Aachen, am Markt, Baulücke

Aachen, am Markt, Baulücke

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Aachen, Adalbertstraße, Baulücke

Aachen, Adalbertstraße, Baulücke

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Keine Mehrheit für einen Versuch mit Pfandringen

Gestern ging es im Rat der Stadt Aachen um diese Teile: http://www.pfandring.de
Pfandringe sollen in der Innenstadt an Müllbehältern und Abfalleimern angebracht werden. Das wollten 32 Ratsdamen und -herren.
Verschiedene Gastwirte hatten sich bei einem Gespräch mit dem Oberbürgermeister und auch sonst beklagt, dass Leute „zum Vorglühen“ auf der Straße mit Bierflaschen unterwegs sind, diese abends irgendwo abstellen, was dann hässlich aussieht. Zumal im Laufe der Nacht irgendwelche Betrunkene gegen die Flaschen treten und damit werfen. Die Folge: Alles voller Scherben.
Aber ganz wesentlich war auch die Tatsache, dass man es leid ist, Menschen nach Flaschen in Müllbehältern suchen zu sehen. Da will man diesen Ärmsten der Armen doch lieber die Suche erleichtern und die Flaschen gleich im Behältnis präsentieren. Damit signalisiert natürlich eine Stadt, dass sie sich mit dem Phänomen der Flaschensammler abgefunden hat. Auch eine Möglichkeit, Sozialpolitik zu betreiben. Die nach Ansicht einiger sogar mit „Würde“ zu tun hat.
In Aachen wollten Sozialdemokraten, Grüne, ein Pirat und ein weiterer Ratsherr (UWG) einen Versuch mit Pfandringen wagen.
CDU und FDP wollten das, soweit ich sehen konnte, insgesamt nicht. Und stimmten mit 35 Ratsvertretern gegen den Versuch, der damit in Aachen nicht stattfindet.

Erschreckend: Ein Ratsherr der SPD sagte, er habe zwar mit seiner Fraktion gestimmt, sei aber in Wirklichkeit anderer Ansicht. Er hat für den Versuch gestimmt, ist aber in Wirklichkeit dagegen. Tja, das verstehe wer will. Ich nicht.

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Aachen wird umgekramt. Erst mal nur gedanklich.

3000 Quadratmeter zusätzliche Verkaufsfläche mit 130 neuen Läden: Das neue Einkaufs-Zentrum am Kaiserplatz in Aachen wird nicht nur kräftig Kaufkraft aus Städten wie Stolberg, Eschweiler und Monschau abziehen. Und diesen Städten die ohnehin schon niedrige Gewerbesteuer-Einnahmen noch mindern.

Es wird auch krasse Auswirkungen auf die Geschäftswelt in Aachen haben, wie man es in anderen Städten, die den Bau solcher Zentren zuließen, sehen kann. Das neue „Aquis Plaza“ (Eröffnung Anfang 2016?) wird in den ersten drei Jahren gut laufen. Jeder aus der Region will mal dagewesen sein, und viele werden dann auch da etwas kaufen. Aber nach drei Jahren tritt erfahrungsgemäß eine Änderung ein, die neuen Einkaufstempel werden gemieden.

Neulich war ich in den Räumen der Industrie- und Handelskammer (IHK), für mich war es gefühlt die 100. Veranstaltung, die sich mit dem Gelände am Kaiserplatz befasste. Bei der IHK kamen besonders die Belange des Einzelhandels zur Sprache. Klar war unter anderem: Die Stadt und die Geschäftswelt müssen sich beide auf ein Mega-Projekt einstellen. Und zwar unverzüglich.

Es wird vermutet, dass gerade die Geschäfte rund um Aachens Dom und Rathaus nicht mehr so frequentiert werden, wie das derzeit noch der Fall ist. Und man war sich einig, dass das Kunststück gelingen muss, die Käufer und Käuferinnen vom Kaiserplatz in Richtung Markt zu locken. Das passiert meiner Meinung nach nicht, wenn es auf dem Weg zum Markt keine attraktiven Örtlichkeiten gibt, an denen jeder gern vorbeispaziert. Einen Pendelbus dort einzurichten, wie es Aachens Oberbürgermeister mal vorgeschlagen haben soll, das reicht nicht.

Die Stadt ist auf dem richtigen Weg, wenn sie plant, das Bushof-Gelände sehr viel attraktiver zu gestalten als dies heute der Fall ist und dazu auch das Gelände Büchel/Parkhaus und drumherum gewaltig aufzuhübschen, bzw. die Bedingungen zu schaffen, dass das möglich wird. Wer gern einkauft und bummelt weiß: Man läuft gern irgendwie rund und kommt am Ende wieder an den Ausgangspunkt zurück, wo man im besten Fall sein Auto abgestellt hat. So sollten auch die künftigen Kunden des „Aquis Plaza“ in einer Art Rundlauf zum Markt und zurück geführt werden.

Zunächst zum Bushof: Hier bin ich der Meinung, dass bauliche Veränderungen an der Schrott-Imobilie, die da jetzt steht, keinen Zweck haben. Da ist ein Neubau erforderlich. Ein Neubau, mit einem tollen Museumcafé und einem Museum für alle die moderne Kunst, die jetzt noch im Ludwig-Forum (LuFo) weitgehend unbeachtet ist (außer von Schulklassen). Okay, die Nancy-Graves-Ausstellung mag wohl auch recht zugkräftig gewesen sein. Zu den Besucherzahlen will ich aber hier ausdrücklich nichts mitteilen. Nur: Diese Kunst hat NRW-weit, wenn nicht sogar bundesweit viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Und in so einem Haus muss richtig viel los sein.

Wenn aber das LuFo zum jetzigen Bushof zieht, dann müsste man in dieses neue LuFo-Areal an der Peterstraße auch die Stadtbibliothek mit einbeziehen. Und die Klangbrücke und eventuell auch die schöne Kirche St. Peter mit ihren Ausstellungen. Es wäre ein kulturelles Zentrum mit Flaniermeile. Und zwar vom Feinsten, alles andere hätte keinen Zweck. Wenn dort nicht richtig Geld in die Hand genommen werden kann, sehe ich schwarz für diese Ecke.

Was aber mit dem wunderbaren 20er-Jahre-Forum-Gebäude (Ex-Schirmfabrik) machen? Dort sollte, man ahnt es, die VHS ein neues Domizil finden. Jeder in den jetzigen Räumen der VHS ist unzufrieden, wie die Bildungseinrichtung dort auf drei Etagen untergebracht ist. Warum also nicht einen Umbau der ehemaligen Schirmfabrik (jetzt Forum) wagen?

Die VHS hätte im Forum viel Platz und endlich eine richtiges Restaurant, was ja im Bushof-Gebäude über all die Jahre ein schäbbiges Provisorium war und ist.
Wer mir bis jetzt bei diesem elend langen Text gefolgt ist: Alle Achtung. Meistens ist ja im Netz nach 60 Zeilen Schluss. Mehr braucht man eigentlich gar nicht zu schreiben, es wird doch nicht zu Ende gelesen.

Zum Büchel: Dort sollte die Stadt via Bebauungsplan Wohnungen einplanen. Und eine Zeile mit Läden. Andere Läden, etwa in der oberen Jakobstraße (hinter der Jakobskirche vom Markt aus gesehen), werden ohnehin in Wohnungen umgewandelt, weil sie schon jetzt (als Läden) nicht mehr zu vermieten sind.

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Brauchtum in der Eifel: Teilweise total bescheuert

Die „Eiferer Brauchtumspflege“ richtete sich vor 60 Jahren noch dezidiert gegen Frauen. Brauchtum zielte hier auf die Kontrolle der Frauen ab und auch insbesondere auf die Kontrolle der Sexualität der Frauen.
Das wird hier einmal geschildert. Frauen, die sich nicht so verhielten, dass sie das Wohlwollen ihrer Lebensgefährten/Ehemänner erreichten, wurden von der Gemeinschaft bestraft. Wobei Gewalt ausgeübt wurde.
Die Kontrolle der Frauen ist auch heute noch für Männer in zahlreichen Gesellschaften eine extrem wichtige Angelegenheit. Ein Verhalten, das vom gewünschten Verhalten abweicht, wird sanktioniert. Diese Frauen müssen um ihr Leben fürchten, ihr Eigentum wird vernichtet.
Oft, aber nicht immer, ist Religion federführend, wenn es um die Frage geht, wie sehr sich Frauen den Verhaltensvorschriften und Kontrollwünschen der Männer unterordnen müssen. Auch in der Eifel war der Einfluss der katholischen Kirche mal gigantisch. Allerdings wird in dem Text auch aufgezeigt, wie dieser Einfluss der Pfarrer nach dem Zweiten Weltkrieg zu bröckeln beginnt: Es wird ein Laien-Theaterstück aufgeführt, dessen Handlung dem Dorfpfarrer missfällt.
Nebenbei: Typisch für den katholischen Glauben ist dabei, dass die Menschen sowohl das Theaterstück ansehen als auch danach den Bußgottesdienst besuchen.

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/eifel/eifeler-brauchtumspflege-in-einer-wirren-zeit-1.381595

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Nicht zu vermeiden: Vandalismus. Archäologisches Fenster in der Jakobstraße.

Leider nicht zu vermeiden: Vandalismus. Archäologisches Fenster in der Jakobstraße.

Hier sieht man, welchen Kräften die Objekte ausgesetzt sind, die die Straßen in Aachens Innenstadt möblieren. Dort stehen schon genug Teile rum, es sollen jetzt aber noch einige 2,5 Meter hohe, dunkle Stelen hinzukommen. Darauf sind, in einer etwas veralteten Technik, Stummfilme zu sehen, mit Untertiteln, die den Touristen bei Bedarf die Historie der Stadt erklären.

An dem Archäologischen Fenster sieht man, was auch mit den Stelen geschehen wird. Mit schweren Hämmern oder Steinen wird auf sie eingedroschen und sie werden beschädigt. Manch einen machen diese Teile offenbar aggressiv.

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2013 viele Schwerverletzte durch Autofahrer

Jetzt wissen wir, wie viele Unfälle es 2013 im Aachener Straßenverkehr gab. Ziemlich viele, immer noch. Mit krass mehr Schwerverletzten als im Jahr davor. Kommt jemand auf die Idee, im Stadtgebiet, zumindest in der Innenstadt Tempo 30 zu fordern??? Nooiiiinnnn, wir doch nicht!

10.674 Unfälle gab es laut Polizei insgesamt im vorigen Jahr. Und das sind zunächst mal weniger als im Vorjahr. Vor allem: Es gab keine Verkehrsunfalltoten im Stadtgebiet.
Allerdings hat es 2013 die Fußgänger und Radfahrer härter getroffen als zuvor. Die Zahl der schwerverletzten Fußgänger stieg um 88 Prozent (von 17 auf 32) und die Zahl der schwerverletzten Radfahrer um 50 Prozent (von 22 auf 33). Und das sind eben nur die Schwerverletzten, Zahlen über all die anderen Verletzten und wie es ihnen heute geht, liegen mir nicht vor. Die Schwerverletzten stelle ich mir so vor, dass sie dauerhafte Schäden davontragen. Alles ziemlich übel, auch für die Angehörigen. Manche werden für immer arbeitsunfähig sein.

Da kann man schon mal auf die Idee kommen, Verkehrsräume ein bisschen anders zu gestalten. Oder? Die Polizei meint, die Hauptschuld an den ganzen Unfällen tragen die rasenden Autofahrer. Das denke ich auch. Wie hier manche die Jakobstraße hochbrettern, abends: Das kann auf die Dauer nicht gutgehen. Und die Senioren, die unterwegs sind, können nicht mal schnell zur Seite springen.

Wer sich die Verkehrsunfallstatistik der Polizei etwas genauer ansehen will, der schaue sich diese pdf-Datei an.

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Wer planen will, braucht Zahlen

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Kommunalwahl, die ja zusammen mit der Europawahl am 25. Mai stattfindet, hier ein paar Daten:

2009 hatten wir in Aachen bei der Kommunalwahl 187.618 Wahlberechtigte. Zur Wahl gingen aber nur 100.321 Wählerinnen und Wähler. Die gaben zusammen 98.736 gültige Stimmen ab.

Die offizielle Statistik für Aachen spricht von einer Wahlbeteiligung von 53,5 Prozent bei der letzten Kommunalwahl 2009. Von all diesen Aachenern entschieden sich nur 37.261 für die CDU. Die Christdemokraten sind aber trotzdem die größte und einflussreichste Fraktion im Rat der Stadt. 26.110 wählten übrigens die SPD. Und: 1680 Menschen gaben 2009 zur Überraschung aller politisch Interessierten den Piraten ihre Stimme. Seitdem versuchen diese Newcomer im Rat der Stadt durchzublicken und Fuß zu fassen.

Das war die Kommunalwahl 2009, die Wahlbeteiligung wird dieses Mal sicher nicht steigen, eher noch weiter fallen. 53,5 Prozent sind, meiner Meinung nach, sogar erstaunlich viele.

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Kommen wir zur Landtagswahl 2012. Da haben plötzlich in Aachen 10.387 Personen die Piraten gewählt. Die neue politische Formation war bekannt geworden, war ein Hoffnungsträger, und die Erwartungen waren riesengroß. Die Menschen sollten herbe enttäuscht werden.
Bei der Landtagswahl 2012 lag die Wahlbeteiligung bei 62,7 Prozent. Der Himmel weiß, warum so eine Landtagswahl deutlich mehr Menschen an die Urnen treibt als eine Kommunalwahl. Ich weiß es nicht.

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Hier soll noch nachgetragen werden, dass 2009 auch eine Bundestagswahl stattfand. 4837 Menschen gaben damals in Aachen den Piraten ihre Stimme.

Und es gab 2009 auch eine Europawahl. Mit einer Wahlbeteiligung von sagenhaften 48 Prozent. Wenn die Europawahl diese Prozentzahl im kommenden Mai ebenfalls erreicht, können wir uns freuen. Die Wahl ist wichtig, doch wer hat das kapiert? Kaum einer. Leider hatte ja in der Vergangenheit die EU-Politiker die Großmannssucht gepackt, und die EU wurde erweitert, dass es kracht. Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Griechenland: Wahllos wurde aufgenommen, was noch gar nicht bereit war und die Bedingungen nicht erfüllte. Bürger wurden nicht gefragt, und die haben jetzt oft auch keine Lust mehr, zur Wahl zu gehen.

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Wenn man sieht, wie relativ wenige Stimmen bei der letzten Kommunalwahl auf die beiden großen Parteien (CDU und SPD) entfielen, dann interessiert es, von wie vielen Bürgerinnen und Bürgern man in Aachen insgesamt ausgehen muss. 236.420 Menschen sollen in Aachen leben, so hat angeblich die jüngste Volkszählung ergeben. Die Stadtverwaltung zählt auch selbst und kommt auf 5302 mehr Menschen. Welche Zahl richtig ist, weiß ich nicht.

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Hier noch ein paar allgemeine Zahlen: Aachens gemeinsame Grenze mit den Niederlanden beträgt 21,8 km. Mit Belgien 23,8 km. Brüssel ist von hier nur 143 km entfernt, Lüttich nur 55 km und Maastricht sogar nur 39 km.

Die Stadt geht von insgesamt 241.722 Einwohnern aus, und da sollen etwa 85.000 schon 50 Jahre alt sein und älter. 122.002 Aachenerinnen und Aachener sind laut Statistik ledig. Die anderen sind entweder geschieden, verheiratet oder verwitwet. Ältere Leute leben eindeutig eher an den Rändern des Stadtgebiets. Die meisten jüngeren Menschen leben in der Innenstadt.

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Ungewöhnlich: In Aachen haben 25,2 Personen einen Hochschulabschluss (Deutschlandweit sind es im Durchschnitt 15,1 Personen).

So. Statistik auswerten ist langweilig, deshalb ist jetzt hier Schluss. Möge jeder selbst nachschauen, was ihn interessiert. Die Links befinden sich unten.

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Das Statistische Jahrbuch der Stadt Aachen

Wer in Aachen planen will, braucht Zahlen.

Hier findet ihr sie :

http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/aachen_profil/statistische_daten/index.html

Klicke, um auf statistisches_jahrbuch2010_2011.pdf zuzugreifen

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Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Konsequenzen der Überwachungsprogramme

Am kommenden Donnerstag, 20. Februar, sitzt Michael Sahm als Aachener Mitglied der Piratenpartei zusammen mit Referenten von Attac
Aachen und dem CCC Aachen auf dem Podium zum Thema: Prism, Tempora & Co.

http://www.vhs-aachen.de/vhs/vhs/kurse/AK01033.detail.htm?sucheNummer=%2501033

Der Eintritt ist frei. Und ich denke, es gibt in Aachen wohl keinen, der über dieses Thema und seine Brisanz besser Auskunft geben könnte als Michael Sahm. Also jedenfalls kenne ich keinen.
Michael teilte jetzt mit, dass zu der Veranstaltung auch ein Nachfolgetermin geplant ist. Und zwar am 6. März in der Aachener Volkshochschule. Der soll in Form einer Kryptoparty stattfinden.
Wer von den sachkundigen Menschen in Aachen und außerhalb Lust und Zeit hat, sich als Tutor zu beteiligen, „ist herzlich eingeladen“, so schreibt Michael.

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