Was mit der Verleihung des Karlspreis gesagt wird: #AachenStandsWithUkraine

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Bäume (gemalte, gefällte und lebende) in Aachen, Teil 6

Gesehen in der oberen Königstraße.
Ob der Baum die Dauerbaustelle überlebt? Weiß man nicht.
Auf dem Markplatz in Aachen.

Bäume, Teil 1; 

Bäume, Teil 2;

Bäume, Teil 3;

Bäume, Teil 4;

Bäume, Teil 5.

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Burtscheid: Es wird spannend

Burtscheid braucht eine gute Zukunftsperspektive. Grundlage für jüngste Dialogrunden war eine Ideenskizze von Landschaftsarchitekt*innen und Stadtplaner*innen, die eine Jury ausgewählt hat.

Für die Bürger*innen wird es am Montag, 15. Mai, wieder spannend. Dann findet von 18 bis ca. 20 Uhr eine Informationsveranstaltung in den Kurpark-Terrassen, Dammstraße 40, statt. Um Anmeldung zur Veranstaltung wird an kurstandort@mail.aachen.de gebeten.

Das Planungsteam und teilweise neu hinzugestoßene Akteure werden sich vorstellen. Die Stadtverwaltung wird über das weitere Verfahren informieren und erläutern, wie aus den ersten Ideen konkrete Leitbilder und Leitplanken für die künftige städtebaulich-räumliche Entwicklung des Kurstandorts erarbeitet und in einem integrierten Ansatz zusammengeführt werden.

Dabei spielen städtebauliche, freiraumplanerische, mobilitäts-, denkmal- und umweltfachliche, ebenso wie kulturelle und wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. Vorgesehen ist ein freier Rundgang der Teilnehmenden an mehreren Stationen. Die Eigentümer der Potentialflächen und die Burtscheider Akteure stellen ihre Projekte vor. Alle können ihre Anregungen und Ideen einbringen. 

Weitere Infos zum Kurstandort Burtscheid: www.aachen.de/kurstandort

https://www.stadtteilkonferenz-burtscheid.de

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Wird eine runde Sache: Die neue Skateranlage

Die Skateboard-Anlage nimmt langsam Gestalt an.

Wer gelegentlich den Vennbahnweg von Forst nach Brand nutzt, dem bleibt es nicht verborgen: Die neue Skateboard-Anlage wird langsam fertig. Die alte Anlage mitten im Frankenberger Viertel musste geschlossen werden, die Anwohner konnten den Lärm nicht mehr ertragen. Die neue Anlage befindet sich weit draußen – zwischen Eisenbahnweg und Madrider Ring.

Im Grunde ist es tatsächlich bedauerlich, dass so eine Anlage so weit draußen errichtet werden muss. Bei vielen Gelegenheiten beschwert sich die Geschäftswelt, dass die Innenstadt nicht so sehr belebt ist, wie es gewünscht wird. Doch wenn man alle möglichen Einrichtungen an den Stadtrand verlegt, dann ist eine weniger frequentierte Innenstadt die Folge.

Die neue Anlage – vom Vennbahnweg aus gesehen. Ob die Aachener Skater an alte Erfolge werden anknüpfen können, bleibt abzuwarten.

Der 1. Aachener Skateboard Club e. V. (ASC) hatte bis Herbst 2019 weit über Aachen hinaus einen sehr guten Ruf. Es gab Titel und Auszeichnungen und eine hochgelobte Jugendarbeit. Man kooperierte mit Schulen, bot Kurse an (auch Übungsleiterkurse) und gewann immer mehr Mitglieder. Es gab eine ausgeprägte Vereinskultur. Dann kamen die Beschwerden und im Herbst 2019 das Aus wegen Lärm.

Das neue Grundstück gehört der Stadt, die jetzt die Anlage mitsamt Versorgungsleitungen, Beleuchtungsmasten, Zäunen und Oberflächen baut. Ein Vereinsheim und behindertengerechte Toiletten wird der Verein selbst errichten und finanzieren müssen. Und nicht nur das: Die Mitglieder wollen auch die Flächen mit Halfpipes und Co. in verschiedenen Schwierigkeitsstufen selbst ausgestalten. Man ist auf Spenden angewiesen.

Einen Sachstandsbericht liefert die Verwaltung in öffentlicher Sitzung am Dienstag, 23. Mai, ab 17 Uhr im Verwaltungsgebäude in der Mozartstraße. Dort steht die Skateranlage auf der Tagesordnung.

Zum 1. Aachener Skateboard Club

Zum Instagram Account des Skateboard Clubs

So schön, so sehenswert: Skater in Aktion

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Wegen Selenskyj: Aachen im Ausnahmezustand

Ob er selber nach Aachen kommt oder ob seine Frau die Ehrung entgegennimmt oder sonst ein hoher Politiker der Ukraine: das klärt sich erst am kommenden Sonntag. Denn Sonntag, 14. Mai, ist es soweit. Dem mittlerweile weltberühmten Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj und seinem Volk wird der Karlspreis verliehen.

Stellt als Karlspreisträger alle bisher dagewesenen Preisträger*innen in den Schatten: Wolodymyr Selenskyj. Allein 130 Presseteams wollen Sonntag im Krönungssaal dabei sein – darunter Teams von ARD und ZDF, Deutsche Welle, der FAZ, der Süddeutschen Zeitung, der ZEIT sowie in- und ausländische Fernsehredaktionen, Wort- und Bild-Agenturen, auch die New York Times.

Die Vorbereitungen, die man in Aachen trifft wegen der Sicherheit des Preisträgers und der prominenten Gäste könnten im Vorfeld nicht größer sein. Es werden sogar Kanäle und Gullys mit Kameras untersucht und schließlich mit Bitumen versiegelt.

Damit aus Aachens Untergrund keine Gefahr droht: Man fährt mit einer Kamera in die Kanäle rein und versiegelt alles am Ende. Täglich wird bis Sonntag kontrolliert, ob es Aufbrüche gegeben hat. Nach sprengfähigen Stoffen in Dom und Rathaus wird außerdem mit Sprengstoffspürhunden gesucht.

Doch es ist auch gut möglich, dass Selenskyj gar nicht nach Aachen kommt. Durch eine Indiskretion wurden seine Reisepläne kürzlich öffentlich und damit vorerst zunichte gemacht. Sollte er zu Hause bleiben, wird es eine Video-Ansprache geben. Sollte auch das nicht möglich sein, wird es ein Karlspreis wie viele zuvor.

Wer sich in den sozialen Netzen tummelt, weiß welche hochrangigen russischen Politiker Selenskyj nach dem Leben trachten. Es ist ungeheuerlich, welche Drohungen da ausgestoßen werden.

Wegen des hohen Gefahrenpotentials werden am Sonntag ab 0 Uhr der Markt und die Zufahrtsstraßen abgesperrt. Es ist keine gute Idee, am Sonntag in Aachens Innenstadt aufzutauchen. Es sei denn, man möchte an einer der 6 angemeldeten Demonstrationen teilnehmen. Routen und Treffpunkte für die Demos findet man bei Twitter und Facebook. Es demonstrieren sowohl Ukrainer*innen für und extreme Rechte und Linke gegen die Verleihung eines Preises an das ukrainische Volk und seinen Präsidenten.

Viele Einzelheiten zum Ablauf erfährt man hier. Unter anderem, dass 700 Personen im Krönungssaal sein werden, dass im Elisengarten eine Video-Wand aufgestellt wird, vor der jede/r die Ereignisse beobachten kann. Außerdem überträgt wieder der WDR das Event in voller Breite – ab 15 Uhr.

Im Elisengarten wird am Sonntag eine Video-Wand aufgebaut. Man befindet sich dort nicht in der Sicherheitszone und kann so in den Krönungssaal schauen und die Reden hören.

Nicht nur Sonntag, auch Samstag muss man in der Innenstadt mit Kontrollen rechnen und am besten seinen Ausweis griffbereit haben. Die Älteren von uns werden sich an den Besuch von US-Präsident Bill Clinton in Aachen erinnern (im Jahr 2000). Noch deutlich umfassender als damals sollen jetzt die Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen sein, so wurde angekündigt.

Alle Parkplätze rund um Dom und Rathaus werden mit Polizeiautos besetzt sein. Deshalb ist es auch keine gute Idee, am Samstag oder Sonntag in die City zu fahren und dort zu parken. Die Gastronomie am Markt und in der oberen Pontstraße ist sowieso geschlossen. Insgesamt werden wohl Polizei und die Sicherheitsdienste flexibel reagieren, und man muss selbst austesten, wie weit man ans Rathaus herankommt (sofern man das überhaupt möchte).

Es ist das erste Mal, dass der Karlspreis an einen Mann (und sein Volk) verliehen wird, der sich als Oberbefehlshaber mitten in einem heißen Krieg befindet. Ob das eine gute Entscheidung war, muss man später diskutieren.

Es wird weiter berichtet

Die „Ukrainer in Aachen“ laden ein zu einer Demonstration mit anschließender Kundgebung.

Bürgertelefon

Die Stadt Aachen hat unter der Telefonnummer 0241-432 0 in der Zeit von Samstag, 13. Mai, von 18 bis 21 Uhr und Sonntag, 14. Mai, von 8 bis 18 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet. Auch die Polizei Aachen steht unter der Nummer 0241 9577-21210 für Fragen zur Verfügung. 

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Eilendorf: After Work Party am Bezirksamt

Am kommenden Freitag, 12. Mai, findet von 17 bis 20 Uhr die erste After Work Party am Bezirksamt Eilendorf statt.

Bei schönem Wetter stellen Studierende der RWTH Aachen ihr Projekt zur möglichen Neugestaltung des Eilendorfer Marktes auf dem Heinrich-Thomas-Platz aus. Die Polizei wird mit einem Info-Stand vor Ort sein und die Freiwillige Feuerwehr Eilendorf bringt neben Informationen auch ein Einsatzfahrzeug mit.

Für Essen, Getränke und Musik ist gesorgt. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Bezirksamt statt.

Quelle: Stadt Aachen, Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing

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Blumen blühen am Bushof, Gras wächst am Büchel

Bringen Farbe in die Stadt: Blumenbeete, die der Stadtbetrieb wieder angelegt hat. Im Hintergrund: der Aachener Bushof, ein Bauwerk, das besser heute als morgen abgerissen würde.

Es ist eine Bausünde aus vergangenen Jahren und beherbergt u. a. die Volkshochschule (VHS). Überlegt wird zur Zeit, ob die Stadt das alte Hortenkaufhaus in der Komphausbadstraße erwerben soll und in eine VHS/Bücherei neuen Stils umbauen lässt. Es entstünde ein „Haus der Neugier“. Würde aber alles sehr teuer.

Im Betriebsausschuss für Kultur und Theater werden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum Projekt „Haus der Neugier“ vorgestellt. Die Sitzung im Verwaltungsgebäude Mozartstraße (Raum 207/208) am morgigen Dienstag, 9. Mai, ist öffentlich. Beginn: 17 Uhr.

Hier ein interessanter Beitrag (Video) zum Thema: Was tun mit leerstehenden Kaufhäusern?

Wo jetzt eine Wiese ist, stand mal ein Parkhaus, das häßlich war, teilweise baufällig und in dem es stank. Jetzt wird zum 2. ZwischenFest eingeladen, das startet am Freitag, 12. Mai, um 16 Uhr.

Das ZwischenFest mit seinen vielen Info-Ständen und Musikeinlagen findet dieses Mal gemeinsam mit dem Food Market statt. Auf der Bühne gibt es ein Musikprogramm und Themenrunden.

Dieses Fest am Büchel findet im Rahmen des bundesweiten Tags der Städtebauförderung statt. Die Stadt Aachen informiert am kommenden Samstag, 13. Mai, zum Aktionstag unter anderem vor Ort über die Umgestaltungspläne am Theaterplatz.

Weitere Informationen und das Programm gibt es unter: www.aachen.de/Theaterplatz. Die ZwischenZeit am Büchel im Internet: www.zzab.de Infos zur Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel: www.buechel-aachen.de

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Bäume (gemalte, gefällte und lebende) in Aachen, Teil 5

Am Reichsweg in Aachen gibt es viele Graffiti. Es gibt z. B. einen Phantasie-Wald mit Tieren.
So gänzlich tot sind diese Stümpfe in der Beethovenstraße wohl noch nicht, aber da sie auch nicht mehr viel Leben zeigen, wurden sie hier aufgenommen.
Blühender Baum am Rande des Frankenberger Parks. Im Hintergrund: die Burg Frankenberg.

Bäume, Teil 1; 

Bäume, Teil 2;

Bäume, Teil 3;

Bäume, Teil 4;

Bäume, Teil 6.

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Im Nebulösen: Die Sozialwahl

Nicht zu übersehen: Plakate, die für eine Wahl werben. Hier Oppenhoffallee.

Ihr habt Post bekommen – es geht um die Sozialwahl, die kaum jemanden interessiert. Es können rund 52 Millionen Krankenversicherte und Rentner ihre Vertretung wählen und abstimmen. Aber worüber eigentlich genau?

Zum Beispiel haben sich die Gewählten im Rahmen der Corona Pandemie eingesetzt. Und zwar für Reha-Maßnahmen bei Long Covid oder Post Covid. Sie haben sich dafür eingesetzt, dass mehr Geld für Forschung zur Verfügung gestellt wird. Außerdem vermitteln sie, wenn eine Krankenversicherung bestimmte Leistungen nicht zahlen will.

Die Wahlbeteiligung lag zuletzt bei um die 30 Prozent. Das ist wenig und liegt daran, dass die Gewählten zwar Einfluss haben, der ist aber gering. Das meiste ist ja schon gesetzlich geregelt. Es gibt außerdem keinen richtigen Wahlkampf, und man hört auch nie was von den Leuten – nur immer alle 6 Jahre zur Wahl.

Es werden zudem nicht Einzelpersonen, sondern Listen gewählt (etwas intransparent). Dieses Mal werden übrigens zum ersten Mal Listen gewählt, die mindestens zu 40 Prozent mit Frauen besetzt sein müssen. Wichtig ist, dass die Erfinder der ganzen Sozialversicherungen 1881 wollten, dass diese in Selbstverwaltung, und also „staatsfern“ organisiert werden. Ein kleiner Rest ist davon übrig geblieben, und deshalb sind wir Heutigen zu dieser Wahl aufgerufen.

https://www.sozialwahl.de

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„Z-Symbol“ aufgesprüht

Erhält mit seinem Volk am 14. Mai in Aachen den Internationalen Karlspreis, die höchste Auszeichnung für Verdienste um die Einheit Europas: Wolodymyr Selenskyj. Dieses Ereignis wird derzeit in Aachen auf beleuchteten Stelen gefeiert.

Wolodymyr Selenskyj wird am Samstag, 13. Mai, nach Berlin kommen. Gestern wurde spekuliert, dass er dann, tags drauf, wegen der Karlspreisverleihung nach Aachen kommen werde. Bestätigt hat das bis jetzt niemand. Wir werden es wohl erst eine halbe Stunde vor der Verleihung erfahren. Das muss leider so sein, schließlich befinden sich Selenskyj und sein Volk in einem Krieg, den Russland begonnen hat.

Am heutigen Donnerstag, 4. Mai, ist der Präsident der Ukraine überraschend in den Niederlanden aufgetaucht. Sicherlich völlig unerwartet für die breite Öffentlichkeit.

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Unterdessen hat ein unbekannter Mann am Dienstagabend (2. Mai) eine beleuchtete Stele im Bereich Stolberger Straße/Sedanstraße, auf der für den diesjährigen Karlspreis geworben wird, mit weißer Farbe und dem prorussischen „Z-Symbol“ besprüht.

Ein Beobachter der Szene hatte den Mann, der zur Tatzeit eine graue Jogginghose, einen schwarzen, langen Daunenmantel mit hochgezogener Kapuze und schwarze Schuhe trug, um 22.35 Uhr beobachtet und die Polizei alarmiert.

Der Staatschutz der Aachener Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Wer eine verdächtige Beobachtung gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Polizei unter 0241-9577-30101 (tagsüber) oder unter 0241-9577-34210 (außerhalb der Bürozeiten) in Verbindung zu setzen. (sk)

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