerstandorts

Donnerstag, 14. Januar:

Westviertel: Ahornstraße/Ecke Halifaxstraße

Ostviertel: Düppelstraße, Grünfläche gegenüber des Depotcontainerstandorts

Neumarkt: Zugang Frankenberger Straße 

Dienstag, 19. Januar:

Westviertel: gegenüber der Straße am Blockhaus

Neumarkt:  Zugang Frankenberger Straße

Branderhofer Weg: Am Parkplatz  Sportstadion Ludwig-Kühnen

Donnerstag, 21. Januar:

Preuswald: Reimserstraße, Parkplatz neben Haus Nr. 63

Südviertel: An der Schanz, Grünfläche vor der Treppe

Alle Zeiten und Standorte der Weihnachtsbaumsammlung und der Kompostcontainer findet ihr im Abfall ABC unter https://serviceportal.aachen.de/abfallnavi mit den Stichworten „Weihnachtsbaum“ und „Grünschnitt“ sowie im Abfallkalender.

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Klage gegen EU-Überwachungsforschung

Mit einem vermeintlichen „Video-Lügendetektor“ hat die EU den Einsatz von „Künstlicher Intelligenz“ (KI) bei der Einreise erproben lassen.

Der Europaabgeordnete und Bürgerrechtler Dr. Patrick Breyer (Piratenpartei) hat am 15. März 2019 Klage auf Herausgabe unter Verschluss gehaltener Dokumente über die ethische Bewertung, die rechtliche Zulässigkeit, die Bewerbung und die Ergebnisse der Technologie eingereicht.

Der Gerichtstermin steht jetzt fest. Der Europäische Gerichtshof verhandelt über die Klage in öffentlicher Sitzung am 5. Februar 2021 ab 9.30 Uhr in Luxemburg.

Patrick Breyer, Bürgerrechtler und Europaabgeordneter

Im Vorfeld hat die EU-Kommission Breyers Abgeordnetenanfragen zu Falschbeschuldigungen und Diskriminierung durch die
„Video-Lügendetektor-Technologie” unbeantwortet gelassen.[1]

Die Europäische Union finanziere immer wieder illegale Technologie, die die Grundrechte verletze und unethisch sei, so kritisiert Breyer. Die Projekte würden zum „Geschäftsgeheimnis“ der beteiligten Konzerne erklärt. Dabei bleibe die Transparenz auf der Strecke.

Mit seiner Transparenzklage will Breyer ganz grundsätzlich klären lassen, „dass die Steuerzahler*innen, die Wissenschaft, die Medien und die Parlamente ein Recht auf Zugang zu öffentlicher Forschung haben – dies gerade bei pseudowissenschaftlichen und orwellschen Entwicklungen wie dem sogenannten Video-Lügendetektor“.

Mehr Infos:
https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-9-2020-000152-ASW_DE.pdf

Offizielle Zusammenfassung des Verfahrens (Sitzungsbericht):
https://www.patrick-breyer.de/wp-content/uploads/2021/01/EuG-Sitzungsbericht.pdf

Klageschrift im Wortlaut und weitere Informationen:
https://www.patrick-breyer.de/?p=587511

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Etwas Musik zu den Infos

Gerade im WDR 5 gehört:

***

TV-Turnaround:

Die Corona-Pandemie hat die Fernsehnutzung der Deutschen kräftig angeheizt, bilanziert die AGF Videoforschung. 72 Prozent der Über-14-Jährigen schalteten angeblich 2020 täglich den Fernseher ein ‐ ein Plus von 3,1 Prozent.

Die durchschnittliche Nutzungsdauer des Gesamtpublikums ab 3 Jahren liegt mit 220 Minuten 10 Minuten höher als 2019, wo wurde ermittelt. Als gewichtiger Grund für die Entwicklung gilt ein hohes Informationsbedürfnis der Menschen. Das haben wir auf AachenNews.org allerdings auch festgestellt.

Auf Monatsebene ist „ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Sehdauer und der Entwicklung der Corona-Pandemie hierzulande“, erkennbar, sagt AGF-Leiterin Kerstin Niederauer-Kopf.

Die Rede der Bundeskanzlerin vom 18. März erreichte auf allen von der AGF ausgewerteten Kanälen ganze 36,38 Mio Menschen. (Hier täglich Infos zu Medien)

***

DDos-Attacke

Lernplattformen können wir in Deutschland nicht, schon gar nicht sichere Plattformen. Es gab einen Hacker-Angriff in Rheinland-Pfalz.

In Deutschland baut man schneller und eher einen Impfstoff gegen ein relativ neues Virus als eine Lernplattform für die Schulen. Das war 2018/19/20 besonders gut an der Lernplattform Logineo zu sehen.

Von Anfang an war klar: So wie die da rangehen, KANN ES NICHT KLAPPEN. Noch heute ist diese Plattform mit Mängeln versehen und nicht in dem Umfang nutzbar, wie es sein würde, wenn man einfach die komplette Software in den USA gekauft hätte anstatt unbedingt selber etwas entwickeln zu wollen.

Insgesamt schlägt sich da die technikfeindliche Haltung derjenigen Manager und Geschäftsführer nieder, die vor etwa 20 Jahren alles plattschlagen wollten, was sich mit Internet und Digitalisierung frühzeitig beschäftigen wollte. Damals bis heute wurde viel verschlafen, was nicht mehr aufgeholt werden kann. Dazu kann ich aus eigenem Erleben viel sagen.

Zurück zum Hacker-Angriff: Eine DDos-Attacke zwingt jetzt in Rheinland-Pfalz die Fernunterrichts-Plattform Moodle@RLP in die Knie. Auch das eingebettete Videokonferenz-Tool BigBlueButton ist betroffen.

Die Berliner Lernplattform „Lernraum Berlin“ war – wie bereits im Dezember – auch an Tag 1 nach den dortigen Ferien für 100.000 SchülerInnen nicht nutzbar. Wie gesagt: Diese Art Desaster wurde quasi von langer Hand vorbereitet, jetzt gibt es viel zu wenige, die mit der neuen Technik von Kindesbeinen an vertraut sind.

Am gestrigen Montag war nicht absehbar, ob der Angriff in Rheinland-Pfalz über die nächsten Tage hinaus Auswirkungen haben wird.

*

Zusatzinfos für Kommunalpolitiker*innen in Schulausschüssen und Beamte in den Ministerien. Es geht um Game-based-Learning als Möglichkeit zur Steigerung von Lernerfolg und Motivation. Hier.

Sowie hier und hier

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Aktuelles zu Corona in Stadt und StädteRegion

Die Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus, die Infos werden hier unkommentiert weitergegeben. Es gibt heute (4. Januar) gegenüber der Meldung von Donnerstag (31. Dezember) 326 mehr nachgewiesene Fälle.

Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesenen Infizierten auf 14.721. 12.848 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 292.

In den vergangenen Tagen sind elf Frauen im Alter von 63, 74, 75, 80, 81, 84, 85, 91, 94, 97 und 99 Jahren sowie fünf Männer im Alter von 81, 82, 94 (2x) und 95 Jahren verstorben, die zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 1581 Menschen nachgewiesen infiziert und die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt bei 127. 

Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:                                                                                        

KommuneAktive FälleGesamtzahl der FälleSieben-Tage-Inzidenz
Aachen6806268115
Alsdorf1101314125
Baesweiler5692992
Eschweiler1661413147
Herzogenrath1221234149
Monschau25222171
Roetgen5921969
Simmerath71363156
Stolberg1721653142
Würselen1201106165
noch nicht lokal zugeordnet   
Gesamtergebnis158114721127

*Sieben-Tage-Inzidenz

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen geschehen sind. Damit die Daten vergleichbar sind, wird die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern gerechnet. Sie ist eine wichtige Kennzahl, nach der sich die Corona-Maßnahmen richten.

Gegen das Virus haben wir nicht viel zu bieten: Abstand halten, auf Hygiene achten und die Mund-Nase-Maske verwenden. Und neuerdings haben wir auch einen Impfstoff.

Gemeinsames Abstrichzentrum (GAZ)

Die Termine für das GAZ werden nur ONLINE vergeben unter  ww.staedteregion-aachen.de/gaz. Bei der Online-Terminvergabe muss man schon eine Reihe von Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Das Formular wird regelmäßig an die Teststrategie des Robert-Koch-Instituts angepasst. 

Kontaktpersonen ersten Grades, Menschen mit positiven Schnelltests in Heimen und anderen Einrichtungen sowie Reihentestungen werden durch das Gesundheitsamt informiert und zu einem festen Termin eingeladen.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Zu erreichen ist die Hotline des Landes unter der Rufnummer 0211/9119-1001, montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist zudem ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält.

Bürgertelefon 
Für Bürgerinnen und Bürger von Stadt und StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.

Infos zu aktuellen Entwicklungen 
Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen. Nachzulesen sind alle Verordnungen des Landes NRW auf aachen.de/corona in der Rubrik „NRW-Coronaschutzverordnung“.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar