Die Wahlwerbung im öffentlichen Raum wird bald nicht mehr zu übersehen sein. Zwei, drei Worte und ein Foto – mehr ist da selten drauf. Komplizierte Botschaften lassen sich natürlich so nicht transportieren. Egal. Hauptsache, jede/r bekommt am Ende mit, dass es überhaupt eine Wahl gibt. Gleichwohl ist es interessant, sich die Slogans der Parteien anzusehen. Und natürlich die Kandidat*innen. Heute: Oliver Krischer.
Am Glaskubus in Aachen
Auf allen Wahlplakaten der Grünen findet sich der Slogan „Bereit, weil Ihr es seid.“ – wir (werden geduzt und) verstehen: Wir alle – Wählerinnen und Wähler, die Wirtschaft und das ganze Land – sind jetzt BEREIT.
Wie man so sagt: Wir wären dann mal soweit. Es muss hier jetzt nicht mehr länger rumgewartet, nicht mehr gezögert und rumdiskutiert werden, auf wen oder was auch immer. Nein, es soll jetzt mal losgehen, wir sind bereit. Und Oliver Krischer (oder die jeweils abgebildete Person) nimmt unsere Bereitschaft auf und ist deshalb ebenfalls bereit. Bereit für das, was sich schon lange angedeutet hat, was jetzt endlich mal getan werden muss, so schwingt es in dem Slogan mit.
Wofür genau? Für Klimaschutz in diesem Fall. Die Themen der Grünen sind konkret und überaus aktuell. Es sind auch immer Themen, die quasi nicht in den Grenzen von Deutschland verhaftet bleiben. Die Grünen sind postnational.
Oliver Krischer ist in Heimbach im Kreis Düren aufgewachsen, war in Düren Mitglied des Kreistags und gehört seit 2009 dem Bundestag an. Er hat Biologie in Aachen studiert und war schon immer ein streitbarer, sehr engagierter grüner Politiker, der sich oft mächtig ins Zeug legte und sich auch mal entschuldigen musste.
Erst neulich warf er CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet vor, dessen Klimapolitik koste „überall auf der Welt […] Menschen das Leben“ und unterstellte dem armen Herrn Laschet (aus Aachen) eine indirekte Mitschuld an der Hitzewelle in Nordamerika 2021. Na ja.
Oliver Krischer steht in Aachen auf eurem Wahlzettel, und es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, dass er das Direktmandat gewinnt. Bitte hier weiterlesen.
Grün im Gesicht: Annalena Baerbock und Robert Habeck am Europaplatz.
Es ist wieder Montag, und man fragt sich: Was ist zum Ende der Schulferien wichtig, was sollen wir aufschreiben, worüber lohnt es sich zu sprechen? Ein Vorschlag der Aachener Grünen gehört bestimmt dazu.
Die größte Partei im Rat der Stadt Aachen hat vorgeschlagen, die Hauptschulen und Realschulen in Aachen zu schließen bzw. auslaufen zu lassen und nur noch Gymnasien und Gesamtschulen anzubieten. Krass. Aachen hat ohnehin nur noch 2 Hauptschulen und 2 Realschulen – die Anmeldezahlen sind dort zwar schwach, aber in den Klassen 7 und 8 nehmen sie viele Kinder auf, die Zug um Zug merken, dass sie auf der falschen Schule gelandet sind und woanders besser aufgehoben wären.
Die Schulleiter und Elternvertreter aller Schulen wollen 1. mitreden beim Umbau der Schullandschaft und 2. wollen sie die beiden Haupt- und Realschulen unbedingt erhalten. So vereint, wie sich die Herrschaften gerade aufstellen, werden es die Grünen schwer haben. Zumal von den anderen Parteien im Rat ebenfalls niemand sich auf die Seite der Grünen schlägt. (Schulausschuss ist Do., 28. August, 17 Uhr, Tivoli Aachen – Club Lounge 1)
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Wer von uns ist jetzt eigentlich geimpft, wer sogar zweimal und wer gar nicht? Darüber besteht plötzlich Unklarheit.
Irritierende 75 Prozent der 18- bis 59-Jährigen geben in einer Studie von Infratest Dimap an, bis zum 13. Juli ihre erste Corona-Impfung erhalten zu haben. Der Wert ist 16 Prozent höher als die offizielle RKI-Statistik zu diesem Zeitpunkt. In einer RKI-Umfrage sagen sogar 79 Prozent, schon eine erste Impfung bekommen zu haben.
Wie sieht es in der StädterRegion aus? Bis zum 11. August haben ungefähr 367.400 Menschen in der StädteRegion Aachen eine Erstimpfung erhalten. Rund 314.600 wurden bereits zweimal geimpft, so wurde mitgeteilt. Weitere Informationen findet man unter: https://coronaimpfung.nrw/
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Erst wollte niemand etwas davon wissen. Dann kam die Unwetterkatastrophe – und plötzlich ist die Umwandlung Aachens in eine Schwammstadt in aller Munde. Die Fraktion DIE Zukunft war es, die vor Monaten Politiker-Kolleg*innen anderer Fraktionen mit Infos über die Schwammstadt beglückte, eine Stadt, die bei Regen das Wasser halten kann und dieses viele Nass später langsam einer Bepflanzung zuführt. Allein – das Interesse schien damals nicht vorhanden zu sein.
Vom schrecklichen Gang der Ereignisse eines Besseren belehrt, haben die Grünen jetzt einen ersten Schritt in Richtung Schwammstadt eingeleitet. Entsprechende Experten sind in Aachen, insbesondere an der RWTH, übrigens reichlich vorhanden.
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Olaf Müller, Leiter des städtischen Kulturbetriebs, hat wieder einen Krimi geschrieben, es ist der 5. – wie üblich ein Werk mit viel Lokalkolorit. Der Mann schreckt vor nichts zurück wenn es darum geht, Menschen und Örtlichkeiten wie man sie aus Düren und Aachen kennt, in seine Geschichten einzubauen. Man liest und liest und würde sich nicht wundern, wenn man gleich selber – leicht verfremdet – in der Story auftauchen würde.
Von daher werden wir uns das Büchlein kaufen und lesen müssen, was aber so oder so sicher mit Gewinn geschehen wird.
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Soll man hier noch mal auf die Einführung eines generellen Tempo 30 (mit Tempo 50 als eigens ausgewiesene Ausnahme) zu sprechen kommen? Ist dazu immer noch nicht alles gesagt? Mehr Fluß und Ruhe für den innerstädtischen Verkehr, weniger Schadstoffausstoß, mehr Sicherheit – das sind gute Ziele. Der Straßenraum kann nämlich mehr sein als nur eine Möglichkeit, von A nach B zu fahren. Straßen können Aufenthaltsqualität haben, viele Städte in Europa planen in diese Richtung.
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Da der Wahlkampf gerade in Schwung kommt, soll hier etwas weiter ausgeholt werden: Mindestens die Hälfte aller Aachenerinnen und Aachener informiert sich über die Parteien und die Kanzlerkandidat*innen via YouTube. Texte werden zur Information immer weniger genutzt (gelesen) als Videos angeschaut und kommentiert. Insofern macht es Sinn sich darüber zu informieren, wie über die Kandidatinnen und Kandidaten in den YouTube-Kommentaren gesprochen wird.
400.000 Youtube-Kommentare zum Wahlkampf hat das Datenteam des „Tagesspiegel“ analysiert und visuell aufbereitet – die Recherche zeigt, wie Kandidierende systematisch angegriffen werden. Es ist eine wirklich interessante Darstellung.
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Es ist nicht zu übersehen im Sommer 2021, es fehlt an allem: Krankenpfleger (w/m/d), Handwerker, Mitarbeiter*innen in den hochqualifizierten IT-Berufen, Personal in der Gastronomie.Das Luisenhospital am Boxgraben (s. Foto) geht mit einem Transparent in die Offensive.
Am morgigen Montag, 16. August, wird er abgebaut: der Archimedische Sandkasten. Hunderte Kleinkinder haben an einem prominenten Ort – nämlich zwischen Dom und Rathaus – im Sand gebuddelt und gespielt. Mütter und Väter haben sich am Rand des Sandkastens getroffen und sind ins Gespräch gekommen. Größere Kinder haben versucht, Gemüse und Kräuter anzubauen. Vertical Farming (etwa: senkrechte Landwirtschaft) ist der neue Trend, davon werden wir bestimmt bald noch mehr in der Innenstadt sehen. Eßbares Grünzeug, im Wachsen unterstützt von einem besonderen Bewässerungssystem, das gehörte in diesem Jahr zum Archimedischen Sandkasten dazu. Organisiert wurde alles von der Bleibender Fabrik. – Der Sand kommt jetzt anderen Aachener Spielplätzen zugute.
Wenn wir nur genug von diesen Gittern und Kästchen mit Pflanzen aufstellen, werden wir die Klimakatastrophe schon in den Griff bekommen. Nein??? Oh.
Das wünscht sich die Mehrheit der Aachener Politiker*innen für die Innenstadt: Lauter begrünte Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität. Ob dafür allerdings auch der Katschhof geeignet ist, das ist noch die Frage. Soll man hier wirklich öfter mal Kisten mit Pflanzen aufstellen?
Heute im Elisengarten. Foto: Initiative „Einkaufen in Aachen“
Im Rahmen der Initiative „Einkaufen in Aachen“ lädt am Samstag, 14. August, der Elisengarten zum Entspannen ein. Von 11 bis 16 Uhr warten rund 80 blaue Liegestühle auf die Besucher*innen der Aachener Innenstadt. Um 16 Uhr darf jeder „seinen“ Liegestuhl kostenlos mit nach Hause nehmen. Einzige Voraussetzung ist ein Einkaufsbeleg vom heutigen Samstag über mindestens 20 Euro – aus einem Laden der Aachener Innenstadt.
„Einkaufen in Aachen“ ist eine Initiative der Stadt Aachen, des aachen tourist service e.v. und des Märkte und Aktionskreis City e.V. (MAC), gemeinsam mit ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG und weiteren Akteuren des Aachener Einzelhandels.
Den Termin sollten sich Menschen vormerken, die aus Schrotträdern noch etwas basteln können. Am Freitag, 3. September, werden Räder versteigert – Räder, die im Auftrag der Polizei Aachen sichergestellt wurden.
Die Versteigerung findet statt um 10 Uhr im Polizeipräsidium, Trierer Straße 501, hinter der Schranke der Lieferantenzufahrt an der Trierer Straße. Bitte beachten: Es gibt keine Parkmöglichkeiten auf dem Gelände des Polizeipräsidiums.
Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Besucherzahl auf maximal 70 Personen begrenzt werden. Ferner gelten die allgemein gültigen Corona-Schutzvorschriften (Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und Einhalten des Sicherheitsabstandes). Eine vorherige Teilnahmeanmeldung unter Angabe des Namens und der Personenzahl sei über die E-Mail-Adresse ZA12HH-WI.Aachen@polizei.nrw.dezwingend erforderlich, sagt der Pressesprecher der Polizei.
Achtung! Nicht gemeldete Teilnehmer können am Versteigerungstag nicht berücksichtigt werden.
Die Fahrzeuge können ab einer Stunde vor Versteigerungsbeginn besichtigt werden. „Ein gültiger Personalausweis/Reisepass ist auf Nachfrage vorzulegen. Der Zuschlagsbetrag ist sofort in bar (keine Schecks) zu entrichten“, steht in der Mitteilung. Und weiter: Die ersteigerten Fahrzeuge müssten umgehend vom Gelände der Behörde entfernt werden.
Manchmal werden Räder einfach abgestellt und nie mehr abgeholt. Die Polizei lässt sie einsammeln und versteigert sie. Foto: AachenNews Archiv
Es ist derzeit wieder abends warm und es regnet nicht. Da sind der Westpark, der Moltkepark und der Frankenberger Park abends zum chillen sehr beliebt. Mit der Konsequenz, dass es laut wird und viele Anwohner*innen sich beim Ordnungsamt beschweren.
Diesbezüglich gibt es Probleme, die Stadtverwaltung teilt mit, man habe ohne jeden Erfolg über die Nachtruheregelung ab 22 Uhr informiert und um Rücksichtnahme gebeten. So musste der Ordnungs- und Sicherheitsdienst den Westpark aufgrund der anhaltenden Ruhestörungen in letzter Konsequenz mehrmals abends räumen.
Auch Schilder in den Parks und Infos in der örtlichen Presse und in den Sozialen Medien („Psssst“) hätten nicht zu mehr gegenseitiger Rücksichtnahme geführt und hätten nicht für Ruhe in den Abend- und Nachtstunden gesorgt. Das ist ganz schön blöd für Leute, die nachts kein Auge zutun und morgens früh wegen Arbeit nicht lange schlafen können.
Schließung droht
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen meint, die Situation sei belastend für alle Beteiligten, auch für die Einsatzkräfte vom Ordnungsamt, die so oft (mit Unterstützung der Polizei) für Ruhe sorgen mussten. Sie hätten sich dadurch nicht auf die dringenden Aufgaben in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und der Hochwasserkrise konzentrieren können.
Keupen teilte jüngst mit: „Die Kolleg*innen des Ordnungsamts weisen in einem dringenden Appell noch einmal auf die gesetzlichen Spielregeln hin, in der Hoffnung, dass es bei den Verursachenden ein Einsehen gibt und weitere Maßnahmen nicht erforderlich werden. Eine Schließung des Westparks wäre auch zum Nachteil der vielen Menschen, die sich an die Regeln halten und den Park als Entspannungsort zu schätzen wissen und kann daher nur das letzte Mittel sein.“
Und wer jetzt (zu Recht) sagt, die Bürgermeisterin und die Politik sollten sich mal lieber um den Krach kümmern, der durch immer mehr Frachtflugverkehr über Aachen in Richtung Lüttich-Bierset die Menschen nachts nicht schlafen lässt, der/die kann sicher sein: Die Sache ist kompliziert, aber die Politik ist dran. Die Kontrahenten sind sich derzeit noch nicht mal darüber einig, ob Aachen überhaupt in der Einflugschneise zu Lüttich liegt. Und auch nicht darüber, wie tief die Flugzeuge tatsächlich fliegen, also ob die Mindestflughöhen eingehalten werden oder nicht.
Es könnte so schön sein: im Westpark. Foto: Stadt Aachen/ahu
Die Schulkinder in Eschweiler haben es schwer. Mehrere Schulen in Eschweiler sind vom Unwetter so weit zerstört worden, dass sie in den kommenden Wochen und vielleicht sogar Monaten nicht mehr genutzt werden können. Dazu haben auch etliche Kinder Schulutensilien und Schulklamotten verloren.
Die Mütter und Väter in der Stadtschulpflegschaft von Aachen haben sich mit Schulleitern und Lehrer*innen-Teams in Eschweiler kurzgeschlossen und rufen zu Spenden auf. Unterstützt wird die Aktion von der Jungen Kirche Aachen(JuKi). Gebeten wird um Gutscheine, Geldspenden und Sachspenden.
Es muss zum Beispiel eine Schülerbibliothek neu eingerichtet werden, es muss ein Raum für Textil-Gestaltung neu eingerichtet werden, es fehlt an Sportsachen, Schultaschen und Mäppchen, Stiften – allgemein an Sachen für Grundschulkinder und Kinder von weiterführenden Schulen. Unten ist via pdf angeben, was so alles gebraucht wird.
Die Eschweiler Kinder werden auf andere Schulen verteilt, wie übrigens auch die Kita-Kinder auf andere Kitas verteilt werden. Nach mehreren Lockdowns will man den Kindern nicht zumuten, dass der Unterricht für sie jetzt wegen des Unwetters wieder wochenlang ausfallen muss.
Spenden können bei der Gruppe Junge Kirche Aachen abgegeben werden (Adresse, Tage und Uhrzeiten: s. unten). Man kann über die Spendenaktion auch via Mail mit gymnasien@stadtschulpflegschaft-aachen.de in Verbindung treten.
Das Wetter soll gut (trocken) werden. Da könnte den Kids ein Ausflug zum Bendplatz Spaß machen.
Besonders viel Schönes erlebt haben Aachener Kinder in den letzten Monaten nicht. Da kommt der Bend gerade recht, allerdings ist es nur ein kleiner Bend, ein Bend light sozusagen, der wird als „Freizeitpark“ angekündigt.
Wie auf den Plakaten zu sehen ist, ist am Freitag, 13. August, Eröffnung. Eis, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte gibt es immer ab 14 Uhr. Und natürlich Karussellfahrten, die ja bei Kindern aus welchen Gründen auch immer sehr beliebt sind. Es ist ein Rätsel, warum Kinder so gern in Mini-Feuerwehrautos klettern, dann drei Minuten im Kreis rumfahren und am Ende nicht mehr aussteigen wollen. Wie auch immer: Am Mittwoch ist Familientag und da kosten alle Fahrgeschäfte nur die Hälfte.
Einzelheiten zum Bendbesuch sind hier zu erfahren, man lese sich besonders die Hygiene-Vorschriften durch. Da steht z. B.: Erwachsene müssen – sofern sie das Gelände betreten – geimpft oder getestet oder genesen sein. Und: Nur Kinder unter 12 haben freien Eintritt, alle anderen zahlen 2 Euro.
Der Crazy Jungle befindet sich am Eingang vom Bendplatz.Für Kinder ist der Bend ein faszinierender Ort, für Erwachsene weniger.
Tierquälerei vor den Augen der sportliebenden Öffentlichkeit. Das fanden nun alle ungeheuerlich. Es stockte einem der Atem, als man sah, wie die Reiterin beim sogenannten „Modernen Fünfkampf“ auf das Pferd eindrosch und von ihrer Trainerin dabei auch noch angefeuert wurde.
Aber wie geht es weiter? Sollten wir uns nicht fragen, ob es solche Wettbewerbe wie bei den olympischen Spielen in Tokio auch in Aachen beim CHIO gibt? Reiterwechsel, Pferdewechsel als Bestandteil einer Springprüfung . . . werden wir das sehen beim Turnier in der Zeit vom 10. bis 19 September in Aachen?
Wir wissen das nicht und können den Darstellungen im Programm auch nichts dergleichen entnehmen, wir erinnern uns aber an die Weltreiterspiele von 2006 in Aachen in der Soers. Da gab es doch auch den Reiterwechsel (gemäß Reglement) und ein Pferd, das völlig nass geschwitzt war vor lauter Mega-Stress.
Die Rede ist von dem berühmten Pferd Shutterfly, mit dem die Reiterin Meredith Michaels-Beerbaum für Deutschland ins Finale einer Springprüfung gelangte. Zu der Springprüfung gehörte, dass die vier Spitzenreiter – jeder auf Shutterfly – möglichst fehlerlos über den Parcours gelangen mussten. Jeder Reiter brachte seinen eigenen Sattel mit, und Shutterfly musste 4-maliges Auf- und Absatteln hintereinander aushalten. Für das Pferd: Stress pur. Das konnte man sehen. Das Pferd war klatschnass geschwitzt.
Zuschauertribüne in Aachen. Gibt es beim CHIO eigentlich auch eine Springprüfung, zu der Pferdewechsel bzw. aus Sicht des Pferdes: Reiterwechsel gehört?
Das ist alles lange her. Die Frage ist jetzt: Gibt es diese Springprüfung noch, wo die Reiter*innen die Pferde wechseln ohne dass sich die Tiere eingewöhnen und einstellen können auf die Sportler*innen und umgekehrt?
Ob ein Turnierpferd gequält wird, ob es überfordert und gestresst ist, ob es geschlagen wird, ob der Reiter/die Reiterin überhaupt eine Gerte in der Handhält während einer Springprüfung oder nicht, das lässt sich ja glücklicherweise alles in Aachen sehr gut beobachten. Die Zuschauer sind nah dran, können sich sogar am Rand des Abreiteplatz aufhalten und hinsehen.
In Aachen wird seitens des Publikums nicht mit Beifall, aber auch nicht mit Unmutsäußerungen gespart. Die Öffentlichkeit – via WDR und ZDF beim Aachener Turnier dabei – ist spätestens nach Olympia sensibilisiert. Mal sehen . . .
Bewegt man sich öfter auf einem Fahrrad durch Aachen, dann stellt man schnell fest: Es gibt gefährliche und weniger gefährliche Strecken.
Die städtische Kampagne „FahrRad in Aachen“ möchte Hinweise auf Schleichwege geben, die noch nicht jede/r kennt. Angeboten wird deshalb (außer Fahrradkurse für Erwachsene) auch eine Fahrradtour unter dem Motto „Auf Schleichwegen durch Aachen“. Los geht es am Montag, 13. September, um 17 Uhr auf dem Theaterplatz.
Konkret: Um in Aachen von einem Punkt zum nächsten zu kommen, braucht man als Fahrradfahrer*in nicht die Hauptverkehrsstraßen zu benutzen. Die Theaterstraße hoch oder den Adalbertsteinweg runter – das muss nicht sein, das geht auch andersrum. Es gibt viele Wege, „die abseits von den viel befahrenen Straßen genutzt werden und wo Steigungen vermieden werden können“, weiß man bei der Stadtverwaltung. Wer z. B. mal die Trierer Straße hoch gefahren ist, kommt sich vor wie auf der Himmelsleiter. Dazu gibt es eine bequeme Alternative.
Gleitet emissionsfrei dahin, benötigt wenig Fläche und ist allen anderen Verkehrsarten im Hinblick auf Lärm, Abgase und Feinstaub überlegen: das Fahrrad. Es ist einfach in der Handhabung, günstig im Betrieb und macht zügiges Vorrankommen möglich. Über die gesundheitlichen Nebenwirkungen freut man sich spätestens nach einem halben Jahr radeln.
Fahrradkurse für Erwachsene ebenfalls wieder im Angebot.
Um allen Fahrradfahrer*innen Sicherheit im Straßenverkehr zu vermitteln und auch die eigene Fahrpraxis aufzufrischen, werden ab Montag, 30. August, Fahrradkurse für Erwachsene angeboten. In einem Grund- und Aufbaukurs für Pedelecs sowie einem für Lastenfahrräder lernen die Teilnehmer*innen anhand spezieller Übungen sich mit der Technik vertraut zu machen.
(Das Herumfahren auf einem Lastenfahrrad muss mega toll sein, glaubt man den enthusiastischen Erzählungen derjenigen,die sich in den letzten Monaten ein solches Fahrrad zugelegt haben.)
Für diejenigen, die überlegen ein Pedelec oder ein Lastenfahrrad anzuschaffen, steht ein begrenztes Kontingent an verschiedenen Modellen für eine Probefahrt zur Verfügung. Die Termine im Überblick: Montag, 30. August, und Dienstag, 31. August: 16 bis 19 Uhr. Erwachsenentraining auf dem Verkehrsübungsplatz Montag, 6. September: 16 bis 19 Uhr. Lastenfahrradkurs im Floriansdorf Mittwoch, 8. September: 16 bis 19 Uhr. Pedelec Grundkurs im Floriansdorf Donnerstag, 9. September: 16 bis 19 Uhr, Pedelec Aufbaukurs im Floriansdorf.
Die Kurse und Touren vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur der Stadt Aachen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist unter fahrrad-in-aachen@mail.aachen.de erforderlich.
Am Grünen Weg, Höhe Hausnummer 3, ist am 11. März, ein Teil der Straße abgesackt. Es wird jetzt eine Notbaumaßnahme umgesetzt. Erste Erkenntnisse ergaben, dass in dem Bereich die Straße unterspült wurde, wodurch ein Teil der Straße einstürzte. Verletzt wurde niemand. Die Notbaumaßnahme wird bis voraussichtlich Donnerstag, 9. April, abgeschlossen sein.
OB in Haaren
Die Stadt Aachen lädt am Mittwoch, 18. März, ein zu einem Stadtteilspaziergang durch Haaren mit Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons. Beginn: 17 Uhr am Bezirksamt Haaren. Es besteht die Gelegenheit, sich vor Ort über aktuelle Themen auszutauschen und Anregungen einzubringen. Der Spaziergang endet gegen 18 Uhr am Zielort der anschließenden Sitzung der Bezirksvertretung.
Notenbasar
Am Mittwoch, 18. März, veranstaltet die Stadtbibliothek einen Notenbasar zugunsten des Fördervereins. Der Basar wird ganztägig während der regulären Öffnungszeiten der Bibliothek veranstaltet. Zum Verkauf stehen Notenhefte aus Rock, Pop, Jazz und Klassik. Alle Notenhefte werden zum Einheitspreis von 1 Euro pro Heft angeboten.
Ferienspiele
Ab sofort können Eltern und Kinder sich über www.aachen.de/ferienspiele die schönsten und spannendsten Angebote aussuchen und anmelden. Wer jetzt noch nichts Passendes gefunden hat: Das Angebot wird laufend aktualisiert und es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Im Portal finden sich auch die Einverständniserklärung und ein Datenschutzhinweis.
OB in der Kneipe
Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons setzt den persönlichen Dialog mit Aachenerinnen und Aachenern fort und lädt am Montag, 16. März, zur nächsten Kneipensprechstunde ein. Von 19 bis 21 Uhr besteht im „Last Exit“, Krakaustraße 1, die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre direkt mit dem OB ins Gespräch zu kommen.
Dieser Tage jährte sich der Überfall zum vierten Mal. 1460 Tage, in denen es 300 Millionen Europäern nicht gelungen ist, den barbarischen Anführer von 150 Millionen Russen zu stoppen. „Nie mehr Krieg“, das bedeutet, dass man in der Lage ist, sich zu wehren, so dass kriegslüsterne, niederträchtige Diktatoren und Massenmörder erst gar nicht auf die Idee kommen, einen Krieg zu beginnen.
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In a world full of trends, choose something timeless: EU values
Azubi-Speed-Dating
Vom 16. bis 21. März können Schüler*innen in Aachen an Thementagen Berufe kennenlernen, ausprobieren und beim Azubi-Speed-Dating direkt mit Ausbildungsbetrieben in Kontakt treten. Am Samstag, 21. März, ist das zdi-Netzwerk Aachen und Kreis Heinsberg als Aussteller im Aquis Plaza um Einblicke in MINT-Berufe und digitale Workshops zu geben. Weiterlesen
Neue Tretroller
Ein 4. Anbieter verleiht seine E-Tretrollern ab März in Aachen. Es handelt sich um den skandinavischen Mikromobilitätsanbieter Ryde. Er erweitert das bestehende Angebot der drei, bereits in Aachen engagierten E-Scooter-Betreiber Dott, Ridemovie und VOI. Die Gesamtmenge an Leih-E-Tretrollern in Höhe von 2000 Fahrzeugen bleibt erhalten. hier.
Wertstoffe sammeln
Das Wertstoffmobil hält künftig regelmäßig auf drei Supermarkt-Parkplätzen: am Kaufland an der Vaalser Straße, am Hit Sütterlin am Tivoli und am ALDI in Oberforstbach. Zwischen dem 14. und 16. April steuert das Wertstoffmobil wieder die genannten Supermarkt-Parkplätze an. Hier Infos zu Terminen und Wertstoffen,Quelle: Presseamt
Verantwortlich für diese Seite: Margret Vallot. - Immer dabei: ein Herz für Aachen und seine Menschen. Wir freuen uns über Post, auch wenn euch mal etwas nicht gefällt, wir lernen gerne jeden Tag dazu. Die Adresse: mail@AachenNews.org
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Aktuelle Störungen
Weil es in den letzten Wochen in Aachen den ein oder anderen Stromausfall gegeben hat: Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht über die Störungen im Netzgebiet.
Mängelmelder
Den Mängelmelder der Stadt Aachen bzw. die Plattform, erreicht ihr hier. Diese Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen, hat sich als hilfreich erwiesen.