In Kornelimünster: Die Kunst unserer Zeit

Eine Doppelausstellung wurde am Samstag in Kornelimünster eröffnet. Ein Art-Bus brachte später etliche Kunstfreunde zu einer weiteren Vernissage ins LuFo und zum Neuen Aachener Kunstverein.

Weiter geht es mit der Kunstbetrachtung. Das „Kunsthaus NRW Kornelimünster“ (in der alten Abtei) hatte zu zwei Ausstellungen geladen, wir waren am Samstag (21. 10.) bei der Eröffnung dabei.

Vorab muss man wissen, dass das Land NRW – um Künstler zu fördern – Kunst kauft, insbesondere kauft es Werke junger Künstler und hängt die Klamotten z. B. in den Büros von Ministerien und Landesbehörden auf. Das ist eine prima Sache. Das Land betätigt sich als Sammler, was nach dem 2. Weltkrieg anfing, als man den zuvor krass verfolgten Kunstschaffenden ein wenig auf die Beine helfen wollte, sofern sie überlebt hatten. Viele begingen Selbstmord.

In unseren Tagen produziert fast jeder (auf seinem Smartphone) Bilder in einem unendlich scheinenden Strom, diese Fülle gab es zuvor noch nie. Den Künstlern und Künstlerinnen kommt – als kritischen Bildproduzenten – eine besondere Bedeutung zu. Man könnte von ihnen u. a. Hilfe bei der Deutung, beim Umgang  oder bei der Verarbeitung der Bilder-Fluten erwarten. Insbesondere, wenn „Medienkunst“ angekündigt wird.

Samstag in Kornelimüster wurden bei der sehr gut besuchten Vernissage unsere Erwartungen eher nicht erfüllt, gleichwohl war es ein Genuss, die alten, barocken Klosterräume zu sehen und darin die moderne Kunst. Ein echtes Erlebnis – eine umwerfend schöne Kombi, insbesondere für jemand, der die Abtei seit 20 Jahren nicht besucht hat.

Die beiden Präsentationen sind räumlich quasi eng verzahnt, gehen irgendwie ineinander über. Die Ausstellung „Sammlung mit losen Enden 03: 21. Jahrhundert“ ist im Kunsthaus Kornelimünster zu sehen bis zum 25. März. Die Schau „reflecting – Zweitbasierte Kunst aus NRW“ ist bis zum 28. Januar zu sehen.

„reflecting“ präsentiert – laut Flyer – im Kunsthaus die Vielfalt der Medienkunst aus NRW. Weiter heißt es: „Die Ausstellung, kuratiert von Elke Kania und Dr. Marcel Schumacher, vereint Video-Skulptur, Film, ortsspezifische Videoinstallation und analoge Doppel-Diaprojektion. . . . Die zeitbasierten Kunstwerke reflektieren seismografisch Eigenschaften der gegenwärtigen digitalen wie realen Welt und jene Räume, in denen wir uns bewegen.“

Die Namen der Künstlerinnen und Künstler findet ihr im Netz. Ebenso die Öffnungszeiten. Unten noch ein paar Fotos aus dem Kunsthaus, das mal nacheinander ein Kloster, eine Weberei, ein Landhaus für Fabrikantenfamilien, ein Haus für ein Lehrerseminar und ein Bundesarchiv war:

An den Decken: Stuckaturen und Malereien von Lütticher Künstlern (18. Jahrhundert).

Das Treppenhaus mit einer Lichtinstallation von Martin Pfeifle (2011).

Im Außenbereich des Kunsthauses ist natürlich auch allerhand zu sehen.

Infos zum Kunsthaus in Kornelimünster:

Leiter des Kunsthauses: Dr. Marcel Schumacher
Eintritt: frei
Infos zu Führungen unter: kunsthaus.nrw.de
Barrierefrei: das Obergeschoss ist nur über Treppen zu erreichen
Gruppenführungen: nach Voranmeldung möglich (mit unterschiedlichen Schwerpunkten), die kosten aber 40 Euro.

Zum Vormerken: Am Mittwoch, 8. 11., wird im Ludwig Forum in Aachen, Jülicher Straße, um 19 Uhr eine Ausstellung mit dem Titel „Digital Games“ eröffnet.  

 

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Großes Interesse an Bildern, die bleiben

Gestern: Eröffnung der Ausstellung „Blicke, die bleiben“ im Suermondt-Ludwig-Museum. Kuratorin Sylvia Böhmer hat aus über 1000 Fotos der Sammlung Fricke eine sehenswerte Schau zusammengestellt.

„Blicke, die bleiben“ so lautet der Titel einer Fotoausstellung im Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen. Zu sehen sind rund 100 eindrucksvolle Schwarzweiß-Fotografien aus der Zeit von 1898 bis 2017. Es handelt sich um fotografische Porträts der Sammlung Fricke, über die das Museum als Dauerleihgabe verfügt.

Gestern wurde die Ausstellung eröffnet, vor lauter Menschen konnte man fast die Kunst an den Wänden nicht sehen. Zu dieser Ausstellung (bis 14. 01.) komme einmal „ein ganz anderes Publikum“ ins Museum, stellte die Kommunalpolitikerin und Ausschussvorsitzende Dr. Margrethe Schmeer (CDU) in ihrer Ansprache fest. Da hatte sie Recht.

Vier Jahre mussten die Kunstfreunde warten, bis Museums-Kuratorin Sylvia Böhmer wieder mal eine Schau mit Fotos aus dieser Sammlung präsentieren durfte. Jetzt ist es soweit. Wer gern und viel fotografiert, kann hier Erkenntnisse gewinnen: Wie große Meister der Branche ihre zumeist prominenten „Objekte“ ins Bild gesetzt haben, wie sie mit den Porträts klare Aussagen über Charakter und Wesen der Abgebildeten zu machen versuchten. „Wie bin ich?“ Der Fotokünstler gibt dem Abgebildeten seine ganz eigene Antwort. Jedes dieser Porträtfotos ist ein Statement: „So bist du.“

Den Arbeiten Lotte Jacobis widmet die Ausstellung ein vergleichsweise umfangreiches Kapitel. Ihre Aufnahme von Albert Einstein in der Lederjacke (1938) mit zerzausten Haaren wollte das Magazin LIFE damals nicht veröffentlichen. Begründung: So salopp und unkonventionell dürfe man den berühmten Nobelpreisträger nicht darstellen. . .  Heute zählt gerade dieses Foto zu den bekanntesten Bildern von Einstein.

Überhaupt heute: Wo fast jeder und jede ständig mit dem Smartphone knipst und Bilder um die Welt schickt, da ist es mehr wie angebracht, sich mit der Fotografie als Medium kritisch zu befassen. Das könnte eine passende Aufgabe für ein Museum sein, uns darüber aufzuklären, was dieser vor unseren Augen schnell dahinfließende, unendliche Strom von Bildern mit uns und der sogenannten Realität macht.

Überhaupt Porträts: Ein Vergleich der Fotos dieser Aachener Ausstellung z. B. mit den Porträts der Renaissance-Maler scheint mir interessant zu sein.
Wie viele Parallelen es doch gibt! Auch dort lacht z. B. kaum jemand, alle schauen ernst und offen, so, als wollten sie „bedeutend“ erscheinen. Es ist zudem ersichtlich, dass sich die Künstler (Fotografen wie Maler) viel Mühe gemacht und Zeit genommen haben, um das Porträt zu erstellen. Die Bilder wirken inszeniert.

Erstaunlich, wie einen die Ausstellung im Suermondt-Ludwig-Museum inspirieren kann, wenn man sich darauf einlässt und sich für die Darstellung von Menschen interessiert. Auch Fragen nach Individualität versus gesellschaftlicher Repräsentation stellen sich.

Hier sei noch auf einen Vortrag hingewiesen: Professorin Dr. Sigrid Weigel aus Berlin spricht am Mittwoch, 6. Dezember, ab 19.30 Uhr über das Thema „Fremd und doch vertraut. Das Gesicht im Wandel der Zeiten und Medien“.

Es gibt unter anderem auch Sonderführungen unter dem Motto „Der persönliche Blick“ mit Dr. Christiane und Karsten Fricke (Mi., 08. 11., 18 Uhr), mit Fotografin Bettina Flitner (Di., 21. 11., 18 Uhr) und mit Wilhelm Schürmann, Professor für Fotografie und Sammler von Kunst der Gegenwart (Mi., 13. 12., 18 Uhr).

Infos dazu gibt es unter  http://www.suermondt-ludwig-museum.de

Aus diesem lesenswerten Text aus der örtlichen Tageszeitung hat Museumschef  Van den Brink bei seiner Begrüßungsansprache mehrfach zitiert: https://www.aachener-zeitung.de/news/kultur/suermondt-ludwig-museum-praesentiert-portraets-aus-der-fricke-sammlung-1.1742071

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Fast eine Milliarde ist nötig, um das städtische Leben in Gang zu halten

Draußen genießen Leute die letzten Sonnenstrahlen, sitzen auf dem Markplatz. Drinnen befasst man sich mit Zahlen, Grafiken und Tabellen, um den Hauhalt zu verstehen.

Der Haushalt der Stadt umfasst im Jahr 2018 die nette Summe von 997 Millionen Euro.

997 Millionen Euro will/muss die Aachener Stadtverwaltung ausgeben, um das städtische Leben in Gang zu halten. Das Defizit beträgt knapp 33,7 Millionen Euro. Das heißt: 33,7 Millionen Euro gibt die Stadt mehr aus, als sie in der Kasse hat. Da muss Geld geliehen werden.

Wo geht das ganze Geld hin? Was wird davon bezahlt?

Es wird – von den oben erwähnten 997 Millionen Euro – das Wohngeld bezahlt, das Kindergeld  und das Arbeitslosengeld II. Dazu ist die Stadt verpflichtet,

Im Aachener Rathaus hat jetzt Kämmerin Annekathrin Grehling den Haushalt vorgestellt. Der wird durch die Kommunalpolitiker noch ein wenig moduliert, bleibt aber im Wesentlichen so, wie unter www.aachen.de nachzulesen ist.

da führt kein Weg dran vorbei. Und da ist schon mal eine Menge weg. Einen dicken Batzen bekommt auch die StädteRegion (für die Leistungen, die sie für die Stadt übernimmt).

Aber von den Millionen wird auch – als freiwillige Leistung – das Stadttheater finanziert (20 Millionen im Jahr), auf das die Kämmerin Annekathrin Grehling ab sofort ein gestrenges Auge werfen wird, denn das Theater kostet fast jedes Jahr mehr. Das könne nicht so weitergehen, deutete sie im Rathaus bei der Vorstellung des Haushalts zumindest an. Höhere Ticketpreise, billigere Produktionen, mehr Boulevard, weniger Freikarten sind seit Kurzem im Gespräch.

Einen dicken Batzen kosten auch die MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung (195 Millionen Euro). Fast 5000 sind es, und es sollen noch mehr werden. Die Feuerwehr muss nämlich Personal einstellen. Erzieherinnen müssen ebenfalls eingestellt werden, weil den Eltern ein Betreuungsplatz für ihr Kind garantiert ist. Und Personal für die Offene Ganztagsschule.

Bei den ganzen Ausgaben freut sich die Kämmerin über prima Einnahmen in 2018. Da kommt Geld aus Düsseldorf und da sind die Gewerbesteuer (187 Millionen Euro, geschätzt) und die Steuern, die Wohnungs- und Hausbesitzer zahlen und die Besitzer von Boden.

Die gute Nachricht: Diese Steuern und die Gebühren der Stadt werden 2018 nicht erhöht, sie bleiben auf dem Niveau von 2017, so wurde versprochen.

Investiert wird in Neu- und Umbauten sowie Sanierung von vier Schulen (Bildchen, Eilendorf, Kornelimünster, Laurensberg). Der Umbau des Neuen Kurhauses in der Monheimsallee wird jetzt für 25,5 Millionen Euro (vormals prognostiziert: 21 Millionen) zu haben sein, so wird angenommen.

***

Die Stadtverwaltung teilt mit: Die Haushaltsrede der Kämmerin sowie den zur Beratung vorgelegten Haushaltsplanentwurf 2018 gibt es ab Donnerstag, 19. Oktober, auch auf der Homepage der Stadt Aachen unter www.aachen.de. Außerdem bietet die Stadt hier zeitnah die Möglichkeit, die zugrundeliegenden Zahlen benutzerfreundlich mit dem Interaktiven Haushalt zu durchforsten.

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Politik in dieser Woche: Popcorn und Kampf gegen Windmühlen

Heute (17. 10.) um 17 Uhr beginnt im „Depot“ in der Talstraße eine Sitzung, die vermutlich ein bisschen länger dauern wird. Hier die Tagesordnung.

Es diskutieren und beschließen nämlich zwei Ausschüsse ausnahmsweise mal gemeinsam, weil beide mit den gleichen Themen befasst sind. Und zwar   Schulausschuss und Kinder- und Jugendausschuss.

Falls der Tagesordnungspunkt Ö 18 wegen allgemeiner Brisanz nicht sofort von der Tagesordnung runtergeschubst wird: Es geht um den Ausbau der Grundschule in der Michaelsbergstraße. Eine sehr spezielle Angelegenheit, über die sich Politiker aller Parteien, Elternvertreter, Lehrer und Vertreter der Verwaltung wie irre in die Haare bekommen haben.

Für Außenstehende ist der hoher Popcornfaktor interessant, ansonsten ist alles nur mäßig wichtig. Man ist sich im Wesentlichen uneinig darüber, ob zum Ausbau der Schule, also quasi zum Schulgebäude selbst auch Wohnungen gehören sollen. Vorlage hier. Wie so oft fühlen sich Eltern und Lehrer übergangen.

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Im altehrwürdigen Sitzungssaal des ebenfalls alten und ehrwürdigen Rathauses tritt morgen (Mittwoch, 18. 10.) der Rat der Stadt zusammen.

Um 17 Uhr geht’s los. Wichtig, aber schwierig zu verstehen ist, wie hoch denn nun genau die Umlage ist, die die Stadt Aachen 2018 an die StädteRegion zahlen muss, weil die StädteRegion bestimmte Aufgaben erledigt, die früher mal Aachen selbst erledigen musste.

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Was mich ja – aufgrund einer persönlichen Vorliebe für Leute, die gestalterisch unterwegs sind – interessiert, ist der Tagesordnungspunkt Ö15 „Markenbildungsprozess für Aachen“. Das finde ich sinnvoll: Ein zeitgemäßes Logo, einen coolen Spruch bei dem man gleich an Aachen denkt und zwar nur an Aachen, und der die ganze „Vielfalt“ trifft. Es gibt Designer/Künstler/Kreative, die finden sowas. Ich bin gespannt.

(Ja, ja, ich weiß, dass man auch ohne Designerkram und Architektenbeirat usw. existieren kann, aber warum sollte man?)

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Norbert Hermanns begrüßt seine neuen Mieter in der neuen Wohnanlage „Guter Freund“. Neben ihm: Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer.

Gute Idee: CDU und SPD wollen, dass geprüft wird, ob am Eisenbahnweg (wo es noch Freiflächen gibt) Wohnungen gebaut werden können. Wo doch schon die Wohnanlage „Guter Freund“ mitsamt Kita und Tagespflege und Wohnungen für 700 Menschen (Investor: Norbert Hermanns) dort so gut passt und angenommen wird.

Es soll sich allerdings niemand der Illusion hingeben, mit dem Neubau von Wohnungen sei die Aachener Wohnungsnot final in den Griff zu bekommen. Der Zuzug von Menschen nach Aachen (wegen der RWTH) ist auch in Zukunft  größer und schneller als die Betonmischer arbeiten können.

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Warten und Tee trinken (auf einen neuen Museumsdirektor).

Das Suermondt-Ludwig-Museum an der Wilhelmstraße war schlecht besucht, es ist derzeit schlecht besucht und wird es weiter sein. Denn der Inhalt, also z. B. die mittelalterlichen Skulpturen, sind zwar von großem Wert und eine Augenweide, aber so monoton, wie dort seit Jahren alles präsentiert wird, lohnt sich nach dem ersten Besuch kein zweiter.

Unterdessen hört der grüne Ratsherr Pilgram (siehe. Ö 19.1  – Ratsanfrage) nicht auf, gegen diesen Missstand anzukämpfen. So viel Ausdauer muss man wohl haben, wenn man politisch etwas erreichen will. Was das Suermondt-Ludwig-Museum betrifft, denke ich persönlich: Es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Man muss – wie im LuFo – warten, bis ein neuer Museumschef ans Ruder darf.

Was könnte man mit dem Bestand dieses Museums nicht alles machen!?! Man könnte uns Heutige mit den Vorbildern von damals konfrontieren. Man könnte zeigen, was es heißt, an etwas zu glauben und wie weit das jeweils geht. Könnte zeigen, wie das funktioniert: sein Leben von Grund auf ändern . . . Alle Fragen unseres modernen Lebens wurzeln in der Vergangenheit, die im Suermondt-Ludwig-Museum immer wieder neu zu uns sprechen könnte.

Allein, es geschieht nichts. Eine, wie ich jetzt schon weiß, eher akademische Dürer-Ausstellung wird vorbereitet. Die Besucherzahlen gehen unterdessen krass zurück, so wurde jüngst mitgeteilt, und die Vorsitzende im zuständigen Ausschuss, Dr. Margrethe Schmeer, meint dazu tatsächlich, „Es muss auch solche Museen geben!“

Die Chefs großer Aachener Firmen fänden es dem Vernehmen nach inzwischen ebenfalls ziemlich passend, wenn Aachen mal aus dem Suermondt-Ludwig-Museum ein zugkräftiges, kulturelles Highlight machen würde. Aber nein, nicht mal der Museumsleiter (seit 2005 im Amt) wird ausgetauscht, es geschieht nichts. 

Ende (((

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Heute in Forst: Neue Wohnanlage zu besichtigen

Die Wohnungsnot zwingt zu Reaktionen: Wohnanlagen werden da gebaut, wo es früher Brachen und Freiflächen gab, zum Beispiel in Rothe Erde.

Heute, von 12 bis 16 Uhr, ist die neue Wohnanlage in Aachen (Rothe Erde) zu besichtigen. Es gibt ein Nachbarschaftsfest mit Speis und Trank – spendiert vom Investor. Die Anlage wird einmal etwa 700 Menschen eine neue Unterkunft bieten.

Schon gestern (Freitag, 13. 10.) strömten die neuen Mieter in Scharen zum Eisenbahnweg, sie konnten den neuen Kindergarten und eine Musterwohnung besichtigen. Beides macht wirklich einen guten Eindruck. Im Gespräch mit

Blick in die neue Kita, Betreiber ist die AWO. Zum Quartier „Guter Freund“ gehört auch eine Tagespflege-Einrichtung.

neuen Mietern, die ihre alten Wohnungen in der Stadt räumen um Bewohner vom Stadtteil Forst zu werden, war zu erfahren, dass alle einen Wohnberechtigungsschein vorweisen mussten. Das ist gar nicht so schwierig, wie ich immer dachte. Ein mittleres Gehalt reicht aus und der Schein kann beantragt werden.  Infos dazu gibt es im Netz haufenweise.

Die Musterwohnung, übrigens komplett und elegant eingerichtet von Mathes, ist 82 Quadratmeter groß. Es gibt aber auch diverse kleine Wohnungen, die jedoch nicht besichtigt werden können. Dem Vernehmen nach ist alles vermietet, allein die Penthäuser sind

Diese Wohnung kann heute noch besichtigt werden. Sie ist in natura cooler, als der Plan vermuten lässt.

noch zu haben. Allerdings: Nachfragen hilft vermutlich weiter, bei der Masse von Mietern springt immer mal der ein oder andere ab.

Die „Quartier Guter Freund“ genannte Anlage sollte eigentlich bereits fertig und bezogen sein. Aber – wie bei Großprojekten üblich – verzögert sich  die Fertigstellung bis März, so wurde mitgeteilt. Sogar gestern – am ersten Tag des Nachbarschaftsfestes – wurde noch im Innenhof gearbeitet.

***

Ein ganz neuer Stadtteil soll einmal am Rande von Aachen-Richterich entstehen –  für angeblich 3000 Menschen. Zu diesem „Richterlicher Dell“ genannten Gebiet teilt die Stadtverwaltung mit:

„Im Rahmen der Planung des Neubaugebiets Richtericher Dell finden in Kürze Bodenuntersuchungen statt. Dabei geht um den Trassenverlauf der vorgesehenen Ortsumgehungsstraße, die das Wohngebiet zukünftig erschließen soll. Die Untersuchungen werden zunächst vom Kampfmittelräumdienst und anschließend von einer archäologischen Fachfirma vorgenommen. Für die Arbeiten werden circa alle 100 Meter sogenannte Sondageflächen von etwa 250 Quadratmetern angelegt und entsprechend abgesteckt. Der Zeitpunkt der Arbeiten ist im Vorfeld mit den betroffenen Landwirten, die die Flächen bewirtschaften, abgestimmt worden, sodass möglichst keine Ernteausfälle entstehen. Die weitere Untersuchung der restlichen Flächen der geplanten Trasse steht voraussichtlich in 2018 an.“

Die Stadt weist darauf hin, dass es sich hierbei um einen standardmäßigen Arbeitsschritt im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens handelt, der noch nicht den Beginn der Straßenbauarbeiten bedeutet.

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Rosskastanie verschwindet aus dem Straßenbild

So braun sollten die Kastanien (hier: Karmeliterstraße) um diese Jahreszeit noch nicht sein. Diese Bäume sind von einer Motte befallen.

Von gut 2000 Rosskastanienbäumen werden sich die Aachener in Kürze verabschieden müssen. Sie werden die nächsten 1, 2 oder 3 Jahre nicht überstehen. Der Grund: Die Raupen der Miniermotte schädigen die Blätter. Weil dann die so geschwächten Bäume für Pilze und andere Beschädigungen keine Widerstandskraft mehr haben, werden sie eingehen. Ihre Blätter werden  zu früh im Jahr braun und fallen ab.

In erste Linie weißblühende Kastanien bevorzugt die Miniermotte, die aus wärmeren Gefilden (Balkan) seit den 1980er Jahren zu uns kommt und sich wegen der Klimaerwärmung jetzt in unseren Breitengraden wohl fühlt. 2000, das seien nur die Bäume im öffentlichen Raum, für deren Pflege und Standfestigkeit die Stadtverwaltung zuständig ist, wurde jüngst den Politikern mitgeteilt. Die Bäume in privaten Gärten seien noch nicht mitgezählt.

Esskastanien sind von der Plage nicht betroffen. Die sollen überall da gepflanzt werden, wo die kranken weißblühenden Kastanien wegen Baufälligkeit gefällt werden müssen. Rettungsaktionen seien übrigens zu aufwendig und viel zu teuer, meinten die Sachverständigen.

Mehr Infos: Rosskastanienminiermotte

und: „Stadtbetrieb schlägt Alarm“, Aachener Nachrichten

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Am Morgen nach der Wahl: Katerstimmung

Groß und voller Reize steht nach diesem Wahlergebnis vor mir die Möglichkeit, mich gänzlich aus der Politik zurückzuziehen, aus jeglicher Politik, und einfach unpolitisch zu werden. Aus, Ende, vorbei, macht doch euren Scheiß allein.

Montags geht’s dann nicht mehr zu Fraktionssitzungen, sondern zu den Konzerten im Domkeller, beispielsweise. Und an den Tagen, wo der „Arbeitskreis Kommunal“ stattfindet, könnte ich auch was Besseres machen. Warum nicht wieder jede Menge Ausstellungen besuchen und über Kunst schreiben, quasi ausschließlich über Kunst?

Privaten Mythologien von selbstverliebten Künstlern nachjagen? Toll! Nicht?

Die in langen Jahren mühsam hergerichtete, so schöne Republik den alten Männern aus Sachsen überlassen? Dem Gauland (76), der „Frau Merkel jagen“ will, so uncharmant ist ja noch nie einer dahergekommen. Unerhört. Ich höre mich allen Ernstes sagen, dass ich dem Gauland einen baldigen Herzinfarkt wünsche, und ich erschrecke mich über mich selbst.

Na ja, gerade alte Männer leben nicht ewig. Und neigen zu Rechthaberei und

Piraten bei der Präsentation der Wahlergebnisse im Aachener Rathaus, sehr nachdenklich: Marc Teuku, Udo Pütz, Matthias Achilles (v. l.)

Streit und müssen spätestens um 22.30 Uhr ins Bett. Warum widme ich nicht einfach den Nichten und ihrem Anhang mehr Aufmerksamkeit, alle unter 30 Jahre alt und weit weg von der AfD? Und beobachte deren zauberhaften Nachwuchs im Tierpark, ganz unpolitisch?

„Die Willy Brandt Statue sieht wirklich bescheuert aus . . . .  Jedes Mal erschrecke ich mich“, simst ein Freund (vom Fernsehsessel aus ins Rathaus) und ich muss lachen. „Männlein, wenn unsere Probleme von diesem Kaliber wären, wären wir weit genug . . . . „.  0,374 Prozent bundesweit für die Piratenpartei, da möchte man doch alles hinschmeißen und sich fortan von Politik fernhalten. 0,5 Prozent waren das Ziel.

Mich erschrecken hier in Aachen die knapp 20 Prozent AfD-Wähler vom Eisenbahnweg. Obwohl: Deren Interessen waren regierenden CDU- und SPD-Polit-Profis in den letzten Jahren von Herzen egal. Da muss man sich nicht wundern. Diese Leute wollen einfach mal sagen: „Hallo? Wir sind auch noch da. Und uns geht’s richtig schlecht.“

Was also tun? Sich über das Wahlergebnis ärgern und nachts nicht schlafen?

Oder an Michel Foucault denken: Wo Macht ist, da ist auch Gegenmacht. So folge ich vorerst mal der Twitter-Aktion „Ich bin #87Prozent“ Das motiviert.

 

Nicht unflott: Kabarettist Wilfried Schmickler nach der Wahl 

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Kommunalpolitik mit wichtigen Themen

Abrissarbeiten legen den Blick (vom Stadttheater aus) auf eine Häuserzeile in der Elisabethstraße frei. Dort wird demnächst das neue Motel One eröffnet, wie auf dem Bauzaun zu lesen ist.

Außer dem Wahlkampf und dem „September Special“ mit seinen 2 geradezu sensationellen Höhepunkten am vergangenen Samstag findet in Aachen auch noch die normale Kommunalpolitik statt. Und die ist spannend wie eh und je.

Aachens Kommunalpolitiker treffen sich zu 7 Sitzungen, von denen hier 3 erwähnt werden sollen. Zunächst der Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss am morgigen Dienstag, 19. September, ab 17 Uhr (Sitzungssaal 170, Verwaltungsgebäude Lagerhausstraße).

Standzeiten für Wochenmärkte überprüft

Die Märkte sind wichtig für die Nahversorgung der Anwohner, und sie sind  Kommunikations- und Treffpunkte für die Menschen in einer Stadt, sie sorgen für Leben auf den Plätzen. Die Stadtverwaltung hat bei den Händlern der elf Wochenmärkte (in Stadt und Stadtbezirken samt Rothe Erde und Frankenberger Viertel) nachgefragt, ob diese Händler nicht – damit Berufstätige auch auf den Märkten einkaufen können – Lust hätten, ein bisschen länger zu arbeiten. Hatten die Märkte-Beschicker in ihrer überragenden Mehrheit aber nicht. Schade finde ich das.

Neuvergabe der Werberechte

Die Rechte für 16 leuchtende Riesenwerbetafeln an Aachens Straßen werden neu vergeben. Die Stadtverwaltung hat den auslaufenden Vertrag gekündigt. Mit anderen Worten: Die 16 hinterleuchteten City-Light-Boards werden (im Mai 2018) abgebaut und ein neuer Anbieter darf dann 16 neue Tafeln aufbauen (wo genau ist noch unklar) und dort Werbung zeigen. Auf den Tafeln soll – das ist Bedingungen zur Teilnahme an der Ausschreibung – die Stadt weiterhin ihre eigenen Veranstaltungen, Museen, Serviceangebote bewerben dürfen. Diese Eigenwerbung ergebe einen Mediawert von 300.000 Euro, teilt die Verwaltung mit.

Zudem will die Stadt möglichst mehr (leicht verdientes) Geld als bisher aus der Pacht ziehen, mindestens aber 62.000 Euro p. a. wie bisher und auch sonst noch einiges zusätzliche. In der Vorlage steht: „Das Angebot ist vom Bieter für eine Vertragslaufzeit von 10 Jahren abzugeben.“ Vorbildliche Pflege und gute gestalterische Qualität der Anlagen werden ebenfalls vorausgesetzt.

 ***

Schutz vor Terrorattacken

Der Rat der Stadt trifft sich am Mittwoch, 20. September, ab 17 Uhr im Ratssaal. Zu 22 Tagesordnungspunkten ist die Öffentlichkeit zugelassen, der Rest findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, meist weil private Angelegenheiten von Privatleuten verhandelt werden müssen.

Die „Revitalisierung des Neuen Kurhauses“ an der Monheimsallee wird deutlich teurer als geplant. Nachträglich müssen jetzt knapp 2 Millionen Euro genehmigt werden. Weil unter anderem Asbest gefunden wurde, und: „Im Entrée-Bereich

Der Abriss des Kinos (s. o.) mitsamt seiner außergewöhnlichen Fassade konnte nicht verhindert werden, der Schriftzug wurde unterdessen in die Kirche St. Elisabeth gebracht, die jetzt ein Digital HUB ist.

wurden Wandmalereien entdeckt und festgestellt, dass die Säulen unter dicken Anstrichen aus Marmor sind. Auflage des Denkmalschutzes und des LVR ist die fachgerechte Sanierung dieser Originalteile.“

Zwei neue Anwohnerparkzonen (Elsa-Brandström-Straße, Alkuinstraße) im Umfeld Krefelder Straße werden eingerichtet. Diesbezüglich hatten sich noch jüngst in der Sitzung der Bezirksvertretung die Anwohner uneinig gezeigt, was die Einrichtung der Zonen betrifft. Die einen wollten sie haben, die anderen hielten sie für überflüssig. Inzwischen soll man sich geeinigt haben. Gottseidank.

Sodann gibt der Oberbürgermeister auf Wunsch der Grünen Auskunft über seine Fahrt nach Berlin zum „Diesel-Gipfel“.

Der wichtigste Tagesordnungspunkt ist der 14., Thema Breitbandförderung. Der Rat und die Verwaltung haben endlich, endlich gemerkt, dass der digitale Wandel und seine Infrastruktur eine Herausforderung bilden. Und. . . mir kommen die Tränen . . .  man hat auch folgendes mitbekommen (nur 20 Jahre nach Einführung des Internet in jeden Haushalt, so schnell): „Der Datentransport wird sich exponentiell und mit dynamischen Zuwächsen fortentwickeln.“

Bitte lest den Antrag und bildet euch ein Urteil über das, was geplant ist. Die Stadt Aachen will aus ihrer Kasse etwa 800.000 Euro investieren. Ein Vielfaches wäre längst angemessen, wenn man bedenkt, welche verhängnisvollen  Konsequenzen ein Zurückbleiben hinter einer wichtigen technischen Entwicklung für die Zukunft der Menschen hat.

Update: Hier ein Link zum lesenswerten Blogpost von Marc Teuku, der beschreibt, wie es ihm mit seinem (und Michael Sahms) Antrag zu eSports  in der „Wissenschaftsstadt“ Aachen erging, bisher)  Und auch Navel Brush hat auf Facebook dazu eine interessante Diskussion geführt.

Zuletzt sei hier aus dem Rat der Tagesordnungspunkt 22 erwähnt: eine Entscheidung „zum Einbau von Lkw-Sperren zum Schutz vor Terrorattacken im Pfalzbezirk der Aachener Innenstadt“. 300.000 Euro werden zur Verfügung gestellt für so genannte Pilomaten (gibt es bereits vor der Synagoge) . Keine schlechte Maßnahme.

Die Extra-Poller werden installiert an den Standorten: Jakobstraße/Judengasse, Markt-Büchel/Rethelstraße, Großkölnstraße, Ursulinerstraße/Buchkremerstraße.

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Förderung des eSports

Im Haus Löwenstein am Markt trifft sich (Do., 21. 09.) um 17 Uhr der Sportausschuss. Dort geht es um die Förderung des eSports in Aachen. Den Antrag der Aachener Piraten findet ihr hier: http://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=17064

Die Verwaltung hat ein Gremium gefunden, das meint, eSport sei kein Sport und schreibt:  „Der deutsche Olympische Sportbund (DOSB) erklärt zu der Frage, ob eSport Sport im rechtlichen Sinne ist, dass es sich bei eSport nicht um Sport handelt, da eine „die Sportart bestimmende motorische Aktivität fehlt“. Dem schließt sich die Stadtverwaltung SELBSTVERSTÄNDLICH eilfertig an. Und der Rat in seiner Mehrheit höchstwahrscheinlich ebenfalls. Krass. Und was ist mit Schach und Schießen? Auch kein Sport?

In dem Ausschuss geht es weiter um: die Sanierung des Kunstrasens, die Erneuerung des Einfriedungs- und Ballfangzauns sowie der Trainingsbeleuchtungsanlage der Sportplatzanlage Halfenstraße und die Sanitäranlagen im Ludwig-Kuhnen-Stadion.

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Gespräch: Wolfgang Becker und Josef Stöhr im Ludwig Forum

Die verschwundenen Bilder von Klaus Paier  sind unter anderem Thema beim Künstlergespräch im Ludwig Forum.

Josef Stöhr, Partner in Kunst und Leben von Klaus Paier, spricht mit Dr. Wolfgang Becker, Gründungsdirektor des Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen über seine Zeit in Aachen. Das teilte jetzt das Presseamt der Stadt Aachen mit.

Im Jahr 1978 lernten sich Klaus Paier und Josef Stöhr kennen. Gemeinsam begannen sie, in nächtlichen Aktionen illegal ihre Kommentare zur Gesellschaft auf die Wände Aachens zu bringen.

Im Gegensatz zu den politisch sehr aufgeladenen Motiven Paiers griff Stöhr auf humorvolle, leichte Weise vor allem Alltagsthemen seiner Generation auf.

Ab dem 22. September ist bis zum 1. Oktober der neue Kunstfilm „Schmucki 3“ von Josef Stöhr in der Ausstellung „Optische Schreie. Der Aachener Wandmaler Klaus Paier“ zu sehen.

Das Künstlergespräch, zu dem wieder jede Menge Menschen ins Forum strömen werden, findet statt am Donnerstag,  21. September. Beginn ist um 18.30 Uhr. Ort: Ludwig Forum für Internationale Kunst, Jülicher Straße 97-109,

Der Eintritt ist frei.

Die Streetart-Experten Regina und Dieter Weinkauf vor einem der wenigen erhaltenen Werke des Aachener Wandmalers in der Aachener Innenstadt. Den beiden verdankt die Nachwelt eine umfangreiche Dokumentation der oft von Behörden-Mitarbeitern mutwillig zerstörten Werke.

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Sturm über Aachen

Styroporblöcke sind federleicht und eine fette Beute für jeden Sturm.

Letzte Nacht ist der erste Herbststurm über Aachen hinweggefegt und hat an allem gerüttelt, was nicht fest angebunden war. Türen flogen zu und Fenster kippten plötzlich auf und wieder zu. Mit den Styroporblöcken der Großbaustelle in Forst hatte der Wind leichtes Spiel: Er fegte alles auf die gegenüberliegende Straßenseite. Beschädigt wurde – nach erstem Draufschauen – nichts und niemand. Die Feuerwehr rast indessen mit tatütata die Trierer Straße hoch.

Wer Gedichte mag, der denkt jetzt an Rilke „Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß….“ oder so. Hier nachzulesen.

Unterdessen schreibt Herr Schulz der Frau Merkel einen Brief, wie komisch, man fühlt sich 25 Jahre zurückversetzt, als es noch keine Mails gab. Die SPD wird bei der Wahl am 24. 09. wohl nicht mal auf 20 Prozent kommen.

Dort sind einige kluge Ex-Piraten eingetreten, und ich wundere mich, dass sie im Wahlkampf bei der SPD nicht in die 1. Reihe gestellt wurden. In Aachen konnte Pirat Matthias Achilles bei einer Diskussion in der Citykirche sich gegen die anderen Bundestagskandidaten gut behaupten. Läuft.

Update: Vorsicht in der Nähe von BÄUMEN

Wegen des aktuell starken Windes bittet die Abteilung Baumpflege des Aachener Stadtbetriebs um besondere Vorsicht in der Nähe von Bäumen und in Waldbereichen. Der Aachener Stadtbetrieb hatte am Mittwoch (13.09.) schon viele Einsätze und musste große Mengen von Ästen und Zweigen von Straßen und Wegen räumen. Obwohl der Wind aktuell gar nicht so stark ist, führt die Kombination von Wind mit dem durch die starken Regenfälle aufgeweichten Boden und die noch voll belaubten Bäume dazu, dass vermehrt Äste herab fallen und unter Umständen Menschen oder Gegenstände treffen und verletzen bzw. beschädigen. Das teilt das Presseamt der Stadt mit.

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